Antworten
Beiträge: 1450
Registriert: Fr 4. Sep 2009, 17:05
Hat am Gottesdienst und Abendmahl teilgenommen.

Amen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY


Mitglied des Unionsparlaments
MITGLIED - KONSERVATIV-DEMOKRATISCHE UNION
Doppel-As
Beiträge: 87
Registriert: Di 23. Sep 2008, 17:17
Benutzeravatar
Doppel-As

Beitrag von Bernhard Leber »

Zieht unter den Klängen der Orgel in die Kathedrale ein.

Liebe Gemeinde,
in der Heiligen Schrift lesen wir: "Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind."

Liebe Gemeinde,
selig sind die Sanftmütigen, selig sind die Gerechten, selig sind die Barmherzigen, selig sind die Friedfertigen. Alles klare Worte, und die Mächtigen diese Erde hören sie nicht.
In jüngster Zeit haben wir wieder einen Krieg mitansehen müssen, der im Orceanischen Meer als Seegefecht begann und mit dem Einsatz von Massenvernichtungsmitteln endete: auf hoher See gegen Soldaten und zu Lande gegen Zivilisten. Und als ob das Grauen nicht schon schlimm genug wäre, fordern die Regierungen nun gegenseitig Schuldeingeständnisse. Statt innezuhalten und sich klar drüber zu werden, was sie angerichtet haben, demonstrieren Uneinsichtigkeit. Statt den Frieden aktiv zu suchen, meiden sie den Kontakt.
Der Anspruch, dass die angehäuften Massenvernichtungswaffen nur zur Verteidigung und Abschreckung gehortet werden, wurde auf schrecklichste Weise widerlegt. Sie, die den Einsatz angeordnet und ausgeführt haben, werden sich, wenn nicht hier, so doch einst vor einer höheren Instanz der Gerechtigkeit zu verantworten haben.
Wahrlich, diejenigen, die zur Gewalt greifen, mögen vielleicht kurzfristig Erfolge und große Siege feiern können, ihre gottferne Ideologien mögen vielleicht einleuchtend klingen, aber sie werden ihr Haus auf Sand gebaut haben und ihr Reich wird keinen Bestand haben: Staub, heulender Wind und abbröckelnde Leere wird der gottlosen Herrscher harren, die Siegesfahnen werden zerbrochen und weggefegt werden und die Säulenhallen der Sieger sich in Steinhaufen verwandeln. Die Straßen, über die die Könige reiten, werden im Sand vergraben sein, und Sand wird sich einnisten, wo einst der Herrschende auf seinem Thron saß.
Die Reiche der Tyrannen werden vergehen, und es wird keine Spur von ihnen zurückbleiben. Denn ihr Weg ist der Weg des Todes, und alles Lebendige muss sich von ihnen abwenden. Am Ende aber wird der Tyrann vom Gewicht seiner Opfer erdrückt werden, die Städte, die er geschleift und in Rauch aufgehen ließ, werden neu entstehen, das Korn, welches er verbrannt hat, wird neu gesät werden und der von ihm vergiftete Quell wird wieder rein und klar fließen, über ihren Gräbern wird der Wind der Vergessenheit wehen, und wo einst seine Horden alles Leben niedertrampelten, wird das Gras wachsen und ihre Spuren werden verlöschen.
"Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat." Tausende Male wird das Böse die Erde heimsuchen, und tausende Male wird die Menschheit überleben, um den Boden zu bebauen und ihre Wohnstätten und Gottes Haus zu errichten. Denn das Gute ist unvergänglich. Was der Tyrann aber tut, wird wie Sand durch seine Finger rinnen, und er, seine Werke und seine Taten werden im Sand versinken.

Es singt der Tenor des Kirchenchors und es spielt das Kirchenorchester.

