Nun - die staatliche Rentenversicherung erzielt eine Negativrendite. Selbst relativ schlechte private Rentenversicherungen bringen es dagegen auf 4 % pro Jahr.Original von Palin Waylan-Majere
Dann erklärt mir doch bitte mal, was an der privaten Rentenversicherung so "effizient" sein soll, wo ihr Unterhalt doch mehr Kosten verschlingt als die der gesetzlichen Rentenversicherung?
Kaiser
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So ist es. Der Hund liegt weniger in der "demographischen Katastrophe" begragben, sondern im Prinzip des Umlageverfahrens: Für den Ruhestand im Alter wird nicht angespart und Vermögen aufgebaut, sondern alle Hoffnung auf die dann Erwerbstätigen gesetzt.Original von Konrad Grimm
Nun - die staatliche Rentenversicherung erzielt eine Negativrendite. Selbst relativ schlechte private Rentenversicherungen bringen es dagegen auf 4 % pro Jahr.
Wenn ich die Beträge, die ich ins staatliche Rentensystem einzahle, privat anlege, habe ich in der Pension den fünf- bis zehnfachen Betrag als im Umlagesystem. Stichwort Zinseszinseffekt.
Mit freundlichen Grüßen,
Konrad Nordweiler
Wohnhaft in Narvena, Freistein
Professor für ratelonische Geschichte an der Universität Manuri
"Die Wahrheit entsteht im Dialog."
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Konrad Nordweiler
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Oder wenn ich Pech habe: gar nichts, weil die private Firma Mist gebaut hat. Und 4% sind weniger als 5%, und selbst das halte ich für die Zukunft für unrealistisch, dass das so bliebe, wenn alle es auf diese Weise machen würden (also nur privat so Rentenversichern).Original von Konrad Nordweiler
So ist es. Der Hund liegt weniger in der "demographischen Katastrophe" begragben, sondern im Prinzip des Umlageverfahrens: Für den Ruhestand im Alter wird nicht angespart und Vermögen aufgebaut, sondern alle Hoffnung auf die dann Erwerbstätigen gesetzt.
Wenn ich die Beträge, die ich ins staatliche Rentensystem einzahle, privat anlege, habe ich in der Pension den fünf- bis zehnfachen Betrag als im Umlagesystem. Stichwort Zinseszinseffekt.
Kaiser
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Das allerdings auch die Hoffnung auf zukünftige Wirtschaftsleistung setzt, denn das blöde am Geld ist und bleibt, dass man es nicht essen kann. Der Hauptunterschied ist aber, dass das Kapital global arbeitet - das Umlageverfahren dagegen nur national.Original von Konrad Nordweiler
Wenn ich die Beträge, die ich ins staatliche Rentensystem einzahle, privat anlege, habe ich in der Pension den fünf- bis zehnfachen Betrag als im Umlagesystem. Stichwort Zinseszinseffekt.
Einen Fakt verschleiert das Rentensystem ohnehin: JEDER, egal, was er vorher getan hat, der körperlich nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu ernähren, lebt nur noch aufgrund der Gnade der anderen.
Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Nun, aber 4 % sind besser als - x %, die die staatliche Rentenkasse erzielt.Original von Michael Schneider
Oder wenn ich Pech habe: gar nichts, weil die private Firma Mist gebaut hat. Und 4% sind weniger als 5%, und selbst das halte ich für die Zukunft für unrealistisch, dass das so bliebe, wenn alle es auf diese Weise machen würden (also nur privat so Rentenversichern).
Selbst der Garantiezins der Lebensversicherungen - die nun wirklich die dümmste, aber leider auch am häufigsten gewählte Form privater Altersvorsorge sind - liegt bei 2,25 % und ist damit immer noch mehr als die Rendite der gesetzlichen Rente. Und da kann nichts schiefgehen, weil die Versicherungen durch ein Einlagensicherungssystem geschützt sind. (Ja, das kann auch pleite gehen. Das ist aber jedenfalls nur minimal wahrscheinlicher als ein Staatsbankrott).
Oder du nimmst einen Banksparplan. Der bringst zum Beispiel bei der DiBa garantierte 4,3 % pro Jahr. Das sind immer noch keine 5 % - ich sage dazu: selbst schuld, wer bei der Altersvorsorge nicht Aktien mit einbezieht - aber erheblich viel mehr als die gesetzliche Rentenversicherung.
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Registriert: Mi 24. Okt 2007, 21:21
Im Umlagesystem: Ja, natürlich. Aber mit welcher Begründung behauptest du das in Hinblick auf kapitalgedeckte Verfahren oder schlichtes Ansparen?Original von Konrad Grimm
Einen Fakt verschleiert das Rentensystem ohnehin: JEDER, egal, was er vorher getan hat, der körperlich nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu ernähren, lebt nur noch aufgrund der Gnade der anderen.
Oder hast du dich ohnehin nur auf das deutsche Rentensystem, i.e. das Umlagesystem bezogen?
Mit freundlichen Grüßen,
Konrad Nordweiler
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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Warum sollte jemand das Geld akzeptieren? Oder, falls es was wert ist, warum sollte er es sich nicht einfach nehmen? Die Alten sind offensichtlich körperlich unterlegen.Original von Konrad Nordweiler
Im Umlagesystem: Ja, natürlich. Aber mit welcher Begründung behauptest du das in Hinblick auf kapitalgedeckte Verfahren oder schlichtes Ansparen?
Zuletzt geändert von Anonymous am Sa 10. Nov 2007, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.
Jungspund
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Homo homini lupus ist für dich kein Schreckensgebilde, sondern der Optimalzustand, oder?Original von Konrad Grimm
Warum sollte jemand das Geld akzeptieren? Oder, falls es was wert ist, warum sollte er es sich nicht einfach nehmen? Die Alten sind offensichtlich körperlich unterlegen.
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Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Zumindest ist diese Beschreibung die, die am nächsten an der Realität liegt.Original von Alan W. Patterson
Homo homini lupus ist für dich kein Schreckensgebilde, sondern der Optimalzustand, oder?
Wir sollen also froh sein, dass unser Rentensystem nicht zusammenbrechen wird stattdessen aber jedem Rentner weniger Geld einzahlt, als er woanders hätte bekommen können? Jeden Arbeitnehmer pauschal belastet und so Geld für die private Fürsorge fehlt - ach, was rede ich, dass den Arbeitnehmern das Geld fürs tägliche Leben fehlt? Wir sollen froh darüber sein, dass das Rentensystem (aka das gesamte soziale Netz) die Lohnnebenkosten so hoch treibt das ausländische Investoren einen Bogen um Deutschland machen und inländische Firmen jeden Tagen überleben, ins Ausland zu gehen?Quelle: Das Parlament
Super, ich freu mich schon auf meinen nächsten Gehaltszettel wo ich wieder lesen darf, wieviel von meinem Lohn an die Rentenkasse geht!
Anton von Sorbarban zum Paradies
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Unionsbankpräsident a.D.
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