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Eine weitere Veranstaltung des bekannten Einzelkandidaten Hajo Poppinga findet heute in einer größeren Halle in Funnix statt. Viele alte Anhänger sind gekommen, auch einige neue Interessierte haben sich eingefunden, allerdings sind sowohl im, als auch vor dem Saal, einige Zentralisten die ein Ende des Föderalismus fordern.

Hoch geschätzte Kritiker,
verehrte Vertreter der Presse,
meine lieben Freunde,

es freut mich, daß mein Wahlkampf bereits die ersten Früchte trägt! Wie ihr sicherlich der Presse entnommen habt, hat der frühere Unionskanzler und bekennende Unionist Jonathan von Metternich eine Wahlempfehlung für mich herausgegeben - viele von euch werden sich noch erinnern können, wie viele harte Gefechte der Kollege Metternich und ich über die Organisation der Union und den angemessenen Grad des Föderalismus ausgetragen haben.

Was bedeutet nun dieser Wandel hin zu einer gemeinsamen Linie? Es bedeutet vor allem, daß es veränderte Realitäten in der Union gibt! Auch ich habe in der Vergangenheit erkennen müssen, daß die Länder deutlich an ihrer Schlagkraft verloren haben, sie kommen zum Teil ihren Aufgaben nicht mehr so nach, wie ich es mir wünschen würde und wie es eigentlich ihrem Selbstverständnis entsprechen sollte.

Dennoch darf dieses nicht die de facto Abschaffung des Föderalismus bedeuten, vielmehr müssen wir über vernünftige und maßvolle Wege nachdenken, die die Union dazu befähigen dort aktiv zu werden, wo ein Land temporär nicht in der Lage dazu ist, sich anständig zu verwalten. Daneben müssen wir gewährleisten, daß sich auf wichtigen Politikfeldern keine rechtsfreien Räume ergeben, nur weil Landeslegislativen hier nicht tätig werden.

Trotzdem ist es dazu nicht nötig, den Ländern praktisch sämtliche Gesetzgebungskompetenzen zu entziehen. Sicherlich ist auch eine Ausweitung der ausschließlichen Gesetzgebungskompetenz in einem maßvollen Umfang ratsam und gut, doch vielmehr sollte es einen Mechanismus geben, der gewährleistet, daß die Union auf allen Politikfeldern der Landeskompetenzen tätig werden kann. Diese Regelungen der Union sollen erst dann für den Bereich eines Landes außer Kraft treten, wenn das zuständige Landesparlament eine eigene Regelung getroffen hat - so entstehen keine rechtsfreien Räume und föderale Besonderheiten können ggf. Berücksichtigung finden.

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Eigentlich möchte ich heute aber über ein anderes Thema sprechen, liebe Freunde. Der mündige Bürger liegt mir am Herzen, der in einem modernen Staatswesen auch seine Rolle als Souverän des Staates vernünftig wahrnehmen können muß. Stets beteuern wir, daß die Bürger die wichtigsten Personen unseres Staates sind, auf der anderen möchten wir sie doch bevormunden und trauen ihnen nicht einmal die simpelsten Entscheidungen zu.

Daher fordere ich, daß wir in der Union mehr Demokratie wagen! Ich möchte, daß mündige Bürger in Zukunft mehr in unserer schönen un dgroßartigen Union mitentscheiden dürfen.

I. Plebiszitäres Veto des Unionspräsidenten
Mir erscheint in diesem Zusammenhang eines plebiszitäres Veto des Unionspräsidenten durchaus angebracht. Oft erleben wir, daß Gesetzesbeschlüsse der Kammern unseres Parlamentes nicht dem Willen der Mehrheit der Bevölkerung entsprechen. Der Unionspräsident könnte hier als regelnde und hilfreiche Instanz auf Seiten der Bürger auftreten.

Ich spreche mich für eine Verfassungsbestimmung aus, die besagt, daß der Unionspräsident in dem besonderen Falle, daß er die berechtigte Annahme hat, daß ein beschlossenes Gesetz den Interessen der Mehrheit der Bevölkerung zuwiderläuft, ein plebiszitäres Veto einlegen kann.

Das würde bedeuten, daß ein solches von UR & UP beschlossenes Gesetz dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden könnte und erst dann verkündet wird, wenn auch eine Mehrheit der Bevölkerung diesem Gesetz zugestimmt hat.

So sieht wahre Mitbestimmung aus!

II. Direktwahl der Richter am Unionsgericht
Daneben greife ich eine alte Forderung meiner Person wieder auf - die Direktwahl der Richter am Unionsgericht! Warum lassen wir noch immer die Kammern unseres Parlamentes darüber entscheiden, wer unsere Richter sind? Oft genug haben in diesen elitären Zirkel vielmehr persönliche Feindschaften oder Freundschaften eine Rolle gespielt und viel zu oft sind dadurch fähige Richter abgelehnt worden. Das System hat oft genug bewiesen, daß es nicht funktioniert.

Lassen wir nun endlich den mündigen Bürger sich selbst bestimmen. Er muß entscheiden, wer für die Wahrung seiner Rechtsordnung eintritt, wer über ihn richtet. Sicherlich wird es hier viel eher möglich sein, fähige Menschen zu wählen.

