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Dann schließe ich mich Helens Vorschlag im Großen und Ganzen an, was auch bedeutet Imperia einfach als Provinz ohne Sonderrechte weiterzuführen.
Beim Namen DU würde ich verbleiben.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Wie sehen das die anderen?
 

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[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
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Beitrag von Helen Bont »

Original von Giuseppe de Rossi
Im Falle der Übernahme durch mich, wäre der Kern meines Konzeptes gewesen, der DU ihren alten Namen irgendwie zurück zu geben. Mit dieser alten und bekannten Identität auf Basis neuer Angebote und Technik wollte ich den Versuch starten.
Deshalb habe ich den Inhaber der Domain "ratelon.de" und Markeninhaber angeschrieben und den Wunsch geäußert, die Domain und den Namen wieder für dieses Spiel verwenden zu dürfen.
Leider wurde dem Wunsch nicht entsprochen. Das hat mir der Inhaber ausführlich erklärt, und ich respektiere diese Haltung und habe dafür Verständnis.

Leider fällt damit auch mein Versuch ins Wasser, die Kuh hier nochmal vom Eis zu holen. Die "Demokratische Union" an sich ist leider ziemlich identitätsbefreit und für mich keine Basis für einen Neuanfang. Bevor ich neben Dionysos (dort wenigstens aus sehr emotionalen Gründen) noch einen weiteren Wachkomapatienten betreue, nehme ich hier dann lieber Abstand von dem Vorhaben, bevor ich noch mehr Zeit und Arbeit investiere als nur bisher ein Design zu basteln und das technische Konzeot zu erstellen.

Tut mir leid, wünsche trotzdem viel Glück für die Zukunft!
Einmal angenommen, wir würden statt dessen den Namen eines Unionslandes nehmen, wäre das ein Anreiz für Dich, einen Neuanfang mit der jetzigen DU zu wagen?
 

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Ich glaube um ehrlich zu sein nicht, dass der derzeit im Unionsparlament vorliegende Verfassungsvorschlag auch nur im Ansatz geeignet ist, die DU dauerhaft am Leben zu erhalten.

Denn dieser erschüfe bloß einen Einheitsstaat mit Einkammerparlament und von diesem abhängiger Exekutive. Oder in anderen Worten: das so ziemlich simpelste politische System, das man sich denken kann. Wen soll das im Jahre 2016 noch hinter dem Ofen hervorlocken?

Demgegenüber sind in den letzten rund 15 Jahren höchst interessante Mikrokosmen innerhalb der DU entstanden:

Imperia, das gefallene Weltreich, das seiner ruhmreichen Vergangenheit nachtrauert. Roldem, die Adelsrepublik mit angelsächsischem Charme. Die klimatisch paradiesischen und multiethnischen, politisch aber alles andere als harmonischen Westlichen Inseln. Das kulturell eigensinnige Freistein als nicht minder stolzer Gegenpol gegen Imperia. Heroth, das Land wo sich südländisches Dolce Vita und radikaler politischer Aufbruch treffen. Das unter einer rauen und spröden Oberfläche eigentlich doch überaus kultivierte und anheimelnde Katista. Und Salbor - wo es eine Kultkneipe namens "Den Gamla Krog" gab. ;)

Man kann das nun alles rasieren, um eine Art "Ratelon 1998" wiederzuerrichten, das auch mit einer einstelligen Anzahl Mitspieler leidlich funktionieren würde. (Wobei angemerkt werden sollte, dass es bei der ersten Parlamentswahl in Ratelon immerhin sogar 23 Wahlberechtigte gab!) Aber wie und warum sollte dieses "Ratelon 1998" in den Jahren 2016 ff. wieder wachsen und gedeihen?

Echte Spannung, die Wachtumspotenzial bietet, liegt in einem gänzlich anderen Modell:

Die Demokratische Unin wird von einem Bundesstaat zu einem Staatenbund umgewandelt.

Dessen oberste Organe sind:
  • Ein Unionsrat als Versammlung von Delegierten der Mitgliedstaaten und gesetzgebende Gewalt;
  • ein Unionspräsidium als vom Unionsrat bestellte ausführende Gewalt;
  • ein vom Unionsrat gewählter Unionsgerichtshof als rechtssprechende Gewalt.
Dieses System braucht minimal nicht mehr als eine reale Person je Mitgliedsstaat. Sind es weniger, können die Sitze verwaister Mitgliedsstaaten auch vorübergehend vakant bleiben.

