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Reformen wo es geht und Revolutionen wo es nötig ist.
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Das klingt ja recht theoretisch flexibel und damit machtpragmatisch. Aber die zugrunde liegenden Annahmen sind meiner Einschätzung nach das Wichtigste. Welches Sozial*- und Menschenbild setzt ihre Vorstellung von Reform und "Revolution" denn voraus?Original von Orla von der Katzenburg
Reformen wo es geht und Revolutionen wo es nötig ist.
Und letztlich: Meinen Sie es inhaltlich ernst, oder geht es primär um den Umsturz der Verhältnisse** ?
______
*Der Mensch als Sozialwesen (das in Gruppen, Gemeinschaften und modern in Gesellschaften lebt)
** Ohne größere Gedanken darüber, wie es hinterher weitergehen soll, bzw. vor allem: kann. So wie der Theoretiker Marl Karx, der es bei seinen positiven Visionen bei vagen Andeutungen und schönen Bildern belassen hat.
Kamler Johanssen,
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ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Ziel ist vor allem das menschenwürdige Leben.
Der Kapitalimus verwaltet schulden.
Zinseszinsen versorgen die reichenen 10% mit Geld ohne, dass sie etwas tun, dabei wären wir mit Maschinen dazu in der Lage mehr Menschen weniger Arbeiten zu lassen.
Lösungsanzatz ist in Nerlant vor allem das Neu Eden Projekt. Wir haben drei Städte gebaut die sich fast selbstversorgen können.
Ziel ist eine auf Ressourcen basierende Wirtschaft, weg von der Geldwirtschaft.
In Nerlant und Ashokastan ging es mit Reformen, in Arwilla gab es eine Revolution.
Der Kapitalimus verwaltet schulden.
Zinseszinsen versorgen die reichenen 10% mit Geld ohne, dass sie etwas tun, dabei wären wir mit Maschinen dazu in der Lage mehr Menschen weniger Arbeiten zu lassen.
Lösungsanzatz ist in Nerlant vor allem das Neu Eden Projekt. Wir haben drei Städte gebaut die sich fast selbstversorgen können.
Ziel ist eine auf Ressourcen basierende Wirtschaft, weg von der Geldwirtschaft.
In Nerlant und Ashokastan ging es mit Reformen, in Arwilla gab es eine Revolution.
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Das ist vorbildlich, aber nur minderheitliche Akteure/Ideologien in der modernen massengesellschaftlich-demokratischen Gesellschaft würden etwas dagegen sprechendes behaupten.Original von Orla von der Katzenburg
Ziel ist vor allem das menschenwürdige Leben.
Naja, er schafft Eigentum und wirtschaftet damit. Geld und Kredit sind Schulden.Der Kapitalimus verwaltet schulden.
Aber was könnte eine alternative Wirtschaftsform dagegen anderes, aber vor allem Besseres bringen? Feudalismus und versuchte Planwirtschaft sind geschichtlich schon in verschiedenen prinzipiengleichen Varianten versucht worden. Und Subsistenzwirtschaft ist immer möglich, aber nicht massentauglich.
Naja, Rationalisierungen durch Maschinen haben wir ja wohl bereits genug, würden u.a. die Gewerkschaften sagen. Wobei ein Roboter, der uns täglich unsere Bananenmilch (oder was anderes je nach Geschmack) bringt, wäre auch nicht schlecht.Zinseszinsen versorgen die reichenen 10% mit Geld ohne, dass sie etwas tun, dabei wären wir mit Maschinen dazu in der Lage mehr Menschen weniger Arbeiten zu lassen.
Interessant. Ich werde dort vielleicht mal Urlaub machen. Was muss ich als Devisen denn mitbringen, um dort zu bezahlen?Lösungsanzatz ist in Nerlant vor allem das Neu Eden Projekt. Wir haben drei Städte gebaut die sich fast selbstversorgen können.
Ziel ist eine auf Ressourcen basierende Wirtschaft, weg von der Geldwirtschaft.
Kamler Johanssen,
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Wie wär's mit ein paar Glasmurmeln?Original von Kamler Johanssen
Interessant. Ich werde dort vielleicht mal Urlaub machen. Was muss ich als Devisen denn mitbringen, um dort zu bezahlen?
Zuletzt geändert von Michael Heen am Di 1. Mär 2011, 22:29, insgesamt 1-mal geändert.
Michael Heen
Präsident des Unionsparlaments
Ministerpräsident der Republik Imperia a.D.
