Ja. Es wird Zeit, den letzten Schritt zu tun.Original von Amber Marie Ford
Die schrittweise Zerschlagung des einstigen Bundesstaates Demokratische Union R. in eine kompetentzarme Konföderation acht handlungs- und lebensunfähiger Zwergstaaten hat die Union und die Länder an den Rande des Unterganges getrieben.
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Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
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Dann engagiere dich doch auf den WI, da bist du vermutlich besser aufgehoben, als in der Schlammschlacht hierOriginal von Carl Philipp van Tulpe
*so*
Ich überlege momentan, ob ich meine ID van Tulpe in ein anderes Land überführe. Würde mich ja gerne in der Politsim engagieren. Aber das ist mir alles zu sehr reguliert, z.B. wann man Wahlrecht hat und die Integration in die Sim ist auch beschissen. Aber an anderer Stelle wird über den Mitspielerschwund gemeckert.
*so*
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*so*Eigentlich ein Fall für die Spielleitung*so*Original von Kreittmayr
Ja. Es wird Zeit, den letzten Schritt zu tun.
Ein radikaler Ansatz wäre die Zerschlagung der Unionsländer und eine Auflösung des Unionsrates. So könnte die Union als ganzes wieder auf Kurs kommen.
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*augenroll*Original von SRM
*so*Eigentlich ein Fall für die Spielleitung*so*
Nicht durchzusetzen.Ein radikaler Ansatz wäre die Zerschlagung der Unionsländer und eine Auflösung des Unionsrates. So könnte die Union als ganzes wieder auf Kurs kommen.
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*so*
Man könnte auch direkt die DU zu einem Staatenbund wie die EU umwandeln, mal schauen, vll. ist das dann mal ein belebender Ansatz.
SRM: Werde dann mal die WI aufmischen.
*so*
Man könnte auch direkt die DU zu einem Staatenbund wie die EU umwandeln, mal schauen, vll. ist das dann mal ein belebender Ansatz.
SRM: Werde dann mal die WI aufmischen.
*so*
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[so]Da es keinen Sinn hat, eine Simoff-Diskussion, nämlich über das Spielkonzept, künstlich ins Simon zu ziehen, wo zu gewissen Dingen kein Klartext möglich ist, verzichte auf den Austausch weiterer simon Beleidigungen und sage klar, direkt und simoff worum es geht.
Nämlich darum, dass gewisse Leute sich gewisse Dinge sehr wohl einmal vorhalten lassen müssen. Die "Kultursimulation" wurde einst erfunden, um die weitestgehend als reine Politiksimulationen entstandenen Micronationen zu bereichern und zu vertiefen. Soweit okay, sogar eine gute Idee würde ich sagen. Aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten können oder wollen, dass die faktisch vollständige Verdrängung der Politiksimulation durch Kultursimulation, "Entbürokratisierung", den Fetisch simulatorischer Korrektheit (kurz: Simon Correctness) und die Übertragung fast aller hoheitlichen Aufgaben auf die Länder das Spiel "Demokratische Union R." an den Rand des Zusammenbruchs geführt hat.
Mach doch verdammt noch mal endlich die Augen auf! Es gibt nur noch vier konstant aktive Parteien, von denen die nächste - wenn Scott sich zurückzieht und Gladstone seine entsprechende Ankündigung ebenfalls durchzieht - wohl auch vor dem Kollaps steht und ob sie sich würde berappeln können bleibt fraglich, das Unionsparlament ist wegen Bevölkerungsschwundes verkleinert worden, es gibt kaum noch für Führungsaufgaben geeignete IDs so dass mittlerweile auf relativ neue IDs wenigstens erfahrener Spieler zurückgegriffen werden muss, es gibt keine echten Charakterköpfe, keine schwierigen, umstrittenen oder witzigen IDs mehr, alles was passiert sind Reaktionen auf außenpolitische Ereignisse, es erscheint keine einzige Zeitung mehr, die TV-Sender haben ihren Betrieb abseits von Wahlberichterstattungen auch schon so gut wie wieder eingestellt, es gab seit Monaten kein Gerichtsverfahren mehr, seit Monaten passiert in den Ländern fast nichts mehr, manche Landesfürsten hat man seit Wochen oder Monaten nicht mehr gesehen, geschweige denn dass diese politisch aktiv gewesen wären, das schwache aber stete "Zutropfen" neuer Bürger (von einem "Zustrom" konnte längst keine Rede mehr sein) scheint auch versiegt zu sein...
