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Beitrag von Hajo Poppinga »

Ja, genau. Aber mit Staaten, in denen irgendwelche völlig unseriösen Ereignisse und Simulationen stattfinden, kann man nicht simulieren.
 

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Beitrag von Matt Suchard »

Tja....Trade Offs gibt es immer. Bin mir selber nicht mal sicher, was besser ist.
 

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Freundlichst,
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Beitrag von Hajo Poppinga »

Ich will gar nicht sagen, daß das eine besser ist, als das andere. Ich denke nur, es paßt nicht so gut zusammen.
 

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Ich hasse Karten. :evil: Ich will Google µEarth. ;)
 

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William Butcher
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Original von Fabian Montary
Richtig, dann möchte ich aber auch Leute, mit denen man simulieren kann...
Was bedeutet denn für dich "simulieren zu können"? Irgendwie drängt sich mir das Gefühl auf, wir können hier alle nicht mehr simulieren, sonst würde etwa diese Initiative weitaus lebhaftere und kontroverse Auseinandersetzungen in Parlament, Parteien, Öffentlichkeit und Medien auslösen. Oder es gäbe überhaupt öfter mal solcherlei Vorstöße ;)
Original von Schrobi
Die deutsche MN-Spielerschaft ist meines Erachtens einfach nicht groß genug, als dass man sie in zwei Lager hätte teilen dürfen. Das war wohl ein Faktoren, die zu der jetzigen Lage geführt hat.
Insgesamt überwiegt meinerseits mittlerweile die Einschätzung, dass die Gründung einer zweiten Kartenorganisation eigentlich eine - entschuldigt bitte ;) - scheiß Idee war. Ja, ich meine es ernst, und nein, mein Account ist nicht gehackt worden, ich bin es wirklich. Denn trotz der nicht wegdiskutierbaren Vorteile der GF-Karte, wie z. B. festgelegter realistischer Weltform und damit einhergehend Klimazonen, der grenzübergreifenden Landschaftsgestaltung und der kulturellen und historischen Vernetzung - der Preis, den die deutschsprachige micronationale Gemeinde gezahlt hat, war und ist einfach zu hoch: langjährige Kontakte und gemeinsame Geschichten sind eingeschlafen oder abgerissen, weil die beteiligten Staaten plötzlich auf verschiedenen Karten lagen. Spielerschaften haben sich zerstritten und gespalten (Gelbes Reich), oder tragende Mitglieder verloren (DU). Gemeinsame Projekte und Ereignisse (Sportveranstaltungen, vEXPO) werden kaum beachtet oder komplett boykottiert, weil sie in einem Land auf der "falschen Karte" stattfinden, oder Staaten von der "falschen Karte" dort teilnehmen (dürfen). Insbesondere die GF-Staaten sind simulationsextern gesehen mehr oder minder ins Abseits geraten, kranken an Mitspielermangel, mauer Aktivität und mangelnder simulatorischer Fantasie (die eben nicht durch ausgestalterische Fantasie wett gemacht werden kann!). Es ist natürlich rein spekulativ, darüber zu diskutieren, ob es Projekte wie Aranien oder Barnstorvia noch gäbe, wenn sie weiterhin auf der einen gemeinsamen Karte der deutschprachigen Micronationen gelegen hätten - aber man philosophiert eben mal darüber.

Zugegeben, es gibt auch GF-Erfolgsgeschichten - wie z. B. Astor. Früher ein Fantasie-Völkergemisch, das nur in einigen Elementen und Bezeichnungen eher lose auf den realen USA beruhte und zeitlich grob geschätzt im letzten Jahr vor Gründung der GF praktisch am Rande des Exitus stand, hat es seinen Umzug auf die GF-Karte genutzt, um einen erfolgreichen Neustart als virtuelle Adaption der realen USA zu unternehmen, bietet heute, trotz der völlig normalen und unabänderlichen Schwankungen, ein hohes Aktivitätsniveau und eine spannende und viel Spaß bringende Simulation, die die Gegebenheiten der GF-Karte gut ausschöpft.

Trotzdem frage ich mich auch im Falle Astors: wäre dieser erfolgreiche Neuausrichtung nicht auch auf der OIK-Karte möglich gewesen? Stünde es um die verbliebenen, chronischen Probleme, wie Schwierigkeiten in der Neubürgerakquise, unterentwickelte bis nicht existente Gesellschaftssimulation, und damit einhergehend praktisch keine politisch nur passiv (als (Wechsel-)Wähler) mitwirkenden Spieler, ohne die Spaltung der MN-Gemeinde nicht vielleicht doch besser?

