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Herr Kollege Untrial, wie schon gesagt, wenn man die Perspektive ändert, dann ergibt sich ein ganz anderes, und die einzelnen Mosaiksteinchen, die zusammenhanglos bislang nebeneinanderlagen, ergeben plötzlich ein Bild. Und weil das so ist, hat sich ein Untersuchungsausschuss, unter Berücksichtigung der staatsanwaltlichen Ermittlungsergebnisse, natürlich auch mit Fällen von Wahlbetrug zu befassen.
Nun zu Ihrem Magenproblem, Herr Kollege Untrial: Sie sollten sich von Ihrem Arzt ein Antiemetikum verschreiben lassen, oder wenn Sie mehr auf natürliche Mittel setzen, regelmäßig Fencheltee trinken - wäre doch schade um das gute Essen.
 

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Kaiser
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Kaiser

Beitrag von Marko Untrial »

Original von Helmut Hennrich
Nun zu Ihrem Magenproblem, Herr Kollege Untrial: Sie sollten sich von Ihrem Arzt ein Antiemetikum verschreiben lassen, oder wenn Sie mehr auf natürliche Mittel setzen, regelmäßig Fencheltee trinken - wäre doch schade um das gute Essen.
Clown gefrüstückt, Herr Hennrich? Sie sollten wissen das ich das nicht wortwörtlich meine, sondern eher meine Meinung zu Ihren Vorwürfen ausdrücken sollte. :rolleyes:
 

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Marko Untrial
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Original von Marko Untrial

Clown gefrüstückt, Herr Hennrich? Sie sollten wissen das ich das nicht wortwörtlich meine, sondern eher meine Meinung zu Ihren Vorwürfen ausdrücken sollte. :rolleyes:
Das war mir schon klar; ich konnte mir meine letzte Bemerkung jedoch nicht verkneifen.
 

