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Das Problem ist nicht, dass es überhaupt keine politisch interessierten Spieler im Internet mehr gibt, die sich für sowas begeistern lassen. Ich denke, dass Klattens vdeutschland eines der besten Beispiele ist, dass dies nicht der Fall ist.
Dort wird die Community immer größer, ich denke, man kann es teilweise mit alten Zeiten vergleichen ( auch wenn ich nicht dabei war, stelle ich es mir doch so ähnlich vor). Einige machen auch den Sprung in die MNs ( Hallo Herr Verbe
), doch die meisten kennen MNs nicht einmal.
Natürlich liegt die hohe Anzahl an Mitspielern auch daran, dass sich um das VL - Pendant zu Deutschland handelt, aber auch daran, dass es eine reine Politiksim ist. Ich denke, es wird daran deutlich, dass die meisten nicht wegen Ausgestaltung kommen, sondern wegen der Politik. Vielleicht kann man sich als Hilfe daran orientieren.
Dort wird die Community immer größer, ich denke, man kann es teilweise mit alten Zeiten vergleichen ( auch wenn ich nicht dabei war, stelle ich es mir doch so ähnlich vor). Einige machen auch den Sprung in die MNs ( Hallo Herr Verbe
Natürlich liegt die hohe Anzahl an Mitspielern auch daran, dass sich um das VL - Pendant zu Deutschland handelt, aber auch daran, dass es eine reine Politiksim ist. Ich denke, es wird daran deutlich, dass die meisten nicht wegen Ausgestaltung kommen, sondern wegen der Politik. Vielleicht kann man sich als Hilfe daran orientieren.
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Muss ich das jetzt verstehen? ?(Original von A. M. von Kurzschluss
Ja, darin steckt Power, nicht in so alten verknöcherten Politikern wie Burghammer, von Metternich oder.... ja sogar Ashcraft..... Warum erinnert mich das an Asscraft? Egal...... der ist jetzt schon mental älter als sein Vater.... Gott hab ihn selig. =)
[b]Prof. Dr. iur. habil. Dr. phil. pol. William C. Ashcraft[/b]
Unionsrichter am Obersten Unionsgericht
Inhaber des Lehrstuhls für Straf- und Strafprozessrecht
Leiter des Instituts für Kriminologie der Count Donald Law School
Dekan der Count Donald Law School der Montary University
Mitglied der Ehrenlegion der Demokratischen Union
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Das ist recht treffend auf den Punkt gebracht.Original von Maximilian von Rohan-Mason
Das ist viel zu verkopft.
Früher ist man als Neuer in den MNs fast immer direkt in Ratelon gelandet oder zumindest drüber gestolpert. Das war halt die größte MN, wurde entsprechend erwähnt. Dass es andere gibt, klar, wie die aber zusammenhängen: Völlig egal. Für viele hier war Ratelon dann auch die erste MN, mit der man groß wurde. Klar, denn allein der Reiz der Aktivität war da. Als ich hier anfing, da folgen damals die Fetzen mit dem V-Mann in der (Gott, wie hieß die Stankovic-Partei noch gleich?) NSV. Da war was los. Das war der Attraktivitätsfaktor. Ich würde soweit gehen: Alles andere ist sekundär. Der erste Eindruck zählt...
Zumal, wenn man erstmal in den MNs ist, dann ist die Schwelle zu den GF Staaten eh geringer. Als ob es so unwahrscheinlich ist, davon zu hören. Ich denke eher nicht.