Lasst uns beten:
O Herr, barmherziger Gott, Quelle der Gerechtigkeit und des Friedens, wir bitten Dich, erhöre uns. Gib den Mächtigen dieses Landes und der Welt die Einsicht, zum Wohle der Menschen zu handeln und dem Frieden zu dienen, gib ihnen die Kraft, sich nicht korrumpieren zu lassen und gib ihnen den Mut, sich Unrecht, Gewalt und Unterdrückung entgegenzustellen.
Herr, sei Du mit den Bedrängten und Verfolgten, sei Du mit den Menschen, die in ihrer Not und Verzweiflung nicht ein noch aus wissen, spende ihnen Trost und weise ihnen den rechten Weg.
Herr erbarme Dich unser!

Liebe Gemeinde, lasst uns nun beten, wie Jesus Christus es uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Wendet sich der Gemeinde zu und breitet die Arme aus:

Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.

Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:

Amen

Unter den Klängen der Orgel zieht der Kardinal aus die Kathedrale aus.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Kardinal Bernhard Leber
Erzbischof von St. Luca und
Metropolit der Demokratischen Union
Mitglied im Kollegium der Kardinäle der heiligen und apostolischen Katholischen Kirche
Kaiser
Beiträge: 1153
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:54
Benutzeravatar
Kaiser

Beitrag von Michael Heen »

Saß beim Gottesdienst in einer der mittleren Reihen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Michael Heen
Präsident des Unionsparlaments

Ministerpräsident der Republik Imperia a.D.
Doppel-As
Beiträge: 87
Registriert: Di 23. Sep 2008, 17:17
Benutzeravatar
Doppel-As

Beitrag von Bernhard Leber »

So wie hier läuten in der gesamten Demokratischen Union die Glocken der Kirchen, Kapellen und Kathedralen und rufen die Gläubigen herbei, um für die Seele des verstorbenen Papstes Pius XIV. zu beten.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Kardinal Bernhard Leber
Erzbischof von St. Luca und
Metropolit der Demokratischen Union
Mitglied im Kollegium der Kardinäle der heiligen und apostolischen Katholischen Kirche
Doppel-As
Beiträge: 87
Registriert: Di 23. Sep 2008, 17:17
Benutzeravatar
Doppel-As

Beitrag von Bernhard Leber »

Unter den Tönen der Orgel zieht Erzbischof Kardinal Bernhard Leber in die Kathedrale ein.

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Liebe Gemeinde,
wir lesen in der Heilien Schrift nach Johannes aus dem 20. Kapitel:
"Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus und sie kamen zum Grab. Es liefen aber die zwei miteinander und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab, schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein. Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in das Grab hinein und sieht die Leinentücher liegen, aber das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte. Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsste. Da gingen die Jünger wieder heim.
Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo sie den Leichnam Jesu hingelegt hatten. Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala geht und verkündigt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt. "

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Liebe Gemeinde,
freut Euch, den Christus ist auferstanden!
Sorgt Euch nicht , so sehr uns de
ganze moderne, hochentwickelte, technisierte Welt auch Angst, ja bodenlose Angst vor dem Tod und allen seinen Erscheinungsformen, dem Leiden, den Krankheiten, dem Alter, den Misserfolgen, den Niederlage, dem Abstieg, dem Schmerz macht. Für viele Menschen heißt Leben immer auf der Hut sein vor dem Tod, immer ausweichen, immer fliehen, immer verdrängen - und wenn das nicht mehr reicht: bekämpfen um jeden Preis – auch wenn ich weiß, dass ich am Ende immer der Verlierer bin.
Im Hebräerbrief heißt es: Christus hat den Tod auf sich genommen, „um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Sklaverei verfallen waren“.
Die Furcht vor dem Tod macht zum Sklaven. Wir wollen fliehen. Aber der Tod klebt an uns – wie unser Schatten. Da kann ich auswandern ans andere Ende der Welt: der Todesschatten verfolgt mich. Und wenn ich mich dem Joggen und Walken und dem Gesundheitskult verschreibe: der Tod bleibt an mir dran. Ich kann mich in meine kleine heile Welt zurückziehen: der Tod nistet sich mit mir ein.

