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Helen Bont hat geschrieben:Ich muss mir zu diesem Thema noch mal während einiger Mußeminuten meine Gedanken machen. Jetzt bin ich leider etwass kurz angebunden, und muss auch gleich wieder da Haus verlassen, weil ich nachher noch einen Termin habe.
Und was sagst du?
 

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Also ich wäre für die Idee zu haben.
 

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Ich habe nicht den Eindruck, dass viele Ressoucen dadurch drauf gehen, dass wir die Länder simulieren. Dort passiert primär kulturell etwas, auf Unionsebene primär politisch. Da sehe ich wenig Substituierbarkeit.
 

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Entscheidend ist, dass die Länder im Unionsrat vertreten sind und dort auch etwas stillstehen kann, wenn der Unionsrat nicht funktioniert.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Von einer Zusammenlegung von Unionsländern halte ich herzlich wenig. Das Beispiel Salbor-Katista hat gezeigt, dass dadurch nicht mehr Aktivität entsteht oder die vorhandene niedrige Aktivität zu einer höheren Aktivität vereint werden. Zumal auch in den anderen Unionsländern die Gestaltungsaktivität mehrerer Jahre steckt.
Womit ich auch herzlich wenig anfangen kann ist im Unionsrat eine Stimmenpararität zwischen den Unionsländern auf Antica und denen auf Astor herstellen zu wollen. Das hört sich in meinen Ohren so an, als ob sich zwei Lager, das anticäische und das astorische misstrauisch gegenüberstehen und darum bemüht sind, dass die jeweils andere Seite sie nicht übervorteilen kann. In meinen Augen wird hier ein nicht vorhandener Spaltpilz gepflanzt, zumal sich das Abstimmungsverhalten im Unionsrat in der Vergangenheit nicht danach gerichtet haben dürfte anticäische contra astorische Unionsländern, sondern konservativ regierte gegen - ich sage mal - progressiv regierte Unionsländer.
Womit ich mich gar nicht anfreunden kann, ist, eine wie auch immer geartete Verfassungsänderung simoff aufzustülpen. So etwas muss simon geschehen, sonst läuft man Gefahr, dass man die Akzeptanz bei vielen Mitspielern verliert und die Demokratische Union dann vollends untergeht, weil die sich von der DU abwenden.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Unionsebene prioritär behandelt werden sollte, um dort die Aktivität zu gewährleisten. Ich denke, dass potenzielle Mitspieler ist auf die Unionsebene schauen, und erst danach auf die Länderebene. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die Unionsländer "abgeschaltet" werden, wenn die Anzahl der Unionsbürger eine Mindestzahl unterschreitet, und wieder "eingeschaltet" werden, sobald die Mindestzahl an Unionsbürger überschritten wird.
 

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[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
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Helen Bont hat geschrieben:Womit ich auch herzlich wenig anfangen kann ist im Unionsrat eine Stimmenpararität zwischen den Unionsländern auf Antica und denen auf Astor herstellen zu wollen. Das hört sich in meinen Ohren so an, als ob sich zwei Lager, das anticäische und das astorische misstrauisch gegenüberstehen und darum bemüht sind, dass die jeweils andere Seite sie nicht übervorteilen kann. In meinen Augen wird hier ein nicht vorhandener Spaltpilz gepflanzt, zumal sich das Abstimmungsverhalten im Unionsrat in der Vergangenheit nicht danach gerichtet haben dürfte anticäische contra astorische Unionsländern, sondern konservativ regierte gegen - ich sage mal - progressiv regierte Unionsländer.
Was wir vor allem brauchen, das ist Streit Konsenssoße. Und eigentlich haben wir nicht einmal Konsenssoße, weil auf Initiativen und Vorschläge gar nicht eingegangen wird, es gibt nicht einmal Zustimmung und Applaus. Mit Reibungspunkten lässt sich eine Politiksimulation durchführen, alles andere ist Weltenbasteln und das ist im Grunde das, was jeder, der hier etwas Initiative in den letzten Jahren gezeigt hat, getan hat. Weltenbasteln statt Politiksimulation, so war das Spiel aber nicht angelegt.
Helen Bont hat geschrieben:Womit ich mich gar nicht anfreunden kann, ist, eine wie auch immer geartete Verfassungsänderung simoff aufzustülpen. So etwas muss simon geschehen, sonst läuft man Gefahr, dass man die Akzeptanz bei vielen Mitspielern verliert und die Demokratische Union dann vollends untergeht, weil die sich von der DU abwenden.
Wenn keine Verfassungsänderung zu Stande kommen soll, dann kann man diese Position natürlich gern vertreten. So passiert aber definitiv kein Strukturwandel, auch nicht in die andere Richtung, wie du im nächsten Zitat darstellst:
Helen Bont hat geschrieben:Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Unionsebene prioritär behandelt werden sollte, um dort die Aktivität zu gewährleisten. Ich denke, dass potenzielle Mitspieler ist auf die Unionsebene schauen, und erst danach auf die Länderebene. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die Unionsländer "abgeschaltet" werden, wenn die Anzahl der Unionsbürger eine Mindestzahl unterschreitet, und wieder "eingeschaltet" werden, sobald die Mindestzahl an Unionsbürger überschritten wird.
Wenn wir nämlich sagen, wir „schalten“ die Länder ab, ist das wenigstens genauso ein „illegaler“ Eingriff aus dem Simoff und im Grunde ebenso nichts anderes als eine dem Simoff „übergestülpte“ Verfassungsänderung.