Wenn man bei den weichen Faktoren sucht, dann ist eines meiner Meinung nach viel entscheidender: Mehr als die GF hat ein gewisser DJ dieser Sache geschadet. Damit ging sowohl ein Teil der Identifikation der Spielerschaft flöten, als auch einfach Prägnanz. Irgendwo hat der Dennis wohl derzeit seine Rache.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Das ist schlicht weg eine Falschaussage. Es mag zwar z.B. auf die DU zutreffen, aber allein in Dionysos haben wir im November (oder so) ein halbes Dutzend neuer, aktiver Mitspieler aus dem Nichts bekommen....zum Großteil auch unabhängig voneinander. Das sind Frischzellenkuren, die jede ältere und größere MN mal nach eine gewissen Zeit braucht. Schon alleine um die Abgänge zu kompensieren.Original von Maximilian von Rohan-Mason
Es ist doch mehr oder weniger sinnbefreit, an irgendwelchen Karten den Niedergang der DU bzw. der MNs *ketzer* festzumachen. Es fehlt schlichtweg an frischem Blut. Wer sich hier umguckt, merkt doch schnell, dass die letze wirkliche "Generation" in den MNs vor 3,4 Jahre vorstellig geworden ist. Seitdem hat das qualitativ und quantitativ einfach zu stark abgenommen, während natürlich die Alten nicht konstant blieben. Die Kartensache ist vielleicht innerhalb der MN-Welt für bereits kundige Leute relevant... aber es fehlt schlicht an Neueinsteigern. Denen muss Attraktivität geboten werden, und die Kartenfrage ist da wurscht, dass checkt man als Neueinsteiger doch sowieso nicht.
Und auf der OIK trudeln auch ständig neue Leute ein. Einziges (altbekanntes) Problem sind dort die zu vielen MNs. Das wird allerdings auch nur noch immer stärker.
Freundlichst,
Dr. h.c. Matt Suchard
Diverses a.D.
Dr. h.c. Matt Suchard
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Auch das ist in weiten Teilen absolut richtig. Ratelon - ich benutze bewusst diesen Namen, da ich damit eine Micronation meine, mit welcher die heutige Demokratische Union schon strukturell nicht mehr allzu viel gemein hat - hatte zwei herausragende Eigenschaften, deren eine die andere bedingte und befruchtete: die erste war klar ihr Charakter als "Deutschlandsimulation". Auch wenn das niemals offiziell so festgelegt, und daher auch nicht "planmäßig" nach außen transportiert wurde, galt Ratelon sowohl innerhalb der micronationalen Gemeinde, als auch der Wahrnehmung derselben von außen heraus (also z. B. in der medialen Berichterstattung über diese) als das virtuelle Abbild der Bundesrepublik Deutschland. Genau diese Eigenschaft hat, wie du sagst, viele Einsteiger in die virtuelle Welt direkt nach Ratelon gezogen, und auch viele Mitspieler anderer Nationen irgendwann einmal angelockt. Ratelon hatte genau die richtige Mischung aus Parallelen und Eigenheiten gegenüber der BRD entwickelt, um einerseits eine einfache Orientierung und einen schnellen Einstieg zu ermöglichen, andererseits aber ausreichend Raum für eigene Ideen und den dynamischen Gang seiner eigenen Geschichte zu lassen. Und dieses Rezept zog eben konstant zahlreiche neue Mitspieler an, und gewährleistete eine stetig hohe Aktivität.Original von Maximilian von Rohan-Mason
....
Der Beginn des Niederganges war nicht der Umzug auf die GF-Karte, sondern die - hier mache ich mir mal einen von Michael Schneider alias Roland Burghammer geprägten Begriff zu eigen - "Entdeutschung" Ratelons im Wege der Umgestaltung seiner Länder. Alte Veteranen, die seit einigen Jahren dabei sind, in zwei oder drei Parteien waren, mehrere Koalitionen und ihre Unionskanzler kommen, ihre Spionageskandale erleben und gehen gesehen haben, die mögen es so empfinden, dass doch gerade die Vielfalt und Kontraste in der Ausgestaltung, die Konflikte und Probleme, die aus aus dem Zusammenleben einer Gruppe völlig verschiedener Völker in einer politischen Union ergeben den Reiz des Spiels ausmachen. Aber neue Mitspieler gewinnt man mit diesem Konzept definitiv nicht! Ich bin erstmals im Spätherbst 2003 in Ratelon aufgetreten, also buchstäblich in den letzten Tagen seiner klassischen Gestalt, und was mich angelockt, fasziniert und zum Bleiben bewogen hat, waren neben der kaum zu durchblickenden Vielfalt an Mitspielern und ihren unterschiedlichen Identitäten, dem imposanten Geflecht aus Themen und Simulationssträngen und dem Ereignisreichtum durch hohe Aktivität vor allem auch die spontane und intuitive Vertrautheit, die richtige Mischung Ratelons aus einem politischen, gesellschaftlichen und charakterlichen Spiegelbild der BRD einer-, und einem von seinen Mitspielern gestalteten und gelenkten dynamischen Kosmos andererseits.