Die simulative Spannung entsteht aus folgendem: Die ethnisch, sprachlich, kulturell und religiös verschiedenen Mitglieder des Staatenbundes haben sich zu eben diesem - einer Verteidigungs-, Wirtschafts-, Währungsunion u. a. - zusammengeschlossen, weil sie wissen, dass sie allein nicht überlebensfähig wären. Nicht allen von ihnen schmeckt diese Erkenntnis, und sie sind auch nicht alle untereinander unbedingt Freunde. Aber sie brauchen einander, was sie wiederum nicht daran hindert, ihren Bund jeder für eigene Zwecke nutzen zu wollen.

Das erzeugt Spannung, die Lust macht, hier mitzuischen. Und nicht: "Wir debattieren hier über allgemeine politische Themen, und wählen dabei regelmäßig einen Klassensprecher." So was war eben 1998. ;)
 

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Obwohl ich meine rarer gewordenen Zeit mittlerweile für andere Projekte einsetze und hier daher nicht mehr wirklich aktiv bin, erlaube ich mir doch einen kurzen Kommentar.

Ich glaube nicht, dass eine Ausweitung des Föderalismus die DU retten kann. Aus dem einfachen Grund, da der Grossteil der MNs bereits föderalistische Strukturen mehr oder weniger intensiv abbildet. Was der DU fehlt ist ein Alleinstellungsmerkmal. Von früher her ist es so gekommen, dass die DU wie zuvor beschrieben von allem etwas hat. Was aber fehlt ist daher eine gemeinsame Identität. Die DU ist irgendwie alles, aber nichts so richtig.
 

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Sylvester Calzone
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Beitrag von Helen Bont »

Original von Sarah Gillissen
Ich glaube um ehrlich zu sein nicht, dass ...
;)
Das Problem ist doch, dass die DU des Jahres 2016 auch niemanden mehr hinterm Ofen hervorlockt.

Das größte Problem der Mikrokosmen der DU ist doch, dass es niemanden mehr interessiert. Es gibt kein einziges Unionsland mehr, in dem in den letzten zwei Jahren das kulturelle oder gesellschaftliche aussimuliert wurde. Von daher haben wir zwar noch die jeweiligen Beschreibungen der einzelnen Unionsländer, mehr aber auch nicht. Mehr noch: erst kürzlich hat ein - mittlerweile ehemaliger - Mitspieler hier gepostet, er sei ausgestiegen, weil er die DU mit ihren ganz unterschiedlich gestalteten Unionsändern nicht durchschaut. Von daher: man kann es so oder so sehen.

Das Selbe gilt für den von Dir vorgeschlagenen Staatenbund. Du schreibst, man benötige nur einen Mitspieler pro Unionsland, und man könne das Ganze dann ganz spannend ausgestalten, statt allgemeine politische Themen zu diskutieren und hin und wieder mal einen Klassensprecher zu wählen. Abgesehen davon, dass die meisten Initiativen im Unionsparlament - wenn nicht fast alle - ganz konkreten Gesetzeinitiativen dienten, sehe ich gerade in dem von Dir vorgeschlagenen Konzept den Grund für das derzeitige Scheitern der Demokratischen Union: das nämlich zum Einen in jedem Unionsland nur ein realer Mitspieler agiert, der irgendwann die Lust daran verliert, in "seinem" Unionsland Selbstgespräche zu führen, und zum Anderen, auf der Unionsebene auch nur noch zwei, drei aktive Hansel agieren, die das Ganze alleine dann auch nicht am Laufen halten können, erst recht nicht, wenn man dann noch einen Unionspräsidenten hat, der penibel darauf achtet, dass das Unionsparlament auch wirklich ausreichend besetzt, wenn nicht, der Rest der Legislaturperiode der Inaktivität verfällt.

