Nein. Ähnlich wie beim Föderalismus ist dies eine Frage, der es gut zu Gesicht stünde, auch die Gegebenheiten der Funktionalität aus externer, mikrospezifischer und daher simoff-bedingter Sicht zu berücksichtigen. Man kan die Prinzipien einen funktionierenden und für die Sim sinnvollen Staates nicht rein aufs simon beziehen, denn wie die Vergangenheit gezeigt hat, hat das durchaus fatale Folgen. Ich würde simoff niemals für weniger Föderalismus plädieren, auch eigentlich nicht für eine Kanzlerernennung. Ich befürworte das nur, weil es mir sinnvoll für eine Mikronation erscheint. Und das ist durchaus nicht nur simon; zumindest nicht streng genommen.Original von Sean William Connor
Dieses Problem gab es offenkundig und nachweislich ja nicht. Ich finde dieser Fall und die Systemfrage - Kanzler ernennen oder wählen - ist simon zu lösen und betone daher: Diese Diskussion hat meiner Ansicht nach hier nichts verloren. Sie gehlrt in die sim, wo das eventuell zu lösen wäre.
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Maximilian von Rohan-Mason
Unionspräsident a.D., Unionskanzler a.D.
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Sorry, aber das ist reine Spekulation. Einmal angenommen, ich hätte nicht kandidiert: was hätte diejenigen, die im dritten Wahlgang für mich gestimmt haben, dazu bewegen sollen nicht mit Nein zu stimmen? Etwa die bei SPDU, SDP und LL nicht vorhandene Überzeugung, von Metternich müsse unbedingt wiedergewählt werden?Original Amber Marie Ford
Was man aber denke ich erwarten kann ist, dass die Opposition diese Situation nicht ausnutzt, um das Parlament zu sprengen und im virtuellen Leben eigentlich unbegründete Neuwahlen herbeizuführen. Hätte sie im dritten Wahlgang keinen Gegenkandidaten aufgestellt, hätte der Kanzlerkandidat der Koalitionsfraktionen eine relative Mehrheit erreicht und ernannt werden können. Die Opposition aber stellte einen Gegenkandidaten auf, welcher sowieso schon in der Wahl realistischerweise keine relative oder gar absolute Mehrheit zu erwarten hatte und selbst wenn spätestens nach der Rückkehr des aus realen Gründen abwesenden Koalitionsmitgliedes wieder gestürzt worden wäre. Ergebnis: Stimmenpatt, obligatorische Neuwahlen.
Ich glaube kaum, dass dies jemand ernsthaft in Erwägung ziehen wird, da jeder bestrebt sein wird, entweder die Partei mit seiner Stimme zu stärken die er angehört, oder mit der er sympathisiert.Original Amber Marie Ford
Was diesem Spiel blüht wenn derartige Winkelzüge Schule machen dürfte allen klar sein: künftig gibt niemand seine Stimmen mehr aktiven und kompetenten Leuten seiner Partei, die er gerne im Parlament sehen möchte, sondern möglichst inaktiven, schusseligen, vergesslichen und oft abwesenden Kandidaten auf den Listen anderer Parteien, um diese zu so schwächen und notfalls auch aus der Opposition heraus noch übertölpeln zu können.
Was den fehlenden Internet-Zugang zu hause angeht: ich wage mal zu behaupten, dass mittlerweile in jedem Dorf Westeuropas ein Internetcafé zu finden ist, wo man zu erschwinglichen Preisen sich einloggen kann. Wenn ich in Sankt-Petersburg eine Tastatur mit lateinischer Schrift finde, wird mich auch dort nichts davon abhalten können, hin und wieder mal einen Blick hier herein zu werfen.
