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Es ändert zwar nichts an dem Inhalt des Papiers, aber es zeigt die Arbeitsweise der Birthler-Behörde und warum man auch mit der staatlichen Propaganda kritisch umgehen sollte:
VERMEINTLICHER SENSATIONSFUND
Stasi-Schießbefehl hing jahrelang im Birthler-Museum
Der angebliche Sensationsfund, der weltweit Schlagzeilen machte, entwickelt sich endgültig zur Behörden-Posse: Der in Magdeburg kürzlich aufgefundene Schießbefehl ist nahezu identisch mit einem Ausstellungsstück der Stasi-Unterlagen-Behörde.
Zu Fuß sind es gut 30 Minuten vom Chefbüro der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit an der Berliner Otto-Braun-Straße bis zum hauseigenen Informations- und Dokumentationszentrum in der Mauerstraße 38. Dort liegt seit vielen Jahren, akkurat gerahmt und kommentiert, exakt jener Auftrag der Stasi-Hauptabteilung I, der nun zum Menetekel für die Aufklärer wird.
Scharen von Touristen hat der brutale Ton des Befehls schon schaudern lassen. Doch Behörden-Chefin Marianne Birthler kannte weder das Ausstellungsstück, noch wusste sie, dass ein Mitarbeiter ihrer Forschungsabteilung bereits 1993 ein gleichlautendes Dokument gefunden und 1997 veröffentlicht hatte. Stattdessen stellte Birthler pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls am 13. August dieses Jahres den Fund des Stasi-Schießbefehls als neu und "so unverhüllt und deutlich, wie er bis jetzt noch nicht vorgelegen hat" dar.
Das Ausstellungsdokument stammt, wie das Magdeburger Papier, aus der Akte eines Spitzels der Einsatzkompanie der Stasi-Hauptabteilung I und gleicht dem vermeintlichen Sensationsfund stellenweise bis ins Detail.
"Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe", heißt es in dem gerahmten und kommentierten Museumsexponat, "auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zu nutze gemacht haben".
Weitere Details zum vermeidbaren Schießbefehl-Desaster im neuen SPIEGEL.
VERMEINTLICHER SENSATIONSFUND
Stasi-Schießbefehl hing jahrelang im Birthler-Museum
Der angebliche Sensationsfund, der weltweit Schlagzeilen machte, entwickelt sich endgültig zur Behörden-Posse: Der in Magdeburg kürzlich aufgefundene Schießbefehl ist nahezu identisch mit einem Ausstellungsstück der Stasi-Unterlagen-Behörde.
Zu Fuß sind es gut 30 Minuten vom Chefbüro der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit an der Berliner Otto-Braun-Straße bis zum hauseigenen Informations- und Dokumentationszentrum in der Mauerstraße 38. Dort liegt seit vielen Jahren, akkurat gerahmt und kommentiert, exakt jener Auftrag der Stasi-Hauptabteilung I, der nun zum Menetekel für die Aufklärer wird.
Scharen von Touristen hat der brutale Ton des Befehls schon schaudern lassen. Doch Behörden-Chefin Marianne Birthler kannte weder das Ausstellungsstück, noch wusste sie, dass ein Mitarbeiter ihrer Forschungsabteilung bereits 1993 ein gleichlautendes Dokument gefunden und 1997 veröffentlicht hatte. Stattdessen stellte Birthler pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls am 13. August dieses Jahres den Fund des Stasi-Schießbefehls als neu und "so unverhüllt und deutlich, wie er bis jetzt noch nicht vorgelegen hat" dar.
Das Ausstellungsdokument stammt, wie das Magdeburger Papier, aus der Akte eines Spitzels der Einsatzkompanie der Stasi-Hauptabteilung I und gleicht dem vermeintlichen Sensationsfund stellenweise bis ins Detail.
"Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe", heißt es in dem gerahmten und kommentierten Museumsexponat, "auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zu nutze gemacht haben".
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Habe ich ja auch gesagt. Obwohl mal ehrlich, ein Befehl hat eigentlich einen anderen Wortlaut. Hier scheint es sich mehr um Verhaltenshinweise zu handeln, wie man sich in einer solchen Situation verhalten sollte. Kennt man ja auch von der Bundeswehr, frei nach dem Motte, beginnen sie mit Schwimmbewegungen wenn sie im Wasser sind.Original von Julia Elián
Ok, ich gebe Dir sogar Recht, daß die Behörde hier schon ziemlich Mist gebaut hat, aber das ändert ja nichts am Schießbefehl an sich oder?
Und wenn dieses Dokument ja bereits seit 1993 bekannt ist, dann hätte es ja ich gewissen Prozessen ja eine Rolle gespielt, hat es aber nicht. Daher glaube ich kaum, dass der Schießbefehl vom Politbüro kommt.
Das Geheimdienste gerne eigenmächtig handeln, haben wir inzwischen mehrfach auch am BND gesehen, oder?
Aber eines dürfte klar sein, damit dürfte die Birthlerbehörde sich entgültig abgeschossen haben.

