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Ups.
 

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Original von Palin Waylan-Majere
Na dann verrat mir doch mal, wer denn konsumieren soll, wenn die Leute nicht mehr von ihrer Arbeit leben können.
Du überholst Karl Marx gerade links.
Und dann zeig doch bitte, in welchen Ländern nach Einführung des Mindestlohns die Arbeitslosigkeit gestiegen ist.
Beispielsweise im von euch himmelhochjauchzend gelobten England. Abgesehen davon, dass so eine Beispielsuche reine Zeitverschwendung ist, wie vSzP herausgestellt hat.
 

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Original von Baudouin de Billancourt

Du überholst Karl Marx gerade links.
So? Dabei ess ich doch so gerne Hummer. Und ich hab sogar Wertpapiere. :o
Beispielsweise im von euch himmelhochjauchzend gelobten England. Abgesehen davon, dass so eine Beispielsuche reine Zeitverschwendung ist, wie vSzP herausgestellt hat.
Wo hat er das bitte herausgestellt? Im Kern meint er doch, dass paar neoliberale "Reformen" nicht ausreichen, sondern dass der gesamte Sozialstaat eingestampft werden muss, dann haben auch alle wieder Arbeit - sozial ist, was Arbeit schafft, gell?
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Kaiser

Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Palin Waylan-Majere
Na dann verrat mir doch mal, wer denn konsumieren soll, wenn die Leute nicht mehr von ihrer Arbeit leben können. Und dann zeig doch bitte, in welchen Ländern nach Einführung des Mindestlohns die Arbeitslosigkeit gestiegen ist.
Es gibt eine Metastudie aus den USA, die besagt, dass ein Anstieg des dortigen Mindestlohns um 10 % etwa 1-3 % der vom Mindestlohn Betroffenen ihren Job kostet (zitiert nach Mankiew, Grundzüge der VWL, S. 134)
Wie sie konsumieren sollen? Nun, wir brauchen drastische Senkungen von Steuern und Sozialabgaben. Den Menschen muss mehr netto vom Brutto bleiben.
 

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Zu GB: Die London School of Economics kommt zu einem anderem Ergebnis [Zusammenfassung auf deutsch.

Auch der Informationsdienst Wissenschaft spricht anders über Mindestlöhne. In der Frankfurter Rundschau gibt es ein Interview mit dem IAB-Chef Joachim Möller, der die Marktgläubigkeit der deutschen Ökonomen anspricht.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Original von Palin Waylan-Majere
So? Dabei ess ich doch so gerne Hummer. Und ich hab sogar Wertpapiere.
Der Marx hat sicherlich auch die eine oder andere Schandtat (in marxistischen Augen) getrieben. Dennoch hast du dich in deinem Beitrag stark von Marx distanziert - und zwar nicht in Richtung "Mitte"...
Im Kern meint er doch, dass paar neoliberale "Reformen" nicht ausreichen, sondern dass der gesamte Sozialstaat eingestampft werden muss, dann haben auch alle wieder Arbeit
Ich habe keine Ahnung, ob er es so meint - ich meine es jedenfalls.
...
Wenn jeder hier Hans Wurst zitieren würde...
 

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Kaiser
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Kaiser

Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Palin Waylan-Majere
Zu GB: Die London School of Economics kommt zu einem anderem Ergebnis [Zusammenfassung auf deutsch.

Auch der Informationsdienst Wissenschaft spricht anders über Mindestlöhne. In der Frankfurter Rundschau gibt es ein Interview mit dem IAB-Chef Joachim Möller, der die Marktgläubigkeit der deutschen Ökonomen anspricht.
Das Problem an all diesen Studien ist immer die Verletzung der ceteris paribus Bedingung. Ich sehe nicht, dass all diese hübschen Zahlen, die da aufgeführt wurden, eine Kausalität darlegen - sie belegen nur Korrelationen.
 

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Ergänzung zum angeblich so teurem Faktor Arbeit in Deutschland:

Bild
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Eines wird immer vergessen: Die total andere Arbeitsethik in vielen europäischen Ländern. Auch eine völlig andere Unternehmensethik. Insbesondere aber: Kein anndere europäisches Land hat die Last einer Wiedervereinigung.
 

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Ich sehe nicht, dass eine irgendwie konstruierte "Arbeitsethik" ein Argument gegen Mindestlöhne wäre.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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