Ich sage nicht, dass das deine Schuld oder Mitschuld sei, aber du verteidigst hier ganz eindeutig Fehlentwicklungen und Strukturen, die für diese Misere entscheidend mitursächlich sind. Zum Beispiel die Verlagerung fast aller Gesetzgebungskompetenzen auf die Länder. Es ist mir egal was die mitspielenden Jurastudenten, Politikstudenten, Nachwuchspolitiker und Co. sich über das Subsidiaritätsprinzip angelesen haben, hier ist es wirklich einmal sinnvoll, Simon und Simoff zu trennen, d. h. zu berücksichtigen dass die Demokratische Union R. und ihre Länder eben keine reale Staaten sind, und man also nicht deren Maßstäbe auf sie übertragen kann. Stattdessen muss man einfach Erfahrungen mit föderativen Micronationen aus- und bewerten, und diese sprechen eine eindeutige Sprache: woran es auch immer liegen mag, aber man kann eine bundesstaatliche Micronation einfach nicht auf ihren Gliedstaaten in dem Sinne aufbauen, dass diese die Hauptlast der Gesetzgebung tragen, und der Gesamtstaat nur bestimmte Aufgaben, die er (auch) nach realen Maßstäben wirksamer regeln kann, wahrnimmt. Auf Micronationen angewandt bedeutet das Subsidiaritätsprinzip ganz einfach: die Hauptlast der Gesetzgebung und der anderen hoheitlichen Aufgaben muss der Gesamtstaat tragen, die Gliedstaaten können darüber hinaus nur erweiternde und vertiefende Aufgaben haben.
Alles andere ist, entschuldige meine Deutlichkeit, realitätsfernes und illusorisches Wunschdenken. Ich kann das deshalb beurteilen weil ich im Laufe meiner Aktivität in den Micronationen schon in verschiedenen bundesstaatlichen Micronationen aktiv war, und dort jeweils in verschiedenen Gliedstaaten gelebt und teilweise Ämter bekleidet habe. Die gegenteilige Position wird fast ausschließlich von Spielern vertreten, die teilweise seit realen Jahre immer in ein- und demselben Gliedstaat einer Micronation aktiv sind. Ich denke da leuchtet ein, wer auf welchem Wege zu welcher Einschätzung kommt, und wer einfach die objektivere Position einnimmt.
Ich kenne die Argumente der "Föderalisten" zur Genüge, es sind immer die gleichen, und sie versagen in der Praxis der micronationalen Simulation schlicht und ergreifend. Neben der bereits erörterten Kopie des Subsidiaritätsprinzips aus dem realen Leben ist es eigentlich nur noch die Behauptung der größeren Anziehung auf neue Mitspieler durch größere kulturelle Vielfalt und mehr politische Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Da die Zuständigkeit der Länder für die kulturelle Ausgestaltung in der laufenden Reformdiskussion nicht in Frage steht muss dazu nichts gesagt werden, und der zweite Teil des Argumentes lässt sich ebenfalls durch einen Blick auf die Wirklichkeit entkräften. Obwohl die Länder für fast alles zuständig sind, selbst in den Bereichen Außen- und Wirtschaftspolitik eigene Gestaltungsspielräume haben, welche nach Meinung mancher zumindest im wirtschaftlichen Bereich jene der Union erheblich übersteigen, passiert dort praktisch rein gar nichts. Ab und zu tritt mal ein neuer Regierungschef sein Amt an und beginnt seine Amtszeit aktiv, aber spätestens zur Halbzeit ist damit auch schon wieder Schluss. Das kann man den Leuten noch nicht einmal zum Vorwurf machen, denn die Länder sind faktisch schon separate Micronationen, aber außer dem Regierungschef ist selten mal ein weiterer, und so gut wie nie mal zwei weitere Leute aktiv, und alleine kann man keine komplette Micronation aktiv führen.
