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Eine Frage an die, die mit Imperia und Freistein gerne eigene MN's gründen würden. Warum seid ihr darauf gekommen und was sind eure Gründe dafür? Das soll keine Forderung nach einer Rechtfertigung sein. Ist nicht mal eine Forderung, sondern eine Bitte, weil es mich interessiert.
 

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Joseph A. Gladstone, Die Grünen
Präsident der Republik Salbor a.D.
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Imperias Regierungschef Wolfgang Müller sprach: "Aber ich kann auch anders, Gladstone du bist ein Hurensohn."
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Original von Joseph A. Gladstone
Warum seid ihr darauf gekommen und was sind eure Gründe dafür? Das soll keine Forderung nach einer Rechtfertigung sein. Ist nicht mal eine Forderung, sondern eine Bitte, weil es mich interessiert.
Ich fasse es mal etwas kürzer, weil ich hier demnächst gesperrt werde und mich deswegen etwas beeilen muss. ;)

Die DU hat meines Erachtens kein Potential mehr und bringt damit die Mindestvoraussetzung einer Mikronation nicht mehr mit. Die Strukturen sind hier derartig festgefahren, dass sich im Inneren nichts bewegt und nach außen keine realistische Interaktion stattfindet.* Es gibt keine per se plausiblen Gründe dafür, dass die DU existiert. Durch den Wegfall ihrer Attraktivität (erinnert sei nur an die nahezu inaktiven Sommermonate) hat die DU ihr einziges verbliebenes Pro-Argument verloren.

Ein eigenständiges Imperia dagegen hat meiner Überzegung nach Potential. Es wäre willens, einen Widerpart zu Barnstorvia zu spielen; es wäre willens, sich mikronational auch als Konfliktherd zu betätigen und nicht krampfhaft auf einer Friede-Freude-Eierkuchen-Sim zu bestehen, die dauerhaft in die Inaktivität führt. Es gibt auf der GF-Karte kulturelle und konzeptionelle Lücken und Imperia wird in der Lage sein, einige von diesen zu füllen und damit der GF-Gemeinschaft als ganzer einige neue Impulse zuzuführen. Die DU ist dazu nicht mehr in der Lage - leider, denn ich habe jahrelang gerne hier gespielt.

Ich habe auch nicht mehr das Gefühl gehabt, dass die regionale Identität der Unionsländer sonderlich geschätzt wird (insofern war meine Unionismus-Bewegung sicherlich kontraproduktiv, aber ich habe sie nicht ins Extrem getrieben, wie das inzwischen von anderen praktiziert wird). Stattdessen versucht der Mitspieler Ford, nachträglich eine "Unionsgeschichte" zu erfinden, die von realen Gegebenheiten abweicht, um seiner VL-politischen Strömung eine Legitimation zu geben. Dass es (außer vom Mitspieler Hajo) gegen diese Bewegung keinen Widerstand der Community gibt, hat mich überrascht. Vielleicht war es auch der finale Schritt.

*) Ein sehr treibender Grund für mich war die Erkenntnis, dass es durchaus an Imperia interessierte Mitspieler gibt, die sich jedoch an unserer Zugehörigkeit zur DU stören. Die intermikronationale GF-Abneigung - auf allen Karten, nicht nur der GF - ist ja keine aufgesetzte Fassade, sondern das Resultat aus dem oben Beschriebenen.

Da die Spielleitung gerade die Spielausschlüsse abnickt: Ich beantworte Nachfragen jederzeit auch per ICQ oder im neuen Board. Dieses ehrliche Interesse ohne Vorverurteilung überrascht mich positiv, da würde ich gerne ein Feedback auf meine Ausführungen hören.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
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Beitrag von Konrad Grimm »

Dass hier vieles nicht mehr in Ordnung ist, das wissen wir doch alle selbst.

Das Land weiter zu zerstückeln ist darauf aber keine Antwort. Ich brauche nicht nochmal ein Vesteran.
 

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SRM
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Beitrag von SRM »

Original von Konrad Grimm
Dass hier vieles nicht mehr in Ordnung ist, das wissen wir doch alle selbst.

