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spenderniere
so ich schreib nochwas dazu
ich werd mir auf jeden fall demnächsten einen Spenderausweis holen
auch so des thema hat sogar bei uns in der lokalpresse also Fränkische Landeszeitung ziemlicht viel Presse bekommen
genialer medientrick
mal zum guten die Macht der Medien genutzt
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ich werd mir auf jeden fall demnächsten einen Spenderausweis holen
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Zuletzt geändert von joukersendler am Sa 2. Jun 2007, 00:04, insgesamt 1-mal geändert.
keiner gab mir ein Handy ;(
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Ich weiß nicht warum aber ich versuche mir gerade vorzustellen, wie der Rechtsstreit aussehen würde, wenn die das nicht gewußt hätten.Die drei Kandidaten für die Spenderniere seien echte Kranke - und darüber informiert gewesen, dass in der Sendung nicht wirklich Organe vergeben werden sollten.
Wäre es ein zivilrechtlicher Streit? Welche Vertragsgrundlage? Schenkungsvertrag? Kaufvertrag? Ist Unmöglichkeit eingetreten, weil die Schauspielerin keinen Tumor hat? Wenn ja muss sie die Niere ja nicht leisten. Aber haben die Betroffenen dann Anspruch auf Schadensersatz. Wohl ja. Wäre aber ohnehin sittenwidrig - oder vielleicht doch nicht *schaut zu Grimm*
....Blubb....
Eine Skandal Sendung dieser art gab es schonmal: In Belgien mit der Abspaltung der *schnips, schnips*. Naja mit der Abspaltung der einen Hälfte des Landes eben.
Was kommt als nächstes? Gaukelt man uns im TV ein an AIDS dahinrottendes Dorf in Afrika vor und sagt es wäre nur um einen zu schockieren und wachzurütteln? Super!
Das Endemol nun auf einmal die karitative Seite des Unternehmens entdeckt hat und die Bevölkerung, ob des Leids auf der Welt, wachrütteln will: Daran fehlt mir der Glaube.
Die Sendung ist und bleibt was sie vorher war: Eine Befriedigung einer perversen, senationsgeilheit. Wie gerne hätten wir gesehen, wie sich drei Krüppel auf der Bühne um eine Niere die Köpfe einschlagen? Aber nein! Es war nur ein wachrütteln. Ein aufzeigen des Elends. Achso. Na, dann haben wir ja unseren moralischen Anstand nochmal gerade so bewahren können.
Hat es diese Welt wirklich nötig so Menschen aufzuzeigen das es wirklich schreckliche Schicksale gibt? Sind wir wirklich nur noch so zu erreichen und für die Probleme anderer Menschen zu interessieren? Schöne neue Welt. Ich glaub ich kotz! Gute Nacht!
Achso: Der Wohltäter Endemol wird nicht leer ausgegangen sein. Eine anständige Publisity und gute Quoten. Die Werbeblöcke waren wohl ganz anständig bezahlt.
Zuletzt geändert von Sean William Connor am Sa 2. Jun 2007, 00:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Es gäbe überhaupt kein Problem, wenn Organhandel nicht illegal wäre. Insofern gibt es tatsächlich kein Problem, denn jeder, der wirklich will, wird diese lächerlichen Vorschriften schlicht umgehen - und wer sich das nicht traut wegen der Heiligkeit des Gesetzes, um den ist es ohnehin nicht schade.
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Endemol ist doch nur die Firma die quasi das Konzept erstellt hat auf bitten vom Fernsehsender BNN. Der wurde gegründet von einem Bart de Graaff der anscheinend selber gestorben ist an Mangel an Spendenorganen. Vielleicht gibts da ja noch Leute die ihn mochten und verhindern wollen das anderen das selbe passiert. who knows
Und soweit ich verstehe gehört BNN irgendwie zu den "öffentlich rechten" in den Niederlanden. Wie das dort genau funktioniert weiß ich nicht. Also so ähnlich wie ARD/ZDF.
Ich hab die show nicht gesehen, wennse hier in Deutschland gekommen wäre weiß ich net ob ich se angeschaut hätte. Vielleicht schon bei sowas idiotischem. Aber ich hätte sicherlich nicht mit abgestimmt...
Und soweit ich verstehe gehört BNN irgendwie zu den "öffentlich rechten" in den Niederlanden. Wie das dort genau funktioniert weiß ich nicht. Also so ähnlich wie ARD/ZDF.
