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Ich hab mir nochmals die im UP bereits verabschiedete Gesetzesänderung und die dazugehörige Debatte durch den Kopf gehen lassen. Dabei kamen bei mir einige Fragen auf.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen Parteien nicht nur Satzung und Namen des Vorsitzenden im Unionsarchiv hinterlegen, sondern zusätzlich sollen den Parteien auch noch ein Unterforum hier zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich dazu, soll auch nochmal in öffentlich-zugänglich und internen Bereich unterschieden werden.

Das stellen sich mir die Fragen: Warum? Weshalb? Wie? Und nochmals: warum?

Eine Begründung für das Warum und Weshalb hat die Unionsregierung versucht zu geben. Ob man dieser Sichtweise folgt, muss wohl jeder alleine entscheiden.

Viel interssanter fand ich aber den Einwand von Herrn Poppinga, der mal ganz vorsichtig nachfragte, ob die Forenpläne überhaupt mit dem Forenbetreiber abgesprochen sind. Eine befriedigende Antwort blieb meines Erachtens aus.

Ich teile die Ansicht von Herrn Poppinga, dass es nicht schön ist, alles in das Ratelon-Forum zu packen.
Die (Un-)Übersichtlichkeit ist das eine, die Datenbank das andere. Wir wissen doch alle, dass das Forum desöfteren mal gehackt wird. Das mussten wir oft genug miterleben. Wenn wir jetzt immer mehr ins Forum packen, laufen wir m.E. Gefahr, dass wir auch immer mehr Daten verlieren.

Wozu haben wir eigentlich ein offizielle Parteienregister, wenn das nicht für solche Zwecke genutzt wird? Weshalb erzeugen wir ein zweites Konkurrenzregister und zwängen das hier ins Forum?

Ich schließe mich erneut Herrn Poppingas Meinung an, dass die externen Websites seit Jahren die Micronations ausmachen und es viel mehr Spaß macht eine gut ausgestaltete Website sich anzuschauen, die zum einen den nächsten Forencrash überlebt und zum anderen einfach attraktiver ist.
 

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Beitrag von Schrobi »

Nachtrag: Wie soll das mti den internen Bereichen eigentlich technisch funktionieren?
Die eine Möglichkeit wäre vermutlich für jede Partei eine neue Benutzergruppe zu erfinden. Nur ist es meines Erachtens nicht die Aufgabe unseres technischen Admins die Ein- und austritte der Parteien zu verfolgen und regelmäßig die Benutzerrechte anzupassen.
Die zweite Möglichkeit wäre die internen Foren durch ein allgemeines Passwort zu schützen. Meines Erachtens verlieren ein solcher Passwortschutz bei einer größeren Personengruppe schnell seine Vorteile.

Alles in allem wirkt (zumindest als Beobachter der UP-Debatten) diese Änderung des Parteiengesetzes auf mich sehr undurchdacht und vor allem weder Effizienz steigernd noch förderlich für die Entwicklung der Demokratischen Union.
 

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Die Lösung mittels Passwort würde zudem das Problem aufwerfen, dass dieses Passwort im Prinzip nach jedem Parteiaustritt wieder geändert werden müsste. Dadurch würden die Admins noch mehr Arbeit bekommen. Ich halte daher die alte Lösung mit externen Parteiforen für besser zumal jede Partei sowieso schon über ein solches verfügt.
 

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Beitrag von Linda Dahlia »

Original von Schrobi
Nachtrag: Wie soll das mti den internen Bereichen eigentlich technisch funktionieren?
Die eine Möglichkeit wäre vermutlich für jede Partei eine neue Benutzergruppe zu erfinden. Nur ist es meines Erachtens nicht die Aufgabe unseres technischen Admins die Ein- und austritte der Parteien zu verfolgen und regelmäßig die Benutzerrechte anzupassen.
So ist es. Die Möglichkeit bestünde sogar, dass Gruppenmitglieder von den Gruppenleitern selbst verwaltet werden könnten, aber das würde so viel Arbeit in der Administrierung der Foren mit sich bringen, dass ich dazu nicht bereit wäre.
Die zweite Möglichkeit wäre die internen Foren durch ein allgemeines Passwort zu schützen. Meines Erachtens verlieren ein solcher Passwortschutz bei einer größeren Personengruppe schnell seine Vorteile.
Unterforen mit Passwort sehe ich als einzige wirklich machbare Alternative. Den Einwand von Christian kann ich nachvollziehen, allerdings macht das ganze weniger Arbeit als Benutzergruppen. Für die Passwortsicherheit sind die Parteien selbst verantwortlich. Wer PWs ausplaudert ist selbst schuld.