Das Land weiter zu zerstückeln ist darauf aber keine Antwort. Ich brauche nicht nochmal ein Vesteran.
Eben. Wenn ich mir überlege, welches Desaster ich nach der Vesteran-Sezession zu meinem Start als Unionskanzler vorgefunden habe - sorry, aber das muss nicht sein.

Egal, welche Motivation jemand hatte, die Spielregeln gelten für jeden.
 

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Jungspund
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Jungspund
@Metternich:
Wie bereits schon einmal sind wir hier nicht derselben Meinung. Ich habe dich als Mitspieler immer geschätzt und glaube das du weder der DU noch Imperia schaden wolltest. Allerdings hast du das getan...vielleicht ohne es zu wissen oder auch mit einem weinenden Auge.

Ich werde das Angebot eines ICQ-Gesprächs bestimmt nicht ausschlagen, denke aber das wir hier einfach zum zweiten Mal konträre Einstellungen zu dem Spiel haben.
 

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Il Padre
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Original von Angelo Falcone
Ich werde das Angebot eines ICQ-Gesprächs bestimmt nicht ausschlagen, denke aber das wir hier einfach zum zweiten Mal konträre Einstellungen zu dem Spiel haben.
Wenn Du mir Deine ICQ-Nummer zukommen lässt, würde ich gerne mal mit Dir - auch durchaus, soweit das möglich ist, unabhängig von der aktuellen Situation - darüber reden.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
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Original von Jonathan Metternich
unserer Zugehörigkeit zur DU
So, und da haben wir deinen/euren Denkfehler - um nicht zu sagen, die Anmaßung oder Unverschämtheit!

Man kann nicht von "eurer" Zugehörigkeit zur Demokratischen Union, im Sinne der in Imperia aktiven Spieler sprechen. Denn die Demokratische Union ist, jedenfalls von außerhalb der Simulation betrachtet, kein Zusammenschluss separater Micronationen, sondern eine Micronation, die, mit all ihren Teilen, allen Mitspielern gemeinsam gehört.

Imperia gehört einem Hajo Poppinga, der sich seit Anbeginn seines Mitwirkens in der Demokratischen Union in Katista engagiert, seine Identität als katistianisches Urgestein ausgestaltet hat und nirgendwo sonst würde leben wollen, oder einem Fiete Schulze, der seit langem in Salbor lebt, dessen Identität dort verwurzelt und heimisch ist, ebenso wie dir und den anderen Imperianern, denn sie sind Mitspieler der Demokratischen Union, Imperia ist ein Teil des Spieles an dem sie mitwirken, in das sie sich und ihre Ideen einbringen. Und niemand hat das Recht, einseitig herzugehen, einen Teil dieses Spiels wegzunehmen um ihn in sein eigenes Spiel zu überführen.

Da braucht jetzt auch keiner mit dem Einigungsvertrag, oder Stellungnahmen des Spielers des letzten imperianischen Kaisers oder sonstigem anzukommen: Imperia hat sich zu einer Zeit, als die meisten heute aktiven Spieler der Demokratischen Union und Imperias noch gar nicht wussten, was Micronationen sind und dass es sie gibt, freiwillig der Demokratischen Union angeschlossen, auch die in Imperia lebenden Spieler haben im Laufe der Zeit sowohl die Spielregeln als auch die geltende Unionsverfassung mitbeschlossen. Imperia ist legitimer Teil unseres Spiels, und niemand hat das Recht, ihn uns wegzunehmen.

Anderenfalls säße ja jede Micronation buchstäblich auf einem Pulverfass, wenn jeder Mitspieler das Recht hätte, von ihm gegründete und gestaltete Städte, Provinzen, Landesteile eines Tages zurückzufordern, weil er gerade meint, er könnte ohne die Gesamtheit mehr daraus machen.

Im Übrigen widersprichst du dir selbst, wenn du einerseits beklagst, dass "es ... keine per se plausiblen Gründe dafür [gibt], dass die DU existiert", andererseits aber jedwede Versuche, dem abzuhelfen und dem Ganzen einen schlüssigen Sinn und Hintergrund zu geben, als Alleingänge zur Rechtfertigung aktueller politischer Positionen niederknüppelst (eine Unterstellung, gegen die ich mich übrigens verwahre!).

