
- Montarian School of Governance
Institute for Social Research / Professorship for Methods of Research in Social Science
Das Institute for Social Research möchte sich wegen den zahlreichen Einsendungen zur 1. Meinungsumfrage zur Stimmung in der Demokratischen Union 03/2008 bedanken. Sogleich möchten wir der interessierten Öffentlichkeit das Ergebnis und die Auswertung präsentieren (Stichzeit: 8. März 2008, 20:00 Uhr).
Probanden: 33 (repräsentativ)
1. Wenn heute Wahlen zum Unionsparlament wäre, welche Partei würden Sie wählen?
VU 27,3% (+7,5% im Vergleich zur vergangenen Unionsparlamentswahl (Vaterländische Liste))
SPDU 24,2% (-3,6%)
UFD 12,1% (-9,6%)
FDU 12,1% (-1,7%)
KPDU/PEP 12,1% (+0,5% (Linke Liste); Einzelergebnis PEP: 0,0%)
FVP 6,1% (+6,1%)
sonstige 6,1%
Das hieße ein großer Zuwachs bei der Vaterländischen Union, deren Kopf sich vor kurzem erst aus der Politik verschiedet hat. Harte Verluste muss die Regierungspartei UFD einstecken, die sich nun auf dem Niveau der Freidemokraten und der Kommunisten befindet. Die Parteien der linken Liste konnten daneben einen halben Prozentpunkt gutmachen.
Dieses Ergebnis wirkt sich wie folgt auf die Sitzverteilung aus (11er-Parlament):
VU 4 (+2)
SPDU 3 (±0)
UFD 1 (-1)
FDU 1 (±0)
LL 1 (±0)
Der letzte Sitz würde nach dem Höchstzahlverfahren einer der Wahlvorschläge SPDU, UFD, FDU, LL oder FVP zufallen.
In der Sitzverteilung verschiebt sich somit ein Sitz von der UFD zur Vaterländischen Union. Die bisherige Regierungskoalition würde die Mehrheit verlieren. Weiterregieren mit einem sozialdemokratischen Kanzler wäre allerdings möglich, würde man die Freidemokraten mit ins Boot holen. Linke Liste und VU sind hier eher unwahrscheinlich.
2. Bewerten Sie die Arbeit der letzten Regierung Connor. (Schulnoten)
arithmetisches Mittel: 4,34 (ausreichend mit Tendenz zu mangelhaft)
Modus: ungenügend [6] (36,4%)
Median: mangelhaft [5]
An diesem deutlichen Ergebnis ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung an der vergangenen Regierung abgebildet. Über ein Drittel der Befragten vergaben gar die schlechteste Note, lediglich 9,1% bewerteten mit Bestnote.
3. Denken Sie, Konrad Grimm wäre die bessere Alternative in der Wahl um den Unionskanzler gewesen?
ja 54,5%
nein 45,5%
keine Meinung 0,0%
In der Kanzlerfrage liegt der Gegenkandidat zu Helmut Hennrich mit knappen 10% vorn. Würde der Unionskanzler also direkt gewählt werden, hätte sich der Oppositionsführer hinter Dr. Connor als Regierungschef eingereiht.
4. Denken Sie, die Initiative des Unionsratspräsidenten Fabian Montary, die Amtsgeschäfte des Unionspräsidenten vorübergehend zu übernehmen, war richtig?
ja 24,5%
nein 60,6%
keine Meinung 15,2%
Rund ein Viertel der Bevölkerung steht hinter Dr. Montary in seinem Vorgehen, das Amt des Unionspräsidenten geschäftsführend auszuführen. Über 60% stehen dem entgegen, wobei aus dieser Abbildung nicht klar wird, inwiefern sie das Handeln ablehnen. Möglichkeiten wären beispielsweise ein Verfassungsbruch oder die von Unionspräsident Gladstone angemahnte fehlende Absprache.
5. Wie bewerten Sie die politische Stimmung in der Union?
arithmetisches Mittel: 4,79 (eher mangelhaft)
Modus: mangelhaft [5] (51,5%)
Median: mangelhaft [5]
Die politische Stimmung wird als mangelhaft eingestuft, über die Hälfte der Befragten stimmten mit ebendieser Note. Die Einschätzung sehr gut mit 3,0% scheint da eher ein Ausreißer zu sein.
