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http://www.dw-world.de/dw/article/0,214 ... 59,00.html
Das Ausländer in bestimmten Gebieten unserer Republik nur noch mit Angst leben können ist mittlerweile Tatsache. Gerade in vielen ostdeutschen Städten lebt es sich für Ausländer gefährlich.
An diese Realität haben wir uns gewöhnt. Es wird immer Menschen geben, die einen Hass auf Ausländer entwickeln und lieber in ihrem Deutschland unter Deutschen bleiben.
Mindestens genauso schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer, ist aber die Tatsache, dass es immer wieder Schaulustige gibt die applaudieren oder den rechten Spinnern zur Seite gehen und auch einmal draufhauen wollen.
All diese stillen Straftäter machen den Rechtsradikalismus gesellschaftsfähig. Gefährlich sind nicht nur die Glatzköpfe in ihren Bomberjacken, sondern all die, die stillschweigend den Hass auf Ausländer unterstützen...
Das Ausländer in bestimmten Gebieten unserer Republik nur noch mit Angst leben können ist mittlerweile Tatsache. Gerade in vielen ostdeutschen Städten lebt es sich für Ausländer gefährlich.
An diese Realität haben wir uns gewöhnt. Es wird immer Menschen geben, die einen Hass auf Ausländer entwickeln und lieber in ihrem Deutschland unter Deutschen bleiben.
Mindestens genauso schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer, ist aber die Tatsache, dass es immer wieder Schaulustige gibt die applaudieren oder den rechten Spinnern zur Seite gehen und auch einmal draufhauen wollen.
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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Jungspund
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Registriert: Di 19. Jun 2007, 14:02
Ich finde diese Fixierung der Punks auf die Nazis immer etwas affig, und kann deshalb mit den Punks als Bewegung nicht besonders viel anfangen, aber der Punkt der sich alleine gegen eine Gruppe von Nazis (ob jetzt drei oder acht; es wird aus dem Artikel nicht ganz klar) gestellt hat, hat meinen uneingeschränkten Respekt. Ich würde das selbe von mir selbst erwarten, aber wenn man wirklich mal in so eine Situation gerät... wer weiß?
Es gibt an meiner alten Schule diese Geschichte von einem ehemaligen Schüler, der in einem Zug Zeuge wurde, wie ein unter Drogen stehender Mann seine Freundin bedrohte. Als der Mann tätlich wurde, hat der Schüler eingegriffen und versucht zu schlichten. Er hat dafür mit seinem Leben bezahlt, denn der Mann hat ein Messer gezogen und ihn erstochen.
Warum denn jetzt gerade "15 Jahre später"?
Es gibt an meiner alten Schule diese Geschichte von einem ehemaligen Schüler, der in einem Zug Zeuge wurde, wie ein unter Drogen stehender Mann seine Freundin bedrohte. Als der Mann tätlich wurde, hat der Schüler eingegriffen und versucht zu schlichten. Er hat dafür mit seinem Leben bezahlt, denn der Mann hat ein Messer gezogen und ihn erstochen.
Warum denn jetzt gerade "15 Jahre später"?
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Weil vor 15 Jahren eins der dunkelsten Kapitel der deutschen Nackriegsgeschichte passierte: Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen
Ein brauner Mob greift ein Asylbewerberheim ein und hunderte Augenzeugen machen die Anschläge zum Volksfest, schützen die Angreifer und greifen neben dem Asylbewerberheim die Polizei an. Und trotz der Ausrufung des Landespolizeialarms und Alarmierung zahlreicher Polizeieinheiten aus den nördlichen Bundesländern konnte die Situation kaum unter Kontrolle gebracht werden...
Ein brauner Mob greift ein Asylbewerberheim ein und hunderte Augenzeugen machen die Anschläge zum Volksfest, schützen die Angreifer und greifen neben dem Asylbewerberheim die Polizei an. Und trotz der Ausrufung des Landespolizeialarms und Alarmierung zahlreicher Polizeieinheiten aus den nördlichen Bundesländern konnte die Situation kaum unter Kontrolle gebracht werden...