In die Demokratische Union, zu welcher Ratelon sich im Laufe der letzten rund vier Jahre entwickelt hat, zöge mich heute nichts mehr, hielte mich als jemand, der sie zufällig entdeckt, nichts, und reizt mich, wie gestern an anderer Stelle offiziell verkündet, als eingesessener Mitspieler auch nichts mehr.
Der Verlust des angestammten Namens ist nur die Spitze des Eisbergs, oder die Krönung der Misere. Metaphorisch gesprochen: so wie die Krone eines Monarchen Symbol seiner Macht ist, ist die Namenlosigkeit dieses Spiels Symbol seines Zustandes. Es hat kein Herz und keine Seele mehr. Es ist nur noch eine Ruine aus sieben eigenbrötlerischen und eifersüchtigen Kleinstaaten, deren innere Aktivtät sich in großen Teilen darin erschöpft, durch Gesetzgebung und Ausgestaltung plakativ zu dokumentieren, wie wenig sie doch miteinander gemein haben und zu tun haben wollen. Was diese Demokratische Union nun von außen betrachtet eigentlich ist, woher sie kommt, wohin sie will, warum es sie gibt - niemand weiß es mehr.
Der "Oktoberputsch" war ein überdeutliches Alarmsignal für den Niedergang dieses Spiels. Denn es steckten nicht, wie noch bei der Sezession Vesterans, Leute dahinter, die Ratelon eigentlich sowieso doof fanden und nur seine Spielerschaft ärgern wollten. Es waren Leute, die z. T. lange Zeit zentrale Rollen in Politik und Gesellschaft gespielt, die Simulation zunächst in Ratelon und später der Demokratischen Union ganz wesentlich mitgetragen und mitgeprägt haben. Nur sind sie zu der Ansicht gekommen, das habe alles keinen Sinn mehr, dieses Spiel habe keine Zukunft mehr.
Und diese Einschätzung war, ist und bleibt richtig: wenn die Demokratische Union so weitermacht, ist sie bald am Ende, egal auf welcher Karte sie sich einzeichnen lässt! Sie wird ihren Spielern mehrheitlich in Konkurrenz sowohl zu anderen Micronationen und Online-Spielen, als auch anderen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen keine Langzeitmotivation mehr bieten können, weshalb der Exodus nicht abreißen wird, sie wird andererseits kaum Spieler anderer Micronationen, und noch seltener mal einen originär, also in der Welt der Micronationen völlig neuen Spieler gewinnen können, so dass sie über kurz oder lang nur noch von unbesetzten Ämtern auf Unions-, Landes- und Parteiebene zusammengehalten werden wird, bis der kalte Wind der Inaktivität - in Folge des Fehlens von Spielern, Spielspaß und Motivation - dieses löchrige Konstrukt irgendwann zum Einsturz bringen wird.
So, jetzt bin ich weit vom Thema OIK/GF abgekommen, habe doch noch in epischer Breite rekapituliert was den letzten Funken Spaß an der und Motivation für die Demokratische Union in mir zum Erlöschen gebracht hat. Was ich sonst noch, bzw. eigentlich sagen wollte: die GF ist allenfalls nachrangig und mittelbar kausal für das langsam, aber unerbittlich fortschreitende Sterben der Demokratischen Union. Primäre und direkte Todesursache ist die Lebensunfähigkeit dieses Projekts, in welches man Ratelon umgewandelt hat. Nicht zu bestreiten ist, dass der Umzug auf die GF-Karte diesen Wandlungsprozess forciert und gefördert hat, aber dafür kann die GF nichts, die Verantwortung dafür trifft allein die Spielerschaft der Demokratischen Union, des ehemaligen Ratelon, die diesen Vorgang eingeleitet und betrieben hat.