Davon – sagt die Schrift - befreit nur einer: Christus. In der Gemeinschaft mit ihm dürfen wir wie die Jünger nach Ostern als neue, als freie Menschen leben in der Freiheit der Kinder Gottes.
Und das heißt konkret: Wenn das Kreuz auf mich zukommt, das, was mein jetziges Leben durchkreuzt, dann brauche ich nicht Panik bekommen, nicht fliehen, nicht ausweichen; dann kann ich es annehmen – im Vertrauen, dass es so sein muss und dass durch das Kreuz das Größere, das Leben Christi kommt.
Ich weiß nicht, ob Sie diesen Gedanken mitvollziehen können. Aber die Spur stimmt ganz bestimmt. Es ist der Weg, den Jesus uns vorausgegangen ist.

Jesus nahm mit seinem Kreuzestod hinweg die Sünden dieser. Er ebnete uns den Weg ins ewige Leben. Er ruft uns zu, dass wir nie den Mut und die Hoffnung und die Freude verlieren sollen, denn der Tod wird nichts anderes sein als das Neugeborenwerden zum ewigen Leben. Welche Perspektive. Welcher weite und freie Horizont. Wo finden wir das – außer bei Jesus Christus.
Deshalb feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung. Und deshalb müssen wir danken: jeden Tag und in jeder Eucharistie. Hier fließen die Quellen, aus denen sich das Leben der Gnade nährt. Darum dürfen wir uns nicht fernhalten, sonst wird unfehlbar wieder der Schatten größer, der Schatten des Todes.
Hier zieht uns Christus, der Herr, der Lebendige zu sich - immer wieder.
Hier deckt er uns armseligen Gästen seinen Tisch des Wortes und des Brotes.
Hier will er Mahl mit uns halten – wie einst mit den verängstigten Jüngern nach seiner Auferstehung. Hier reicht er uns das Brot des Lebens.
Hier danken wir ihm, dem aller Dank gebührt in Zeit und Ewigkeit.
Amen.

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Liebe Gemeinde, wir sprechen nun das Glaubensbekenntnis:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Messdiener bringen den Kelch mit Korporale und Kelchtüchlein und das Meßbuch zum Altar. Der Erzbischof nimmt die Schale mit dem Brot, hält sie über den Altar und spricht leise. Dann stellt er die Schale auf das Korporale. Als nächstes gießt er Wein und ein wenig Wasser in den Kelch und spricht wieder leise. Der Kelch wird anschliessend über den Altar gehalten. Auch der Kelch wird auf das Korporale gestellt. Nun verneigt sich der Erzbischof davor. Dann wäscht er sich die Hände.
Zu den Anwesenden zugewandt, spricht der Erzbischof nun:


Lasset uns beten zu Gott, dem allmächtigen Vater, daß er die Gaben der Kirche annehme zu seinem Lob und zum Heil der ganzen Welt.

Herr, unser Gott, wir bringen das Brot dar, das aus vielen Körnern bereitet, und den Wein, der aus vielen Trauben gewonnen ist. Schenke deiner Kirche, was die Gaben geheimnisvoll bezeichnen: die Einheit und den Frieden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Herr, Heiliger Vater, immer und überall zu danken durch Deinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er ist Dein Wort, durch ihn hast Du alles erschaffen. Ihn hast Du gesandt als unseren Erlöser und Heiland: Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Um Deinen Ratschluß zu erfüllen und Dir ein heiliges Volk zu erwerben, hat er sterbend die Arme ausgebreitet am Holze des Kreuzes. Er hat die Macht des Todes gebrochen und die Auferstehung kundgetan. Darum preisen wir Dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob Deiner Herrlichkeit. Amen.

Hosanna in excelsis deo! Ja, Du bist heilig, großer Gott, Du bist der Quell aller Heiligkeit

Sende Deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib ...

Der Erzbischof macht ein Kreuzzeichen über Schale und Kelch.

... und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach:

Nehmet und esset alle davon: das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.

Der Erzbischof zeigt der Gemeinde nun die konsekrierte Hostie, dann legt er sie auf die Hostienschale und macht eine Kniebeuge.

Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach:

Nehmet und trinket alle daraus: das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Der Erzbischof zeigt der Gemeinde den Kelch, dann stellt er ihn auf das Korporale und macht eine Kniebeuge.

