Ich denke, es war ein sehr guter Schritt, einen Sozialisten in die Regierung zu holen. Sarkozy kann nicht nur mit der UMP regieren, wenn er seine radikalen, aber wichtigen, Reformen wirklich durchziehen möchte. Ausserdem verschafft sich Sarkozy nicht nur ein besseres Image dadurch, sondern kann zumindest einen kleinen Teil der Sozialisten in: Hardliner, also absolute Anti-Sakorzys; und in Kompromissbereite, spalten. Dies kann bei den anstehenden Parlamentswahlen eine verherende Wirkung für die Linken darstellen.Original von Konrad Grimm
Aha, sieh an, hat der Herr Sarkozy einen Sozialisten zum Aussenminister gemacht. Bernard Kouchner von der "Radikalen Linkspartei" ist in Zukunft Frankreichs Mann für das Auswärtige und Europa. Ob das eine so gute Idee ist?
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Wolfgang Eberhard Seidel
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Ja, die UMP hat druchaus eine gute Mehrheit, doch auch diese gilt es zu verteidigen.
Wolfgang Eberhard Seidel
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Ausserdem braucht Sarkozy die Gewerkschaftskreise, wenn er keine Proteste, wie bei der Änderung des Arbeitsrechtes von De Villepin vor einem Jahr, provozieren möchte. Ihm hat die Mehrheit vor einem Jahr leider auch nicht viel genutzt.
Wolfgang Eberhard Seidel
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Naja, ich weiss ja nicht welche Mehrheit man für Verfassungsänderungen braucht, wenn es 2/3 sind wie bei uns braucht er auf jeden Fall Unterstützer aus anderen Parteien.
Aber ich denke schon das Sarkozys UMP ihre Mehrheit behalten wird. Da Präsidentschafts- und Parlamentswahlen nun im gleichen Jahr liegen, wird sich da nicht so drastisch was verändern und die Gefahr einer Kohabitation sehr gering sein, denke ich. Und da in Frankreich das absolute Mehrheitswahlrecht für das Parlament gilt hat die stärkste Partei auch meist die absolute Mehrheit.
Das mit den Gewerkschaften muss er ausserparlamentarisch regeln, das stimmt, da bringt ihm die Mehrheit nichts.
Aber ich denke schon das Sarkozys UMP ihre Mehrheit behalten wird. Da Präsidentschafts- und Parlamentswahlen nun im gleichen Jahr liegen, wird sich da nicht so drastisch was verändern und die Gefahr einer Kohabitation sehr gering sein, denke ich. Und da in Frankreich das absolute Mehrheitswahlrecht für das Parlament gilt hat die stärkste Partei auch meist die absolute Mehrheit.
Das mit den Gewerkschaften muss er ausserparlamentarisch regeln, das stimmt, da bringt ihm die Mehrheit nichts.
Zuletzt geändert von Marko Untrial am Fr 18. Mai 2007, 19:03, insgesamt 1-mal geändert.
Marko Untrial
Kaiser
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Die Sozialisten sind lustig. Sie kritisieren einerseits, dass Sarkozy angeblich sein Versprechen, Vertreter aller politischen Richtungen ins Kabinett zu holen; andererseits haben sie angekündigt, den neuen Aussenminister aus der Sozialistischen Partei auszuschließen.
So kann man das natürlich machen. Erst ausschließen - und dann empört darauf verweisen, dass kein Sozialist mitregiert.
So kann man das natürlich machen. Erst ausschließen - und dann empört darauf verweisen, dass kein Sozialist mitregiert.
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Registriert: So 6. Mai 2012, 20:38
Hochrechnung zur Stichwahl Präsidentschaft Frankreich vom 06.05.2012:
Nicolas Sarkozy 48,1% - Francois Hollande 51,9%
Nicolas Sarkozy 48,1% - Francois Hollande 51,9%
Quelle für Auszugs-Zitat: TF1.frBerlin va "travailler" avec Hollande "à un pacte de croissance de l'UE
le 06 mai 2012 à 21h15, mis à jour le 06 mai 2012 à 21h21
Le ministre allemand des Affaires étrangères, Guido Westerwelle, a déclaré: "nous allons travailler ensemble à un pacte de croissance pour l'Europe, dimanche, lors d'une courte visite à l'ambassade de France à Berlin après la victoire de François Hollande. "Nous devons ajouter de nouvelles impulsions de croissances, cela passe par des réformes structurelles", a-t-il ajouté.