Es wurde immer argumentiert die Länder würden aktiver wenn sie mehr, interessantere und wichtigere Zuständigkeiten bekämen. Sie bekamen sie nach und nach, nur der Zuwachs an Aktivität und Regelungsdichte blieb stets aus. Und dein Versuch eines an die Union gerichteten "Tu quoque" ist schon deshalb zum Scheitern verurteilt, weil die fehlende Ausschöpfung der Zuständigkeiten der Union durch diese erstens ein junges Phänomen, und zweitens Konsequenz anderer Fehlentwicklungen ist - bedingt durch die Demontage der Union zu Gunsten der Länder, durch den Wahn von "Entbürokratisierung" und simulatorischer Korrektheit der die Politiksimulation weitestgehend unmöglich gemacht hat fehlt auch der Union mittlerweile motiviertes, engagiertes und qualifiziertes Personal. Um dein Beispiel des Unionsbankpräsidenten aufzugreifen - wen sollte man dafür überhaupt nehmen? Hat eine der Parteien z. B. noch einen ausgewiesenen und biografisch als solchen ausgestaltenen Wirtschaftsfachmann? Gibt es noch einen bekannten und erfolgreichen Unternehmer? Was ist mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kamahamea? Ich kann mich erinnern, es gab (2004) mal eine Abstimmung über die Unionsbankpräsidentschaft im Unionsparlament mit drei (3!!!) Kandidaten - heute fände sich doch noch nicht einmal mehr einer... Noch ein Beispiel aus einem anderen Bereich: früher gab es ein vierköpfiges Unionsgericht und eine große Auswahl an Anwaltskanzleien, heute schaffen wir es noch nicht einmal mehr drei Unionsrichter zu wählen, und mir fiele derzeit nur eine Anwaltskanzlei (Lindberg) ein...
Wie eingangs schon gesagt halte ich die Kultursimulation für nichts per se Schlechtes, im Gegenteil: Bereiche wie Kultur, Gesellschaft, Sport und Co. geben einer Politiksimualtion erst einen tieferen Sinn, weil sie dem Land das in der Politiksimulation regiert wird Vielfalt, Farbe und Leben einhauchen. Aber man muss auch klar festhalten: die Kultursmulation allein trägt eine Micronation nicht! Wie auch der Föderalismus kann sie nur Erweiterung und Vertiefung sein, Basis muss eine aktive Politiksimulation sein. Man sieht es am Beispiel verschiedener GF-Projekte, sehr anschaulich ist etwa Leduveia: aufwändig ausgestaltet, mit zahlreichen ausführlichen und detaillierten Artikeln im LdN - aber völlig inaktiv. Letztlich eher eine Sammlung verknüpfter Fantasiedaten denn eine Staats-/Gesellschafts-/Kultur-/Politiksimulation... Ich fände es schade wenn auch die Demokratische Union R. irgendwann nur noch eine Sammlung ausgestalterischer Daten, Texte, Bilder und Grafiken ist, und keinerlei Simulation mehr stattfindet.
Darum trete ich entschieden dagegen ein, dass Spieler die wenig bis kein Interesse an der Politiksimulation haben, sondern lieber an der kulturellen Ausgestaltung arbeiten, diese zerstören - z. B. indem sie nicht auf die Micronationen übertragbare Ideen und Konzepte 1:1 übernehmen (Subsidiaritätsprinzip) oder gebetsmühlenartig auf praktisch widerlegten Argumenten beharren ("starke" Länder = aktive Länder). Die bisher in den Ländern geleistete Ausgestaltungsarbeit sowie deren weiteres Ausgestaltungspotenzial soll ja durch die geforderte Föderalismusreform gar nicht angetastet werden!
