Original von Fabian Montary
Wenn wir aber eine Kammer haben, die zwar ganz hübsch, toll, kunterbunt demokratisch gewählt wurde, dann ist das ja fein, das die Leute dort ab und zu mal ihren Hintern auf die Sitzpolster drücken und ab und zu mal den Diätenschein abholen, aber nichts machen, dann bringt das der Union etwa Null, oder möchten Sie dem widersprechen? Legitimation ist die eine Sache, die andere ist die Arbeitstätigkeit und da sehe ich im Sinne des Selbsterhaltungstriebs eines Staates die zweite Option für entscheidener.
Meine Güte, da liegt doch das Problem: Wenn kein Personal für beide Kammern da sind, und beide weitgehend (jetzt klammern Sie sich einfach aus und betrachten den Rest vom Fest) inaktiv, dann ist es notwendig, die Arbeit zu konzentrieren. Und wenn man Arbeit konzentrieren muss, dann notwendigerweise so, dass die demokratische Legitimation gegeben ist. Ein Modell, nur mit einem Senat und mit gleicher Gewichtung der Länder, wie es mein Vorredner vorgeschlagen hat, ist grob undemokratisch, und auch nicht wirklich für ein Wiederherstellen der allgemeinen Akzeptanz. Daher muss der Gesetzgebungsprozess in einer Kammer erfolgen; möglicherweise in einer Mixtur aus Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht; wobei die Verzerrung der Wahlergebnisse dann als Zugeständnis an eine Vertretung der Länder gesehen werden müsste. Wobei man nach diesem Modell schon wieder mindestens 15 Parlamentarier bräuchte... zu viel, und auch eher die Personalreduktion kontrakarrierend. Daher ist, auch weil ein personalisiertes Verhältniswahlrecht wohl in der Handhabung sehr kompiziert wäre, eine reine Verhältniswahl sinniger. Müssen sich die Ministerpräsidenten halt um einen Platz im Parlament bewerben, oder man muss eine föderalstaatsorientierte Partei wählen.
Original von Maximilian von Rohan-Mason
Da ändern zwei Vorlagen - ich kan diese astronomischen Ausmaße der
Damit stimmen Sie dem Untergang der Union mit einem inaktiven Unionsparlament und einem sabotierten, da nicht mehr existenten Unionsrat zu. Und da waren Sie mal Unionspräsident... :rolleyes:
Ja, und das obwohl ich den Unionsrat schon seit Ewigkeiten zur Disposition gestellt habe, als andere noch nichtmal an eine grundlegende Staatsreform dachten. Dass ich trotzdem gewählt wurde, und ich diese Meinung immer noch vertrete, spricht offenbar eher für mich, als dass Sie das als Argument verwurschten könnten. :rolleyes: