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Ja, sollen sie. Japan ist buchstäblich am anderen Ende der Welt. Solange es nicht zum GAU kommt, was nach meinem aktuellen Stand niemand mit Ahnung befürchtet, werden aus diesem Vorfall keine Konsequenzen in Deutschland notwendig werden. Oder erwarten wir Erdbeben und Tsunamis in Brunsbüttel? Das ist purer Aktionismus, jeder weiß das und es gibt schlicht keinen Grund, Merkel und Co. in dieser Sache zu verteidigen.
Deutsche Medien tun (durch die Bank, hat gestern eine kurze Sichtung ergeben) so, als sei Kernschmelze gleich Kernschmelze. So einfach ist es nicht, aber eine sachliche Berichterstattung zu diesem Thema ist so, als hätte man das bei Guttenberg erwartet. Ein Vorfall bedeutet nicht unbedingt einen GAU. Natürlich ist die Lage ernst, aber wenn "nur" 160 Menschen (19 stark, 141 schwach) betroffen sind, von denen derzeit nur drei Krankheitssymptome zeigen, dann halte ich das vor dem Hintergrund der vermutlich mehr als 10.000 Toten in Minamisanriku für einen Fall, in dem man Maßstäbe anlegen sollte.
Zum Thema "Tsunamis": Das Erdbeben fand in einem Gebiet statt, in dem es in der Vergangenheit seismologisch nur sehr wenig Aktivität zu verzeichnen gab; die stärksten Aktivitäten finden in der Regel südlich von Tokio statt. Nebenbei bemerkt ist das Meerwasser in dieser Situation zwar nicht perfekt (weil es den Reaktor beim Einspeisen ruiniert), aber zum Kühlen hervorragend geeignet, insofern sind solche Dinge eine Abwägungsfrage.
Sind AJE, BBC und NYT perfekt? Natürlich nicht. Sind sie deutschen Medien - und das kann man durchaus verallgemeinern - in nahezu jeder Hinsicht (Aktualität, Kontext, Multimedialität, Objektivität, Qualität, Umfang) massiv überlegen? Ähm, selbstverständlich (jedenfalls solange man nicht an die kapitalistisch-militaristische Weltverschwörung der Klima-, Menschen- und Seltene-Arten-Killer glaubt).
Deutsche Medien tun (durch die Bank, hat gestern eine kurze Sichtung ergeben) so, als sei Kernschmelze gleich Kernschmelze. So einfach ist es nicht, aber eine sachliche Berichterstattung zu diesem Thema ist so, als hätte man das bei Guttenberg erwartet. Ein Vorfall bedeutet nicht unbedingt einen GAU. Natürlich ist die Lage ernst, aber wenn "nur" 160 Menschen (19 stark, 141 schwach) betroffen sind, von denen derzeit nur drei Krankheitssymptome zeigen, dann halte ich das vor dem Hintergrund der vermutlich mehr als 10.000 Toten in Minamisanriku für einen Fall, in dem man Maßstäbe anlegen sollte.
Zum Thema "Tsunamis": Das Erdbeben fand in einem Gebiet statt, in dem es in der Vergangenheit seismologisch nur sehr wenig Aktivität zu verzeichnen gab; die stärksten Aktivitäten finden in der Regel südlich von Tokio statt. Nebenbei bemerkt ist das Meerwasser in dieser Situation zwar nicht perfekt (weil es den Reaktor beim Einspeisen ruiniert), aber zum Kühlen hervorragend geeignet, insofern sind solche Dinge eine Abwägungsfrage.
Sind AJE, BBC und NYT perfekt? Natürlich nicht. Sind sie deutschen Medien - und das kann man durchaus verallgemeinern - in nahezu jeder Hinsicht (Aktualität, Kontext, Multimedialität, Objektivität, Qualität, Umfang) massiv überlegen? Ähm, selbstverständlich (jedenfalls solange man nicht an die kapitalistisch-militaristische Weltverschwörung der Klima-, Menschen- und Seltene-Arten-Killer glaubt).
Anastasia von Metternich
Generalsekretärin des Rats der Nationen a.D.
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Deutsche Medien sind dennoch im vergleich zu weltweiten Topmedien einfach Grütze.
Und in Japan bist Du IMMER am Meer.
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Wer hier jetzt die Wahrheit sagt ist sowieso fraglich, ich persönlich erachte alle angesprochenen Medienkanäle als ohne jeden Wert. Und das die Japanische Regierung, sollte etwas passiert sein, selbiges unter den Teppich kehrt steht Natürlich außer frage.
Aber was man sagen kann ist das die Japanischen Erdbeben Sicherheitsmaßnahmen wohl die besten der Welt sind. Was es auch sei man wirt es Sicherlich in den griff bekommen.