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Maschienen können bis zu 95% unserer Arbeiten übernehmen, ein Transportsystem vorrausgesetzt welches Ohne Automobile auskommt, beziehungsweise Transportfahrzeuge die gelenkt werden müssen.
Es fehlt nicht an Technologie, es mangelt am Willen. Angst vor veränderungen, der Zukunft und bei den reichen 10% Angst um die Pfründe.
Wir erwirtschaften mit Maschinen doch den Lebensunterhalt für die Gesellschaft, warum sollen dann Arbeitslose das Ergebnis sein? Das ist z.B. ein Problem was beseitigt gehört.
Warum werden Kriege gewonnen oder Verloren im letzten Jahrhundert obwohl kein Geld dafür da war? Weil man die Rohstoffe hatte. Warum soll das im Frieden nicht mehr funktionieren und den Leuten schlecht gehen wenn die Börse platzt?
Das Geld ist das Problem. Zu Essen ist immer genug da.
Es fehlt nicht an Technologie, es mangelt am Willen. Angst vor veränderungen, der Zukunft und bei den reichen 10% Angst um die Pfründe.
Sie können die Städte sicher besuchen. Quasi dort wohnen auf Zeit. Perfekt ist das alles noch nicht, es sind eben Projekte. Und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.Interessant. Ich werde dort vielleicht mal Urlaub machen. Was muss ich als Devisen denn mitbringen, um dort zu bezahlen?
Weil bei Ihnen Menschen kein Geld bekommen wenn Maschinen Arbeiten verrichten, was doch gegen alle Logik ist.Naja, Rationalisierungen durch Maschinen haben wir ja wohl bereits genug, würden u.a. die Gewerkschaften sagen. Wobei ein Roboter, der uns täglich unsere Bananenmilch (oder was anderes je nach Geschmack) bringt, wäre auch nicht schlecht.
Wir erwirtschaften mit Maschinen doch den Lebensunterhalt für die Gesellschaft, warum sollen dann Arbeitslose das Ergebnis sein? Das ist z.B. ein Problem was beseitigt gehört.
Warum werden Kriege gewonnen oder Verloren im letzten Jahrhundert obwohl kein Geld dafür da war? Weil man die Rohstoffe hatte. Warum soll das im Frieden nicht mehr funktionieren und den Leuten schlecht gehen wenn die Börse platzt?
Das Geld ist das Problem. Zu Essen ist immer genug da.
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Das wird vermutlich schon mal kommen. Aber um das zu entwickeln, umzusetzen und aufrechtzuerhalten braucht es eine relativ leistungsfähige Wirtschaft.Original von Orla von der Katzenburg
Maschienen können bis zu 95% unserer Arbeiten übernehmen, ein Transportsystem vorrausgesetzt welches Ohne Automobile auskommt, beziehungsweise Transportfahrzeuge die gelenkt werden müssen.
Teilweise bestimmt. Vielleicht aber auch teils an der Notwendigkeit, an der gesamtgesellschaftlichen Interessenlage/Prioritäten und am notwendigen Kaptial (heute) und der Zuversicht, es organisieren/finanzieren zu können (längerfristig). Braucht aber wohl noch Zeit und gute Ideen.Es fehlt nicht an Technologie, es mangelt am Willen.
Man kann Lohn primär an Arbeit kuppeln - das ist die ursprüngliche bürgerliche Lohnarbeitsgesellschaft. Man kann es auch davon entkoppeln - Dekommodifizierung wie es der salborianische Soziologe Äsping-Hendersson nennt. Aber ob das den Kuchen so groß macht, dass alles davon satt werden ist zumindest noch fraglich.Wir erwirtschaften mit Maschinen doch den Lebensunterhalt für die Gesellschaft, warum sollen dann Arbeitslose das Ergebnis sein? Das ist z.B. ein Problem was beseitigt gehört.
Oft hat man das Geld dafür "gedruckt" durch Staatsverschuldung, Anleihen, etc.Warum werden Kriege gewonnen oder Verloren im letzten Jahrhundert obwohl kein Geld dafür da war?
Entscheiden ist doch aber auch, wie man mit diesen umgeht. Wie effizient und für was man sie abbaut, verarbeitet und nutzt.Weil man die Rohstoffe hatte.
