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Kaiser
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In Narvena vor dem Hintergrund des vom Krieg schwer beschädigten Rathauses sprach VU-Kanzlerkandidat Grimm auf seiner Wahlkampfabschlusskundgebung.
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„Meine Damen und Herren,

ich freue mich, heute Abend zum Abschluß dieses kurzen, aber mit aller Härte und Engagement geführten Wahlkampfs noch einmal zu Ihnen sprechen zu dürfen, und ich freue mich noch mehr, dass trotz des wirklich miserablen Wetters so viele von Ihnen heute Abend den Weg hierher gefunden haben.

Meine Damen und Herren, vieles ist in den letzten Monaten geschehen. Nicht umsonst sind wir heute hier zusammen gekommen, hier, vor dem Rathaus Narvenas, das stummes Zeugnis ablegt über die dunklen Stunden, die wir alle und viele von Ihnen hier ganz besonders erlebt haben. Ein Prozess des steten Verfalls hat unsere so glorreiche Nation an den Rand des Abgrunds geführt; Dekadenz und Zank, Selbstzufriedenheit und Strukturkonservatismus haben unser Land beherrscht. Im Kulminationspunkt des Niedergangs haben sich schließlich Teile der Führungselite unseres Landes, der festgefahrenen und reformunwilligen Strukturen überdrüssig, entschieden, Teile unseres Landes abspalten zu wollen und dort die Monarchie wieder zu errichten. Sie alle kennen die Geschichte, und wie sie verlaufen ist, wie viel Leid und Not sie über unser Land uns seine Menschen gebracht hat, ein Leid, das auch nicht aufgehört hat, als die Waffen wieder geschwiegen haben. Nein, es scheint, der Abwehrkampf gegen die verlorenen Söhne und ihre ausländischen Verbündeten hat die Union ihrer letzten Kraft beraubt, und wenngleich das heldenhafte Ringen sein Ziel erreicht hat, so bleibt doch festzuhalten, dass unser Land, der einstiege Riese, damit am Ende seiner Kräfte angelangt war. Die letzte Legislaturperiode war dementsprechend ein Trauerspiel, vom ersten Moment an. Wohl niemals in unserer Geschichte hat eine Regierung so gänzlich versagt wie die aus Sozialdemokraten und der UFD, die selbst sinnbildlich für den Niedergang dieses Staates steht, bedenkt man, dass sie die letzte in der Erbfolge der einst so stolzen RVP war. Die Erblinie ist erloschen, und wie unsere Nation verraten wurde, verraten zweimal von den Eliten, wurden auch die Wähler der UFD verraten, wie wir heute wissen. Die heute amtierende Regierung kann man dagegen getrost nicht einmal der Erwähnung in den Geschichtsbüchern für wert befinden – bemüht, aber hilflos, so wird man sie in Erinnerung behalten.

Ab morgen Abend liegt die Entscheidung über das weitere Schicksal unserer Nation nunmehr in Ihren Händen. Es gilt, die politischen Machtverhältnisse neu auszutarieren. Wie soll es weitergehen mit der Union? Ich habe bereits gesagt, dass es starke Parallelen zwischen dem Schicksal des Konservatismus in unserem Land und dem unseres Staates gibt. Als neue Erben dieses Konservatismus, jenes Konservatismus, der eine ungebrochene Kontinuität aufweisen konnte bis zurück in die frühesten Tage unserer Nation, tritt die Vaterländische Union in das schicksalhaft Ringen um die Zukunft. Wir sind bereit, unser Land wieder zu alter Größe zu führen. Wir sind bereit, Kraft und Leidenschaft, Mut und Verstand einzusetzen, damit wir wieder an die Spitze zurückkehren.