6. Bewerten Sie die Arbeit der Mitglieder des Unionsparlaments. (Schulnoten)
Konrad Grimm (VL) 2,73
Modus: gut [2] (39,4%)
Median: gut [2]
Hajo Poppinga (VL) 2,97
Modus: gut [2], befriedigend [3] (je 34,4%, bimodal)
Median: befriedigend [3]
Helmut Hennrich (SPDU) 3,30
Modus: befriedigend [3] (27,3%)
Median: befriedigend [3]
Palin Waylan-Majere (LL) 3,39
Modus: befriedigend [3] (30,3%)
Median: befriedigend [3]
Denise Marisa Heidenberg (UFD) 3,50
Modus: befriedigend [3] (28,1%)
Median: befriedigend [3]
Sean William Connor (SPDU) 3,52
Modus: befriedigend [3] (33,3%)
Median: befriedigend [3]
Bodo von Kurzschluss (UFD) 4,18
Modus: ausreichend [4] (42,4%)
Median: ausreichend [4]
Charles Dowan (SPDU) 5,15
Modus: ungenügend [6] (60,6%)
Median: ungenügend [6]
Am besten wurde die Arbeit der beiden Abgeordneten der Vaterländischen Liste bewertet. Erst dahinter, um fast 0,6 Notenpunkte abgeschlagen findet sich der neue Unionskanzler Hennrich. Abgeschlagen ist der Westinsulaner Dowan.
Die Durchschnittsbewertung der Regierungs- und der Oppositionsabgeordneten:
Regierung: 3,93 (ausreichend [4])
Opposition: 3,03 (befriedigend [3])
So richtig glücklich ist die Bevölkerung weder mit Regierung, noch mit Opposition, wobei letztere ein ganz eindeutiges Ergebnis auf sich vereinen kann, bei fast einem ganzen Notenpunkt Unterschied.
7. Bewerten Sie die Arbeit der Vertreter der Länder im Unionsrat. (Schulnoten)
Fabian Montary (Roldem) 2,81
Modus: gut [2], befriedigend [3] (je 28,1%, bimodal)
Median: befriedigend [3]
Sabine Kramer-Ruf (Salbor) 3,89
Modus: ausreichend [4] (21,9%)
Median: ausreichend [4]
Montgomery Scott (Heroth) 4,33
Modus: ungenügend [6] (25,0%)
Median: mangelhaft [5]
Karl Abel (Freistein) 4,93
Modus: ungenügend [6] (40,6%)
Median: mangelhaft [5]
Oliver von Palm (Imperia) 4,93
Modus: ungenügend [6] (40,6%)
Median: mangelhaft [5]
Josh Newitt (Katista) 4,97
Modus: ungenügend [6] (40,6%)
Median: mangelhaft [5]
Patrick Behrens-Nilsson (Westliche Inseln) 5,00
Modus: ungenügend [6] (50,0%)
Median: ungenügend [6]
Am besten kommt hier das Präsidium des Unionsrates weg, Dr. Montary rangiert hier auf der Skala ganz oben, gefolgt von seiner Stellvertreterin Kramer-Ruf aus Salbor. Aber bereits zwischen den beiden liegt bereits ein ganzer Notepunkt. Dahinter reihen sich die anderen Vertreter auf die Plätze. Der zurückgetretene Behrens-Nilsson von den Westlichen Inseln wurde vornehmlich ungenügend bewertet. Auffallend war auch, dass sich bis zu 15,6% bei den Unionsratsvertretern enthielten.
Ein letzter Vergleich dieser ersten Auflage soll die durchschnittliche Bewertung der Arbeit der Kammern der Legislative abbilden:
Unionsparlament: 3,59
Unionsrat: 4,41
Die Zufriedenheit über die Arbeit der Abgeordneten bzw. Vertreter in den beiden legislativen Gremien gehen weit auseinander. Bewerten die Befragten die Arbeit der Unionsparlamentarier noch mit einem guten ausreichend, so finden sich die Vertreter im Unionsrat gerade bei einem sehr schlechten ausreichend wieder.
Der Modus ist der am häufigsten gewählte Wert.
Der Median ist derjenige Wert, der das Ergebnisfeld, aufsteigend nacheinander sortiert, in zwei Hälften teilt.
Für die Richtigkeit der Angaben,
Prof. H. S. Vahlberg