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Schüler
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Ich mach hier einfach mal nen verwegenen Vorschlag in Anbetracht der "Dauer-Krise" der Demokratischen Union die anberaumten Wahlen für das Unionsparlament auszusetzen. In Anbetracht der geringen Anzahl von Mitbürgern erscheint mir die Legitimation eines solchen "Repräsentationsgremiums" sowieso zweifelhaft. Wen sollten die denn überhaupt repräsentieren?

Stattdessen könnte man sich in einer Art "sim-off-Agreement" einfach darauf einigen, keine Wahlen abzuhalten und alle Bürger (die mindestens x Monate Bürger sind?) ins Parlament berufen. Sim-on kann man ja durchaus von ausgehen, dass eine Wahl stattgefunden hat, nur sie wird eben nicht explizit simuliert. So hätte man die Chance auf ein echtes aktives Parlament mit den eben verbliebenen, wo dann auch attraktive Debatten stattfinden und viele verschiedene Meinungen repräsentiert sind.

Das Zauberwort zur Aktivitätssteigerung heißt "verdichten"; es müssen Reibungspunkte gesetzt werden, wodurch Interaktion entsteht, neudeutsch könnte man sagen, Wettbewerb muss gefördert werden.

Denn wie würde denn das Wahlergebnis aussehen? Aufgrund der geringen Anzahl Mandate im Parlament ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass eine Liste die Parlamentsmehrheit einseitig dominiert, kleinere Gruppierungen haben es schwerer überhaupt ein Mandat zu erreichen. Das Ergebnis hier wäre aber keine Förderung des politischen Wettbewerbs, sondern weiterhin Stillstand, da eine Liste ja durch die Mehrheit das Monopol hat, dadurch entsteht auch kein Reiz was zu erreichen.

Daher meine kurze Forderung: Wahlen simoff aussetzen und alle Bürger ins Parlament berufen.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Wenn wir die Wahlen abschaffen, werden wir die genannten Ziele nicht erreichen.
Denn wenn jeder nach einer gewissen Zeit ins Unionsparlament einzieht, wird ein politischer Wettbewerb überflüssig. Ein Wettbewerb kann ja nur dort stattfinden, wo sich Personen um etwas bewerben. Der politische Wettbewerb wäre futsch, und damit eine große Chance der politischen Sim.
Auch das zweite Argument überzeugt - zumindest mich - nicht. Als ich mit der KDU angefangen habe, saß ich ganz allein in der KDU. Es hat einige Legislaturperioden gedauert, bis ich die KDU zur stärksten Partei aufgebaut habe, müde belächelt von den damals sehr starken Liberalen und Sozialdemokraten. Ja, man braucht etwas Geduld, wenn man eine politische Partei aufbauen will. Der Aufbau ist möglich und war für mich ein wesentlicher Inhalt der Simulation hier.
Ein weiteres Argument, das meines Erachtens dagegen spricht, ist, dass ein dauerndes Kommen und Gehen während einer Legislaturperiode zu wechselnden Mehrheiten führt, wir dauernd damit rechnen müssen, dass ein neuer Unionskanzler per Misstrauensvorum gewählt wird und daher eine stabile Regierungsbildung unmöglich wird.

Kurz gesagt: wenn wir die Wahlen abschaffen, berauben wir uns eines wichtigen Simulationsstranges und Parteien werden bedeutungslos, womit wir einen zweiten Simulationsstrang verlieren.
Noch kürzer gesagt: Nur wer um den Einzug ins Unionsparlament kämpft, weiß den Wert der Mitgliedschaft im Unionsparlament zu schätzen.

Deswegen bin ich kategorisch gegen eine Abschaffung der Wahlen.
 

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[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 21:18
Solange sich alle an den Wahlen beteiligen, ist es für die Legitimation egal, ob es insgesamt 5, 50 oder 5000 Wahlberechtigte sind. Wir müssen nur konsequent die Karteileichen entfernen.

Im übrigen denke ich auch, dass ohne Wahlkampf die Attraktivität der DU weiter abnimmt. Ich daher gegen die Abschaffung der Wahlen.
 

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Dem stimme ich zu. Allerdings fehlt unserem Wahlkampf etwas Pfeffer, aber das kann ja noch werden. :dva:
 

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Sylvester Calzone
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Vizekanzler a.D.
Unionsminister des Auswärtigen a.D.
Präsident des Unionsparlaments a.D.
Unionsminister der Finanzen a.D.
Fraktionsvorsitzender der KDU a.D.
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