Wer aber darauf besteht, dass das von ihm gestaltete Land oder das Land in dem die von ihm ausgestaltete Stadt oder Gebietskörperschaft liegt quasi eine separate Micronation sein muss, der ist wirklich besser beraten das von ihm erarbeitete Material zu nehmen und eine eigene Micronation nach seinen Vorstellungen zu gründen. Die Demokratische Union R. jedenfalls wird in ihrem derzeitigen Zustand nicht mehr lange überlebensfähig sein, und die Lösungen für die Probleme heißen nicht "mehr Föderalismus" und "mehr Ausgestaltung"...[/so]
Nämlich darum, dass gewisse Leute sich gewisse Dinge sehr wohl einmal vorhalten lassen müssen. Die "Kultursimulation" wurde einst erfunden, um die weitestgehend als reine Politiksimulationen entstandenen Micronationen zu bereichern und zu vertiefen. Soweit okay, sogar eine gute Idee würde ich sagen. Aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten können oder wollen, dass die faktisch vollständige Verdrängung der Politiksimulation durch Kultursimulation, "Entbürokratisierung", den Fetisch simulatorischer Korrektheit (kurz: Simon Correctness) und die Übertragung fast aller hoheitlichen Aufgaben auf die Länder das Spiel "Demokratische Union R." an den Rand des Zusammenbruchs geführt hat.
Mach doch verdammt noch mal endlich die Augen auf! Es gibt nur noch vier konstant aktive Parteien, von denen die nächste - wenn Scott sich zurückzieht und Gladstone seine entsprechende Ankündigung ebenfalls durchzieht - wohl auch vor dem Kollaps steht und ob sie sich würde berappeln können bleibt fraglich, das Unionsparlament ist wegen Bevölkerungsschwundes verkleinert worden, es gibt kaum noch für Führungsaufgaben geeignete IDs so dass mittlerweile auf relativ neue IDs wenigstens erfahrener Spieler zurückgegriffen werden muss, es gibt keine echten Charakterköpfe, keine schwierigen, umstrittenen oder witzigen IDs mehr, alles was passiert sind Reaktionen auf außenpolitische Ereignisse, es erscheint keine einzige Zeitung mehr, die TV-Sender haben ihren Betrieb abseits von Wahlberichterstattungen auch schon so gut wie wieder eingestellt, es gab seit Monaten kein Gerichtsverfahren mehr, seit Monaten passiert in den Ländern fast nichts mehr, manche Landesfürsten hat man seit Wochen oder Monaten nicht mehr gesehen, geschweige denn dass diese politisch aktiv gewesen wären, das schwache aber stete "Zutropfen" neuer Bürger (von einem "Zustrom" konnte längst keine Rede mehr sein) scheint auch versiegt zu sein...
Ich sage nicht, dass das deine Schuld oder Mitschuld sei, aber du verteidigst hier ganz eindeutig Fehlentwicklungen und Strukturen, die für diese Misere entscheidend mitursächlich sind. Zum Beispiel die Verlagerung fast aller Gesetzgebungskompetenzen auf die Länder. Es ist mir egal was die mitspielenden Jurastudenten, Politikstudenten, Nachwuchspolitiker und Co. sich über das Subsidiaritätsprinzip angelesen haben, hier ist es wirklich einmal sinnvoll, Simon und Simoff zu trennen, d. h. zu berücksichtigen dass die Demokratische Union R. und ihre Länder eben keine reale Staaten sind, und man also nicht deren Maßstäbe auf sie übertragen kann. Stattdessen muss man einfach Erfahrungen mit föderativen Micronationen aus- und bewerten, und diese sprechen eine eindeutige Sprache: woran es auch immer liegen mag, aber man kann eine bundesstaatliche Micronation einfach nicht auf ihren Gliedstaaten in dem Sinne aufbauen, dass diese die Hauptlast der Gesetzgebung tragen, und der Gesamtstaat nur bestimmte Aufgaben, die er (auch) nach realen Maßstäben wirksamer regeln kann, wahrnimmt. Auf Micronationen angewandt bedeutet das Subsidiaritätsprinzip ganz einfach: die Hauptlast der Gesetzgebung und der anderen hoheitlichen Aufgaben muss der Gesamtstaat tragen, die Gliedstaaten können darüber hinaus nur erweiternde und vertiefende Aufgaben haben.
