Beiträge: 43
Registriert: Sa 10. Dez 2011, 23:11
Nichts läge mir so fern, wie engagierte Landespolitiker veralbern zu wollen, Herr Ministerpräsident.
Im Gegenteil, ich trete ja gerade dafür ein, dass diese angemessene Arbeitsbedingungen und sinnvolle Gestaltungsmöglichkeiten erhalten.
Nur sehe ich diese Bedingungen eben nicht als erfüllt an, wenn die quasi einzige Resonanz auf die Arbeit z. B. des Regierungschefs eines Landes ein paar lobende Worte aus anderen Ländern oder seitens der Unionsregierung sind.
Auch eine Landesregierung braucht Bürger, deren Leben sie durch ihre Arbeit - hoffentlich - verbessert. Und gerade in einer Demokratie braucht sie auch eine Opposition, die ihre Politik kritisch begleitet und Gegenvorschläge zu dieser in den politischen Prozess einbringt.
Länder, die faktisch nur noch aus ihrer Regierung bestehen, nutzen niemandem. Egal wie fleißig, engagiert und fantasievoll diese Landesregierung ist.
Im Gegenteil, ich trete ja gerade dafür ein, dass diese angemessene Arbeitsbedingungen und sinnvolle Gestaltungsmöglichkeiten erhalten.
Nur sehe ich diese Bedingungen eben nicht als erfüllt an, wenn die quasi einzige Resonanz auf die Arbeit z. B. des Regierungschefs eines Landes ein paar lobende Worte aus anderen Ländern oder seitens der Unionsregierung sind.
Auch eine Landesregierung braucht Bürger, deren Leben sie durch ihre Arbeit - hoffentlich - verbessert. Und gerade in einer Demokratie braucht sie auch eine Opposition, die ihre Politik kritisch begleitet und Gegenvorschläge zu dieser in den politischen Prozess einbringt.
Länder, die faktisch nur noch aus ihrer Regierung bestehen, nutzen niemandem. Egal wie fleißig, engagiert und fantasievoll diese Landesregierung ist.
Autumn Sanderson
Rechtsanwältin
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist: die Abdankung!
Gebt dem Volk, was des Volkes ist: die Souveränität über Imperia!
Rechtsanwältin
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist: die Abdankung!
Gebt dem Volk, was des Volkes ist: die Souveränität über Imperia!
Beiträge: 315
Registriert: Di 1. Nov 2011, 18:08
Beiträge: 43
Registriert: Sa 10. Dez 2011, 23:11
Sofern Sie mit diesem "Zustand" Länder meinen, in denen mangels Personals keine kontinuierlich aktive Landespoltik mehr stattfinden kann, in der sich Landesregierung und Opposition gegenüberstehen, stimme ich Ihnen zu.
Den Ausweg aus diesem Dilemma sehe ich aber nur in einer Kombination mehrer Mittel. Namentlich einer Anpassung der Anzahl der Länder, kombiniert mit verstärkten Anstregungen zur Neubürgergewinnung und Förderung der Azttraltivität der Landespolitik.
Ein Landes-Regierungschef plus ein oder zwei aktive Mitglieder eines Landesparlaments, machen auch noch keine substanziell sinnvolle Landespolitik aus. Es braucht echte Vielfalt und echten Wettberwerb von Meinungen und Personen in den Ländern, damit diese dauerhaft lebensfähig sind und ihre Aufgaben wirksam wahrnehmen können.
Den Ausweg aus diesem Dilemma sehe ich aber nur in einer Kombination mehrer Mittel. Namentlich einer Anpassung der Anzahl der Länder, kombiniert mit verstärkten Anstregungen zur Neubürgergewinnung und Förderung der Azttraltivität der Landespolitik.
Ein Landes-Regierungschef plus ein oder zwei aktive Mitglieder eines Landesparlaments, machen auch noch keine substanziell sinnvolle Landespolitik aus. Es braucht echte Vielfalt und echten Wettberwerb von Meinungen und Personen in den Ländern, damit diese dauerhaft lebensfähig sind und ihre Aufgaben wirksam wahrnehmen können.
Autumn Sanderson
Rechtsanwältin
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist: die Abdankung!
Gebt dem Volk, was des Volkes ist: die Souveränität über Imperia!
Rechtsanwältin
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist: die Abdankung!