Richtig ist und bleibt auch, dass die GF-Staaten sich selbst innerhalb der micronationalen Gemeinde weitestgehend isolieren, aber andersherum auch von vielen OIK-Staaten abgelehnt und ausgegrenzt werden. Ein Austausch von Spielern und Ideen zwischen den Staaten beider Kartenprojekte, ein gemeinsames Auftreten als Micronationen nach außen hin findet de facto kaum noch statt. Die OIK-Staaten sind quasi an die Stelle der ehemaligen Gemeinde der deutschsprachigen Micronationen, die GF-Staaten ihnen gegenüber in den Hintergrund getreten. Ab und zu verirrt sich mal ein OIK-Spieler in einen GF-Staat und bleibt tatsächlich, echte Neubürgerakquise findet aber nun einmal nur seitens der OIK-Staaten statt, so dass, wenn sich nicht irgend etwas ändert - sei es in Form einer Überwindung dieser Spaltung der MN-Gemeinde, oder einer völlig neuen Außendarstellung der GF und ihrer Staaten sowohl gegenüber der OIK, als auch dem Internet außerhalb der Welt der Micronationen - auch die GF und ihre Staaten irgendwann einschlafen werden.
Das Problem der Demokratischen Union ist aber nicht der geringe Neubürgerzuzug in den GF-Staaten, das Problem der Demokratischen Union ist, dass sie quasi nichts mehr mit dem Erfolgsmodell Ratelon zu tun hat.
So, das war das Wort zum Sonnabend
Amber Marie Ford
Richterin am Unionsgericht
Unionsministerin der Justiz a. D.
Präsidentin des Unionsparlamentes a. D.
Unionsvorsitzende der FDU a. D.
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein a. D.
Oberste Unionsanwältin a. D.
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Zuletzt geändert von Denise M. Connor am Sa 26. Jan 2008, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
The sweetest spirit in the whole country
Denise M. Connor geb. Heidenberg
Unionskanzlerin a.D.
Verstorben am 14.05.2009
Denise M. Connor geb. Heidenberg
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Verstorben am 14.05.2009
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Registriert: Di 20. Mär 2007, 11:33
Ich kann Dir über weite Teile deines Epos (:D) zustimmen. Ich als Ur-Dioner bin ja auch nur einer, der sich vor mittlerweile 5 Jahren, also Anfang 2003, das erste Mal von Ratelon locken ließ.
Und warum bin ich damals gekommen?! Ratelon war sozusagen die Mutter aller MNs. Die MN in der wirklich jeder Spieler noch irgendwie eine ID rumschwirren hatte, die MN in der man über Belanglosigkeiten stunden- oder gar tagelang diskutieren konnte, die MN in der wirklich jede Art von "Simulant" (im Sinne von simulierenden Mensch) sich irgendwie aufgehoben gefühlt hat.
Für mich kam der entscheidende Knackpunkt, dass ich mich in Ratelon nicht mehr aktiv betätigt habe, dann eigentlich nach und nach mit dem Überschwappen der JuraSim (sorry "Amber), der Political Correctness und dem Anprangern von ungeplanter, kreativer Aktivitität auf alle Ebenen.
Plötzlich hieß es immer öfter, dass wäre unrealistisch, kindisch, dumm...was weiß ich. Man konnte sich auf jeden Fall nicht mehr austoben, wie es Jahre davor war. Namensentzug, Umzug auf die GF und Fehlen von wichtigen ehemaligen Mitspielern sind sicherlich auch alles Faktoren, die zu der derzeitigen Situation führen, aber ich denke eher, es ist die zu große Ernsthaftigkeit.
EDIT: Als Nachtrag wollte ich noch sagen, dass das ja eigentlich normal ist, da die Mitspieler ja alle älter werden. Damals als 17jähriger hatte ich wahrscheinlich auch andere Ideen als heute mit 22. Aber dadurch fehlen einem halt gerade die 15-17 Jahre alten Nachwuchsspieler.