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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Sind dafür nicht auch jene Politiker verantwortlich, die den Ausländerzuzug veranlasst haben? Fremdenfeindlichkeit ist nun mal eine Tatsache. Sie zu ignorieren und ihr zum Trotz zu handeln ist blinde Gesinnungsethik.Original von vSzP
All diese stillen Straftäter machen den Rechtsradikalismus gesellschaftsfähig. Gefährlich sind nicht nur die Glatzköpfe in ihren Bomberjacken, sondern all die, die stillschweigend den Hass auf Ausländer unterstützen...
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Registriert: Mi 3. Dez 2008, 11:35
Oh jaa, ich kann mich noch genau daran erinnern. Min. 2 Tage hatte Polizei gar nichts unter Kontrolle, im Gegenteil, sie waren die Gejagten. Ganze Horden sind damals in Rostock eingfallen, denen war es total egal, wer da noch im Sonnenblumenhaus war, sie haben es einfach angezündet.Original von vSzP
Weil vor 15 Jahren eins der dunkelsten Kapitel der deutschen Nackriegsgeschichte passierte: Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen
Ein brauner Mob greift ein Asylbewerberheim ein und hunderte Augenzeugen machen die Anschläge zum Volksfest, schützen die Angreifer und greifen neben dem Asylbewerberheim die Polizei an. Und trotz der Ausrufung des Landespolizeialarms und Alarmierung zahlreicher Polizeieinheiten aus den nördlichen Bundesländern konnte die Situation kaum unter Kontrolle gebracht werden...

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Registriert: Mi 3. Okt 2007, 18:29
Ausländerfeindlichkeit ist doch kein reines ostdeutsches Problem! Es wird durch die Medien nur so dargestellt weil man sonst so wenig aus dem Osten berichten kann.
Wenn so etwas in den westdeutschen Ländern passiert, wird darüber höchstens im Lokalteil der ansässigen Zeitung berichtet. 
Zuletzt geändert von Silvester Lasalle am Di 4. Dez 2007, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
Silvester Lasalle
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Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Das glaube ich nicht. Natürlich kommt es in den westlichen Bundesländern auch zu rechtsextremen Taten - aber nicht in dieser Größe und Brutalität.Original von Silvester Lasalle
Ausländerfeindlichkeit ist doch kein reines ostdeutsches Problem! Es wird durch die Medien nur so dargestellt weil man sonst so wenig aus dem Osten berichten kann.Wenn so etwas in den westdeutschen Ländern passiert, wird darüber höchstens im Lokalteil der ansässigen Zeitung berichtet.
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Dann hat die einseitige Berichterstattung der Medien bei dir schon Wirkung gezeigt.Das glaube ich nicht. Natürlich kommt es in den westlichen Bundesländern auch zu rechtsextremen Taten - aber nicht in dieser Größe und Brutalität.
Zuletzt geändert von Silvester Lasalle am Di 4. Dez 2007, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
Silvester Lasalle
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Das denke ich auch. Das Problem liegt aber oft in der großen Konzentration, wenn nicht gar Ghettoisierung, von Ausländern. Das Integration nicht funktionieren kann, wenn man zusammengerottet wird oder sich selbst zusammenrottet, müßte mittlerweile allen klar sein. Das ist oftmals ein großer Teil des Problems.
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Glaube, ich bekomme so einige Attacken mehr mit, als du denkst (z.B. durch die Berichterstattung von Aktion Sühnezeichen oder meinen Kontakten bei amnesty).Original von Silvester Lasalle
Dann hat die einseitige Berichterstattung der Medien bei dir schon Wirkung gezeigt.Was aber nicht heißen soll das ich irgendwelche Taten, die hier im Osten passiert sind abstreiten oder verharmlosen möchte.
Wenn aber in einer westdeutschen Stadt Nazis auf die Straße gehen gibt es Gegendemonstrationen die vom Bürgermeister über die Kindergärten, alle politischen Parteien, Vereinen etc. reicht. So ist es den Rechten hier viel schwerer, Fuß zu fassen... Im Osten hingegen klatschen vielerorts die Menschen wenn sich Rechte offen zeigen...
Anton von Sorbarban zum Paradies
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