Das ist doch Unsinn. Du vergisst in Deiner betont nüchternen Beschreibung das, was eine Ehe wahrhaft ausmacht: Die Besiegelung der Liebe. Und jetzt komm mir nicht damit, dass es sowas wie Liebe nicht gibt oder dass sie keine Rolle spielt. Sie ist und sollte treibende Kraft einer solchen Entscheidung sein. Aber Liebe ist nicht nur irgendein Kribbeln im Bauch und das Verlangen nacheinander, sondern auch ein tiefes Vertrauen und das bedingungslose Gefühl der Geborgenheit.Original von Konrad Grimm
Nein, nein, immer. Was ist eine Partnerschaft anderes als ein Vertrag (ja, nicht im formaljuristischen Sinne, das ist dann erst die Ehe)? Was begründet sie anderes als Nutzungs-, also Besitz-, also Herrschaftsansprüche am anderen? Meistens exklusive (also monogame), manchmal nicht, aber darauf kommt es gar nicht an (mal wieder ein Irrtum der 68er).
Die Ehe setzt dem Ganzen die Krone auf, weil man mit ihr klar Stellung bezieht und keinen Zweifel an seinen Gefühlen lässt.