Leute müssen doch infomiert werden das Leute sich Spendeausweise zulegen und das hilft diesen Leuten dann...Hat es diese Welt wirklich nötig so Menschen aufzuzeigen das es wirklich schreckliche Schicksale gibt? Sind wir wirklich nur noch so zu erreichen und für die Probleme anderer Menschen zu interessieren? Schöne neue Welt. Ich glaub ich kotz! Gute Nacht!
Ich hab die show nicht gesehen, wennse hier in Deutschland gekommen wäre weiß ich net ob ich se angeschaut hätte. Vielleicht schon bei sowas idiotischem. Aber ich hätte sicherlich nicht mit abgestimmt...
Zuletzt geändert von joukersendler am Sa 2. Jun 2007, 00:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Jeder der Will und das Geld hat.Original von Konrad Grimm
Es gäbe überhaupt kein Problem, wenn Organhandel nicht illegal wäre. Insofern gibt es tatsächlich kein Problem, denn jeder, der wirklich will, wird diese lächerlichen Vorschriften schlicht umgehen - und wer sich das nicht traut wegen der Heiligkeit des Gesetzes, um den ist es ohnehin nicht schade.
Ich finde aber ziemlich gut, das einige Menschen von solchen einigen Sachen abgehalten werden und ich finde es gut, dass der Organhandel verboten ist.
Aber mir fällt gerade auf, dass Unmöglichkeit nicht eingetreten wäre, weil die Frau ja eine Niere hat - sogar zwei! Aber die eine braucht sie wohl selber. Also einen Schuldner müsste sie befriedigen. Die anderen könnten wohl mit Schadensersatz rechnen =)
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Wahrscheinlich das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Mit einer Legalisierung steigt auch das Angebot wahrscheinlich. Doch woher rekrutiert es sich? Aus nur ethisch einwandfreien Quellen?Original von Konrad Grimm
Jaja, preistreibend wirkt ein Verbot immer, wie auch auf dem Drogenmarkt.
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Was ist eine "ethisch einwandfreie Quelle"?Original von Sean William Connor
Wahrscheinlich das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Mit einer Legalisierung steigt auch das Angebot wahrscheinlich. Doch woher rekrutiert es sich? Aus nur ethisch einwandfreien Quellen?
Auf einem legalen Markt werden sich wohl seltener geraubte Organe finden, als das derzeit auf dem von der "organisierten Kriminalität" belieferten Schwarzmarkt der Fall ist - eben genauso wie auf einem legalen Drogenmarkt saubereres Rauschgift zu kaufen wäre.
Zuletzt geändert von Anonymous am Sa 2. Jun 2007, 01:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Ich finde es nicht sonderlich fair, wenn sich jemand faktisch gezwungen ist, weil er kein Geld hat, seine Niere zu verkaufen. Ich finde es nicht fair, dass jemand, der das Geld hat, ihm diese Niere "abkauft" und sich ein Vorteil gegenüber anderen Kranken verschafft, die das Geld nicht haben. Das ist jetzt vielleicht "Gutmenschentum" und nicht nach den strengen Regeln der freien Marktwirtschaft - aber so ist nunmal mein moralisches Empfinden. Irgendwo hört der Spaß mit dem Geld und Kapitalismus auf. Und das wäre für mich so eine sehr eindeutige Grenze, wo ich nicht mehr lachen würde - auch wenn die das beide (augenscheinlich) freiwillig machen!Original von Konrad Grimm
Was ist eine "ethisch einwandfreie Quelle"?
Auf einem legalen Markt werden sich wohl seltener geraubte Organe finden, als das derzeit auf dem von der "organisierten Kriminalität" belieferten Schwarzmarkt der Fall ist - eben genauso wie auf einem legalen Drogenmarkt saubereres Rauschgift zu kaufen wäre.
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass nur, weil Prostitution legal ist, auf den Straßstrich dieser Republik nur Menschen stehen, die schon immer Hure werden wollten, oder glaubst du das?
Dr. iur. Sean William Connor
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Registriert: Di 15. Mai 2007, 22:17
Die Legalisierung ließe auch eine Regulierung zu, i.e. eine Festlegung von "ethisch einwandfreien" Quellen. Natürlich darf der Gürtel nicht zu eng geschürt werden, sonst blüht der Schwarzmarkt dennoch.
[b]Prof. Dr. Zachary J. Mason Smith[/b]
Chairman of the Socialist Party of Roldem
Chairman of the Professors’ Union at Montary University
MU Roldemian Linguists’ Union Chair in General Albernian Philology[SIZE=3]
[i]„A free society is a place where it's safe to be unpopular.“[/i] (Adlai Stevenson)[/SIZE]
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