Alles andere ist, entschuldige meine Deutlichkeit, realitätsfernes und illusorisches Wunschdenken. Ich kann das deshalb beurteilen weil ich im Laufe meiner Aktivität in den Micronationen schon in verschiedenen bundesstaatlichen Micronationen aktiv war, und dort jeweils in verschiedenen Gliedstaaten gelebt und teilweise Ämter bekleidet habe. Die gegenteilige Position wird fast ausschließlich von Spielern vertreten, die teilweise seit realen Jahre immer in ein- und demselben Gliedstaat einer Micronation aktiv sind. Ich denke da leuchtet ein, wer auf welchem Wege zu welcher Einschätzung kommt, und wer einfach die objektivere Position einnimmt.
Ich kenne die Argumente der "Föderalisten" zur Genüge, es sind immer die gleichen, und sie versagen in der Praxis der micronationalen Simulation schlicht und ergreifend. Neben der bereits erörterten Kopie des Subsidiaritätsprinzips aus dem realen Leben ist es eigentlich nur noch die Behauptung der größeren Anziehung auf neue Mitspieler durch größere kulturelle Vielfalt und mehr politische Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Da die Zuständigkeit der Länder für die kulturelle Ausgestaltung in der laufenden Reformdiskussion nicht in Frage steht muss dazu nichts gesagt werden, und der zweite Teil des Argumentes lässt sich ebenfalls durch einen Blick auf die Wirklichkeit entkräften. Obwohl die Länder für fast alles zuständig sind, selbst in den Bereichen Außen- und Wirtschaftspolitik eigene Gestaltungsspielräume haben, welche nach Meinung mancher zumindest im wirtschaftlichen Bereich jene der Union erheblich übersteigen, passiert dort praktisch rein gar nichts. Ab und zu tritt mal ein neuer Regierungschef sein Amt an und beginnt seine Amtszeit aktiv, aber spätestens zur Halbzeit ist damit auch schon wieder Schluss. Das kann man den Leuten noch nicht einmal zum Vorwurf machen, denn die Länder sind faktisch schon separate Micronationen, aber außer dem Regierungschef ist selten mal ein weiterer, und so gut wie nie mal zwei weitere Leute aktiv, und alleine kann man keine komplette Micronation aktiv führen.
Es wurde immer argumentiert die Länder würden aktiver wenn sie mehr, interessantere und wichtigere Zuständigkeiten bekämen. Sie bekamen sie nach und nach, nur der Zuwachs an Aktivität und Regelungsdichte blieb stets aus. Und dein Versuch eines an die Union gerichteten "Tu quoque" ist schon deshalb zum Scheitern verurteilt, weil die fehlende Ausschöpfung der Zuständigkeiten der Union durch diese erstens ein junges Phänomen, und zweitens Konsequenz anderer Fehlentwicklungen ist - bedingt durch die Demontage der Union zu Gunsten der Länder, durch den Wahn von "Entbürokratisierung" und simulatorischer Korrektheit der die Politiksimulation weitestgehend unmöglich gemacht hat fehlt auch der Union mittlerweile motiviertes, engagiertes und qualifiziertes Personal. Um dein Beispiel des Unionsbankpräsidenten aufzugreifen - wen sollte man dafür überhaupt nehmen? Hat eine der Parteien z. B. noch einen ausgewiesenen und biografisch als solchen ausgestaltenen Wirtschaftsfachmann? Gibt es noch einen bekannten und erfolgreichen Unternehmer? Was ist mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kamahamea? Ich kann mich erinnern, es gab (2004) mal eine Abstimmung über die Unionsbankpräsidentschaft im Unionsparlament mit drei (3!!!) Kandidaten - heute fände sich doch noch nicht einmal mehr einer... Noch ein Beispiel aus einem anderen Bereich: früher gab es ein vierköpfiges Unionsgericht und eine große Auswahl an Anwaltskanzleien, heute schaffen wir es noch nicht einmal mehr drei Unionsrichter zu wählen, und mir fiele derzeit nur eine Anwaltskanzlei (Lindberg) ein...