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Zum Glück kommen die versuchten Diskreditierungen der Stasi-Unterlagen-Untersuchungsbehörde nur aus der PDS (welch Zufall...). In allen anderen Parteien (!) - und hier ist glücklicherweise die CDU besonders herauszustellen - ist das Vertrauen in die Birthler-Behörde groß.
Birthler hat sich wohl einige Fehler geleistet, aber diese passieren in jeder Behörde mit tausenden Mitarbeitern und einem 100 Mio.-Etat. Der öffentliche Streit mit Kohl war z.B. so ein Fehler - aber nichts destotrotz ist die Aufarbeitung des SED-Unrechts eine wichtige Aufgabe die selbstverständlich sein muss.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es den Versuch, die begangenen Taten und Toten zu vergessen. Kollektives Vergessen war das Schlagwort. Es kam - auch wegen dem Druck aus dem Ausland - anders. Diesen Druck gibt es heute nicht. Aber es gibt immer noch eine Vielzahl von Bürgern, Parteien, Verbänden, die sich gegen das Vergessen wehren. Und uns zeigt die Geschichte, das die Wahrheit immer Zeit braucht. Nachdem so langsam die Zeit vorbei ist, in der der DDR nachgetrauert wird (man stelle sich nur vor, ein Film wie Sonnenallee käme jetzt in die Kinos) beginnt so langsam die Zeit, sich mit dem realen Leben in dieser kleinen Mörderrepublik zu beschäftigen.
Das wird den Linken - Thomas zeigt es uns alltäglich - nicht passen. Aber zum Glück leben wir in einer demokratischen Gesellschaftsordnung wo die Linke eben nicht mit Machtausübung, Terror und Verfolgung Medien und Gesellschaft unterdrücken kann. Und ich glaube auch nicht daran, das die Linke in Deutschland jemals wieder eine solch starke Position einnehmen kann. Wie ich schon sagte, vorher beginnt in Westdeutschland eine Revolution oder das Land spaltet sich. Und daher bin ich froh, dass es immer demokratische Parteien gibt, die die Aufarbeitung des DDR-Unrechts unterstützen und fördern. Nur so kommt die Wahrheit über Hohenschönhausen, Bautzen und wie all die Lager der Stasi und der SED hießen, ans Licht.
Birthler hat sich wohl einige Fehler geleistet, aber diese passieren in jeder Behörde mit tausenden Mitarbeitern und einem 100 Mio.-Etat. Der öffentliche Streit mit Kohl war z.B. so ein Fehler - aber nichts destotrotz ist die Aufarbeitung des SED-Unrechts eine wichtige Aufgabe die selbstverständlich sein muss.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es den Versuch, die begangenen Taten und Toten zu vergessen. Kollektives Vergessen war das Schlagwort. Es kam - auch wegen dem Druck aus dem Ausland - anders. Diesen Druck gibt es heute nicht. Aber es gibt immer noch eine Vielzahl von Bürgern, Parteien, Verbänden, die sich gegen das Vergessen wehren. Und uns zeigt die Geschichte, das die Wahrheit immer Zeit braucht. Nachdem so langsam die Zeit vorbei ist, in der der DDR nachgetrauert wird (man stelle sich nur vor, ein Film wie Sonnenallee käme jetzt in die Kinos) beginnt so langsam die Zeit, sich mit dem realen Leben in dieser kleinen Mörderrepublik zu beschäftigen.
Das wird den Linken - Thomas zeigt es uns alltäglich - nicht passen. Aber zum Glück leben wir in einer demokratischen Gesellschaftsordnung wo die Linke eben nicht mit Machtausübung, Terror und Verfolgung Medien und Gesellschaft unterdrücken kann. Und ich glaube auch nicht daran, das die Linke in Deutschland jemals wieder eine solch starke Position einnehmen kann. Wie ich schon sagte, vorher beginnt in Westdeutschland eine Revolution oder das Land spaltet sich. Und daher bin ich froh, dass es immer demokratische Parteien gibt, die die Aufarbeitung des DDR-Unrechts unterstützen und fördern. Nur so kommt die Wahrheit über Hohenschönhausen, Bautzen und wie all die Lager der Stasi und der SED hießen, ans Licht.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
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Ahja...und nun?Original von Oliver von Palm
Die NSDAP wurde aber glücklicherweise anders als die SED verboten und ihre führenden Kader, sofern nicht durch Suizid feige aus dem Leben geschieden, hingerichtet.

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Diese Information gibt es schon ewig und jetzt wird es aufgebauscht. Warum? Preise für Energie, Milch(produkte), Kaffee und Kuchen steigen, da braucht man einen Aufhänger zur Ablenkung. Letztes Jahr war es die Fußballweltmeisterschaft, die USA machen das mit ihren außenpolitischen Scharmützeln. Warum jetzt und nicht schon vor zehn Jahren die Debatte aufkommt, ist unverständlich.
Das war doch eh nur zur Show... :rolleyes:Original von Oliver von Palm
Die NSDAP wurde aber glücklicherweise [...]
[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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