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Eine Kolonne von 23 Bussen nähert sich dem Marktplatz. Sie haben die verschiedensten Kennzeichen.
Aus einem der Busse mit dem Kennzeichen RH fürRenshavn steigt Karl Abel mit einem Megafon aus.
Aus allen Bussen steigen nun weitere Freisteiner aus, bis der lüderitzer Markt gefüllt von Leuten mit Schildern und Transparenten. Viele weitere lüderitzer Bürger kommen auf den Markt, bis er völlig überfüllt ist.
Karl Abel und Marvin Verbe stellen sich mit dem Rücken zum Rathaus und richten ihre Worte an die demonstrierenden Bürger.





Karl Abel hält sich das Megafon an den Mund und beginnt zu sprechen...

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Die letzten Wochen und Monate zeichnen sich durch einen unglaublichen Stillstand aus. Man kann sagen die Regierung ist tot. Und was macht man mit Toten? Richtig man beerdigt sie. Nun ist der Punkt erreicht, an dem sich der Ministerpräsident sein Grab tief genug aushob. Es passt endlich hinein. Das ist der Moment, den wir nutzen müssen, ihn in seine Grube zu legen. Doch sollten wir ihm nicht hinterhertrauern. Nein wir sollten es vielmehr wie unsere Vorfahren sehen und die Zeit nach der Regierung Lasalle als Neuanfang sehen für unseren großartigen Freistaat Freistein, als auch für die Demokratische Union.
Wir, unsere Kinder, das Volk Freisteins hat eine schläfrige Regierung nicht verdient. Das, was wir verdienen ist das Beste und Herr Lasalle gehört dazu nicht.
Wichtige Regirungsvorhaben müssten vor der Tür stehen. Doch alles, was unser derzeitiger Ministerpräsident hervorbrachte waren vollmundige Ankündigungen und ein Gesetz zur Aufhebung diverser Gesetze. Die notwendigen Taten zur Wiederherstellung des Staates waren damit noch lange nicht getätigt.
Insbesondere in Anbetracht des 12-Tage-Krieges, der weite Teile Ostfreisteins verwüstete, zeigte sich einmal mehr die Ohnmacht des Ministerpräsidenten.
Es mag zwar sein, dass unsere Kundgebung nicht angemeldet ist. Doch bei wem soll man etwas anmelden, wenn die zuständigen Personen nicht existieren oder aber durch ihr ständiges Fehlen glänzen?
Für uns als mündige Bürger gibt es daher nur eine Option – der Misstrauensantrag.
Es mag sein, dass viele Bürger und Bürgerinnen Freisteins dem skeptisch gegenüberstehen aufgrund dessen, dass wir erst in der vorletzten Legislaturperiode einen Misstrauensantrag stellen mussten. Doch erfordern harte Zeiten harte Maßnahmen, denn Freistein braucht eine Zukunft.
Eine Zukunft, die uns Herr Lasalle derzeit nicht bieten kann!

Danach reicht er das Megafon an Marvin Verbe weiter...
 

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gez. Karl Abel
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Beitrag von Verbe »

Danke, Herr Abel

Nimmt das Megafon

Meine Damen und Herren,

ich möchte Ihnen für ihr Kommen danken. Ich bin heute zu Ihnen gekommen, um mit Ihnen zusammen über unseren Freistaat zu reden. Seit dem 6. November 2007 ist Herr Silvester Lasalle Ministerpräsident von Freistein. Ich persönlich, habe mir von ihm kontinuierliche und solide Arbeit für unseren Freistaat erhofft. Das war auch der Grund, warum ich Herrn Silvester Lasalle bei dem Mißtrauensantrag im Landtag meine Stimme gegeben habe.

Leider muss ich heute sagen, das meine Hoffnungen die ich in die Amtszeit eines Ministerpräsident mit dem Namen Silvester Lasalle gesetzt habe, nicht erfühlt wurden. Ich erwarte von einem Ministerpräsidenten eine gute, kontinuierliche und solide Arbeit für unseren Freistaat. Die habe ich in den letzten Monaten aber nicht gesehen.

