
Der Vertreter der Westlichen Inseln beantrage eine Aussprache zum Thema "Einführung eines Einkammernparlaments". Die Aussprache ist hiermit eröffnet.
Der Antragssteller hat das Wort




Nein, das habe ich nicht angedeutet. Der Föderalismus ist ein in der Verfassung verankerter Teil der Union. Allerdings ist festzuhalten, dass der Unionsrat seit Jahren nie voll besetzt war und zumeist immer ein Unionsland in Unionsexekution war.Original von Gerhard Cheman
Meiner Meinung nach, hat der Unionsrat z. B. sehr wohl derzeit eine wichtige Aufgabe, er ist also keineswegs unwichtig, wie das in Ihren Punkten angedeutet wurde.
Grenzkonflikte, Flüchtlingsproblematiken oder der Verteidigungsfall betreffen die Unionsländer sehr wohl. Ebenso ist die aktuelle Energiedebatte auch auf Unionsebene zu beleuchten. Ich bin sehr dafür, Zuständigkeiten nicht als Hemmschuh für Reformen zu betrachten.Desweiteren sehe ich einfach den Grund, dass beide Parlamente in Ihrer derzeitigen Form Ihre Berechtigung haben, ich gebe hier mal nur zwei Beispiele: Es gibt unionspolitische Entscheidungen (z. B. Außenpolitik), mit denen der Unionsrat zu Recht wenig bzw. nichts zu tun hat. Genauso gibt es Diskussionen und Entscheidungen des Unionsrates, die nicht in die akuelle Unions-Tagespolitik gehören.
Was ist unklar? Letztendlich kann man es als Wahl über Landesmandate, sprich Wahlkreise, und über die unionsweite Liste. Wie man das zusammenschneidet, ist eine andere Debatte.Auch die Wahl zu diesem Einkammernparlament erschließt sich mir hier nicht ganz.
Das ist wenig hilfreich. Was ist im Gegenzug Ihr Ansatz?Und zum Abschluß nur ein kleiner Denkanstoß an alle: Weil es sich also einige Politiker im Unionsrat und Unionsparlament zu einfach machen und zu faul sind, sollen wir denen mit Vereinfachung auch noch entgegekommen?


Zuletzt geändert von Hans Sack am Mi 4. Mai 2011, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.