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Original Jonathan von Metternich
(1) Dazu habe ich bereits Stellung genommen und dargelegt, dass entsprechende Operationen nicht stattfinden. Sollten Sie konkrete Indizien dafür haben, dass dies Barnstorvia betreffend oder in anderen Fällen nicht der Wahrheit entspricht, legen Sie uns diese bitte vor.
Ihre Stellungnahme habe ich wohl vernommen, Herr Unionskanzler, doch bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass in diesem Falle Kontrolle besser als blindes Vertrauen ist.
Original Jonathan von Metternich
(2) Weil die Konferenz noch nicht beendet ist, Herr Hennrich. Die Unionsregierung hätte anderenfalls über die Ergebnisse informiert.
Und natürlich liegen auch noch keine Teilergebnisse.
Original Jonathan von Metternich
(3) Wenn Sie den Übungseinsatz in der Antarktis meinen, brauchen wir dafür keinen Untersuchungsausschuss; das Unionsgericht beschäftigt sich ja bereits mit der Angelegenheit.
Ich meine den bewaffneten Einsatz der Unionsstreitkräfte in der Antarktis; ich meine aber auch die geplante Stationierung von Unionsstreitkräften im Gelben Reich und meine ausnahmslos alle sonstigen Operationen der Unionsstreitkräfte während dieser und den beiden letzten Legislaturperioden.
Original Jonathan von Metternich
(4) Ich bin gerne bereit, einem nichtöffentlichen Plenum des Unionsparlaments die Protokolle meiner telefonischen Unterredungen [ICQ] mit Romanow-Bernstein zur Verfügung zu stellen.
Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wobei ich der Überzeugung bin, dass Sie diese Unterlagen auch einem geheim tagenden Untersuchungsausschuss zur Verfügung stellen können.
Original Jonathan von Metternich
(5) Welche konkreten Indizien dafür liegen Ihnen vor?
So, wie ich die Dinge derzeit sehe, besteht ein abstrakter Anfangsverdacht. Diesen Anfangsverdacht zu erhärten oder zu entkräften ist Aufgabe eines Untersuchungsausschusses.
Original Jonathan von Metternich
(7) Auf welcher konkreten Grundlage nehmen Sie dies an?
So stellt sich mir die FDU dar.
Original Jonathan von Metternich
( 8 ) Die Demokratische Union hat im Rahmen der Antarktiskonferenz gemeinsam mit der Republiek de Hollunderlanden einen Antarktisvertrag vorgeschlagen, der Waffentests in der Antarktis ausdrücklich verbietet. Diese Haltung ist im Rahmen der Konferenz auf Zustimmung gestoßen.
Und wie steht es mit der Lagerung von Nuklearwaffen oder sonstigem spaltbarem Material?
Original Jonathan von Metternich
(9) Meine Nachfolge im Unionskanzleramt ist derzeit weder innerhalb noch außerhalb der UFD ein Thema. Wieso sollte sie auch?
Ganz einfach: weil die Menschen in der Regel nicht so in Ihrem Denken eingeschränkt sind, wie Sie es vielleicht gerne hätten, sondern 1 und 1 zusammenzählen und sich nicht wundern, wenn das Resultat 2 ist. Konkret: warum sollte ein Parteivorsitzender, der erst kürzlich seine Partei zu einem Wahlsieg geführt und wieder in Regierungsverantwortung gebracht hat, warum sollte er sein Amt als Parteivorsitzender plötzlich aufgeben? Ganz einfach: weil Sie mit aller größter Wahrscheinlichkeit Ihren Rückzug aus der Unionspolitik einleiten, Herr von Metternich. Wie ich darauf komme? Auch das ist relativ einfach, die Antwort lautet: Deduktion, Herr Unionskanzler.
Original Jonathan von Metternich
(11) Welche konkreten Indizien haben Sie für diese Theorie? Diese These klingt, als stamme sie direkt aus dem Munde eines durch Haftbefehl gesuchten potentiellen Landesverräters.
Auch hier lautet die Antwort: Deduktion. Allerdings verfüge ich auch über ein bischen Phantasie, so dass ich mir recht bildhaft vorstellen kann, wie eine solche Unterhaltung abgelaufen ist. Ihre Reaktion, Herr Unionskanzler, lässt zumindest die Vermutung zu, dass ich der Wahrheit relativ nahe gekommen bin.
Original Jonathan von Metternich
(12) Angesichts des Zustands der Opposition, insbesondere der SPDU, wäre das im Zweifelsfall (der nicht vorliegt) das kleinste Problem.
Tja, wie gesagt, Herr Unionskanzler, ein möglicher Versuchsballon für sich ändernde Zeiten...
Original Jonathan von Metternich
(13) Sie unterstellen also, dass die Unionswahlleiterin mit der Unionsregierung zu diesem Zweck zusammengearbeitet hat?
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen werden in dieser Angelenheit mit Sicherheit bald Aufschluss geben.
Original Jonathan von Metternich
(14) Sie vermischen eines mit dem anderen und hoffen darauf, dass schon etwas Schmutz an der Unionsregierung hängen bleiben wird...
Herr Unionskanzler, ich habe Ihnen meine Sicht der Dinge genannt, die ich eigentlich in nicht-öffentlicher Sitzung vortragen wollte. Sie haben von mir vorgeworfen, ich sei zu unkonkret - nun müssen Sie auch mit dem Konkretm umgehen können. Ihr Vorwurf, zeugt von wachsender Nervosität bei Ihnen; ich vermute mal, weil ich der Realität schon sehr nahe gekommen bin.
 

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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:33
Sie vermuten falsch, aber ich gestehe offen ein, dass ich Schwierigkeiten habe, eine angemessene Form der Ruhe zu bewahren, wenn man mir ersten vorwirft, geheime Spionagetätigkeiten in Barnstorvia betreiben zu lassen, zweitens vorwirft, die atomare Aufrüstung der Demokratischen Union zu betreiben, und drittens vorwirft, ich habe Wahlfälschung betrieben - und sich viertens nicht einmal genötigt sieht, auch nur den Funken eines Indiz' vorzulegen. Das hat mit Nervosität wenig, mit Ärger schon mehr und mit Abscheu und Empörung fast alles zu tun.

Meine Damen und Herren, entschuldigen Sie mich; ich bin in wenigen Minuten wieder da. Vielleicht fängt sich Herrn Hennrichs Phatasie auch wieder, während ich mir einen Kaffee hole und vor dem Gebäude eine Zigarette rauche.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
Duke of Osbury, Earl of Alsted and Baron Hughes
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 21:18
Herr Unionskanzler, ich habe Ihnen meine Sichtweise der Dinge dargelegt. Ob diese so richtig ist oder nicht wird ein Untersuchungsausschuss zu ergründen haben. Parallel kann von mir aus gerne das Unionsparlament in geheimer Sitzung Akteneinsicht nehmen.
 

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