Geheimnis des Glaubens: Deinen Tod, o Herr verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit. Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Deines Sohnes und bringen Dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar. Wir danken Dir, daß Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen. Wir bitten Dich: Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut, und laß uns eins werden durch den Heiligen Geist. Gedenke Deiner Kirche auf der ganzen Erde, und vollende Dein Volk in der Liebe, vereint mit unserem Papst Innozenz V. und allen Bischöfen und Erzbischöfen, unseren Priestern und Diakonen und mit allen, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind.

Der Erzbischof erhebt Hostienschale und Kelch und spricht:

Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm
ist Dir, Gott, allmächtiger Vater,
in der Einheit des Heiligen Geistes
alle Herrlichkeit und Ehre
jetzt und in Ewigkeit!
Amen.

Wir haben den Geist empfangen, der uns zu Kindern Gottes macht. Darum wagen wir zu sprechen:

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Deshalb bitten wir:
Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden.

Gebt nun einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung!

Der Erzbischof bricht die Hostie über die Schale in mehrere Teile zum Zeichen, daß alle von demselben Brot essen und an dem einen Leib Christi teilhaben. Ein kleines Fragment der Hostie senkt er in den Kelch.
Der Domchor singt inzwischen:


"Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt:
erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt:
gib uns deinen Frieden.
Amen."

Der Erzbischof macht eine Kniebeuge, nimmt ein Stück der Hostie, hält es über der Schale und spricht, zur Gemeinde gewendet, laut:

Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.

Herr, ich bin nicht würdig, daß du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.

Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind.

Die Gläubigen, die am Abendmahl teilnehmen, kommen nach vorne, während die Orgel ertönt.
Zu jedem Abendmahlteilnehmer:

Der Leib Christi!

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Nachdem alle am Abendmahl teilgenommen und wieder ihre Plätze eingenommen haben, breitet die Arme aus:

Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.

Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:

Amen.

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Unter den Klängen der Orgel zieht Erzbischof Kardinal Bernhard Leber aus der Kathedrale aus.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Kardinal Bernhard Leber
Erzbischof von St. Luca und
Metropolit der Demokratischen Union
Mitglied im Kollegium der Kardinäle der heiligen und apostolischen Katholischen Kirche
Erleuchteter
Beiträge: 10113
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:56
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Helen Bont »

Hat an dem Gottesdienst teilgenommen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
Doppel-As
Beiträge: 87
Registriert: Di 23. Sep 2008, 17:17
Benutzeravatar
Doppel-As

Beitrag von Bernhard Leber »

Unter den Klängen der Orgel zieht Erzbischof Kardinal Bernhard Leber in die Kathedrale ein.

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Liebe Gemeinde, wir lesen in der Heiligen Schrift bei Lukas im 14. Kapitel:
"Es ging aber eine große Menge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es zu Ende zu führen, damit nicht, wenn er den Grund gelegt hat und kann's nicht zu Ende bringen, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und kann's nicht zu Ende bringen? Oder welcher König zieht aus, um mit einem andern König Krieg zu führen, und setzt sich nicht zuvor hin und hält Rat, ob er mit zehntausend dem begegnen kann, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wenn nicht, so schickt er eine Gesandtschaft, solange jener noch fern ist, und bittet um Frieden. So auch jeder unter euch: Wer sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. Das Salz ist etwas Gutes. Wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit soll man würzen? Es ist weder für den Acker noch für den Mist nütze; sondern man wirft es weg. Wer Ohren hat zu hören, der höre!"

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.