Was das Pairing angeht, so ist es durchaus eine Überlegung wert, doch kann ich mich daran erinnern, dass es auch im RL nicht immer durchgezogen wurde. So weigerte sich zum Beispiel bei der Wahl von Ernst Albrecht zum niedersächsischen Ministerpräsidenten die SPD-Landtagsfraktion einen ihrer Abgeordneten aus der Abstimmung herauszuziehen (CDU und FDP hatten damals eine Mehrheit von ich glaube nur einer Stimme). Das Ergebnis war, dass der Abgeordnete aus einem Krankenhaus auf einer Trage in den Landtag gebracht wurde, um an der Abstimmung teilzunehmen.
Auf unser Simon bezogen - da gebe ich Scott Recht - heißt das: wenn es absehbar ist, dass die Mehrheitsfraktionen aufgrund von rl-bedingter Abwesenheit einzelner Abgeordneter damit rechnen können/müssen, keine eigene Mehrheit mehr zu haben: einfach mal die Opposition kontaktieren. Dafür gibt es schließlich die Fraktionsvorsitzenden, und ich kann mir nicht vorstellen, dass, bei aller Freude zum Opponieren, eine grundsätzliche Verweigerungshaltung besteht.
Edit: Rechtschreibfehler korrigiert.
Zuletzt geändert von Anonymous am Sa 16. Jun 2007, 03:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Siehe z.B. die Einlassungen von Scott.Original von Jonathan Metternich
@Goldmann: Mit wem denn? Die Einzelkandidaten haben diesem Unionsparlament klar gefehlt, um das Zünglein an der Waage zu spielen.
Es ist ja nicht unmöglich, Stimmen aus der Opposition zu lösen, wenn man derer bedarf. Man könnte vielleicht sogar inhaltlich dafür etwas anbieten. Auch ein Parlamentarier Goldmann (der es ja leider nicht geschafft hat) wäre zwar über die LL ins Parlament gekommen, Argumenten und Angeboten anderer Fraktionen aber durchaus zugänglich gewesen.
Im vorliegenden Fall kann man ja schon fragen: warum wurde da die Kanzlerwahl von den Regierungsparteien absichtsvoll an die Wand gefahren und der Kandidat Metternich in 3 Wahlgängen verheizt? Gerade diese Parteien wussten ja um die Zugangsprobleme ihres Abgeordneten, oder?
Und zum Einwurf, dass die Opposition keinen Gegenkandidaten aufstellen dürfte, weil dieser keine Chance hätte, kann ich nur meinen Kopf schütteln. Erstens war er genauso nahe an der Kanzlerschaft wie der Kandidat Metternich und zweitens ist es gutes demokratisches Recht der Oppositionsparteien eigene Kandidaten aufzustellen, auch wenn bei durchgesetzter Fraktionsdisziplin nicht genügend Stimmen für ihn zusammenkämen. Sonst kann man die Einzelparlamentarier gleich abschaffen und wählt nur noch Fraktionsvorstände mit gewichteten Stimmrechten.
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Ach, das gibts doch alles schon irgendwo.Original von Maximilian von Rohan-Mason
Ich bin schon seit Jahren dafür, den Kanzler ernennen und nicht wählen zu lassen.
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Weil der Kandidat Metternich sich wegen seiner absehbaren RL-Abwesenheit hat verheizen lassen, damit er für die Zukunft als Kanzlerkandidat nicht mehr in Frage kommt, ohne dass die Opposition dies als Uneinigkeit der Regierungsparteien auslegen kann.Original von Stanislav Goldmann
Im vorliegenden Fall kann man ja schon fragen: warum wurde da die Kanzlerwahl von den Regierungsparteien absichtsvoll an die Wand gefahren und der Kandidat Metternich in 3 Wahlgängen verheizt?
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Dann sage ich es mal so: das Konzept dürfte aufgegangen sein ...Original von Jonathan Metternich
Weil der Kandidat Metternich sich wegen seiner absehbaren RL-Abwesenheit hat verheizen lassen, damit er für die Zukunft als Kanzlerkandidat nicht mehr in Frage kommt, ohne dass die Opposition dies als Uneinigkeit der Regierungsparteien auslegen kann.
