Original von Montgomery Scott
Parlamentsmehrheit und Regierung stehen hier aber in einer engen Wechselbeziehung und rekrutieren sich zum Teil sogar in Personalunion.
Das ist zwar richtig, jedoch muss auch innerhalb einer Regieurng, welche sich aus Angehörigen von zwei oder mehr Parteien oder Gruppierungen zusammensetzt, längst keine Einigkeit bestehen.
Auch wer Minister und Parlamentsabgeordneter einer der Juniorpartner einer Koalition ist, kann sich gegen seinen Regierungschef stellen, und mit einer sachbezogenen Einzelfallkoalition gegen diesen Stimmen. Will der Regierungschef in entlassen, riskiert er das Ende seiner Koalition, und damit seinen Machtverlust.
Das ist reine Spekulation.
Das ist ein Erfahrungswert - besuchen sie die einzig bekannte, große Präsidialrepublik - die Vereinigten Staaten von Astor. Was dort läuft, läuft über die beiden großen Parteien.
Original von Konrad Grimm
Frau Ford, ich muss Ihnen klar sagen, Sie haben ein völlig verfehltes Verständnis von der Funktion der Exekutive in einer gewaltenteiligen Demokratie. Die Regierung ist nur ausführende Gewalt, muss Regierung für das ganze Volk sein; ich will einen Präsidenten, der sich als "General Manager of the Nation" versteht. Die Regierung muss dem Parteienzank enthoben werden. Das Schlachtfeld der ideologischen Kämpfe und des Ringens der Interessensverbände ist das Parlament, nicht die Regierung.
Entscheidend ist nicht, was Sie wollen, sondern was Sie - und mit Ihnen der Rest der Nation - bekommen! Ein Land mit zwei großen "Volks"parteien, deren Machthaber alles bestimmen. Garant für politische Vielfalt und Pluralität ist in der Praxis der Parlamentarismus. Ihre Ideale sind rein theoretischer Natur.