Liebe Gemeinde,
an welcher Stelle steht Jesus in unserem Leben? Jesus gibt zu erkennen, dass er von uns erwartet, dass er für uns nicht an fünfter oder achter Stelle steht, sondern an erster. Also nicht erst nach Vater und Mutter und Frau und Kindern und Brüdern und Schwestern und Freunden und Kameraden und Besitz und Karriere und Gesundheit und Freizeit und Internet und Reise auch noch ein bisschen Religion, sondern es muss umgekehrt gelten: Gott zuerst, Christus zuerst.
Wen kann es wundern, dass sich zu jener Zeit viele Menschen von Jesus abwandten? Immerhin hätten Sie ihr Leben radikal ändern müssen. Und sehr wahrscheinlich wurde es auch den Jüngern unwohl. Und vielleicht fragte Jesus, wie an anderer Stelle, seine Jünger: Wollt ihr auch gehen? Und Petrus antwortet ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“. Soll heißen: Auch wenn wir Dich nicht immer verstehen, so haben wir außer Dir niemand anderen, dem wir folgen können und auf den wir uns felsenfest verlassen können. Nur von Dir können wir ewiges Leben erwarten.
Heute, an diesem Sonntag, ist diese Antwort auch die Antwort von uns Christen an Jesus: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“.
Jesus spricht: „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein“
Jünger Jesu ist nur, wer sein Kreuz trägt, also das was mein Leben durchkreuzt, meine Erwartungen, meine Wünsche, meinen Willen, meinen Stolz, meine Eitelkeit, mein Ego.
Das durchkreuzte Ego; das tut mir weh, das schmerzt; aber allein das bringt mich weiter, lässt mich reifen, menschlich und geistlich.
Jesus mutet uns Einiges zu. nicht zu Durchschnitt und Mittelmaß will er uns führen, er will uns vielmehr über Durchschnittlichkeit und Mittelmäßigkeit hinausbringen und Grpßes aus uns machen.
Das macht er anschaulich mit diesen beiden Bildworten: „Wenn einer von euch einen Turm bauen will“ und: „Wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht“
Wer einen Turm bauen will, der braucht ein gutes Fundament, das das Gewicht trägt. Und jahrelang muss unermüdlich der Turm in die Höhe gebaut werden. Das Fundament ist unser felsenfester Glaube. Ein jeder baut an seinem Lebenshaus, das am Ende einer Prüfung - einer Feuerprobe - unterzogen wird, von der Paulus schreibt: „Ob aber jemand auf dem Grund – der Jesus Christus ist – mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, oder mit Holz, Heu und Stroh weiterbaut; das Werk eines jeden wird offenbar werden. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt“
Stroh und Heu ist das Baumaterial der Menschen, für die der Glaube nur Theorie ist, schöne Gedanken und viele Worte, ohne Leben. Nur wer den christlichen Glauben in seiner ganzen Tragweite erfasst und mit Leben erfüllt, der baut sein Haus aus Gold, Silber, kostbaren Steinen, und nur dieses Lebenshaus wird die Feuerprobe überstehen.
Liebe Brüder und Schwestern, bevor ein jeder einzelne von uns vielleicht jetzt der Versuchung ausgesetzt sein sollte, sich zu sagen, dass dies zu viel für ihn oder sie sei, solltet Ihr Euch die Worte von Petrus ins Gedächtnis rufen: "Herr zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.“
Amen

Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester.


Liebe Gemeinde, wir sprechen nun das Glaubensbekenntnis:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Es singt die Sopranistin des Kirchenchors und es spielt das Kirchenorchester.


Lasset uns beten, wie Jesus uns gelehrt hat:

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Unter den Klängen der Orgel zieht Erzbischof Kardinal Bernhard Leber aus der Kathedrale aus.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Kardinal Bernhard Leber
Erzbischof von St. Luca und
Metropolit der Demokratischen Union
Mitglied im Kollegium der Kardinäle der heiligen und apostolischen Katholischen Kirche
Erleuchteter
Beiträge: 10113
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:56
Benutzeravatar
Erleuchteter

Beitrag von Helen Bont »

Hat am Gottesdienst teilgenommen.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)
Foren Gott
Beiträge: 2577
Registriert: Do 5. Nov 2009, 07:17
Ist ebenfalls beim Gottesdienst in St. Lucia anwesend und ist erstaunt, die Unionskanzlerin im Publikum zu entdecken.
 

POSTREACT(ions) SUMMARY

Bernardo G. Macaluso Bild
Unionskanzler a. D.


Primo Ministro di Herót a. D.
Antworten

Zurück zu „Hérot“