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Erleuchteter
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Liebe Mitbürger,
liebe Freunde!

Die vergangenen Tage haben geradezu atemberaubende Auseinandersetzungen, öffentliche Anpreisungen und lebendiges Desintresse am und um das Amt des Unionspräsidenten gezeigt.

Wie kann das höchste Amt in der Union, unser höchster Repräsentant im In- und Ausland, ein derartiges Desinteresse hervorrufen? Sicher, derzeit gibt es ein allgemeines politisches Desinteresse in der Union - aber das ist nicht der einzige Grund. Das Amt hat sich den letzten Jahren immer mehr auf dem Rückzuge befunden, sich aus der Lebenswirklichkeit der Menschen verabschiedet. "Der Unionspräsident? Der fertigt doch die Gesetze aus?", so oder so ähnlich ist wohl die häufigste Reaktion der Bürger, befragt nach dem Unionspräsidenten.

So kann und darf es nicht weitergehen, ich will das ändern. Der Unionspräsident muß im Leben der Menschen in unserer Union wieder eine Rolle spielen! Es kann kein Zustand sein, sich nicht aus Manuri herauszuwagen, nicht den Kontakt mit dem Bürger auch noch im letzten Winkel der Union zu suchen. Als Unionspräsident würde ich mein Amt nicht nur aus Manuri heraus ausüben, ich würde in die Länder gehen, ich würde zu den Menschen gehen. Der Unionspräsident sollte eine ganze Reihe von der Länderbesuchen durchführen, um den Menschen Gelegenheit ihn kennenzulernen; die Person, die eine Identifikations- und Repräsentationsfigur für die gesamte Union sein sollte.

Dabei bietet sich auf diesem Wege die wunderbare Gelegenheit auf der einen Seite die Vielfalt der Union, ihrer Länder und ihrer Menschen herauszustellen, auf der anderen Seite aber auch die gemeinsame Seite zu betonen.

Als Unionspräsident möchte ich im Gespräch bleiben mit den Menschen, wissen wo der Schuh drückt. Der Dialog mit Unions- und Landespolitikern soll ausgebaut werden und die Funktion des Unionspräsidenten als Mittler wieder mehr hervorgerufen werden. Wichtige Reformen unserer Union dürfen nicht im Klein-Klein untergehen - der Unionspräsident kann seine Rolle als unparteiisches, aber nicht unpolitisches Oberhaupt der Union gewinnbringend nutzen.

Liebe Mitbürger,
liebe Freunde,
sollte ich Unionspräsident werden, will ich mit allen Menschen in der Union zusammenarbeiten. Für eine wiedererstarkte Union, die Freude am politischen Diskurs hat, die Stolz auf ihre vielfältigen Wurzeln ist und gleichzeitig sich als starke Gemeinschaft präsentiert. Zusammen mit engagierten Kräften in Union und Ländern will ich unsere Außendarstellung verbessern, uns auch im Ausland wieder als aktiven Standort erscheinen lassen. Ich will die zeremonielle Rolle ernst nehmen und ich will die politische Rolle ernst nehmen - ich möchte euer Unionspräsident sein. Gebt mir die Chance dazu!
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Eine gute Rede mit lobenswerten Inhalten.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:36
War das aber nicht das erklärte Ziel aller bisherigen Unionspräsidenten? ?(

Ich meine, eine gewisse Lethargie grundsätzlicher Art macht sich in der Union ja schon lange breit. Besonders aber in der Beziehung zwischen Union und Länder. Viele Diskussionen sind gestartet, aber keine zu einem wirklichen Abschluss gebracht worden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Politik tatsächlich an den Ländern vorbei geht. Natürlich sollten die Länder in ihrer Selbstverwaltung so weit wie möglich frei sein, aber oftmals, ich denke hier besonders an Salbor da ich dort beheimatet bin, schaffen sie es einfach nicht und brauchen dringend die Unterstützung der Union. Vielleicht eine Aufgabe für den Innenminister oder einen speziellen Länderbeauftragten? Keine Ahnung! Aber ganz gewiss nicht in der Form, dass zwei Länderverwaltungen zusammen gelegt werden. Ich glaube, das wäre der falsche Weg.

Naja, wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn es schon einen Unionspräsidenten geben soll oder muss, dass sich dieser dieses ganz besonderen Problems annehmen würde.
 

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Anna Maria von Kurzschluss
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Nun, es wäre eine Rolle des Unionspräsidenten, einen Veränderungsprozeß anzustoßen und zwischen den verschiedenen Interessensgruppen vermittelnd zu wirken.

