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Erleuchteter
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Original von Damian Fuller
Das war eine Frage, unabhängig davon ob der Journalist das selbst glaubt oder nicht. Diese beinhaltet jedoch einen derzeit von manchen interessierten Politikern geschürten Vorwurf:

Ackermann antwortet darauf recht konkret, dass Manager in der Regel in Beruf und Privatleben genauso viel "Erdung" bzw. realitätsnähe haben wie andere Menschen auch:

Das sagt er als nicht unzutreffender Vergleich nach seiner obigen Antwort auf die "Realitätsferne"-Frage. Er antwortet aber auch nicht mit dem geschmacksbedingten "schöner", welches keinen sachlichen Aussagewert - außer über seinen Häusergeschmack - hätte. Er sagt "prunkvoller", was für sachlich teurer steht und keine geschmackliche Bewertung darstellt.
Lies Dir Ackermanns Antwort mal genau durch. Der Vorwurf lautet, Manager wie er stünden nach eigenem Empfinden über den Dingen, sogar über dem Gesetz. Als Antwort kommt zunächst die Behauptung, er müsse sich in seinem Beruf ständig mit der Realität auseinandersetzen. Als Beispiel verweist er auf Gespräche mit Freunden und Familienmitgliedern, Aktionären, Analysten, Kunden, Mitarbeitern, Politikern und Medien. Und schlussendlich vergleicht er sich mit Lafontaine, stellt fest, dieser wohne in einem prunkvolleren Haus als er und würde trotzdem nicht als realitätsfern eingestuft.

Das ist rhetorisch nicht ungeschickt an allen Punkten vorbeimanövriert, die in der Frage eine Rolle spielen, ob er und seine Kollegen meinten, sie stünden über dem Gesetz und wären gedanklich von den Problemen eines normalen Lebens entfernt, z. B. seine unsoziale Personalpolitik und seine mutwilligen Gesetzesverstöße in der Mannesmann-Affäre.
 

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