Gebt dem Volk, was des Volkes ist: die Souveränität über Imperia!
Profi
Beiträge: 1103
Registriert: So 14. Jun 2009, 08:37
:klatsch: Sehr richtig! Nur wird hier in der Richtung gar nichts laufen, solange Personen wie Cheman und Fritz in den Ländern am Ruder sind und diesen Umstand nicht einsehen wollen. Da lohnt sich auch kein diskutieren. Wer lieber im Stile eines Weltenbastlerprojekts Wiki-Artikel füllt, der braucht keine anderen Mitspieler zur Interaktion und wer alle paar Monate alte Ausschreibungen erneuert und hervorholt und neue "Initiativen" startet, der scheint blind für die tatsächliche Lage zu sein.Original von Autumn Sanderson
Ein Blick auf die Zahl der Wahlberechtigten...
Beiträge: 43
Registriert: Sa 10. Dez 2011, 23:11
Ebenso wie jene, die die sich allerorten auftuenden Personallücken durch immer mehr "Unionsangehörige" zu stopfen suchen und auf diese Weise Ämter in ihrer Hand anhäufen.
Egal wie viele "Unionsangehörige" ein Unionsbürger sich zusätzlich erschafft, sie vermehren nicht seine Zeit, Kreativität, Energie und Motivation. Was "Unionsangehörige" an diesen Ressourcen beanspruchen, geht alles vom Kontigent des zugehörigen "Unionsbürgers" ab. Ob ein Amt aber nun vakant oder mit einem Platzhalter besetzt ist, macht substanziell auch keinen Unterschied.
Schleichend wir die Demokratische Union von einer Politiksimulation zu einem Weltenbastlerprojekt und Single player-multi character-RPG transformiert.
Einge Leute würden wahrscheinlich noch jede Krise leugnen, wenn es nur noch eine einstellige Zahl Wahlberechtigter gäbe. Bzw. behaupten, das sei nur ein Problem, weil jede Person nur einen wahlberechtigten "Unionsbürger" steuern darf. Die Lösung sei es ganz einfach, diese Beschränkung aufzuheben...
Egal wie viele "Unionsangehörige" ein Unionsbürger sich zusätzlich erschafft, sie vermehren nicht seine Zeit, Kreativität, Energie und Motivation. Was "Unionsangehörige" an diesen Ressourcen beanspruchen, geht alles vom Kontigent des zugehörigen "Unionsbürgers" ab. Ob ein Amt aber nun vakant oder mit einem Platzhalter besetzt ist, macht substanziell auch keinen Unterschied.
Schleichend wir die Demokratische Union von einer Politiksimulation zu einem Weltenbastlerprojekt und Single player-multi character-RPG transformiert.
Einge Leute würden wahrscheinlich noch jede Krise leugnen, wenn es nur noch eine einstellige Zahl Wahlberechtigter gäbe. Bzw. behaupten, das sei nur ein Problem, weil jede Person nur einen wahlberechtigten "Unionsbürger" steuern darf. Die Lösung sei es ganz einfach, diese Beschränkung aufzuheben...
Autumn Sanderson
Rechtsanwältin
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist: die Abdankung!
Gebt dem Volk, was des Volkes ist: die Souveränität über Imperia!
Rechtsanwältin
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist: die Abdankung!
Gebt dem Volk, was des Volkes ist: die Souveränität über Imperia!
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Landespolitik ist uninteressant, wenn man nur mit sich selbst spielt und Ewigkeiten alte Ausschreibungen hochholen muß, weil sich niemand zu einem gesellt. Das ist nun einmal so und kein noch so aktiver und agiler Ministerpräsident kann daran etwas ändern, wenn er niemanden findet, der mit ihm spielen will.Original von Gerhard Cheman
Ich möchte mich nur ein bisschen gegen die Äußerungen wehren, hier Länderchefs die für ihr Unionsland arbeiten und simulieren (teilweise sogar politisch und sozial/gesellschftlich sehr, sehr sinnvoll) zu veralbern. Man sollte ehen den Einsatz dieser Personen für ihre wunderbaren Länder loben und die anderen Bürger werben und überzeugen, dass auch Landespolitik interessant ist.