Uns entgegen stehen jene Kräfte, die unser Land zersetzt und zerstört haben. Der Kampf zwischen den Vaterländischen und den sog. „Grünen“, meine Damen und Herren, das ist nicht weniger als das ewige Ringen zwischen Entstehung und Niedergang, zwischen Gut und Böse. Die „Grünen“, das ist die Essenz aus allem, was schlecht ist in diesem Staat. Nichts und niemand steht so konsequent für gewissenlose Machtgier, für Intrige, Treulosigkeit und Verrat, gepaart mit grenzenloser Inkompetenz, wie Herr Connor, Frau Heidenberg und der Rest von diesem Verein. Ich habe in meinem ganzen Leben niemanden getroffen, der in vergleichbarer weise verschlagen und intrigant ist wie der vormalige Unionskanzler Connor. Ich zum Glück niemals jemanden kennen lernen müssen, der so konsequent zum Verrat neigt wie Frau Unionsministerin a.D., Erzverräterin Heidenberg. Die Begegnung mit diesen beiden Personen hat mich gelehrt, dass das Böse existiert und jederzeit unter uns weilt. Und noch niemals sind mir in öffentlichen Ämtern so vollständig unfähige und ungeeignete Amtsinhaber begegnet wie in der Person des Verteidigungsministers Vain und des Berufsehemanns Untrail. Diese vier Namen stehen für wirklich alles, was diesen Staat zerstört hat!

Sollten die „Grünen“ und die ausgezehrten Überreste der Sozialdemokratie – selbst ein Opfer der „Grünen“, und ihnen doch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert – diesen Kampf gewinnen, so gibt es keine Hoffnung, keine Zukunft mehr für unser Land. Doch seien wir unbesorgt. Si deus pro nobis, quis contra nos? Wenn Gott mit uns ist, wer sollte dann gegen uns sein ? Meine Damen und Herren, liebe Freunde: Wir werden diese Schlacht gewinnen, diese Fortsetzung des Krieges im Inneren, dieses letzte, apokalyptische Gefecht, weil wir gewinnen müssen. Versagen wir, weichen wir zurück, überlassen wir jenen auch nur einen Fußbreit Boden, alles ist verloren. Grün wählen heißt Tod und Verderben unserem Land!

Und darum kann es nur eins geben: Treffen Sie, wenn Sie morgen allein in der Wahlkabine stehen und die ganze Last des Schicksals auf ihren Schultern ruhen spüren, dann treffen Sie die einzige richtige Entscheidung und wählen Sie die Vaterländische Union!

Nur mit uns kann der Wiederaufbau gelingen! Nur wir haben ein funktionierendes Konzept zum zukunftsfähigen Umbau unseres Staates. Nur wir werden eine neue Außenpolitik durchsetzen, die nicht mehr von der bemitleidenswerten Schwäche eines gefallenen Riesen und der Beliebigkeit und Unverbindlichkeit des Flirts eines Barmädchens ist. Nur eine Regierung aus Vaterländischen und Liberalen unter meiner Führung kann unserem Land eine fähige und geeignete Führung zurückgeben.

Stimmen Sie ab morgen für die Vaterländische Union, und Sie wählen für unser Land. Lassen Sie nicht zu, dass Connor und Heidenberg und die anderen grünen Heuschrecken unseren Staat genauso kahl fressen, wie sie die UFD gefressen und die SPDU ausgelutscht haben.

Gemeinsam schaffen wir’s, packen wir’s an!“
 

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:klatsch:
 

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Leandro Eickholm
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Beitrag von Hajo Poppinga »

Es gibt nur eine Person, die die Union als Unionskanzler aus der Misere führen kann - Konrad Grimm. Für den Wechsel - 11 Stimmen für die VU!
 

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Beitrag von Andreas Vibmer »

Original von Konrad Grimm
.............
:klatsch: :klatsch:
Original von Hajo Poppinga
Es gibt nur eine Person, die die Union als Unionskanzler aus der Misere führen kann - Konrad Grimm. Für den Wechsel - 11 Stimmen für die VU!
Das brauchen Sie mir nicht sagen, Herr Poppinga. ;)
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von Andreas Vibmer
Es gibt nur eine Person, die die Union als Unionskanzler aus der Misere führen kann - Konrad Grimm. Für den Wechsel - 11 Stimmen für die VU!
Das brauchen Sie mir nicht sagen, Herr Poppinga. ;)[/quote]

;)
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Aber vielen anderen. ;)
 

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William Butcher
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Beitrag von Andreas Vibmer »

Original von William Butcher
Aber vielen anderen. ;)
Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen. 8)
 

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