Liebe Freunde,
ich bitte euch geht zur Wahl und gebt eure Stimme dem unabhängigen Einzelkandidaten, dem Mann der für eine vernünftige Reform der Union steht!

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Hajo P. - Für eine Reform der Union mit Vernunft
Wahlprogramm in Kürze

I. Unionsrat und Unionsparlament zusammenlegen
II. Die Reform der Union-Länder-Beziehungen
III. Plebiszitäres Veto für den Unionspräsidenten
IV. Direktwahl der Unionsrichter
V. Beitritt zu ISO & OIS
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Sitzt in der Halle und hört sich interessiert die Rede von Herrn Poppinga an

Herr Poppinga, für mich als Unionsrichter ist vor allem auch die Frage interessant wie viele Unionsrichter das Unionsgericht zukünftig ihrer Meinung nach haben sollte.
 

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[b]Prof. Dr. iur. habil. Dr. phil. pol. William C. Ashcraft[/b]
Unionsrichter am Obersten Unionsgericht
Inhaber des Lehrstuhls für Straf- und Strafprozessrecht
Leiter des Instituts für Kriminologie der Count Donald Law School
Dekan der Count Donald Law School der Montary University
Mitglied der Ehrenlegion der Demokratischen Union
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Beitrag von Badabong »

Mehr Gastronomie wagen.

Lieber Hajo,

werden wir dich auch weiter im BADABONG sehen, wenn du in Manuri einen Sitz bekommst?

Und soll ich schon mal das Lokal für die Siegesfeier reservieren?
 

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Kommt, seht und staunt
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Lieber Antonio,

aus vergangenen Legislaturperioden solltest Du doch wissen, was für ein treuer Kunde ich bin - meinen Stammplatz, der mit dem Messingschildchen, lasse ich doch nicht im Stich.

Du kannst das Lokal zumindest für eine Feier reservieren, was für eine es wird, wird sich noch zeigen.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Ich muss mal anmerken: ich habe schon oft Herrn Poppinga im Parlament gesehen, aber mir ist bis heute nicht wirklich aufgefallen, was er dort bewegt hätte. Kann man da mal was hören?
 

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Aber natürlich. Wenn Sie aufmerksam recherchiert und beobachtet hätten, wären Ihnen bereits einiges aufgefallen, aber ich helfen Ihnen gerne auf die Sprünge.

In meiner letzten LP habe ich beispielsweise das Gesetz zur Vitalisierung der Landesgerichtsbarkeit durchbekommen, was damals durchaus sinnvoll war. Dann war ich an der Koalition beteiligt, die mein Ziel einer Reform der Union hin zu einer Präsidialrepublik aufgriff, aber leider keine 2/3-Mehrheit bekam. Ebenso habe ich beantragt, die Richter des Unionsgerichtes direkt zu wählen. Bekam leider auch nicht die nötige 2/3-Mehrheit, ich bin da aber ganz zuversichtlich.

Auch wurde mit Koalitionspartnern versucht, den Unionskongreß durchzusetzen und den Unionsrat abzuschaffen, das gelang leider ebenfalls aufgrund mangelnder 2/3-Mehrheit nicht.

Ansonsten habe ich natürlich immer die Aufgaben der parlamentarischen Kontrolle wahrgenommen und versucht, die Interessen der Bürger wahrzunehmen.

Wie Sie sehen, habe ich viele Ziele (ist auch dieses Mal dem Wahlprogramm zu entnehmen) die vor allem große Reformen beinhalten. Deswegen sind oft keine spontanen oder all zu großen Erfolge zu verzeichnen, dennoch hölt der stete Tropfen den Stein. Und wenn die Union bald wieder mehr Kompetenzen bekommen sollte, so kann ich auch wieder weniger spektakuläre Ziele verfolgen.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Hm abgesehen davon, dass Sie mit ihren "Reformen" nicht unbedingt meinen Willen ausdrücken: warum sind sie in keiner Partei? Bekanntlich ließe sich damit oftmals eine Reform leichter erreichen, da die eine oder andere Partei sowieso ihre Inhalte vertritt und damit auch entsprechende langwierige Verhandlungen der Reformen über Parteigrenzen hinweg entfallen? Gerade in Koalitionen...
 

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Ich glaube als parteiloser und unabhängiger Kandidat kann ich viel leichter Reformen und Erfolge erzielen, weil ich von Parteigrenzen losgelöst immer wieder neue Partner für das eine oder andere Ziel suchen kann.

Somit bin ich also in keinem "Block" gefangen, sondern kann als blockfreier stets alle sinnvollen Reformen unterstützen und muß keiner Parteilinie treu bleiben.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Original von Hajo Poppinga

Somit bin ich also in keinem "Block" gefangen, sondern kann als blockfreier stets alle sinnvollen Reformen unterstützen und muß keiner Parteilinie treu bleiben.
Naja...das funktioniert aber auch nue so lange, solange du keiner Koa angehörst, Hajo.
 

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Freiheit durch Sozialismus!

Ich war, ich bin, ich werde sein!

Präsident der Republik Salbor
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Vor allem muss man dann immer suchen und kann sich auf niemanden verlassen.
 

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