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Im zweiten Wahlgang hatte von Metternich bereits eine relative Mehrheit erreicht, es hätte also durchaus die Chance bestanden, dass eine Regierung zu Stande gekommen wäre.Original von Helmut Hennrich
Sorry, aber das ist reine Spekulation. Einmal angenommen, ich hätte nicht kandidiert: was hätte diejenigen, die im dritten Wahlgang für mich gestimmt haben, dazu bewegen sollen nicht mit Nein zu stimmen? Etwa die bei SPDU, SDP und LL nicht vorhandene Überzeugung, von Metternich müsse unbedingt wiedergewählt werden?
Darum habe ich es ja simoff angesprochen: es ist nicht immer klug, sein Gehirn auf den "Simon correct"-Modus zu stellen und stur das zu machen, was man täte wenn die Demokratische Union ein realer Staat wäre. In diesem Modus hat man das Land bereits durch exzessiven Killerförderalismus an den Rande des Zustandes eines "Failed State" geführt, indem man nicht zwischen Föderalismus in der realen Welt und Föderalimus in den Micronationen unterschieden hat. Wir können uns ausufernde Lamenti über die Neumitspielerwerbung getrost sparen, wenn man sich selbst in den billigsten OIK-Hinterbänklerprojekten bereits darüber scheckig lacht, dass Regierungsbildungen hier mit beginnender Regelmäßigkeit zur Farce geraten. Bringt die nun anstehene Neuwahl des Unionsparlamentes zumindest im Stärkeverhältnis der Fraktionen zueinander das gleiche Ergebnis wie die letzte Wahl, war alles umsonst und nur der Schaden ist groß, verschieben sich Mehrheiten sollten einige Spieler dennoch einmal darüber nachdenken, was sie gewonnen haben, wenn sie zwar die Regierungsbeteiligung erlangen konnten, das aber nur um den Preis wochenlanger, international belachter Instabilität, verbunden mit innenpolitischem Stillstand in sowieso schon schwierigen Zeiten.Original von Stanislav Goldmann
Und zum Einwurf, dass die Opposition keinen Gegenkandidaten aufstellen dürfte, weil dieser keine Chance hätte, kann ich nur meinen Kopf schütteln. Erstens war er genauso nahe an der Kanzlerschaft wie der Kandidat Metternich und zweitens ist es gutes demokratisches Recht der Oppositionsparteien eigene Kandidaten aufzustellen, auch wenn bei durchgesetzter Fraktionsdisziplin nicht genügend Stimmen für ihn zusammenkämen. Sonst kann man die Einzelparlamentarier gleich abschaffen und wählt nur noch Fraktionsvorstände mit gewichteten Stimmrechten.
Amber Marie Ford
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Ich erinner mich nur daran, dass es mal in der GO nen Punkt gab, wonach Parlamentarier, die sich innerhalb von 10 Tagen oder so ihren Platz im Parlament automatisch verlieren, es sei denn sie haben sich vorher im Parlament selber abgemeldet, für einen Zeitraum. Ich empfand das damals als praktisch und denke das sollte man wieder einführen, so werden inaktive MdUP rausgeworfen und verhinderte können gerettet werden, vllt mit der Möglichkeit der Benennung eines zeitweiligen Vertreters.
Peter Vain
12th Mayor of Hake River
MP of Roldem for City of Hake River 1 (2nd)
Unionsminister der Verteidigung a.D.

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Mir war da so als wäre ein Parlamentarier dagegen mal vor Gericht gezogen und das hätte diesen Punkt für ungültig erklärt.Original von Peter Vain
Ich erinner mich nur daran, dass es mal in der GO nen Punkt gab, wonach Parlamentarier, die sich innerhalb von 10 Tagen oder so ihren Platz im Parlament automatisch verlieren, es sei denn sie haben sich vorher im Parlament selber abgemeldet, für einen Zeitraum. Ich empfand das damals als praktisch und denke das sollte man wieder einführen, so werden inaktive MdUP rausgeworfen und verhinderte können gerettet werden, vllt mit der Möglichkeit der Benennung eines zeitweiligen Vertreters.
Marko Untrial