Wie eingangs schon gesagt halte ich die Kultursimulation für nichts per se Schlechtes, im Gegenteil: Bereiche wie Kultur, Gesellschaft, Sport und Co. geben einer Politiksimualtion erst einen tieferen Sinn, weil sie dem Land das in der Politiksimulation regiert wird Vielfalt, Farbe und Leben einhauchen. Aber man muss auch klar festhalten: die Kultursmulation allein trägt eine Micronation nicht! Wie auch der Föderalismus kann sie nur Erweiterung und Vertiefung sein, Basis muss eine aktive Politiksimulation sein. Man sieht es am Beispiel verschiedener GF-Projekte, sehr anschaulich ist etwa Leduveia: aufwändig ausgestaltet, mit zahlreichen ausführlichen und detaillierten Artikeln im LdN - aber völlig inaktiv. Letztlich eher eine Sammlung verknüpfter Fantasiedaten denn eine Staats-/Gesellschafts-/Kultur-/Politiksimulation... Ich fände es schade wenn auch die Demokratische Union R. irgendwann nur noch eine Sammlung ausgestalterischer Daten, Texte, Bilder und Grafiken ist, und keinerlei Simulation mehr stattfindet.
Darum trete ich entschieden dagegen ein, dass Spieler die wenig bis kein Interesse an der Politiksimulation haben, sondern lieber an der kulturellen Ausgestaltung arbeiten, diese zerstören - z. B. indem sie nicht auf die Micronationen übertragbare Ideen und Konzepte 1:1 übernehmen (Subsidiaritätsprinzip) oder gebetsmühlenartig auf praktisch widerlegten Argumenten beharren ("starke" Länder = aktive Länder). Die bisher in den Ländern geleistete Ausgestaltungsarbeit sowie deren weiteres Ausgestaltungspotenzial soll ja durch die geforderte Föderalismusreform gar nicht angetastet werden!
Wer aber darauf besteht, dass das von ihm gestaltete Land oder das Land in dem die von ihm ausgestaltete Stadt oder Gebietskörperschaft liegt quasi eine separate Micronation sein muss, der ist wirklich besser beraten das von ihm erarbeitete Material zu nehmen und eine eigene Micronation nach seinen Vorstellungen zu gründen. Die Demokratische Union R. jedenfalls wird in ihrem derzeitigen Zustand nicht mehr lange überlebensfähig sein, und die Lösungen für die Probleme heißen nicht "mehr Föderalismus" und "mehr Ausgestaltung"...[/so]
Amber Marie Ford
Richterin am Unionsgericht
Unionsministerin der Justiz a. D.
Präsidentin des Unionsparlamentes a. D.
Unionsvorsitzende der FDU a. D.
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein a. D.
Oberste Unionsanwältin a. D.
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Tschüß - viel Spaß in einer anderen Welt.Original von Amber Marie Ford
[so]Wisst ihr was, ich bin ehrlich geneigt meine aktuelle Phase extremer Lustlosigkeit zu dem Entschluss zu nutzen, mein Engagement hier ebenfalls zu beenden.
[/so]
Ekelhaft, wie überheblich Du bist. Glaubst Du denn ernsthaft, Du bist die große Lichtgestalt, die uns allen hier das Heil der perfekten Simulation bringt? Denkst Du, es bringt uns wirklich voran, wenn Du allen anderen vorwirfst, daß sie keine Ahnung haben, nur um dann Deine Vorschläge zu präsentieren?Scheinbar befindet sich dieses Spiel im völligen Würgegriff eitler und egoistischer Sandkastendiktatoren, die ihre Privatsimulationen und -spielwiesen auf dem Rücken dessen austragen, was einstmals die aktivste und erfolgreichste deutschsprachige Micronation war, konsequent die Augen vor der Wirklichkeit verschließen und im Brustton der Überzeugung so saudumme Sprüche reißen dass selbst mancher realitätsferne, eigenkarikaturistische Politiker des realen Lebens sich vor Lachen wegwerfen würde.
Du bist keinen Deut besser, als diejenigen, denen Du Vorwürfe machst, vielmehr hast Du maßgeblich zu Verschlechterungen beigetragen.
