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Beitrag von Helen Bont »

Es geht mitnichten nur um "ein bischen Eis". Bevor unter der Ägide des Rats der Nationen auf einer internationalen Konferenz, an der auch Nicht-RdN-Mitglieder teilnahmen, waren die Pole ständig Quelle internationaler Krisen, die uns mindestens einmal an den Rand einer ernsthaften militärischen Auseinandersetzung geführt haben.
Auf dieser internationalen Polkonferenz, haben wir die Polfrage nach langen und sehr intensiven Verhandlungen endgültig gelöst.
 

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Beitrag von George Smith »

Die androische Führung sieht das anders. Sie spricht von nicht berücksichtigten Sicherheitsinteressen Andros.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Andro hat das Thema "Sicherheitsinteressen" erst ins Spiel gebracht, nachdem die damalige androische Führung die Polkonvention gekündigt hatte. Davor hatte sie kein einziges Mal dieses Thema in den Gremien der Polkommission zur Sprache gebracht. Hätte sie das getan, hätte man eine Lösung gefunden.
Ich selber habe keinen Zweifel daran, dass die damalige politische Führung in Koskow der Ansicht war, die Polkommission werde wegen "ein bischen Eis" - wie Sie es vorhin nannten - stillhalten, wenn Andro sich große Teile der Arktis unter den Nagel reist.
Die Annektion von großen Teilen der Arktis war auch das Hauptmotiv für die Kündigung der Polkonvention, weil nur dann die Regierung in Koskow erklären konnte, dass für Andro die Bestimmungen nicht mehr gelten.
Es als Andro merkte, dass die Polkommission zum Widerstand entschlossen ist, änderte die politische Führung den Kurs und offenbarte ihren Konfrontationskurs gegenüber der Polkommission.
 

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Beitrag von George Smith »

Die androische Polpolitik scheint aber aufgegangen zu sein: mittlerweile gibt es neben der Polkonvention noch den Polvertrag, dem kürzlich Dreibürgen beigetreten und neben Andro auch noch Bergen unterzeichnet hat.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Das ist, mit Verlaub, ein Trugschluss. Tatsächlich steht der heutige androische Präsident vor dem Scherbenhaufen der Polpolitik, den ihm seine Amtsvorgänger hinterlassen haben:
erstens ist es Andro nicht gelungen, die Polkommission zu neutralisieren;
zweitens hat es die ARS an den Rand des Scheiterns geführt;
drittens hat die androische Polpolitik damals zu einer Beitrittswelle in die Polkommission geführt.
Das sind alles Punkte, die das Scheitern der androischen Polpolitik klar demonstrieren. Insbesondere die Tatsache, dass einer der engsten Partner Andros, Chinopien, sich so klar von Andro wegen dessen Polpolitik distanziert hat, sollte der Führung in Koskow zu denken geben.
 

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Beitrag von George Smith »

Also keine Gespräche mit Koskow?
 

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Beitrag von Helen Bont »

Es hat in der Vergangenheit immer wieder Gespräche mit der androischen Staatsführung gegeben, und es wird sie in Zukunft geben.
Das letzte Gespräch hatte die vernische Erste Ministerin, Frau Fraser, in Koskow geführt. Sie hatte sich damals redlich und intensiv um eine Kompromisslösung bemüht. Das Problem ist, solange die androische Führung als Kompromissformel "Andro setzt sich komplett durch und die Polkommission steckt komplett zurück" ansieht, sehe zumindest ich keine Verhandlungsbasis. Das habe ich Frau Fraser auch damals mitgeteilt, als sie mich fragte, ob ich an diesen Gesprächen teilnehmen wolle.
 

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Beitrag von George Smith »

Zu einem anderen Thema: vor zwei Tagen hat die astorische Außenministerin den Fahrplan für die US-Außenpolitik festgelegt: Medianisches Imperium, Stralien, Glenverness, Fuchsen. Wer nicht drin vorkamen waren die Demokratische Union und Albernia.
In Albernia schlugen die politischen Wellen um das Inselkönigreich hoch, man war irritiert, der roldemische Generalkonsul schaltete sich sogar in die öffentliche Debatte in Astor ein und selbst die albernische Außenministerin ergriff in der astorischen Öffentlichkeit das Wort. Sie, Frau Unionskanzlerin, bleiben, wie es den Anschein hat, relativ gelassen.
 

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Beitrag von Helen Bont »

Ich habe das Thema ja bereits in einer Fragestunde vor dem Unionsrat angesprochen: die Beziehungen zwischen der Demokratischen Union und Astor befinden sich auf einem sehr hohem Niveau, sind partnerschaftlich, freundschaftlich und stabil. Es ist daher völlig normal, dass die US-Administration ihr Augenmerk also nun jenen Staaten zuwendet, zu denen die USA bislang keine Beziehungen oder nur solche auf sehr niedrigem Niveau hatten.
Ich kann wirklich nur davor warnen, aus einer einzigen Reiseplanung der US-Außenministerin jetzt davon auszugehen, dass Astor die Bedeutung der bilateralen Beziehungen zur Demokratischen Union herabstuft.
Wir als Demokratische Union haben zum Beispiel immer die speziellen Beziehungen zwischen Astor und Albernia anerkannt, ohne uns jetzt wie eine eifersüchtige Domina zu benehmen. ;)
Aber im Ernst: wir alle wissen um die Wichtigkeit der bilateralen Beziehungen zwischen der Demokratischen Union und Astor, sowie im Triple-Verhältnis Astor, Albernia, Demokratische Union, und ich bin überzeugt, dass keine Seite diese auf's Spiel setzen wird.
 

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Beitrag von George Smith »

Sie scheinen das Thema weniger dramatisch zu sehen als der roldemische Honorarkonsul in Astor. Der sprach in aller Öffentlichkeit von einer öffentlichen Diskreditierung der Demokratischen Union durch US-Außenministerin Beatrice Laval und mit der Vorlage ihrer Reisepläne habe sie Anleger und Investoren auf beiden Seiten der Grenze - gemeint ist wohl in Roldem wie in Astor - verunsichert.
 

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