Was ich mich frage: Was für eine mordsmäßige Infrastruktur zieht das dann nach sich? Die Parteien werden sich sicher nicht mit einem einzelnen internen Forum begnügen.
 

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Ja, wenn man es sich recht überlegt würden Parteiunterforen das DU-Forum recht stark aufblähen.
 

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Beitrag von Linda Dahlia »

Wenn, dann gibt es sowieso nur einen wegklickbaren Bereich wie z.B. auch die "Judikative" im Moment.
 

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Ah, gut.

Wobei mir die bisherige Lösung mit externen Foren für die Parteien gut gefällt. Man ist unabhängig von Spielleitung und Forenbetreiber. Interne Foren für Parteien sind was für kleinere MN's.
 

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Original von Linda Dahlia
...wegklickbaren Bereich wie z.B. auch die "Judikative" im Moment.
Da sieht man mal was für einen Stellenwert ihr uns zumesst. ;)
 

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Zum Einwand der "mordsmäßigen Infrastruktur" wiederhole ich auch hier gerne nochmals meinen Verweis auf die Handhabung in der Demokratischen Inselrepublik Ozeania: klick

Jede Partei erhielte in ihrem Forum einen öffentlichen Teil, in welchem Satzung und Programm ausgehängt und Beitrittserklärungen abgegeben werden (die man ja nun nicht im BNet einstellen kann! Das zum Einwand, das dortige Parteienregister würde überflüssig...) können, sowie einen geschlossenen Bereich für interne Beratungen. Arbeitskreise, Landesverbände usw. können denke ich durch die Überschriften der Threads entsprechend gekennzeichnet werden. Mir persönlich leuchtet nicht ein, wozu eine Partei mit - wenn es eine wirklich große ist - vielleicht fünfzehn bis zwanzig Mitgliedern, oftmals aber einer einstelligen Mitgliederzahl acht Unterforen für die verschiedenen Landesverbände, nochmal fünf Foren für diverse Arbeitskreise, ein Forum für den Parteivorstand, eines für Beitrittserklärungen und eines für allgemeines Geplänkel, also insgesamt fast so viele wie das Hauptboard der DUR braucht?!

Wenn sie meint sie bräuchte es, kann sie es sich immer noch einrichten, in ihrem im Hauptboard bereitgestellten Forum nur die genannten Dokumente aushängen und statt eines internen Forums ihr externes Forum verlinken lassen. Die Nutzung eines in das DUR-Hauptboard integrierten Forums ist eben ein Angebot, welches Parteigründungen erleichtern und nicht von der Verfügbarkeit von PHP-fähigem Webspace, einer MySQL-Datenbank, den entsprechenden finanziellen Mitteln und administrativen Kenntnissen, oder wenigstens virtuellen Geldmitteln und entsprechen simulationsinternen Hosting- und Administrationsangeboten abhängig machen soll.

Der Hinweis auf die Bereicherung durch vielfältige selbstgebaute Homepages ist zwar nicht verkehrt, aber doch unvollständig, denn er unterschlägt die gewachsene Professionlität in den Micronationen. Die Zeiten, da etwa per "What you see is what you get"-Editor auf Freespace gebaute Seiten als Bereicherung angesehen wurden sind vorbei, heute erntet man damit nur noch Naserümpfen, oder gleich Lachstürme.

Die Möglichkeit gerade für Neubürger eine Partei zu gründen ist in Ratelon extrem erschwert. Entweder muss man wie gesagt die notwendigen Kenntnisse, das Equipment und die Euros haben, oder aber einen zuverlässigen Gönner finden, mit dem man sich ggf. über einen sinnvollen Simon-Preis einigen kann. Und ich sage bewusst zuverlässiger Gönner, denn man kann sich mal bei der UFD erkiundigen was passiert, wenn der Hoster des externen Parteiboards plötzlich auf Tauchstation geht. Und auch die FDU verdankt ihr Board nur der Kulanz seines Hosters und Admins, der es trotz seines Spielausschlusses weiterhin zur Verfügug stellt.

Denn ohne professionellen Auftritt bekommen die Gründer einer neuen Partei von den alten Hasen schnell nur noch solchen Dünnpfiff zu hören wie: "Heul, das Board kann man nicht benutzen, der Freespace ist viel zu langsam!", "Buäh, ich guck da erst wieder hin wenn die nervige Werbung weg ist!" usw.