Außer Frage steht: seine Freunde und Feinde, mit denen Astor heute auf der GF-Karte lebhaft und zum Spaß seiner Mitspieler interagiert, hätte es sich auch dort zusammensuchen können. Niemals hat jeder Staat wirklich aktiv mit jedem anderen simuliert, man war auf einer Weltkarte verzeichnet, saß zusammen in einer UVNO, nahm an einer Fußball-WM und einer vEXPO teil, gehörte einem gemeinsamen System von Vorwahlen und Länderkürzeln an - aber ansonsten hat man sich ausgesucht, mit wem man was und wie simuliert hat, oder eben nicht.

Aber jeder hat den anderen zumindest wahrgenommen, der Austausch der Mitspieler war frei, man trat nach außen hin als ein Kosmos mit vielerlei verschiedenen Angeboten - von spaßig oder satirisch bis ernsthaft, von fantastisch bis realitätsgetreu, von historisch bis modern, oder von allem ein bisschen - auf, jeder Spieler konnte sich seine Betätigungsfelder suchen, jede Nation konnte sich ihre internationalen Partner und Gegenspieler zusammenstellen. Und doch alles unter einem gemeinsamen Dach, das allen gemeinsam Nutzen gebracht hat, weil eben nach außen hin als ein Ganzes aufgetreten ist, weil man sich irgendwie gegenseitig belebt und befruchtet hat.

Ich bin nicht mehr überzeugt, dass die Gründung der GF - trotz ihrer unbestrittenen Vorteile - ein Gewinn für die deutschsprachigen Micronationen und insbesondere die auf ihr verzeichneten Staaten war. Offen gesagt, glaube ich mittlerweile eher das Gegenteil...
 

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Amber Marie Ford
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Es ist doch mehr oder weniger sinnbefreit, an irgendwelchen Karten den Niedergang der DU bzw. der MNs *ketzer* festzumachen. Es fehlt schlichtweg an frischem Blut. Wer sich hier umguckt, merkt doch schnell, dass die letze wirkliche "Generation" in den MNs vor 3,4 Jahre vorstellig geworden ist. Seitdem hat das qualitativ und quantitativ einfach zu stark abgenommen, während natürlich die Alten nicht konstant blieben. Die Kartensache ist vielleicht innerhalb der MN-Welt für bereits kundige Leute relevant... aber es fehlt schlicht an Neueinsteigern. Denen muss Attraktivität geboten werden, und die Kartenfrage ist da wurscht, dass checkt man als Neueinsteiger doch sowieso nicht.
 

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Maximilian von Rohan-Mason
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Beitrag von Peter Vain »

Ähnliches denke ich auch. Die GF ist toll von ihrer Idee und allem, aber sie passt nicht direkt zum Spielprinzip einer MikroNATION. Sie ist eher ein Welt für MikroSTAATEN. Dort könnten wenige Leute ihre Staaten simulieren und gegeneinander Konflikte und ähnliches aussimulieren. Aber es bewegt die Nation kaum, vor allem, da diese teilweise auch schon ausgestorben, bzw sich nie wirklich entwickelt hat.

Es wäre wichtig für die deutsche Mikronationscommunity sich zu besinnen und den Weg zur Einheit zu finden. Spaltungen haben in der Menschheitsgeschichte sehr selten auf langer Sicht sich gut entwickelt. Mir fällt zumindest nichts ein.

Man sollte AIC, GF und OIK wieder zusammenfügen und sehen, dass man aus den drei "Säulen" der deutschen Mikronationswelt, wieder einen zusammenhängendes Geflecht kreiiert, mit jeder Mitspieler was anfangen kann. Und so finde ich, wäre es vielleicht auch nicht falsch endlich mal mehr Themen simon zu diskutieren, egal wie simschweinisch sie sind. Eine Mikronation ist kein reeller Staat und vielleicht ist es doch wichtig das eine Regierung mal bisherige simulationsexterne Entscheidungen vorantreibt und Konzepte entwickelt, wie man die MN Welt wieder zusammen schweißen kann. Hieraus können simon hitzige Diskussionen entstehen, tolle Diskussionen und Diskussionen mit Herz und Blut. Es ist langsam echt traurig, dass man nur noch alles vorher diskutiert, wie es denn sein könnte. Stellt euch ein Theaterstück vor, wo das Publikum selber vorher die Dialoge schreiben kann. So in etwa kommt mir das manchmal vor. Letzten Endes glaube ich, dass man in unserer Internetwelt doch verstärkt auf Grauzonen achten muss, bzgl der Simulationsgrenzen. Dieses Schwarzweiß-Denken bezüglich, dass dies SimOn und das SimOff ist, bringt uns nichts mehr. Ist es nicht gerade die Herausforderung des Spiels, das Spiel zu fördern und zu entwickeln. Ich finde in einem gewissen Maße muss hierfür auch die Unionsregierung zuständig sein und nicht eine Spielleitung.
 

