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Registriert: Mi 27. Okt 2010, 18:17
Sehr geehrter Herr Unionspräsident,
erst nachdem die Wahl zum Staatsoberhaupt der Demokratischen Union Ratelon verschoben werden musste, da der einzige Bewerber, der seine Kandidatur fristgemäß angemeldet hatte, von dieser zurückgetreten war, haben sie Ihre Kandidatur für eine zweite Amtszeit angekündigt. Das wirft sicherlich nicht nur für mich einige Fragen auf.
Warum haben Sie nicht bereits auf die erste Wahlausschreibung hin ihre Kandidatur für eine weitere Amtszeit erklärt? Haben Sie eigentlich gar keine Lust mehr? Oder sind Sie mit Ihrer eigenen Amtszeit selbst so unzufrieden, dass Sie ein blamables Ergebnis oder gar ein Scheitern in einer Ja/Nein-Abstimmung besorgt haben? Oder haben Sie einen Gegenkandidaten befürchtet, den Sie nicht glaubten besiegen zu können?
Jetzt stehen Sie, dass werden Sie sicherlich selbst wissen bzw. zumindest nachvollziehen können, irgendwie als Notnagel da. Vorbehaltlich einer Verwirklichung der Ankündigung der FLA, einen eigenen Kandidaten zu präsentieren, sind Sie sowas wie schlechtestenfalls nur die einzige Alternative zu Herrn Nein und einer folgenden Vakanz des Amtes des Unionspräsidenten auf unbestimmte Zeit. Und das im zweiten Anlauf, einen Unionspräsidenten zu wählen.
Sehen Sie sich unbeschadet dessen als substanziell attraktivere Wahloption gegenüber einer bewusst in Kauf genommenen Vakanz des Amtes des Unionspräsidenten? Welchen Unterschied sehen Sie darin, ob demnächst weiterhin Sie oder gemäß der Vertretungsregelung der Präsident des Unionsrates Gesetze und Ernennungsurkunden unterschreibt?
Welche Ideen und Impulse gingen Ihrer Meinung während Ihrer endenden Amtszeit als Unionspräsident von Ihnen aus? Welche Ideen und Impulse wollen Sie während einer möglichen zweiten Amtszeit aussenden?
Welche Beurteilung einer möglichen zweiten Amtszeit erwarten Sie seitens der Bürger sowie Ihrer selbst? Mehr oder weniger Zufriedenheit, oder keinen Unterschied? Wenn mehr Zufriedenheit, warum denken Sie, dass Sie diese nicht bereits in Ihrer ersten Amtszeit erreichen konnten? Wenn weniger Zufriedenheit, warum treten Sie dann erneut an?
Wie zufrieden sind Sie selbst mit Ihrer endenden Amtszeit? Und wie zufrieden sind Ihrer Einschätzung die Bürger mit Ihnen?
Wo sähen Sie Ratelon am Ende einer möglichen zweiten Amtszeit für Sie, und welchen Anteil würden Sie Ihrer Erwartung daran haben?
Schließlich: wenn Sie als Bürger vor der Wahl stünden, einen Unionspräsidenten Jan-Claudius von Blomkohl wiederzuwählen, würden Sie es tun, oder nicht? Wie würden Sie Ihre Entscheidung begründen?
Hochachtungsvoll
Ragna Sigurdsdóttir
erst nachdem die Wahl zum Staatsoberhaupt der Demokratischen Union Ratelon verschoben werden musste, da der einzige Bewerber, der seine Kandidatur fristgemäß angemeldet hatte, von dieser zurückgetreten war, haben sie Ihre Kandidatur für eine zweite Amtszeit angekündigt. Das wirft sicherlich nicht nur für mich einige Fragen auf.
Warum haben Sie nicht bereits auf die erste Wahlausschreibung hin ihre Kandidatur für eine weitere Amtszeit erklärt? Haben Sie eigentlich gar keine Lust mehr? Oder sind Sie mit Ihrer eigenen Amtszeit selbst so unzufrieden, dass Sie ein blamables Ergebnis oder gar ein Scheitern in einer Ja/Nein-Abstimmung besorgt haben? Oder haben Sie einen Gegenkandidaten befürchtet, den Sie nicht glaubten besiegen zu können?
Jetzt stehen Sie, dass werden Sie sicherlich selbst wissen bzw. zumindest nachvollziehen können, irgendwie als Notnagel da. Vorbehaltlich einer Verwirklichung der Ankündigung der FLA, einen eigenen Kandidaten zu präsentieren, sind Sie sowas wie schlechtestenfalls nur die einzige Alternative zu Herrn Nein und einer folgenden Vakanz des Amtes des Unionspräsidenten auf unbestimmte Zeit. Und das im zweiten Anlauf, einen Unionspräsidenten zu wählen.
Sehen Sie sich unbeschadet dessen als substanziell attraktivere Wahloption gegenüber einer bewusst in Kauf genommenen Vakanz des Amtes des Unionspräsidenten? Welchen Unterschied sehen Sie darin, ob demnächst weiterhin Sie oder gemäß der Vertretungsregelung der Präsident des Unionsrates Gesetze und Ernennungsurkunden unterschreibt?