Um die ratelonische Parteienlandschaft steht es nicht zum Besten, einer ganzen Reihe von Parteien, darunter auch alteingesessenen Originalen wie der KPR, droht die Zwangsauflösung wegen zu weniger Mitglieder, mit Ausnahme der FVP erfüllt keine ihre Präsentations- und Informationspflicht. Früher wurden immer wieder neue Parteien gegründet, fusionierten oder benannten sich um, heutzutage herrscht kaum mehr Aktivität und Bewegung auf diesem Markt.

Mit der von der Unionsregierung angestoßenen Reform werden Parteigründungen vereinfacht, und zudem erhalten Neubürger leichter einen Überblick über das bestehende Parteienspektrum, was vielleicht beim ersten Besuch oder ersten näheren Betrachten der DUR den Auschlag dafür geben, aktiv einzusteigen und als Parteimitglied oder -gründer in die Politik einzugreifen.
 

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Beitrag von Schrobi »

Original von Amber Marie Ford
Jede Partei erhielte in ihrem Forum einen öffentlichen Teil, in welchem Satzung und Programm ausgehängt und Beitrittserklärungen abgegeben werden (die man ja nun nicht im BNet einstellen kann! Das zum Einwand, das dortige Parteienregister würde überflüssig...)
Mhh, könnten Sie diesen Punkt näher ausführen? Wozu sind öffentliche Beitrittserklärungen wichtig? Ein Blick in das offiziellle Parteienregister bietet eine Mitgliederliste. Und wer seine Parteizugehörigkeit nach außen hin bekannt machen möchte, der baut so oder so das Parteilogo in seine Signatur ein.
Wenn sie meint sie bräuchte es, kann sie es sich immer noch einrichten, in ihrem im Hauptboard bereitgestellten Forum nur die genannten Dokumente aushängen und statt eines internen Forums ihr externes Forum verlinken lassen.
Das hingegen finde ich eine gute Idee
[...] ein Angebot, welches Parteigründungen erleichtern und nicht von der Verfügbarkeit von PHP-fähigem Webspace, einer MySQL-Datenbank, den entsprechenden finanziellen Mitteln und administrativen Kenntnissen, oder wenigstens virtuellen Geldmitteln und entsprechen simulationsinternen Hosting- und Administrationsangeboten abhängig machen soll.
Aber ist das im Sinne der Wirtschaft? In Zeiten der funktionierenden WiSim waren die Website-Agenturen meines Wissens nach neben den Juristen und Journalisten die größten Verdiener in der freien Marktwirtschaft. Warum nimmt man diese Einnahmemöglichkeit? Ich hielte es für angebrachter den Parteien, die ja zweifelsohne ein wichtiger Bestandteil der Demokratie sind, bei der Einrichtung einer Informationsseite mit den Pflichtangaben durch den Staat finanziell zu unterstützen.
Die Zeiten, da etwa per "What you see is what you get"-Editor auf Freespace gebaute Seiten als Bereicherung angesehen wurden sind vorbei, heute erntet man damit nur noch Naserümpfen, oder gleich Lachstürme.
Das sind offensichtlich Toleranzprobleme. Ich kann nicht ausschließen, dass es solch ein Verhalten gibt. Dennoch denke ich, dass die Mehrheit der Mitspieler sich des begrenzten Know-Hows der anderen bewusst ist und durchaus auch qualitätativ schlechtere als Beitrag zur Ausgestaltung ansieht und würdigt. Das ist auf jeden Fall meine Erfahrung der letzten Jahre.
Es kann nicht die richtige Strategie sein, das Problem unter den Tisch fallen zu lassen, anstatt es zu lösen.

Wir haben ein Bürgerverzeichnis, wir haben ein Unternehmensverzeichnis, wir haben ein Vereinsverzeichnis und wir haben eben auch ein Parteienverzeichnis. Alles ist schön unter einem Dach vereint, nämlich im BNET.

Ich sehe das Problem eher darin, dass die Website der DU und auch das BNET nicht richtig geplegt werden. Parteien, die bestimmte Kriterien nicht erfüllen, kann man abmahnen. Ein Link auf der Ratelon-Website zum BNET liefert jedem Interessierten einen Überblick über die Parteienlandschaft.
Warum müssen wir das Forum immer komplexer machen, anstatt die bereits bestehenden Möglichkeiten zu aktualisieren?

Wenn sich die Parteien nicht daran halten und auf ihren Websites keine Satzung und keine Informationen über den Vorstand ablegen bzw. im PArteienverzeichnis im BNET nicht eintragen, dann werden sie gebührenpflichtig abgemahnt. Das würde zusätzliches Simulationspotenzial bringen.
 

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