Aber was man sagen kann ist das die Japanischen Erdbeben Sicherheitsmaßnahmen wohl die besten der Welt sind. Was es auch sei man wirt es Sicherlich in den griff bekommen.
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
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http://www.youtube.com/watch?v=U7-60tyLQhA
@Majere: Dieter Nuhr hat einen Satz gesagt, den Sie unbeding5t beachten sollten. " Wenn man keine Ahnung hat......"
@Majere: Dieter Nuhr hat einen Satz gesagt, den Sie unbeding5t beachten sollten. " Wenn man keine Ahnung hat......"
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Aber was man sagen kann ist, dass die sovietischen Kernreaktoren die besten der Welt sind. Was es auch sei man wird es sicherlich in den Griff bekommen.Aber was man sagen kann ist das die Japanischen Erdbeben Sicherheitsmaßnahmen wohl die besten der Welt sind. Was es auch sei man wirt es Sicherlich in den griff bekommen.
BOOM.
Gesandte aus der Irkanischen Union.
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Atomkraftwerke in der Sahara bauen ... aber das geht nun nicht mehr weil Muhammar al Chraddafi nun nicht mehr unser Kumpel ist.


Zuletzt geändert von Orla von der Katzenburg am So 13. Mär 2011, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Registriert: Do 5. Nov 2009, 07:17
Fest steht doch jetzt schon, dass die Kosten, die die Vorfälle in den japanischen AKWs kurz- und langfristig verursachen, die Legende vom günstigen Atomstrom ad absurdum führen. Desweiteren ist es sicher korrekt, dass die Vorfälle im Moment noch nicht etwa mit Tschernobyl vergleichbar sind. Viel wichtiger ist aber, dass die Sorge, ein solcher Fall könnte eintreten, sehr berechtigt ist.
Natürlich ändert Japan in diesem Sinne nichts an der Frage nach der deutschen Atomenergie. Es veranschaulicht uns aber die Gefahren der Atomenergie, die nicht nur die Bevölkerung sondern auch viele Entscheidungsträger gerne marginalisieren, wenn mal ein paar Jahre kein Zwischenfall stattgefunden hat.
Natürlich ändert Japan in diesem Sinne nichts an der Frage nach der deutschen Atomenergie. Es veranschaulicht uns aber die Gefahren der Atomenergie, die nicht nur die Bevölkerung sondern auch viele Entscheidungsträger gerne marginalisieren, wenn mal ein paar Jahre kein Zwischenfall stattgefunden hat.
Bernardo G. Macaluso 
Unionskanzler a. D.
Primo Ministro di Herót a. D.

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Nun in Deutschland geht es ja auch weniger um Dauerhafte Sinnhaftigkeit, sondern viel mehr um anwendbare Relationen und Zeitliche-rahmen. 2022 ist weder noch.Original von Bernardo Macaluso
Fest steht doch jetzt schon, dass die Kosten, die die Vorfälle in den japanischen AKWs kurz- und langfristig verursachen, die Legende vom günstigen Atomstrom ad absurdum führen. Desweiteren ist es sicher korrekt, dass die Vorfälle im Moment noch nicht etwa mit Tschernobyl vergleichbar sind. Viel wichtiger ist aber, dass die Sorge, ein solcher Fall könnte eintreten, sehr berechtigt ist.
Natürlich ändert Japan in diesem Sinne nichts an der Frage nach der deutschen Atomenergie. Es veranschaulicht uns aber die Gefahren der Atomenergie, die nicht nur die Bevölkerung sondern auch viele Entscheidungsträger gerne marginalisieren, wenn mal ein paar Jahre kein Zwischenfall stattgefunden hat.
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Das ist doch ohnehin schon absurd ... wenn Du da NUR für 100.000 Jahre einen Typen als Wache ins Endlager stellen willst hast du bei drei Schichten Unkosten von ca. 21.024.000.000 Euro bei einem Verdienst von 8 Euro pro Stunde. Schön ist was anderes ... und das Zeug strahlt noch länger.Original von Bernardo Macaluso
Fest steht doch jetzt schon, dass die Kosten, die die Vorfälle in den japanischen AKWs kurz- und langfristig verursachen, die Legende vom günstigen Atomstrom ad absurdum führen. (...)
Ach ja: Dann haben die drei auch noch keinen Urlaub gehabt, kein Wochenende und die Rente für die Zehntausenden die da im Verlauf von 100k Jahren herumoxidieren ist auch noch nicht mit berechnet.
Ach ja ... und Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und so weiter
Zuletzt geändert von Orla von der Katzenburg am So 13. Mär 2011, 23:59, insgesamt 1-mal geändert.
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