Meiner persönliche Auffassung ist, daß wir mittlerweile an Länderfusionen und uns "gesundschrumpfen" sollten - ein Unionsland sollte schon eine gewisse Mindestbürgerzahl aufweisen; Länder machen nur dann Sinn, wenn dort auch Leben, Wettbewerb stattfinden kann.

Es gibt immer wieder Widerstand gegen Fusionen, aus diesem Grunde habe ich die Verwaltungsgemeinschaften ins Spiel gebracht - mein Favorit sind sie nicht, bestenfalls eine Übergangslösung.

Tatsächlich würde ich aber als Unionspräsident versuchen moderierend zu wirken, es kommt dabei letztlich nicht auf meine Ansicht an, sondern darauf, zu welchen Veränderungen die Menschen in der Union bereit sind. Ich würde mir wünschen, es wären Länderfusionen. ;)
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Naja, ich denke, dass die Länder irgendwie schon unter der Obhut der Union stehen und man daher von dieser Seite aus entsprechend schützend die Hand darüber halten und notfalls die wichtigsten Verwaltungsfunktionen übernehmen sollte, bis sie sich regeneriert haben.

Aber egal wie, wäre nur schön, wenn es da endlich mal eine klare Linie und damit Sicherheit für die Länder geben würde. :)
 

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Anna Maria von Kurzschluss
parteilos, unbestechlich
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Naja, klar. Letztlich kann der Unionspräsident da natürlich nur Anstöße geben, dafür fehlt ihm in diesem Bereich die aktive Rolle.

Wichtig ist aber auch, daß er seine zeremonielle Rolle als Staatsoberhaupt wieder stärker wahrnimmt. Dazu gehören kulturelle Veranstaltungen, die der Unionspräsident veranstalten kann, wie etwa ein Dichterwettbewerb oder "Jugend musiziert" o.ä., genau so wie die Ehrung verdienter Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Der Unionspräsident ist Identifikations- und Integrationsfigur für die Union - das funktioniert aber nur, so er auch entsprechende Veranstaltungen anbietet. Darin würde ich eine meiner Hauptaufgaben sehen.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:36
Oh, ich könnte mir gut vorstellen, dass er den Mediator zwischen Unionsregierung und Ländervertreter abgibt, wobei natürlich ein diskussionsfähiges Konzept vorliegen müsste. Blind darauf los reden bringt meistens nichts.

Wenn schon Kultur, dann hilft vielleicht nur ein größeres Event...... Mikrolympische Winterspiele 2011. Das bringt viele Gäste ins Land. 8)
 

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Anna Maria von Kurzschluss
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Original von A. M. von Kurzschluss
Oh, ich könnte mir gut vorstellen, dass er den Mediator zwischen Unionsregierung und Ländervertreter abgibt, wobei natürlich ein diskussionsfähiges Konzept vorliegen müsste. Blind darauf los reden bringt meistens nichts.
Genau. Dazu Hajo P.:
;)
Wenn schon Kultur, dann hilft vielleicht nur ein größeres Event...... Mikrolympische Winterspiele 2011. Das bringt viele Gäste ins Land. 8)
Ja, aber das kann nur eine Maßnahme sein. Uns bringen olympische Spiele nichts, wenn das Land lethargisch ist und sich niemand interessiert. Einen Schritt nach dem anderen, sozusagen.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Okay, Reanimation ist angesagt. Vielleicht sollte man Neubürger für die DU begeistern und deren Motivation und Engagement nutzen den alten Hasen zu neuem Leben zu verhelfen.

Jetzt fragen Sie mich aber nicht wie genau das funktionieren soll. Ich bin da nicht so die Eventmanagerin. ;) Mir ist aber aufgefallen, dass es oftmals schwer ist hier Fuß zu fassen, vor allem wenn sich die "Alten" in Diskussionen verlieren, die unendlich viel Bezug auf die Vergangenheit nehmen. Um da mithalten und mitreden zu können muss man erstmal das Geschichtsbuch der DU studieren. Aber wer hat die Muße dazu? Damit bremst man die Neuen aber aus.

Naja, Sie als "alter Hase" und vielleicht neuer Unionspräsident werden da sicherlich eine Lösung finden. ;)
 

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Anna Maria von Kurzschluss
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Auch wenn ich mit Hajo's Ideen und Ansichten persönlich nicht immer voll und ganz konform gehe, ich stehe voll und ganz zur Wahlempfehlung unserer KDU, die ich auch ganz persönlich so umsetzen werde.
Hajo ist für mich einfach DER starke, aktive und routinierte Politiker und Mensch, der in dieser Zeit ein guter Ideengeber, Vermittler, Schlichter und Staatsoberhaupt sein kann und sollte. So jemanden, der auf breiter Basis aktzeptier ist im ganzen Land, brauchen wir jetzt.
 

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