Und warum bin ich damals gekommen?! Ratelon war sozusagen die Mutter aller MNs. Die MN in der wirklich jeder Spieler noch irgendwie eine ID rumschwirren hatte, die MN in der man über Belanglosigkeiten stunden- oder gar tagelang diskutieren konnte, die MN in der wirklich jede Art von "Simulant" (im Sinne von simulierenden Mensch) sich irgendwie aufgehoben gefühlt hat.
Für mich kam der entscheidende Knackpunkt, dass ich mich in Ratelon nicht mehr aktiv betätigt habe, dann eigentlich nach und nach mit dem Überschwappen der JuraSim (sorry "Amber), der Political Correctness und dem Anprangern von ungeplanter, kreativer Aktivitität auf alle Ebenen.
Plötzlich hieß es immer öfter, dass wäre unrealistisch, kindisch, dumm...was weiß ich. Man konnte sich auf jeden Fall nicht mehr austoben, wie es Jahre davor war. Namensentzug, Umzug auf die GF und Fehlen von wichtigen ehemaligen Mitspielern sind sicherlich auch alles Faktoren, die zu der derzeitigen Situation führen, aber ich denke eher, es ist die zu große Ernsthaftigkeit.
EDIT: Als Nachtrag wollte ich noch sagen, dass das ja eigentlich normal ist, da die Mitspieler ja alle älter werden. Damals als 17jähriger hatte ich wahrscheinlich auch andere Ideen als heute mit 22. Aber dadurch fehlen einem halt gerade die 15-17 Jahre alten Nachwuchsspieler.
Zuletzt geändert von Matt Suchard am Sa 26. Jan 2008, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
Freundlichst,
Dr. h.c. Matt Suchard
Diverses a.D.
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Registriert: Mo 17. Nov 2008, 00:45
Tja, und meine Motivation hat ihren finalen Niederschlag, von dem sie sich niemals wieder vollständig erholt hat, erhalten, als auch noch die Jura-Sim vor die Hunde gingOriginal von Matt Suchard
Für mich kam der entscheidende Knackpunkt, dass ich mich in Ratelon nicht mehr aktiv betätigt habe, dann eigentlich nach und nach mit dem Überschwappen der JuraSim (sorry "Amber), der Political Correctness und dem Anprangern von ungeplanter, kreativer Aktivitität auf alle Ebenen.
Was du genau mit "Political Correctness" meinst, weiß ich jetzt nicht ganz genau, mein Problem ist die auch schon von Peter Vain angesprochene "simulatorische Korrektheit", in Verbindung mit dem Fetisch "Entbürokratisierung", eine Mischung, welche am Ende nur noch die Alternativen überließ, dass eine Materie entweder simulationsextern sei und somit in die Spielregeln gehöre, oder "unnötige Bürokratie" bedeute, und wenn sie nicht sowieso als komplett überflüssig galt ("Passgesetz? Hö hö, kontrollier doch mal virtuell einen Pass, hö hö..."), durch die freie Wirtschaft (etwa Arbeitsvermittlung), oder auf kommunaler Ebene (z. B. Ladenschluss) - im Endeffekt also: gar nicht - geregelt werden sollte. Ergebnis sind und waren Regierungschefs, Minister und Abgeordnete die nicht mehr wissen, was sie in und mit ihren Ämtern eigentlich machen sollen, und Partein, die micht mehr wissen was sie in ihre Programme schreiben und worüber sie miteinander streiten sollen.
Und ja, das - bildlich gesprochen - Geheule wenn eine Partei einfach frecherweise eine Pressekonferenz abhält, ohne deren Gegenstand vorher den anderen Parteien mitzuteilen und mit ihnen abzusprechen, dieser Wahn alles im Vornhinein zu planen und festzulegen, anstatt sich ein Szenario dynamisch entfalten zu lassen, raubt auch allen Spaß. Ironischerweise will in der Meta-Sim niemand mal ein paar Dinge vereinbaren, da pochen alle auf ihre kreative Freiheit, nur innerhalb der Simulation muss alles durchchoreografiert sein... :rolleyes:
Amber Marie Ford
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