Beiträge: 2073
Registriert: So 25. Mär 2007, 20:07
Traditionell nicht sozial?
Oder: Wie steht es mit dem Gleichgewicht in der ratelonischen Parteienlandaschaft?
Wenn ich im Folgenden schreibe die Union wäre traditionell nicht sozial, so unterstelle
ich definitiv der UFD oder anderen nicht keine sozialen Aspekte in der Politik zu vertreten. Aber
ich habe mir im BNet die Mitgliederliste der Parteien angeschaut und da zeichnet sich
ein klares Bild ab: Will man in Der Demokratischen Union von einer Volkspartei sprechen,
so kann man nur eine nennen: Die Union für Freiheit und Demokratie. Mit 21 Mitgliedern
ist sie größer als die nachfolgenden drei Parteien (FDU mit 7 Mitglieder; PDS-R mit 7
Mitgliedern und die SPR mit 5 Mitgliedern).
Was ist passiert?
Erinnert sich in der Union noch jemand an eine stabile sozialdemokratisch geführte
Unionsregierung, die nicht durch Glück oder uneinigkeit im konservativen Lager an die
Macht gelangt ist und dort dauerhaft geblieben ist? Die gewählt wurde? Kaum jemand wird hier so eine Regierung
benennen können ohne auf vor zwei oder drei Jahren zu verweisen. Und mehr noch die PDS-R scheint in der Demokratischen
Union die Rolle einer sozialdemokratischen Ersatzheimat geworden zu sein. Das verprellte Gesicht von einst einer
sozialistischen oder gar kommunistischen Partei mit dem Ziel der Planwirtschaft ist weg. Selbst ein Liberaler (!!)
wagt mit den Sozialisten eine Bündnis auf Unionsebene. Eine Koalition, die hält.
Also Frage ich: Quo vadis SPR? Wenn die Sozialdemokratie in Form der SPR in der Union noch überleben will und voll
stolz verkünden will die älteste Partei zu sein reicht eine Neuwahl des Vorsitzenden nicht mehr aus. Es sind dringend
innerparteiliche Reformen notwendig, Veränderung und Erneuerung. Eigentlich das wofür die Sozialdemokratie steht.
Warum schreibe ich das Öffentlich und nicht per PN an den GenSek oder an einen anderen Funktionär? Ich bin kein
Mitglied der SPR mir könnte es eigentlich egal sein. Ist es aber nicht. Hier haben sich Verhältnise gewandelt. Die
Sozialdemokratie hat in der Union kein Profil. Keine Bedeutung und das - offengestanden - tut mir weh!
Wenn eine ehemalige Volkspartei zittern muss in Unionsparlament zu kommen, wenn eine Partei, die etliche Unionskanzler,
Unionspräsidenten gestellt hat und das Land mitgestaltet hat unbedeutend wird - nahezu nicht vorhanden ist es nicht mehr
eine SPR interne Diskussion, sondern diese muss öffentlich geführt werden!
Edit: Ich bin weder Mitglied einer Partei ich verurteile auch keine Partei, die zur Zeit aktiv ist. Ich mache mir einfach nur Sorgen um die alte Tante SPR
Oder: Wie steht es mit dem Gleichgewicht in der ratelonischen Parteienlandaschaft?
Wenn ich im Folgenden schreibe die Union wäre traditionell nicht sozial, so unterstelle
ich definitiv der UFD oder anderen nicht keine sozialen Aspekte in der Politik zu vertreten. Aber
ich habe mir im BNet die Mitgliederliste der Parteien angeschaut und da zeichnet sich
ein klares Bild ab: Will man in Der Demokratischen Union von einer Volkspartei sprechen,
so kann man nur eine nennen: Die Union für Freiheit und Demokratie. Mit 21 Mitgliedern
ist sie größer als die nachfolgenden drei Parteien (FDU mit 7 Mitglieder; PDS-R mit 7
Mitgliedern und die SPR mit 5 Mitgliedern).
Was ist passiert?
Erinnert sich in der Union noch jemand an eine stabile sozialdemokratisch geführte
Unionsregierung, die nicht durch Glück oder uneinigkeit im konservativen Lager an die
Macht gelangt ist und dort dauerhaft geblieben ist? Die gewählt wurde? Kaum jemand wird hier so eine Regierung
benennen können ohne auf vor zwei oder drei Jahren zu verweisen. Und mehr noch die PDS-R scheint in der Demokratischen
Union die Rolle einer sozialdemokratischen Ersatzheimat geworden zu sein. Das verprellte Gesicht von einst einer
sozialistischen oder gar kommunistischen Partei mit dem Ziel der Planwirtschaft ist weg. Selbst ein Liberaler (!!)
wagt mit den Sozialisten eine Bündnis auf Unionsebene. Eine Koalition, die hält.