Ein Föderalismus, der überleben soll, braucht Leistungsträger. Leistungsträger in diesem Sinne können aber nur aktive und funktionierende Unionsländer sein. Damit Unionsländer aktiv sind und funktionieren, braucht es schon ein Minimum an drei Mitspielern: Einen Ministerpräsidenten und mindestens zwei "Oppositionelle", die mit ihm über seine Politik debattieren.
Genau aus diesem Grunde wird sich die Union mit dem Gedanken anfreunden müssen, zukünftig nur noch aus drei oder vier Unionsländern zu bestehen. Dabei muß keineswegs der eigene Charakter der bisherigen Unionsländer verloren gehen, man kann vielmehr die neuen Situationen nutzen, um die Veränderung als Chance zur Profilschärfung zu begreifen.
Nur wenn es uns gelingt, den Föderalismus wieder fit für die Zukunft zu machen, hat die Union insgesamt eine Chance.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Unionspräsident a.D.
Beiträge: 315
Registriert: Di 1. Nov 2011, 18:08
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Erleuchteter
Beiträge: 3494
Registriert: Fr 4. Sep 2009, 03:09
Nun, ich gebe den meisten hier genannten Punkten ja Recht., Trotzdem kommen wir hier die Länder bzw. die Landesregierungen zu schlecht weg.
Ein Landesregierungschef ist nicht alleine "schuld", wenn nicht viele im Land "mitspielen" wollen, also ehrlich nicht.
Aber um mal Sim-On zu bleiben:
Gerade in Freistein, und das gilt für andere Unionsländer genauso, wird das Land sozialpolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich, sowie ausgestalterisch, hervorragend regiert. Da die Probleme in Freistein aber ebenfalls bekannt sind, versuchen wir durch interessante politische Aktionen und Diskussionen, sowie Fusions-Diskussionen/Verhandlungen eine Abhilfe bzw. Verbesserung zu schaffen.
Es ist also bei Leibe nicht so, dass die Landesregierungschefs einfach zuschauen, das sollten wir uns nicht sagen lassen und speziell ich lasse mir so etwas nicht sagen.
Ich arbeite gerne für Freistein und die DU und ich bin bereit fortschrittliche Lösungen für die Zukunft der DU und der Länder zu disktutieren und zu finden.
Und in einem weiteren Punkt stimme ich Herrn Schumpeter zu, Aktivität, Einsatz und Moral sind, wie ich schon lange sage, ein wichtiges Element GEMEINSAM die Probleme anzugehen.
An den Parteifreund Macshire sei gesagt, wenn er sich nur mal halb so aktiv in der KDU oder in der aktiven Politik in diesem Land zeigen würde, wäre er glaubhafter... :rolleyes:
Ein Landesregierungschef ist nicht alleine "schuld", wenn nicht viele im Land "mitspielen" wollen, also ehrlich nicht.
Aber um mal Sim-On zu bleiben:
Gerade in Freistein, und das gilt für andere Unionsländer genauso, wird das Land sozialpolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich, sowie ausgestalterisch, hervorragend regiert. Da die Probleme in Freistein aber ebenfalls bekannt sind, versuchen wir durch interessante politische Aktionen und Diskussionen, sowie Fusions-Diskussionen/Verhandlungen eine Abhilfe bzw. Verbesserung zu schaffen.
Es ist also bei Leibe nicht so, dass die Landesregierungschefs einfach zuschauen, das sollten wir uns nicht sagen lassen und speziell ich lasse mir so etwas nicht sagen.
Ich arbeite gerne für Freistein und die DU und ich bin bereit fortschrittliche Lösungen für die Zukunft der DU und der Länder zu disktutieren und zu finden.
Und in einem weiteren Punkt stimme ich Herrn Schumpeter zu, Aktivität, Einsatz und Moral sind, wie ich schon lange sage, ein wichtiges Element GEMEINSAM die Probleme anzugehen.
An den Parteifreund Macshire sei gesagt, wenn er sich nur mal halb so aktiv in der KDU oder in der aktiven Politik in diesem Land zeigen würde, wäre er glaubhafter... :rolleyes:
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Hat das jemand behauptet? Der Tenor ist doch eher: Die Anstrengungen brauchen auch fruchtbaren Boden, auf den sie fallen können. Der ist in minderbevölkerten Ländern nicht mehr gegeben.Original von Gerhard Cheman
Ein Landesregierungschef ist nicht alleine "schuld", wenn nicht viele im Land "mitspielen" wollen, also ehrlich nicht.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Unionspräsident a.D.