An diesem Beitrag und Deinen Wahnvorstellungen erkennt man, daß Du absolut keine Ahnung hast. Nie habe ich irgendwelche Abspaltungsgelüste für Katista gehabt, noch ist Katista nach meiner Ausgestaltung aus historischen Teilgebieten zusammengewachsen, dieser Teil der Ausgestaltung ist viel älter.Wenn ich weg wäre, könntet ihr das Projekt "Demokratische Union R." endlich weitestgehend unwidersprochen und ungestört endgültig versenken. Montary könnte dann seine Spielwiese Montary City als selbstständigen Stadtstaat bei der GF anmelden und seine hundertfünfzig Neben-IDs Selbestgespräche führen lassen, Poppinga könnte seinen Sandkasten Katista nehmen, zur Föderativen Republik erklären und sukzessive in die historischen Teilgebeite aus denen es seiner Ausgestaltung nach zusammengewachsen ist zerlegen, einige andere Spieler könnten anhand von ihnen erstellter Materialien "ihre" Länder wieder als Inseln auf der OIK-Karte eintragen lassen - und ich hätte Zeit für sinnvolleres Engagement in anderen Ländern, anstatt mich hier für dumm verkaufen zu lassen.
Was Du anscheinend auch nie kapieren wirst, ist die Tatsache, daß gerade liebevoll ausgestaltete Städte und Landschaften einen wichtigen Teil einer Mikronation ausmachen, das sie gerade davon lebt. Es ist gerade zu lächerlich, daß Du Dich in diesem Zusammenhang als Nostalgiker bezeichnest - denn gerade früher war genau diese Art der Ausgestaltung in den MNs noch viel verbreiteter.
Im Übrigen - die Rolle als Rächer der entrechteten Union steht Dir nicht.
"Nostalgiker"? Du machst doch gerade den Leuten Vorhaltungen, die viel länger als Du hier aktiv sind.Wahrscheinlich muss auch ein Nostalgiker wie ich einfach einsehen, dass das was einmal die Demokratische Union R. war Vergangenheit ist und nicht mehr wiederkommen wird...[/so]
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Mi 28. Mär 2007, 20:25
*so* Liebe Amber, das mag ja alles schön und gut sein. Na und? Unsere Spielfiguren haben eine bestimmte inhaltliche Ausrichtung, von der wir uns durch diese Argumente sicherlich nicht abbringen lassen müssen. In jedem Fall werden wir uns nicht von dir simoff die Schuld am Auseinanderbröckeln dieses überalterten Spieles in die Schuhe schieben lassen. Die Förderalisten sind innerhalb Ratelons simon eine Interessengruppe wie jede andere auch, und ebenso legitim. Sie stehen im politischen Wettbewerb, und wenn du der Ansicht bist, dass ihre Aktivitäten nicht gut sind, dann simulier das auch, anstatt uns mit kilometerlangen simoff Beiträgen zu erschlagen. Es ist normal, dass es in einem Staat Wettbewerb um unterschiedliche politische Konzeptionen gibt, von denen die einen mehr oder minder schlecht für den Staat sein mögen. *so*
Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Und um eines mal deutlich zu machen - ich lasse mir simon so ziemlich alles vorwerfen, aber simoff lasse ich mir als einer der mittlerweile dienstältesten Mitspieler hier nicht vorwerfen, ich würde das Spiel zerstören und Katista abspalten wollen. Das ist absolut lächerlich.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 22:52
Die Unfähigkeit der Politik scheint sich mit jeder Wahl exponenziell zu vermehren. Jedes weitere Wort zu dieser Sache ist verschwendung. Das jetzt von mir zu erwartende Statement bzgl. der Notwendigkeit überhaupt einer Regierung sowie der etwas zu laxen Berufsauffassung einiger Parlamentarier kann man sich dazu denken.
Wenn das Parlament nicht mehr in der Lage ist, eine Regierung zu wählen, dann sollte dieses selbst das erkennen und die Kompetenz dazu abgeben. So einfach ist das.
Wenn das Parlament nicht mehr in der Lage ist, eine Regierung zu wählen, dann sollte dieses selbst das erkennen und die Kompetenz dazu abgeben. So einfach ist das.
Maximilian von Rohan-Mason
Unionspräsident a.D., Unionskanzler a.D.
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