Also Frage ich: Quo vadis SPR? Wenn die Sozialdemokratie in Form der SPR in der Union noch überleben will und voll
stolz verkünden will die älteste Partei zu sein reicht eine Neuwahl des Vorsitzenden nicht mehr aus. Es sind dringend
innerparteiliche Reformen notwendig, Veränderung und Erneuerung. Eigentlich das wofür die Sozialdemokratie steht.
Warum schreibe ich das Öffentlich und nicht per PN an den GenSek oder an einen anderen Funktionär? Ich bin kein
Mitglied der SPR mir könnte es eigentlich egal sein. Ist es aber nicht. Hier haben sich Verhältnise gewandelt. Die
Sozialdemokratie hat in der Union kein Profil. Keine Bedeutung und das - offengestanden - tut mir weh!
Wenn eine ehemalige Volkspartei zittern muss in Unionsparlament zu kommen, wenn eine Partei, die etliche Unionskanzler,
Unionspräsidenten gestellt hat und das Land mitgestaltet hat unbedeutend wird - nahezu nicht vorhanden ist es nicht mehr
eine SPR interne Diskussion, sondern diese muss öffentlich geführt werden!
Edit: Ich bin weder Mitglied einer Partei ich verurteile auch keine Partei, die zur Zeit aktiv ist. Ich mache mir einfach nur Sorgen um die alte Tante SPR
Zuletzt geändert von Sean William Connor am Fr 30. Mär 2007, 00:22, insgesamt 2-mal geändert.
Dr. iur. Sean William Connor
Unionskanzler der Demokratischen Union a.D.
Unionspräsident der Demokratischen Union a.D.
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Die Sorgen machen Sie sich nicht alleine, aber die SPR hat keine Vorkämpfer mehr, keine wirklich aktiven Streithähne. So wird sie fast gar nicht mehr öffentlich vertreten und das ist schon fast ein Todesurteil.

Freiheit durch Sozialismus!
Ich war, ich bin, ich werde sein!
Präsident der Republik Salbor
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Registriert: So 25. Mär 2007, 20:07
Ich bin froh das Sie mich nicht falsch Verstanden haben. Die PDS-R ist augenscheinlicher Gewinner der Situation in der SPR, jedoch geht das bei Ihnen auf Dauer auch nicht gut, weil sie in die Mitte gedrängt werden und zwangsläufig von jemanden links überholt werden müssen und ich meine es nicht abwertend, wenn ich sage: An der Stelle wo die PDS-R war, war es gut für die Union. Ich sehe die PDS-R als regierungsfähig an. Aber Kuschelkurse mit den Liberalen? Sie schlüpfen Schritt für Schritt in die Rolle und auch in die Situation als Königsmacher eines bürgerlichen / liberalen Kanzlers abgestempelt zu werden - aufgrund des Mangels eines linken Flügels und das durch den wegbruch der Sozialdemokraten.Original von Fiete Schulze
Die Sorgen machen Sie sich nicht alleine, aber die SPR hat keine Vorkämpfer mehr, keine wirklich aktiven Streithähne. So wird sie fast gar nicht mehr öffentlich vertreten und das ist schon fast ein Todesurteil.
Zuletzt geändert von Sean William Connor am Fr 30. Mär 2007, 00:36, insgesamt 1-mal geändert.
Dr. iur. Sean William Connor
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Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35
=) Na bis vor kurzen waren wir noch die bösen kommunistischen Königsmörder. Aber ernsthaft, die PDSR hatte bis jetzt eigentlich nichts von der Schwäche der SPR, unsere Mitgliederanzahl drehte sich immer so zwischen 5-9 Mitglieder, da hat sich nicht viel verändert. Die SPR hat über die Monate immer weiter abgebaut und viele Warnhinweise ignoriert. Jetzt fehlen der Partei "die Macher".
Und der Einfluß der LL hängt auch immer von der Stärke der SPR ab, wenn Ratelon je wieder eine linke Regierung haben will, dann müssen die Sozialdemokraten irgendwie mal wieder zu Potte kommen.
Und der Einfluß der LL hängt auch immer von der Stärke der SPR ab, wenn Ratelon je wieder eine linke Regierung haben will, dann müssen die Sozialdemokraten irgendwie mal wieder zu Potte kommen.

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Präsident der Republik Salbor
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Wie auch immerOriginal von Fiete Schulze
=) Na bis vor kurzen waren wir noch die bösen kommunistischen Königsmörder.
Dem könnte ich prinzipiell so zustimmen.Original von Fiete Schulze
Aber ernsthaft, die PDSR hatte bis jetzt eigentlich nichts von der Schwäche der SPR, unsere Mitgliederanzahl drehte sich immer so zwischen 5-9 Mitglieder, da hat sich nicht viel verändert. Die SPR hat über die Monate immer weiter abgebaut und viele Warnhinweise ignoriert. Jetzt fehlen der Partei "die Macher".
Und der Einfluß der LL hängt auch immer von der Stärke der SPR ab, wenn Ratelon je wieder eine linke Regierung haben will, dann müssen die Sozialdemokraten irgendwie mal wieder zu Potte kommen.