Das alles aber mal in Zusammenschau gesehen, wären wir bei den Ländern und Kommunen vielleicht eher beim Weltenbasteln, was ja durchaus seinen Reiz haben kann und auf Unionsebene in der Politiksimulation. Als „Belohnung“ der Aktivität dort – selbstverständlich auch immer irgendwie rückgekoppelt an regelmäßige Wahlen – kann man eben mit einer ID noch im Unionsrat mitwirken. Das bedeutet dann aber auch, dass auf Unionsebene eben auch Politik simuliert werden muss und die aktiven Mitspieler sich praktisch darauf verpflichten lassen, sich zu streiten und der demokratischen Auseinandersetzung auch das zu geben, was sie braucht: widerstreitende Interessen und Ideen, die vertreten werden und Aktivität.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Natürlich brauchen wir den politischen Streit. Wenn aber keine Opposition da, weil die Mitspieler fehlen, nützt diese Feststellung herzlich wenig bis gar nichts.

Ich habe vor einiger Zeit eine klare neue Verfassung eingebracht, es hat darüber eine relativ breite Diskussion gegeben. Am Ende stand eine Volksabstimmung, wobei zwischen dem von mir vorgeschlagenen Konzept und einem irgendwie gearteten "es bleibt, wie es ist und wir überlegen uns mal, wie wir es besser machen können". Diejenigen, die erklärten, sie wollten ein besser Konzept entwerfen, waren nach relativ kurzer Zeit nicht mehr da.
Ich habe danach noch einmal eine neue Verfassung vorgelegt, die vom Unionsparlament verabschiedet wurde, und dann in einer Volksabstimmung bestätigt werden sollte. Ich hatte jedoch Skrupel, die Situation auszunutzen, in der die Kritiker nicht mehr stimmberechtigt waren, sonst hätten wir schon längst eine auf die Unionsebene zentrierte Verfassung. Meine Überlegung war genau die Selbe, wie beim Überstulpen: am Ende vergrault man die Mitspieler, die sich übergangen fühlen - noch gibt es andere MNs, die einen funktionierenden Föderalismus haben.

Der Eingriff ist dann nicht illegal, wenn er verfassungsmäßig simon zustande kommt.

Was das Verpflichten kann: hier kann man niemanden zu nichts verpflichten, da die Teilnahme an einer MN selbst absolut freiwillig geschieht und wir froh über jeden Mitspieler sein können und sollten, der sich hier beteiligt.
 

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Wenn du es richtig liest, siehst du, dass ich von „sich verpflichten“ gesprochen habe. Selbstredend kann ich hier niemanden zu etwas verpflichten. Die Selbstverpflichtung ist auch eher ein Appell dazu, dass wir uns dieses Spiel allesamt gemeinsam attraktiv gestalten.

Da kommt die Frage der Opposition ins Spiel. Grundlage für die Opposition sehe ich vor allem in einem Tun der Regierung, an dem sich abgearbeitet werden kann. Eine Opposition, die der Regierung nur Untätigkeit vorwirft, bringt in der Debatte nur bedingt etwas. Es wäre also angebracht, dass die Regierung mal zum Handeln übergeht und selbst Reibungspunkte setzt.

Es ist gut, dass du eine Verfassungsänderung vorgeschlagen hast und es ist auch gut, dass die diskutiert wurde. Mein Einwurf zu Illegalität war vor dem Hintergrund genannt, da wir hier Simoff über mögliche Konzepte sprechen und nicht in der Simulation sind.
 

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