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Registriert: Mo 17. Nov 2008, 00:45
Sie wurden räumlich hier in Deutschland sozialisiert, dass sagt noch rein gar nichts darüber aus, unter wessen Einfluss sie von welchen Werten und Normen geprägt wurden!
In den großen deutschen Ballungsräumen gibt es doch mittlerweile ehtnische Gettos und Subkulturen, in denen Menschen ihr ganzes Leben verbringen können, ohne tatsächlich mit Deutschland, im Sinne seiner Kultur, Wertordnung und Menschen, in Berührung zu kommen. Und Ausrufe wie "Du scheiß Deutscher!" räumen jeden Zweifel aus, wie die Täter sozialisiert wurden.
Im Übrigen dokumentiert der Fall mal wieder den Rassismus in Deutschland: wäre das Opfer z. B. Afrikaner und die Täter Deutsche gewesen, hätte sich schon längst der Generalbundesanwalt eingeschaltet und die Ermittlungen übernommen. Da aber das Opfer Deutscher und die Täter Ausländer waren, hat die sowieso nur zuständige Münchner Staatsanwalt das Ermittlungsverfahren an die Polizei abgegeben :rolleyes:
In den großen deutschen Ballungsräumen gibt es doch mittlerweile ehtnische Gettos und Subkulturen, in denen Menschen ihr ganzes Leben verbringen können, ohne tatsächlich mit Deutschland, im Sinne seiner Kultur, Wertordnung und Menschen, in Berührung zu kommen. Und Ausrufe wie "Du scheiß Deutscher!" räumen jeden Zweifel aus, wie die Täter sozialisiert wurden.
Im Übrigen dokumentiert der Fall mal wieder den Rassismus in Deutschland: wäre das Opfer z. B. Afrikaner und die Täter Deutsche gewesen, hätte sich schon längst der Generalbundesanwalt eingeschaltet und die Ermittlungen übernommen. Da aber das Opfer Deutscher und die Täter Ausländer waren, hat die sowieso nur zuständige Münchner Staatsanwalt das Ermittlungsverfahren an die Polizei abgegeben :rolleyes:
Amber Marie Ford
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Das Grundrecht politisch Verfolgter auf Asyl (Art. 16a GG) hat selbstverständlich Vorrang vor Ausweisungen wegen Straffälligkeit, aber aus welchen anderen Gründe als politischer Verfolgung sollte ein Staat einem seiner Staatsbürger die Einreise verweigern?
Amber Marie Ford
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Exakt. Und da braucht auch keiner damit zu kommen, dass diese Leute so arm dran sind. Die Frage wäre eher: Würdet ihr sozialen Wohltäter sowas einstellen?Original von Amber Marie Ford
Sie wurden räumlich hier in Deutschland sozialisiert, dass sagt noch rein gar nichts darüber aus, unter wessen Einfluss sie von welchen Werten und Normen geprägt wurden!
In den großen deutschen Ballungsräumen gibt es doch mittlerweile ehtnische Gettos und Subkulturen, in denen Menschen ihr ganzes Leben verbringen können, ohne tatsächlich mit Deutschland, im Sinne seiner Kultur, Wertordnung und Menschen, in Berührung zu kommen. Und Ausrufe wie "Du scheiß Deutscher!" räumen jeden Zweifel aus, wie die Täter sozialisiert wurden.
Im Übrigen dokumentiert der Fall mal wieder den Rassismus in Deutschland: wäre das Opfer z. B. Afrikaner und die Täter Deutsche gewesen, hätte sich schon längst der Generalbundesanwalt eingeschaltet und die Ermittlungen übernommen. Da aber das Opfer Deutscher und die Täter Ausländer waren, hat die sowieso nur zuständige Münchner Staatsanwalt das Ermittlungsverfahren an die Polizei abgegeben :rolleyes:
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Beides hat nichts damit zu tun. Es ist erstens vollkommen richtig, Werturteile über Menschen auszusprechen.Original von Andreas O'Sullivan
Irgendwie lustig, dass man, wenn man jemanden als "Gesocks" bezeichnet, als fachistisch und rassistisch beschimpft wird, vor allem, weil ersteres eher weniger damit zu tun hat.
Zweitens wird hier jemandem vorgeworfen, Rassist zu sein, weil zu denjenigen, die er berechtigterweise beleidigt, auch Ausländer gehören.