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Registriert: Mi 28. Mär 2007, 12:13
Eroberer
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Registriert: Mi 28. Mär 2007, 02:26
Oder Mitglieder der UFD treten, aus solidarität,(ohne die Parteimitgliedschaft zu kündigen), der SPR bei.
Ohne eine politische konkurrenz machts auch kein spaß....
Ohne eine politische konkurrenz machts auch kein spaß....
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:33
Sorgen um die SPR mache ich mir schon lange, jedoch ohne gehört zu werden: Die Sozialdemokratie werde sich schon wieder fangen, hieß es.
Ich glaube, dass die SPR von einem allgemeinen Bürgerrückgang in der DU am stärksten betroffen ist. Früher hatte die VFD um die 20 Mitglieder, während die SPR auch bei 17 und mehr Anhängern stand. Während das bürgerliche Lager jedoch im Kern intakt blieb, ist die Linke der DU ausgeblutet. Was sicherlich auch zu einem nicht unbedeutenden Teil darauf zurückzuführen ist, dass die SPR eine für sie negative Kontinuität pflegt. Wie sieht es denn aus, wenn die Partei seit Wochen ohne Vorsitzenden und mit einem inaktiven Generalsekretär dasteht?
Ich glaube, dass die SPR von einem allgemeinen Bürgerrückgang in der DU am stärksten betroffen ist. Früher hatte die VFD um die 20 Mitglieder, während die SPR auch bei 17 und mehr Anhängern stand. Während das bürgerliche Lager jedoch im Kern intakt blieb, ist die Linke der DU ausgeblutet. Was sicherlich auch zu einem nicht unbedeutenden Teil darauf zurückzuführen ist, dass die SPR eine für sie negative Kontinuität pflegt. Wie sieht es denn aus, wenn die Partei seit Wochen ohne Vorsitzenden und mit einem inaktiven Generalsekretär dasteht?
JONATHAN METTERNICH HUGHES
Duke of Osbury, Earl of Alsted and Baron Hughes
Fürst von Metternich
General Secretary of the League of Nations
Unionskanzler a.D.
Unionsminister des Auswärtigen a.D.
Imperialkanzler a.D.
Former Prime Minister of Roldem
Duke of Osbury, Earl of Alsted and Baron Hughes
Fürst von Metternich
General Secretary of the League of Nations
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Former Prime Minister of Roldem
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Registriert: So 25. Mär 2007, 20:07
Herr Dowan ist nicht inaktiv. Man kann ihn immerhin erreichen.Original von Jonathan Metternich
Sorgen um die SPR mache ich mir schon lange, jedoch ohne gehört zu werden: Die Sozialdemokratie werde sich schon wieder fangen, hieß es.
Ich glaube, dass die SPR von einem allgemeinen Bürgerrückgang in der DU am stärksten betroffen ist. Früher hatte die VFD um die 20 Mitglieder, während die SPR auch bei 17 und mehr Anhängern stand. Während das bürgerliche Lager jedoch im Kern intakt blieb, ist die Linke der DU ausgeblutet. Was sicherlich auch zu einem nicht unbedeutenden Teil darauf zurückzuführen ist, dass die SPR eine für sie negative Kontinuität pflegt. Wie sieht es denn aus, wenn die Partei seit Wochen ohne Vorsitzenden und mit einem inaktiven Generalsekretär dasteht?
Das Problem scheint, dass die SPR - aus irgendwelchen mir unklaren Gründen - glaubt es ist alles in bester Ordnung und es richtet sich wieder ein. Der Mitgliederrückgang ist sicherlich mit der negativen Kontinuität zu erklären. Das ist nicht böse gemeint: Aber wer parteipolitisch schnell was werden will meidet lieber die SPR und geht z.B. zur UFD. Das ist eine unausgesprochene Wahrheit, die in fast jedem Satz mitschwingt. Und bedingt durch das erste gilt es auch für öffentliche Ämter.
Warum gehen die Bürger (Mitspieler) aus der SPR eher als, die aus dem bürgerlichen Lager? Das hat doch was mit der innerparteilichen Struktur zu tun.
Dr. iur. Sean William Connor
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Registriert: Mi 28. Mär 2007, 12:13
Wer auf einen politischen Quickie aus ist, hat ähnliche Schwierigkeiten wie ein zu schnell wachsendes Kind - im übertragenen Sinn: Die Karriere wächst, die Erfahrung hinkt aber hinterher.Original von Sean William Connor
[...] Aber wer parteipolitisch schnell was werden will meidet lieber die SPR und geht z.B. zur UFD. Das ist eine unausgesprochene Wahrheit, die in fast jedem Satz mitschwingt. Und bedingt durch das erste gilt es auch für öffentliche Ämter. [...]
Traurig, wenn man nicht nach Überzeugung geht, sondern nach dem Weg des geringsten Widerstands, um zur Spitze zu gelangen.
Bane Möllgaard