Anfänger
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Ja, der Staat soll nur die Grundsicherung garantieren, also Eigenverantwortung beim Schutz von Besitztümern verlangen. Wenn jemand bestohlen wird, ihm aber noch eine gewisse Grundsicherung übrigbleibt, geht das den Staat/Polizei nichts mehr an. Mehr Eigenverantwortung ist gefragt. Der Bestohlene muß selbst sehen, wie er seine gestohlenen Güter zurückerlangt. Polizei können wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen alle die Gürtel enger schnallen. Mehr Flexibilität ist hier verlangt. Auch der Straßenverkehr sollte eigenverantwortlicher geführt werden.
Per Videokonferenz anwesend, da politisch verfolgt
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Das ist mal wieder falsch gedacht:Original von Montgomery Scott
Interessant ist in dem Zusammenhang aber auch die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses gesellschaftlichen Unterschieds, die das Prinzip der von den Liberalen so gepriesenen "Chancengleichheit" widerlegt: Es gibt keine Chancengleichheit, wer aus einer wohlhabenden Schicht stammt, hat auch größere Chancen, selbst in dieser Schicht zu bleiben. Aus ganz verschiedenen Gründen.
Nur in wirtschaftlich guten Zeiten, und damit meine ich nicht ein Jahr Konjunkturaufschwung sondern mindestens 10, sind die Grenzen zwischen den sozialien Schichten offen. Man lese dazu die Zeit von vor wenigen Wochen. In den 60iger und 70iger Jahren war es wesentlich leichter, in finanziell bessere Kreise aufzusteigen. Heute - wo Altersarmut und Arbeitslosigkeit jeden treffen kann - wird der gut bezahlte Arzt nicht mal einfach so eine Krankenschwester heiraten sondern eher die Kollegin...
Anton von Sorbarban zum Paradies
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:rolleyes: :rolleyes:Original von Nr.1
Ja, der Staat soll nur die Grundsicherung garantieren, also Eigenverantwortung beim Schutz von Besitztümern verlangen. Wenn jemand bestohlen wird, ihm aber noch eine gewisse Grundsicherung übrigbleibt, geht das den Staat/Polizei nichts mehr an. Mehr Eigenverantwortung ist gefragt. Der Bestohlene muß selbst sehen, wie er seine gestohlenen Güter zurückerlangt. Polizei können wir uns nicht mehr leisten. Wir müssen alle die Gürtel enger schnallen. Mehr Flexibilität ist hier verlangt. Auch der Straßenverkehr sollte eigenverantwortlicher geführt werden.
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Jungspund
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Normal, dass die diese Illusion (wieder und wieder) widerlegt wird. Ein Liberaler, der diese (allerdings kleine Minderheits-)Philosophie des Liberalismus vertritt würde auch nicht von Chancengleichheit (ein typischer SPD-Begriff übrigensOriginal von Montgomery Scott
Interessant ist in dem Zusammenhang aber auch die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses gesellschaftlichen Unterschieds, die das Prinzip der von den Liberalen so gepriesenen "Chancengleichheit" widerlegt:
Genau das sagten klassisch-liberale Philosophen immer und auch die neo-/ordoliberale Schule hat nie von Chancengleichheit im Sinne von den dafür nötigen Faktoren wie gleiche Intelligenz, gleich gebildetes Elternhaus, gleich fleißiges und wohlhabendes Elternhaus, gleiche soziale Umgebung, gleich engagierte Lehrer, gleich gute Schulen, gleich fleißige und gleich ehrgeizige Schüler etc. gesprochen. Wäre auch naiver vulgär-Sozialismus und nicht Liberalismus, aber auch nicht sozialdemokratische oder sozialistische Leitidee.
Gründe, von denen die meisten nicht oder nur mit brutaler Gewalt gleichgemacht werden könnten. Siehe oben.Es gibt keine Chancengleichheit, wer aus einer wohlhabenden Schicht stammt, hat auch größere Chancen, selbst in dieser Schicht zu bleiben. Aus ganz verschiedenen Gründen.
Stimmt, eben für die Parteiliberalen, die meistens eben gar keine mehr sind. Gilt aber ebenso für alle anderen Parteien. Das ist eben so in einer Parteiendemokratie.Original von Montgomery Scott
Richtig, damit fällt den Liberalen aber jedes soziale Idealbild weg und man sieht deutlich, dass es bei den Liberalen einfach keine sozialpolitischen Inhalte gibt sondern gute Sozialpolitik für die Liberalen die Politik ist, die ihr eigenes Klientel am meisten begünstigt.
Zuletzt geändert von Damian Fuller am Mi 7. Nov 2007, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
Damian Fuller
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Denkfehler: Das Leben ist keine Wahrscheinlichkeitsrechnung.Original von Montgomery Scott
Interessant ist in dem Zusammenhang aber auch die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses gesellschaftlichen Unterschieds, die das Prinzip der von den Liberalen so gepriesenen "Chancengleichheit" widerlegt: Es gibt keine Chancengleichheit, wer aus einer wohlhabenden Schicht stammt, hat auch größere Chancen, selbst in dieser Schicht zu bleiben. Aus ganz verschiedenen Gründen.
Wer sein Leben nicht selbst in die Hand nimmt, wird immer scheitern. Egal, welcher "Schicht" er entstammt.
Zuletzt geändert von Konrad Nordweiler am Mi 7. Nov 2007, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Grüßen,
Konrad Nordweiler
Wohnhaft in Narvena, Freistein
Professor für ratelonische Geschichte an der Universität Manuri
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