Genauso gut könnte man jemanden als Nazi bezeichnen, weil er genauso wie Hitler schon einmal Mineralwasser getrunken hat. Oder weil sich ein E in seinem Nachnamen befindet (ich werd ein ernstes Wörtchen mit mir reden...)
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Es geht darum, dass pauschal Werturteile über Personen aufgrund ihrer Nationalitätszugehörigkeit oder einer sonstigen Zugehörigkeit (z.B. Religion) gefällt werden.Original von Andreas O'Sullivan
Irgendwie lustig, dass man, wenn man jemanden als "Gesocks" bezeichnet, als fachistisch und rassistisch beschimpft wird, vor allem, weil ersteres eher weniger damit zu tun hat. Nun ja, wenn man meint...
Das stösst mir sehr sauer auf und ich assoziiere damit eine Katalogisierung und Typisierung von Menschen wie in den KLs, mit Farben und Zeichen auf den Sträflingsanzügen, welche die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe (Kriminelle, Politische, Homosexuelle usw.) andeuten.
Vom Begriff "Gesocks" ist es nicht mehr weit wie z.B. zum bei den Einsatzgruppen verwendeten Begriff "asiatisch-minderwertig" usw.
Auch die Linke ist nicht von einer Katalogisierung und Typisierung der Menschen gefeit. Die Zugehörigkeit zu einer "Klasse" ist ebenfalls grundsätzlich willkürlich.
Wir sollten uns davon befreien, Menschen aufgrund ihrer Herkunft (Nationalität, "Proletariat" usw.) zu katalogisieren und zu typisieren. Bereits die Begriffe "Ausländer" und "Inländer" sind praktisch ohne grossen Wert; besser würde man von "Einwohnern" reden. Denn keinesfalls kann man die Entwicklung der multikulturellen Gesellschaft irgendwie rückgängig machen. Sie ist Fakt. Man kann nicht Hunderttausende von ausländischen Einwohnern in ihre Länder zurückschaffen, selbst wenn sie straffällig geworden sind. Das ginge praktisch nur noch mit Deportationszügen, ist also nicht machbar. Oder mit anderen Worten: Diese Leute sind keinesfalls einfach nur "Gäste". Es sind Einwohner ohne politische Rechte.
Bedenklich stimmt mich, dass dieser Zusammenhang zwischen der Katalogisierung und Typisierung von Menschen und dem Faschismus ganz offensichtlich nicht erkannt wird. Hat man euch das in der Schule nicht gelehrt?
Ich bezweifle nicht, dass Spieler wie "Amber Ford" negative, offenbar höchst negative, Erfahrungen mit ausländischen Jugendlichen gemacht hat. Grundsätzlich ist es aber nicht relevant, ob diese Jugendlichen deutscher oder nichtdeutscher Nationalität sind, sondern dass sie kriminell handelten. Dass die (Re-) Sozialisierung dieser Jugendlichen nicht gelingt, muss der Denkansatz zur Problemlösung sein, nicht eine Nationalitätenfrage. Dass ein "Gutmenschentum" auch nicht als Problemlösung greift, zeigt die Entwicklung. Wer eine Lösung hat, soll sie der Bundeskanzlerin Merkel oder dem Präsidenten Sarkozy mitteilen; die warten darauf nämlich sicher sehnlichst.
In meinem Leben habe ich mit einer Vorgehensweise à la Dale Carnegies "Wie man Freunde gewinnt" wesentlich bessere Resultate erhalten, als mit Repression. Beim Streiten gibt es keine Sieger; deshalb bringt es nichts, irgendwelche Gräben aufzureissen oder zu vertiefen. Dies ist der falsche Weg.
Nicolas Seroux de Fay
ex Maréchal de Barnstorvie und Grand Général de l'Armée de terre
ex Generalstabschef der barnstorvischen Streitkräfte
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Kaiser
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Nun, dann sollen sie mal bei Reagan nachlesen: "Politik ist keine Lösung. Politik ist das Problem."Original von Nicolas Seroux de Fay
Wer eine Lösung hat, soll sie der Bundeskanzlerin Merkel oder dem Präsidenten Sarkozy mitteilen; die warten darauf nämlich sicher sehnlichst.