Bin vor wenigen Tagen, hatte ich noch die Hoffnung, das Ministerpräsident Silvester Lasalle wider auftaucht und mit seiner Arbeit für unseren Freistaat beginnt. Ich habe vergeblich gehofft.

Man kann uns nicht vorwerfen, das wir nicht Geduld mit Ministerpräsident Silvester Lasalle hatten. Wir haben lange gewartet, aber irgendwann ist Schluss. Es wird nicht allen gefallen, aber wir müssen, über die Möglichkeit eines Misstrauensantrags nachdenken.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
 

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Beitrag von Karl Abel »

Ich hoffe, dass viele Bürger und Bürgerinnen hinter unserer Bewegung stehen.
Jede und jeder hat das Recht hier seine oder ihre Meinung kund zu tun.
Ein Misstrauensantrag wird heute noch gestellt werden.
 

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gez. Karl Abel
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Beitrag von joukersendler »

Ich unterstütze einen Misstrauensantrag ;)
 

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keiner gab mir ein Handy ;(
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Beitrag von Karl Abel »

Tritt aus der Tür des Landtags und fährt zum Lüderitzer Marktplatz. Dort angekommen geht Karl Abel mit zwei Begleitern auf eine Bühne zu, die für ihn aufgebaut wurde und hält dort seine Antrittsansprache.

Liebe Freisteiner Bürger und Bürgerinnen.
Vieles, oder besser gesgat nichts musstet ihr unter Silvester Lasalle erleiden. Mit großen Versprechungen umwarb er unser Volk. Gehalten wurde nichts. Dass dieses Verhalten unerhört ist, stand für viele aus unseren Reihen außer Frage. Wir wehrten uns und nun darf ich, nicht ohne stolz, sagen, dass wir es geschafft haben. Herr Lasalle wurde abgesetzt. Für die nächste Legislaturperiode wurde mir das Mandat des Ministerpräsidenten von euch zugesprochen. Dafür danke ich euch inständig.
Ich weiß, dass durch den 12-Tage-Krieg hartes erleiden mussten, doch bin ich froh, dass wir uns als ein starkes unteilbares Volk zeigten und die Aggressoren und die Sektierer bekämpft haben.
Gleichfalls sehe ich in der vergangenen Zeit aber auch einen Tiefpunkt in der Freisteiner Geschichte, gekennzeichnet durch eine Lähmung des politischen Machtorgans dieses Freistaates, dem Ministerpräsidenten.
Ein solches Erbe zu nehmen ist kein leichter Schritt und doch habe ich es für euch getan.
Ich werde euch vermutlich nicht alles bieten können, was ihr euch wünscht, doch werde ich mein Bestes geben. Unter meiner Amtszeit will ich die Kultur in Freistein fördern, ein neues Bildungsgesetz veruschen zu erstellen, falls unsere Archivare es nicht schaffen das alte zu rekonstruieren, das durch den 12-Tage-Krieg verschwand.
Auch eine Stärkung der Kommunen und ihre Ausgestaltung werden ein Hauptaspekt meiner Arbeit für die nächsten vier Monate sein.
Dabei setze ich insbesondere auf euch mein Vertrauen, dass wir im Landtag eine gute, stabile und dennoch progressive Arbeit leisten.
Im Kontext vergangener Sektierungsversuche möchte ich auch hier noch einmal betonen, dass wir Freisteiner uns als wichtigen Bestandteil der demokratischen Union verstehen müssen, der verpflichtet ist seinen Beitrag für die gesamte Gemeinschaft zu leisten.
Ich hoffe auf eine bessere Zeit als die letzten Monate und werde mich intensiv darum bemühen.
Unser Ziel muss sein die alten aktiven Tage wieder aufleben zu lassen - für unsere Heimat.
 

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gez. Karl Abel
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