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So gute Ergebnisse für die plebiszitäre Demokratie? Entweder haben wir hier mehr Schweizer, als ich dachte, oder ein viel größerer Teil der Mitspielerschaft will tatsächlich, dass die Bild-Leser künftig zu jeder politischen Einzelfrage befragt werden.
Anastasia von Metternich
Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
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Mhh als jemand der zumindest in Richtung Kommunitarismus geht, ist für mich die richtige Staatsform eine Frage des kulturellen Hintergrundes/ der lokalen Wertekalibrierung. Für Deutschland scheint mir jedoch die repräsentative Demokratie - trotz aller Kritik - recht gut funktioniert zu haben.
Zuletzt geändert von Marenus Luther am Di 9. Aug 2011, 00:22, insgesamt 1-mal geändert.
IMPERIALKANZLER - IMPERIA
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Als Gelegenheits-Anarchokapitalist wäre in meinen Augen ja die Anarchie das erstrebenswerteste, da ich aber um die Unfähigkeit der Menschen weiß, bleibe ich lieber bei der repräsentativen Demokratie. Das geringste Übel.
Zuletzt geändert von Stella von Brion am Di 9. Aug 2011, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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das tun sie doch schon jetzt, bedenkt man welchen Einfluss die Springer-Presse auf die Politik und die Politiker hat.Original von Anastasia von Metternich
So gute Ergebnisse für die plebiszitäre Demokratie? Entweder haben wir hier mehr Schweizer, als ich dachte, oder ein viel größerer Teil der Mitspielerschaft will tatsächlich, dass die Bild-Leser künftig zu jeder politischen Einzelfrage befragt werden.
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Herrschaftsfreie Gesellschaft (Anarchie) und Kapitalismus? Das ist doch ein Widerspruch in sich. Schließlich baut der Kapitalismus auf Grund der Ungleichverteilung von Entscheidungsgewalt und Eigentum Herrschaftsverhältnisse auf. Und ohne eine staatliche Ordnung würde dieser nicht funktionieren, weil ja ansonsten die Kapitalist*innen in ihrer Habgier einander an die Gurgel gehen.Original von Stella von Brion
Als Gelegenheits-Anarchokapitalist wäre in meinen Augen ja die Anarchie das erstrebenswerteste, da ich aber um die Unfähigkeit der Menschen weiß, bleibe ich lieber bei der repräsentativen Demokratie. Das geringste Übel.
Das Fordern nach einem "Anarchokapitalismus" ist nichts anderes als getarnter Sozialdarwinismus und fordern einer autoritären Herrschaft der Besitzenden. Im Grunde genommen höchst antidemokratisch.
Also: Anarchokapitalismus ist kein Anarchismus/keine Anarchie. In einer herrschaftsfreien Gesellschaft hat man eine sozialistische oder kommunistische oder sonstwie solidarische/genossenschaftliche Wirtschafsweise welche nicht wachstums- und profitorientiert ist, sondern danach strebt die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen und den Fortschritt der Zivilisation zu fördern.
@Macshire: Anarchie ist keine staatliche Organisation, sondern eine herrschaftsfreie Organisation, in welcher Individuen frei, selbstbestimmt, selbstorganisiert und solidarisch miteinander leben. Schade das du die Rätedemokratie nicht aufgeführt hast.
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