Gesperrt
Kaiser
Beiträge: 2229
Registriert: Mi 28. Mär 2007, 20:25
Benutzeravatar
Kaiser

Beitrag von Kreittmayr »

Ich unterstütze die Vorlage des Kollegen Poppinga. Die Ehe als von Gott gestifteter Bund zwischen Mann und Frau hat sich über Jahrhunderte bewährt. Eine Auflösung dieses enggefassten Instituts wird lediglich zum Nachteil der Familien und der Gesellschaft gehen. Auch wenn ich selbst Homosexualität für abartig und ekelerregend empfinde, so mögen meinetwegen gleichgeschlechte Paare zusammenleben, wie sie das wünschen. Diesen dann jedoch auch noch das Sakrament der Ehe zuteil werden zu lassen, das überschreitet jedwede Grenzen des Anstands, der Moral, und der Gottesfurcht.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein





Unionsministerin des Inneren a.D.
Lebende Foren Legende
Beiträge: 2732
Registriert: Mo 17. Nov 2008, 00:45
Benutzeravatar
Lebende Foren Legende

Beitrag von Amber Marie Ford »

Vor der Gesellschaft und den Institutionen des säkulären Staates ist die Ehe kein Sakrament, sondern ein Zivilpakt, und wurde in dieser Funktion auch nicht von Gott gestiftet, sondern der bürgerlichen Gemeisnchaft eingerichtet.

Niemand zwingt Geistliche einer beliebiegen Religionsgemeinschaft, homosexuelle Paare zu trauen oder ihnen sonstige Sakramente zu spenden.

Insofern läuft Ihre Argumentation leer.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Amber Marie Ford
Richterin am Unionsgericht
Unionsministerin der Justiz a. D.
Präsidentin des Unionsparlamentes a. D.
Unionsvorsitzende der FDU a. D.
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein a. D.
Oberste Unionsanwältin a. D.
Kaiser
Beiträge: 2229
Registriert: Mi 28. Mär 2007, 20:25
Benutzeravatar
Kaiser

Beitrag von Kreittmayr »

Man kann es mit der Säkularität auch übertreiben. Ohne den wohltuenden Einfluss des rechten Glaubens gibt es kein gesellschaftliches Gedeihen. Das muss auch eine "säkulare" Ordnungspolitik berücksichtigen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein





Unionsministerin des Inneren a.D.
Lebende Foren Legende
Beiträge: 2732
Registriert: Mo 17. Nov 2008, 00:45
Benutzeravatar
Lebende Foren Legende

Beitrag von Amber Marie Ford »

Niemand hindert Sie daran, in den Kirchenstaat auszuwandern, Teuerste. Die Unionsverfassung setzt klar humanistische anstatt religiöser Maßstäbe, und das ist auch gut so.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Amber Marie Ford
Richterin am Unionsgericht
Unionsministerin der Justiz a. D.
Präsidentin des Unionsparlamentes a. D.
Unionsvorsitzende der FDU a. D.
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein a. D.
Oberste Unionsanwältin a. D.
Erleuchteter
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von Amber Marie Ford
Vor der Gesellschaft und den Institutionen des säkulären Staates ist die Ehe kein Sakrament, sondern ein Zivilpakt, und wurde in dieser Funktion auch nicht von Gott gestiftet, sondern der bürgerlichen Gemeisnchaft eingerichtet.
Mit dem Begriff der Ehe wird gemeinhin der von christlicher Seite geprägte Lebenspakt zwischen Mann und Frau beschrieben - insofern mag er von Seiten des Staates nicht sakral sein, eine bewußte Parallele wird jedoch gezogen.

Anders verhielte es sich, wenn hier etwa von einer Zivil- oder Lebensgemeinschaft die Rede wäre, wie es auch Sie in ihrem jüngsten Verfassungsvorschlag auf den Westlichen Inseln diffenrenzierten, Fräulein Ford.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Beiträge: 2073
Registriert: So 25. Mär 2007, 20:07

Beitrag von Sean William Connor »

*lacht auf der Regierungsbank und kommt zum Rednerpult*

Verehrter Herr Abgeordneter Poppinga,

Sie haben mit Ihrer Antragsbegründung und mit Ihrem Antrag selber ein Niveau erreicht, das kaum noch jemand unterbieten kann. Dazu meinen Glückwunsch. Es fällt wahrlich sehr schwer auf dises Manifest der Intoleranz noch eine Antwort zu finden. Die Demokratische Union ist eine tolerante und freie Nation. Darauf können wir stolz sein. Wir haben in diesem Staat die Freiheit eines jeden Menschen als Richtschnur. Die Institution der Ehe, die sie beschmutzt sehen, ist nichts anderes als das Bekenntnis zweier Menschen füreinander einstehen zu wollen und miteinander leben zu wollen. Der Ehe-Schließung nun einen pseudo religiösen Stempel aufzudrücken ist falsch und wird von der Mehrheit in diesem Lande abgelehnt.