Wem es in der DU keinen Spaß macht, der kann gehen, und wer meint, er hätte eine gute Idee für eine Micronation, soll diese umsetzen, aber niemand hat das Recht, einfach einen Teil der DU, der ihm gefällt, zu nehmen und damit zu machen, was er will!
 

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Amber Marie Ford
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Jungspund
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Jungspund
Manchmal finde ich es echt schade das nur deine Avatare weiblich sind ;)
 

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Il Padre
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In der Tat sind Imperia und Freistein Teil der Gesamtsimulation DU. Wir haben hier den Sonderfall, das mit Metternich und vPalm zwei Mitspieler mit "Tradition" die Seperation befürworten und finde auch generell den Weg, den die beiden beschreiten unterhaltsam, sprich die Hervorhebung der Monarchie, des alten Adels und preußischen Pomps.
Bis es heute nacht schief ging.
Noch sind die entsprechenden User-Accounts offen und werden es für den Simoff Bereich wohl auch bleiben, also keine Angst hier mitten im Schreiben den Saft abgedreht zu bekommen.
Neuanmeldungen werden kritisch analysiert, es macht also wenig Sinn einfach einen neuen Account anzulegen.
Ich kann nur für meinen Teil sagen das all die Punkte, die Metternich kritisiert hat, beispielsweise das offensive Eingehen auf Barnstorvia, mit einer DU auch zu machen sind. Und ich finde es schade, das ihr Euch mit Eurem Austritt abgefunden habt.
 

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Ehemaliger Bürger der DU
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:33
Original von Literoy Goldheart
Bis es heute nacht schief ging.
Das ist ja noch nicht gesagt. ;)
Ich kann nur für meinen Teil sagen das all die Punkte, die Metternich kritisiert hat, beispielsweise das offensive Eingehen auf Barnstorvia, mit einer DU auch zu machen sind. Und ich finde es schade, das ihr Euch mit Eurem Austritt abgefunden habt.
Um kurz bei diesem Punkt zu bleiben: Wir versuchen seit einem Jahr, in der einen oder anderen Form mal einen aussimulierten Konflikt mit Barnstorvia zu haben - entweder durch gezieltes Simulieren oder durch Eskalation einer zufälligen Situation.

Ich glaube, dass der Gesamtumzug der DU auf die GF-Karte ein Fehler war, weil ein Großteil der Mitspielerschaft den damit verbundenen Paradigmenwechsel nicht mitgemacht hat oder nicht mitmachen wollte (was grundsätzlich vollkommen legitim ist, aber den Spielfluss enorm behindert, wenn nicht sogar austrocknet). Die selbstgefällige "Mir san mir"-Haltung weiter Teile der DU-Mitspielerschaft mag jahrelang erfolgreich funktioniert haben: Seit zwei Jahren jedoch ist das nicht mehr der Fall.

Es gibt einen großen Teil der Mitspielerschaft, die besonderes Interesse an einer außenpolitischen, kartenbasierten Simulation haben und bereit sind, entgegen ihrer RL-Überzeugungen Konfliktszenarien mitzutragen. Ein mindestens ebenso großer Teil (den man merkwürdigerweise fast vollständig entlang der parteipolitischen Lagergrenzen innerhalb des Spiels festmachen kann; das gilt für beide Seiten) ist dazu jedoch nicht bereit.

Dieser Grundkonflikt lähmt die DU noch weitaus mehr als die ungeklärte Kultur- oder Föderalismusfrage. Connor hat meines Wissens im Zuge der momentanen Krise vorgeschlagen, die DU weiter in Richtung EU zu entwickeln (man könnte bösartig vom DvA-Modell sprechen :evil:). Vielleicht gelingt es ihm, eine Mehrheit in eine Spielrichtung hinter sich zu vereinen - alle anderen scheitern seit Jahren daran und ich bin nicht einmal ansatzweise optimistisch, dass es gelingen kann.

Die DU hat ihre große Zeit gehabt. Aber das liegt eben in der Vergangenheit. Das krampfhafte Festhalten am Status quo, der Wunsch nach Mitwirkung und das "Mir san mir": Damit verspielt die DU ihre Chance, ihre Attraktivität und ihren simulatorischen Reiz. Vielleicht gelingt es Euch ohne Imperia und Freistein, die Entscheidung zu fällen. Ich wünsche es Euch.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
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