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Peter Vain
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Original von Maximilian von Rohan-Mason
...
Naja, ich glaube mal, es verhält sich doch etwas anders ;), nämlich ungefähr so: man landet als Neueinsteiger üblicherweise in der Welt der OIK-Staaten, findet eine bunte Palette verschiedenster Staaten - ernster und spaßiger, klamaukiger und satirischer, realistischer und fantastischer, historischer und gegenwärtiger - vor, die trotz aller Unterschiede und verschiedenen Ziele und Interessen irgendwie zusammenhängen und zusammengehören, reist dort herum, sucht sich seine Aktivitätsfelder, reist irgendwann weiter und wechselt diese... Ab und zu hört man auch mal von der sagenumwobenen GF, die strenge Auswahlkriterien an von ihr aufzunehmende Staaten stellt, wo alles sehr realitätsnah zugeht und großen Wert auf eine aufwändige Ausgestaltung gelegt wird, schaut mal in einen GF-Staat hinein - und wenn dieser nun nicht gerade die DU, Astor oder Albernia ist, ist der neueste Beitrag im aktuellen Forum vielleicht rund einen Monat alt, es scheint sich dort überhaupt nichts zu tun, also reist man wieder zurück in die quirlige und bunte OIK-Welt, und zuckt, auf die GF angesprochen, nur verständnislos die Achseln...

Richtig ist: die GF-Staaten werden weit überwiegend - winke winke, Karl Abel :D - von alteingesessenen und erfahrenen MN-Spielern bevölkert, deren Interesse an einer eher dynamischen, chaotischen und manchmal lautstarken (Politik-)Simulation längst erlahmt ist, und die es gerne etwar ruhiger, mit Schwerpunkt auf der Ausgestaltung angehen. Es gibt auch nach wie vor Nachwuchs für die MN-Gemeinde, nur zieht diesen eben die buntere und lebendigere OIK-Gemeinde komplett an sich, und wer diese erlebt hat, den zieht dann nichts mehr in einen GF-Staat.

Edit: Zitat eingefügt
 

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Amber Marie Ford
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 22:52
Das ist viel zu verkopft.

Früher ist man als Neuer in den MNs fast immer direkt in Ratelon gelandet oder zumindest drüber gestolpert. Das war halt die größte MN, wurde entsprechend erwähnt. Dass es andere gibt, klar, wie die aber zusammenhängen: Völlig egal. Für viele hier war Ratelon dann auch die erste MN, mit der man groß wurde. Klar, denn allein der Reiz der Aktivität war da. Als ich hier anfing, da folgen damals die Fetzen mit dem V-Mann in der (Gott, wie hieß die Stankovic-Partei noch gleich?) NSV. Da war was los. Das war der Attraktivitätsfaktor. Ich würde soweit gehen: Alles andere ist sekundär. Der erste Eindruck zählt...

Zumal, wenn man erstmal in den MNs ist, dann ist die Schwelle zu den GF Staaten eh geringer. Als ob es so unwahrscheinlich ist, davon zu hören. Ich denke eher nicht.

Wenn man bei den weichen Faktoren sucht, dann ist eines meiner Meinung nach viel entscheidender: Mehr als die GF hat ein gewisser DJ dieser Sache geschadet. Damit ging sowohl ein Teil der Identifikation der Spielerschaft flöten, als auch einfach Prägnanz. Irgendwo hat der Dennis wohl derzeit seine Rache.
 

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Maximilian von Rohan-Mason
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Oh mein Gott, ihr seid ja alle betriebsblind. :rolleyes:

Das, was Euch fehlt ist eine Frauenpartei, jawohl! Frauen sind multitaskingfähig, also flexibel einsetzbar, voller Ideen und Power und sehen zu allem Überfluss auch noch gut aus, machen also eine gute Figur in einem Chefsessel oder am Rednerpult. Zudem sind Sie in der Außenpolitik, die nicht unwesentlich für eine Nation ist..... auch für Ratelon....ups, die DU nicht..... :P ..... einfach gewinnbringender. Wer hört schon hin, wenn das Dekolleté vielsagender ist. 8) Und schwupss hat man beim Gegenüber erreicht was man wollte und die Unterschrift unter dem Vertrag. :]

Ja, darin steckt Power, nicht in so alten verknöcherten Politikern wie Burghammer, von Metternich oder.... ja sogar Ashcraft..... Warum erinnert mich das an Asscraft? Egal...... der ist jetzt schon mental älter als sein Vater.... Gott hab ihn selig. =) ;)

Capicé? ;)

Ihr habt Euch in Euren Bemühungen so real wie möglich zu simulieren den ganzen Spaß genommen. Das ist doch echt schade drum! :(
 

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Anna Maria von Kurzschluss
parteilos, unbestechlich
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