Eine Subsistenzwirtschaft ist durchaus möglich. Aber sie kann auf begrenztem Land(wirtschaftsgebiet) nicht unbegrenzte Massen versorgen. Und schon gar nicht auf höherem Niveau. Zu diesem Höheren (Wissen, Wohlstand, Komfort, Organisation, Möglichkeit der Freizeit, Ausdifferenzierung, Kultur, etc.) strebt der Mensch ja durchaus - ob direkt oder indirekt.Das Geld ist das Problem. Zu Essen ist immer genug da.
Kamler Johanssen,
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Eigentlich ist die Antwort darauf einfach.Aber ob das den Kuchen so groß macht, dass alles davon satt werden ist zumindest noch fraglich.
Wir können jeden satt bekommen. Wir können auch jeden mit allen anderen grundlegenden Dingen versorgen, am Rest arbeiten wir
Korrekt. Im Kapitalismus sehr ineffizient, obwohl man den Menschen etwas anderes erzählt ...Entscheiden ist doch aber auch, wie man mit diesen umgeht. Wie effizient und für was man sie abbaut, verarbeitet und nutzt.
Effizient ist der Kapitalismus nur in der Frage: "wie bekomme ich möglichst viel Geld für etwas?"
Das kann niemand ...Aber sie kann auf begrenztem Land(wirtschaftsgebiet) nicht unbegrenzte Massen versorgen. Und schon gar nicht auf höherem Niveau.
Unser Problem liegt unter anderem in der hohen Bevölkerung gerade in Ashokastan.
Ballungsräume sind gerade für die Nahrungsversorgung problematisch. Vor allem weil man kaum effizient dort die Nahrungsmittel zu den Menschen bekommt. Jeder Meter kostet ja wieder Betriebsmittel, Sprit, Strom, Zeit.
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Warum gibt es die Vorstellung von der kapitalstischen Dynamik*?Original von Orla von der Katzenburg
Korrekt. Im Kapitalismus sehr ineffizient, obwohl man den Menschen etwas anderes erzählt ...
Ist das nur ein Märchen, das nur erzählt wird, weil 10% (oder 12, oder 8 oder vielleicht doch viel mehr?) davon profitieren und diese wenigen Nutznießer alle anderen mit dem Staat unterdrücken (Marl Karx) oder mit intellektuell-geistiger Hegemonie manipulieren (Neo-Karxisten)?
Wie bekomme ich möglichst effizient etwas für etwas könnte man auch als Ideal annehmen, ohne dass unperfekte Menschen das perfekt machen würden.Effizient ist der Kapitalismus nur in der Frage: "wie bekomme ich möglichst viel Geld für etwas?"
Wusst' ichs doch, dass das missverständlich formuliert sein könnte.Das kann niemand ...
Gemeint war: Mit begrenzter Landwirtschaftlicher Anbaufläche kann man bei Subsistenzwirtschaft nur sehr beschränkte Menschenzahlen ernähren. Denn für effizientere Landwirtschaft braucht man auch andere Sektoren, die wiederum nicht Subsistenzwirtschaft betreiben.
Wirtschaftlicher Wohlstand und Konkurrenzwirtschaft vermindert das Bevölkerungswachstum. Daher haben wir hier in der DU nach Meinung mancher eher zu wenig Nachwuchs, aber in mittlerer Zukunft nicht zu viel.Unser Problem liegt unter anderem in der hohen Bevölkerung gerade in Ashokastan.
Wie wollen Sie das alternativ zum heutigen Standard lösen? Arbeitsteilung und Eigentumswirtschaft haben sich hier doch relativ bewährt.Ballungsräume sind gerade für die Nahrungsversorgung problematisch. Vor allem weil man kaum effizient dort die Nahrungsmittel zu den Menschen bekommt. Jeder Meter kostet ja wieder Betriebsmittel, Sprit, Strom, Zeit.
* Lustigerweise war es ja der imperianische Ökonom (in albernischem Exil) Marl Karx, der diese Dynamik des Kapitalismus erstmals systematisch beschrieben hat. Karx interpretierte sogar einen "Zwang zur effizienten Ressourcennutzung".
Zuletzt geändert von Kamler Johanssen am Mi 2. Mär 2011, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Mit so einem Namen wäre ich auch ins Exil gegangen. Er ist aber nicht zufälligerweise verwandt mit dem imperianischen Ökonom Karl Marx, der zufälligerweise auch in Albernia im Exil war?Original von Kamler Johanssen
* Lustigerweise war es ja der imperianische Ökonom (in albernischem Exil) Marl Karx".

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
Fürst von Mixoxa, Fidei Defensor