Als Christ, der sie vorgeben zu sein, zitieren Sie einen Ausschnitt aus dem Buch Levitikus. Ich sage Ihnen, wenn Sie die heiligkeit der Ehe fordern sind Sie scheinheillig. Die Heiligkeit eines Menschen oder Institution ist kein objektiver Maßstab mit dem gemen werden kann, ob ein Mensch die Gnade Gottes verdient oder nicht. Ich kann Ihnen nur empehlen einige Kapitel in Ihrer Bibel nachzuschlagen und zu schauen was die Gebot im Neuen Testament sind.

Ich kann Ihnen versichern, dass Ihr Antrag von großen Mehrheit in diesem Haus, abgelehnt werden wird.

Im Übrigen ein kleiner Auszug aus dem Wörterbuch:

Als Ehe (ewa = Ewigkeit, Recht, Gesetz, rechtsprachlich hist. Konnubium) bezeichnet man eine sozial anerkannte und durch (Rechts-) Regeln gefestigte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, Ehegatten oder auch Ehepaar genannt.

Den religiösen Bezug des Wortes Ehe sugerrieren Sie hier nur. Der Begriff der Lebens- oder Zivilgemeinschaft wäre im Prinzip nur eine Umschreibung der Institution Ehe, weil Sie dem Wort sakrale Rechte sichern wollen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Dr. iur. Sean William Connor
Unionskanzler der Demokratischen Union a.D.
Unionspräsident der Demokratischen Union a.D.
Erleuchteter
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Hajo Poppinga »

Verehrtes Präsidium!

Es ist mir eine große Freude zu sehen, daß es noch vergnügt auf der Regierungsbank zugeht, möge man sich dort diesen Gemütszustand noch lange erhalten, denn Heiterkeit hilft in vielen Lebenslagen.

Gerne, verehrtes Präsidium, habe ich den Ratschlag des Unionskanzlers befolgt und meinen Blick in die gute Nachricht des neuen Testamentes schweifen lassen, sofort viel mir folgendes auf:

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen ium meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. (Mat 5, 11)

Darüber hinaus gilt mein Dank dem Herren Unionskanzler, der ganz treffend aus seinem scheinbar hochaktuellem Wörterbuch zitiert hat, was schlechthin konstituierend für die Ehe ist:

Als Ehe (ewa = Ewigkeit, Recht, Gesetz, rechtsprachlich hist. Konnubium) bezeichnet man eine sozial anerkannte und durch (Rechts-) Regeln gefestigte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, Ehegatten oder auch Ehepaar genannt.

Wenn der Herr Unionskanzler schon den weisen Worten der Heiligen Schrift nicht folgen möchte, so sei er doch zumindest durch diese Worte seiner Enzyklopädie daran erinnert, zwischen wem die Ehe geschlossen wird.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Kaiser
Beiträge: 1579
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:32
Benutzeravatar
Kaiser

Beitrag von Marko Untrial »

*flüstert zu seinen Kollegen auf der Regierungsbank:"Ob der Poppinga es wohl schafft etwas zu sagen ohne die Bibel zu zitieren?"
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Marko Untrial
Erleuchteter
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Hajo Poppinga »

Verhertes Präsidium!

Mit meinen Adlerohren ;) war es mir natürlich möglich, auch de Bemerkung des Kollegen Untrial zu hören.

Ihm sei entgegnet: "Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel. (Mat 5, 37)".

In diesem Sinne.

Edit: Im Übrigen wird der liebe Kollege Untrial sicherlich bemerkt haben, daß auch der Herr Unionskanzler ein Lexikon zu zitieren pflegte, welches die Ehe als Institut zwischen Mann und Frau beschreibt.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Beiträge: 2073
Registriert: So 25. Mär 2007, 20:07

Beitrag von Sean William Connor »

Wenn Sie ordentlich lesen würden, dann wäre Ihnen sicher aufgefallen, dass im Lexikon die Ehe als sozial anerkannte und durch die Rechtsregeln gefestigte Lebensgemeinschaft bezeichnet wird. Der Eintrag im Lexikon definiert die Ehe nicht als eine ausschließliche Gemeinschaft zwischen einer Frau und Mann, sondern da steht auch etwas von Ehegatten und Ehepaaren. Die überwiegende soziale Überzeugung in diesem Land und unsere Rechtsordnung definiert Ehe als eine Gemeinschaft zwischen Mann - Mann, Frau - Frau oder Mann - Frau. Das Ehegesetz wurde hier im Unionsparlament schon diskutiert und auch so beschlossen und nur weil Sie ein paar Zitate aus dem alten Testament bringen wird hier keiner seine Überzeugungen über Bord werfen.

Ich will das auch nicht zum theologischen Seminar werden lassen aber einfach nur aus der Bibel zu lesen ist primitiv. Man muss sie auch verstehen können. Vielleicht lesen Sie auch noch ganz kurz die Bedeutung des Imperativs und die Bedeutung der Heiligkeit im NT nach. Und wenn Sie gerade bei Ihrer Weiterbildung sind schauen Sie auch noch kurz beim Thema Toleranz und Hl. Schrift vorbei.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Dr. iur. Sean William Connor
Unionskanzler der Demokratischen Union a.D.
Unionspräsident der Demokratischen Union a.D.
Gesperrt

Zurück zu „Archiv 26. Unionsparlament“