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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 22:39
Im Presseraum des Unionspräsidialamtes lädt Unionspräsident Joseph Gladstone zu einer Pressekonferenz, in denen er sich zu den politischen Ereignissen äußert.




Er betritt den Raum.

Guten Tag, meine Damen und Herren.

Ich habe diese Pressekonferenz einberufen, um mich zu der politischen Lage in der Demokratischen Union zu äußern. Ich möchte und werde das tun, obwohl ich mich in meiner Amtszeit bisher bewusst zurückgehalten habe. Allerdings hat die politische Lage dieses Landes einen Punkt erreicht, an dem ich mich dazu verpflichtet fühle, mich zu äußern.

Der Rücktritt von Unionskanzler Sean William Connor kam für die Demokratische Union in hohem Maße überraschend, denn Schlag auf Schlag begann die Suche nach einem möglichen, neuen Unionskanzler und nach einer möglichen, neuen Regierungskonstellation- und Koalition. Wenn der Rücktritt allerdings auch überraschend kam, so möchte ich sagen, dass er angebracht war. Ich möchte mich gar nicht zur Argumentation des Rücktritts äußern und ich möchte mich auch nicht dazu äußern, wer wie in welchem Maße Schuld an der politischen Antriebslosigkeit in der Demokratischen Union trägt, denn aus diesen Streitereien halte ich mich heraus. Es ist aber festzustellen, dass die Unionsregierung von Sean William Connor in vollkommener Antriebslosigkeit versunken war und sich damit dem leider vorherrschenden, politischen Trend unterordnete. Das fiel sicher stark auf, und deshalb ist der Rücktritt angebracht, es handelt sich hierbei um den einzigen, richtigen Schritt. Ich möchte Herrn Connor an dieser Stelle dafür danken - nicht für seine Regierungsarbeit, das geschieht andernorts - sondern dafür, dass er sich letztlich dazu entschlossen hat, zurückzutreten, anstatt am "Sessel zu kleben".

Diese schnell enstandene Situation ist womöglich die Aktivierungsenergie für einen neuen Ruck in unserem politischen Tagesgeschehen, zumindest habe ich die Hoffnung, dass dies so sein wird. Die Frage, die sich nach dem Rücktritt Connors nun stellte, war die Frage nach seinem Nachfolger. Hierzu gab es ja bekanntlich viele Spekulationen und sicherlich auch einige Möglichkeiten. Angeboten haben sich letztlich "nur" Konrad Grimm und Helmut Hennrich. Ersterer wollte eine völlig neue Regierung bilden, letzterer möchte die Kanzlerschaft weiterhin unter Stützung der UFD/SPDU-Koalition führen.

Ich freue mich, dass sich zwei Personen angeboten haben, diese Regierungsbildung zu übernehmen, ebenso wie ich mich freue, dass es zwei kompetente Persönlichkeiten getan haben. Konrad Grimm ist seines Zeichens ein hartnäckiger Oppositionspolitiker und die Eigenschaft der Hartnäckigkeit ist sicherlich zu loben. Helmut Hennrich ist ein sehr sachlicher Politiker und hat sich schnell in der Tagespolitik dieses Landes profilieren könnte.

Die Frage die sich nun für mich stellt, ist schlicht folgende: Wen schlage ich zur Wahl des Unionskanzlers vor? Sie werden sicherlich alle davon überzeugt sein, dass ich mich in eine Richtung entschieden habe. Sie liegen damit nicht falsch, denn ich werde tatsächlich Herrn Hennrich zur Wahl vorschlagen.

Es ist für mich aber auch wichtig, zu betonen, dass das keine Entscheidung war, die sofort gefallen ist, aber ich bin der Überzeugung, dass diese Wahl im Nachhinein zu einer interessanteren Konstellation wird. So sehr ich Herrn Grimm schätze - und das tue ich - bin ich der Meinung, dass dieser Mann so etwas wie der geborene Oppositionspolitiker ist, ich möchte hier nur an das Stichwort der Hartnäckigkeit erinnern. Und wir wissen alle, dass eine gesunde Politik nur durch die Kontrahenz zwischen Opposition und Regierung funktionieren kann.