Das von Dir als untauglich verworfene Konzept, das mit dem im Unionsparlament liegenden Verfassungsentwurf umgesetzt werden sollte, sieht dagegen vor, dass alle Personalressourcen auf die Unionsebene konzentriert wird, so dass wir wenigstens dort ein Unionsparlament und eine Unionsregierung besetzen können. Ich denke, wenn wir auf der Unionsebene wieder eine Politik-Sim hinkriegen, werden wir auch wieder genügend Mitspieler gewinnen können, dass wir irgendwann mal auch wieder die Unionsländer wiederbeleben können.
Natürlich ist ein solches Konzept gegenüber einer DU des Jahres 2007 absolut unbefriedigend. Aber, wie ich es bereits seit mindestens drei Jahren predige: wenn wir das Personal auf alle Unionsländer und die Unionsbene zerfasern, so dass am Ende nirgends eine Simulation unmöglich ist, dann wird die gesamte DU Schritt für Schritt absterben.

Von daher ist halte ich das von mir favorisierte Konzept nach meinem jetzigen Wissensstand für überzeugender.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Original von Sylvester Calzone
Obwohl ich meine rarer gewordenen Zeit mittlerweile für andere Projekte einsetze und hier daher nicht mehr wirklich aktiv bin, erlaube ich mir doch einen kurzen Kommentar.

Ich glaube nicht, dass eine Ausweitung des Föderalismus die DU retten kann. Aus dem einfachen Grund, da der Grossteil der MNs bereits föderalistische Strukturen mehr oder weniger intensiv abbildet. Was der DU fehlt ist ein Alleinstellungsmerkmal. Von früher her ist es so gekommen, dass die DU wie zuvor beschrieben von allem etwas hat. Was aber fehlt ist daher eine gemeinsame Identität. Die DU ist irgendwie alles, aber nichts so richtig.
Ja, ich denke, dass da durchaus was dran ist, zumal diejenigen, die das Ganze mal angeleiert haben, sich bei der anfänglichen Ausgestaltung auch etwas dabei gedacht haben, und sich dementsprechend damit identifizieren konnten. Wie gesagt: zuletzt hat ein Mitspieler sein Aussteigen damit begründet, er könne die Vielfalt der DU nicht durchschauen.

Es fehlt in der Tat eine gemeinsame Identität, wie sie etwa Dreibürgen oder Astor jeweils für sich in Bezug auf ihre Bundesstaaten haben.

Ich hatte bis vor drei, vier Jahren geglaubt, der DU gehöre die Zukunft, zumal ich mir nur schwer vorstellen konnte, was an Dreibürgen so attraktiv ist: ein im Grunde genommen absolutistischer Bundesstaat, wo in den einzelnen Bundesländern zum Teil noch feudale Zustände aus dem 18. Jahrundert herrschen, wo der Reichstag - die gewählte Körperschaft - ohne Zustimmung des Bundesrats (in dem Fürsten von Gottes Gnaden das Sagen) gerade mal den Reichskanzler wählen; usw. usf., aber ich habe mich offenbar geirrt.

Auf der anderen Seite Astor: der DU hat man zwar immer die Bezeichnung "Büroratelon" angehängt, wenn ich mir aber Astor anschaue mit seinen Regelungen, dann kann ich nur sagen: das durchschaue ich selbst heute noch nicht. Aber auch hier habe ich mich geirrt.

Nein, ich denke, das Hauptproblem der DU ist, dass die "Gründergeneration" aus dem Projekt "herausgewachsen" ist, und somit niemand mehr da ist, der wirklich noch Zeit und Kreativität hier investieren will.
 

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Beitrag von beobachter »

Mal als außenstehender: Ihr haltet einfach an Strukturen fest, die ihr nicht mehr ausfüllen könnt. ihr habt immer noch ein starres Simoffgerüst.Strafft die Organisation und werdet flexibler.
 

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Nein, ich denke, das Hauptproblem der DU ist, dass die "Gründergeneration" aus dem Projekt "herausgewachsen" ist, und somit niemand mehr da ist, der wirklich noch Zeit und Kreativität hier investieren will.
Das bedeutet offline zu gehen und die DU zu begraben.
Wollen wir das denn?

Gibt´s nicht auch die Option hier dicht zu machen und uns in eine anderen MN einzugliedern z.B. als Bundesstaat? Dann wäre der anderen MN spielermässig geholfen und für uns wäre es ein spannende Fortsetzung unter neuen Vorzeichen.
 

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