Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Nichts drin, was man nicht schon öfters so gehört hätte.Original von Konrad Grimm
Ich kommentier ihn weiter gar nicht, aber er ist lesenswert.
Bis jetzt kann ich noch keine "Kapitalismus-Revolution" erkennen. Die ökonomischen Naturgesetze gelten immer noch. Die Erwirtschaftungs- und Verteilungsdebatte ist in ihrem Grundwesen auch immer noch die Gleiche wie seit Smiths und Marxens Zeiten.
Und wenn die Politiker mal was verschlafen ist das in der Regel gut für die Menschen. 8o
Zuletzt geändert von Damian Fuller am Fr 29. Feb 2008, 16:01, insgesamt 2-mal geändert.
Damian Fuller
Beiträge: 255
Registriert: So 1. Apr 2007, 14:54
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Richtig ist, dass im Grunde alles ist, wie es schon immer war.
Aber: Im Moment zeichnet sich ein zunehmender Trend dahingehend ab, dass Arbeitsplätze endültig wegrationalisiert werden. Gleichzeitig bleibt nichtselbständige Arbeit weiterhin der Hauptlebensunterhalt praktisch aller Menschen, die wenigsten können von ihren Kapitalerträgen leben.
Wo soll das hinführen?
a. In eine kapitalistische Diktatur, in der die Massen irgendwie ruhig gehalten und unterdrückt werden;
b. in irgendeine Spielart des Sozialismus;
c. in einen anarchistischen bellum omnium contra omnes?
Einen weiteren Weg sehe ich nicht.
Aber: Im Moment zeichnet sich ein zunehmender Trend dahingehend ab, dass Arbeitsplätze endültig wegrationalisiert werden. Gleichzeitig bleibt nichtselbständige Arbeit weiterhin der Hauptlebensunterhalt praktisch aller Menschen, die wenigsten können von ihren Kapitalerträgen leben.
Wo soll das hinführen?
a. In eine kapitalistische Diktatur, in der die Massen irgendwie ruhig gehalten und unterdrückt werden;
b. in irgendeine Spielart des Sozialismus;
c. in einen anarchistischen bellum omnium contra omnes?
Einen weiteren Weg sehe ich nicht.
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Vielleicht kommt es einem nur so vor, vielleicht ist es auch derzeit eine tatsächliche Strukturveränderung und zu ihr gehörend Neuausrichtung der Wirtschaft auf neue globale Verhältnisse.Original von Aaron Sulla
Das Problem ist aber, dass die Größenordnungen sich vergrößern und sich somit die Probleme zuspitzen.
Aber ob gefühlt oder echt: Das hat man in der Menschheits- bzw. Wirtschaftsgeschichte auch schon oft erlebt und überlebt.
Trotz medialer Panikmache, dass:
- bald die Erde zerstört sei durch CO2 und anderes
- die großen Firmen immer mehr Gewinne machen würden und dabei ständig Leute entlassen und dadurch alle Menschen ständig von Entlassung und Verelendung bedroht wären.
Logisch, dass viele Menschen hilfesuchend nach dem Staat rufen und Zukunftsängste entwickeln, die sie lähmen und nicht zukunftsfit machen.
Die Panikstimmung, die ständig verbreitet wird - zum Teil aus Ideologie und "für einen guten Zweck", zum Teil um die Auflage/Einschaltquote zu steigern, wird den sachlich wirklich vorhandenen Problemen nicht gerecht und hilft nicht bei der Aufklärung der Bevölkerung und erst recht nicht bei der Lösung dieser tatsächlichen Probleme.
Ich glaube auch nicht, dass das Arbeitslosigkeitsproblem sich ständig weiter zuspitzen wird - es sei denn die Gewerkschaften setzten durchgehend überzogene=nicht wirtschaftliche Löhne in allen Branchen durch.
1. In der EU und sogar im Wirtschaftsinterventions- und "Sicherheits"staat Deutschland sank die Arbeitslosigkeit die letzten zwei Jahre. Es wurden auch die letzten Jahre in den meisten Ländern mehr Arbeitsplätze geschaffen als durch Strukturwandel und technischen Fortschritt weggefallen sind.
2. Die Arbeit geht den Menschen nie aus. Nicht mal, falls doch noch wider Erwarten der Kommunismus funktionieren würde.
Zuletzt geändert von Damian Fuller am Fr 29. Feb 2008, 18:34, insgesamt 2-mal geändert.
Damian Fuller
Anfänger
Beiträge: 971
Registriert: So 18. Mär 2007, 09:56
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Ich meine mich an eine Studie im Auftrag von Lothar Späth erinnern zu können, wonach man bereits damals zwei Drittel aller Arbeitsplätze in Deutschland rationalisieren könnte und durch Maschinen und Computer ersetzen könnte. Die Computer werden intelligenter, Roboter leistungsfähiger.Original von Damian Fuller
2. Die Arbeit geht den Menschen nie aus. Nicht mal, falls doch noch wider Erwarten der Kommunismus funktionieren würde.
Anfänger
Beiträge: 971
Registriert: So 18. Mär 2007, 09:56