Die SPDU/UFD-Koalition hat eine stabile Mehrheit, sie wurde bei der letzten Parlamentswahl mit den Stimmen der Wählern so gebildet. Ich möchte den Wähler nicht umgehen und werde es deshalb dieser Regierungskoalition ermöglichen, bis zum Ende dieser Amtszeit weiter zu regieren, eben unter einer Kanzlerschaft von Helmut Hennrich.

Was die nächsten Wahlen angeht, so ist das Ergebnis sicher sehr offen, und ich würde sagen, dass wir da alle gespannt sein dürfen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Haben Sie Fragen?
 

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Joseph A. Gladstone, Die Grünen
Präsident der Republik Salbor a.D.
Unionspräsident a.D.

Imperias Regierungschef Wolfgang Müller sprach: "Aber ich kann auch anders, Gladstone du bist ein Hurensohn."
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Registriert: So 25. Mär 2007, 20:07
Ich habe zwar keine Frage, aber eine Anmerkung, die dann doch nicht ganz unwichtig ist:

Der Unionspräsident ist in seiner Entscheidung wen er für das Amt des Unionskanzlers vorschlägt nicht ganz frei. Er hat die Pflicht einen Kandidaten vorzuschlagen von dem er überzeugt ist, dass er die Mehrheit im Unionsparlament erreicht bzw. hinter sich hat. Und nach derzeit sieht es so aus als hätte ledeglich Helmut Hennrich eine ernsthafte Chance eine Mehrheit im UP zu erreichen.

Und schließlich: Sollte Herr Hennrich im ersten Wahlgang nicht gewählt werden, könnte der Abgeordnete Grimm ab den zweiten Wahlgang ebenfalls kandidieren. Im dritten Wahlgang würde es schließlich nur auf die meisten Stimmen ankommen - also wer Stimmen auf sich vereinigt.

Was ich damit sagen will: Die letzte Messe ist nicht gelesen und es könnte (theoretisch) spannend werden.

Beiden Kandidaten ist anzuraten jetzt die Menschen in diesem Land und die Abgeordneten im UP zu überzeugen, warum gerade sie sich berufen fühlen dieses Land wieder nach vorne zu bringen und wie sie das machen wollen, mit welchem Team?

Helmut Hennrich hat seine Aussage dazu gemacht. Und nun Sie Herr Grimm.
 

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Dr. iur. Sean William Connor
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Kaiser
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Kaiser

Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Sean William Connor
Und nun Sie Herr Grimm.
Das werde ich morgen tun.
 

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Unionsangehörige
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Unionsangehörige

Beitrag von Fabian Montary »

Ich bin gespannt. :)
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
Routinier
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Original von Joseph A. Gladstone
Die Frage die sich nun für mich stellt, ist schlicht folgende: Wen schlage ich zur Wahl des Unionskanzlers vor? Sie werden sicherlich alle davon überzeugt sein, dass ich mich in eine Richtung entschieden habe. Sie liegen damit nicht falsch, denn ich werde tatsächlich Herrn Hennrich zur Wahl vorschlagen.
Herr Unionspräsident,

mit Verlaub, aber haben Sie Ihre Entscheidung eigentlich schon in die Tat umgesetzt?
Ich hab das Gefühl, dass es ohne diesen Schritt irgendwie nicht weiter geht ...
 

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Antonio Sandro [Bild]
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Es gibt nicht nur die ewig Gestrigen, es gibt auch die ewig Morgigen.
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Original von Antonio Sandro

Herr Unionspräsident,

mit Verlaub, aber haben Sie Ihre Entscheidung eigentlich schon in die Tat umgesetzt?
Ich hab das Gefühl, dass es ohne diesen Schritt irgendwie nicht weiter geht ...
Sie werden das hoffentlich entschuldigen, aber ich habe mir den Wahlvorschlag nochmals durch den Kopf gehen lassen, denn das Programm von Herrn Grimm habe ich ja nicht ignoriert.

Ich bin jedoch letztlich beim Entschluss geblieben, Herrn Hennrich vorzuschlagen, was auch soeben geschehen ist.
 

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Joseph A. Gladstone, Die Grünen
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