Welche Ideen und Impulse gingen Ihrer Meinung während Ihrer endenden Amtszeit als Unionspräsident von Ihnen aus? Welche Ideen und Impulse wollen Sie während einer möglichen zweiten Amtszeit aussenden?
Welche Beurteilung einer möglichen zweiten Amtszeit erwarten Sie seitens der Bürger sowie Ihrer selbst? Mehr oder weniger Zufriedenheit, oder keinen Unterschied? Wenn mehr Zufriedenheit, warum denken Sie, dass Sie diese nicht bereits in Ihrer ersten Amtszeit erreichen konnten? Wenn weniger Zufriedenheit, warum treten Sie dann erneut an?
Wie zufrieden sind Sie selbst mit Ihrer endenden Amtszeit? Und wie zufrieden sind Ihrer Einschätzung die Bürger mit Ihnen?
Wo sähen Sie Ratelon am Ende einer möglichen zweiten Amtszeit für Sie, und welchen Anteil würden Sie Ihrer Erwartung daran haben?
Schließlich: wenn Sie als Bürger vor der Wahl stünden, einen Unionspräsidenten Jan-Claudius von Blomkohl wiederzuwählen, würden Sie es tun, oder nicht? Wie würden Sie Ihre Entscheidung begründen?
Hochachtungsvoll
Ragna Sigurdsdóttir
Freidenkerin, Querulantin, Patriotin
Ratelon für immer - "Demokratische Union" nimmer!
Ratelon für immer - "Demokratische Union" nimmer!
Beiträge: 1363
Registriert: So 12. Okt 2008, 23:26
Sehr geehrte Frau Sigurdsdóttir,
es freut mich jedes Mal, wenn junge Bürgerinnen und Bürger ein Interesse für Politik zeigen. Das zeigt mir, dass in diesem Land doch noch so manches funktioniert, wenn wir es schaffen einen Nachwuchs zu züchten, der sich in diesem Land engagieren möchte und Sachen kritisch hinterfragt. Ich möchte nun auf Ihre zahlreichen Fragen eingehen.
Durchaus bin ich mir bewusst, dass meine nun recht spontan wirkende Kandidatur Fragen aufwirft. Die Erklärung für meine Entscheidung ist, so denke ich, eine ziemlich einfache. Mit dem Ablauf meiner Amtszeit hatte ich erwartet, dass es nun an der Zeit wäre die Verantwortung an eine andere Person ab zu geben und einen Wechsel in das politische Tagesgeschäft in Betracht zu ziehen. Ich konnte nicht ahnen, dass aber das Desinteresse an einer Kandidatur von weiteren Personen so groß ist, bzw. auch es problematisch war einen Kandidaten zu finden, der auch am Ende gewillt war, sich dieser Verantwortung zu stellen. Auf Grund der Entwicklung der Sachen habe ich meine persönlichen Ambitionen zurück gestellt und bin stattdessen gewillt der Union weiterhin für eine weitere Amtsperiode zu dienen als Staatsoberhaupt.
Ich empfinde es als wichtig das alle Ämte dieser Union mit Personen besetzt sind, die diese Arbeit auch gerne verrichten wollen. Ich habe viel Freude an diesem Amt und werde dieses Amt auch weiterhin mit großem Spaß und Leidenschaft ausführen. Ich halte nicht davon, dieses Amt einem sogenannten Dummen anzuhängen, nur weil kein anderer sich dafür findet. Das finde ich verantwortungslos.
Ich habe schon seit längerem keine Diskussion bezüglich des Amtes des Unionspräsidenten gehört. Ich bewerte dieses Fernbleiben der Thematik in der Öffentlichkeit als ein Zeugnis dessen, dass sich die Bevölkerung nicht an meiner Amtsführung stört. Wäre dem so, so hätten sich hierzu Stimmen gemeldet.
Ich erwarte, dass die nächsten Regierung weiterhin mit mir kooperieren werden, um der Union im Allgemein dienen zu können. So erwarte ich, dass die Unionsregierung weiterhin den Kontakt zu mir suchen wird, so wie ich ihn auch zu ihr gesucht habe.
Ich hoffe ich konnte somit Ihren Fragen beantworten.
es freut mich jedes Mal, wenn junge Bürgerinnen und Bürger ein Interesse für Politik zeigen. Das zeigt mir, dass in diesem Land doch noch so manches funktioniert, wenn wir es schaffen einen Nachwuchs zu züchten, der sich in diesem Land engagieren möchte und Sachen kritisch hinterfragt. Ich möchte nun auf Ihre zahlreichen Fragen eingehen.
Durchaus bin ich mir bewusst, dass meine nun recht spontan wirkende Kandidatur Fragen aufwirft. Die Erklärung für meine Entscheidung ist, so denke ich, eine ziemlich einfache. Mit dem Ablauf meiner Amtszeit hatte ich erwartet, dass es nun an der Zeit wäre die Verantwortung an eine andere Person ab zu geben und einen Wechsel in das politische Tagesgeschäft in Betracht zu ziehen. Ich konnte nicht ahnen, dass aber das Desinteresse an einer Kandidatur von weiteren Personen so groß ist, bzw. auch es problematisch war einen Kandidaten zu finden, der auch am Ende gewillt war, sich dieser Verantwortung zu stellen. Auf Grund der Entwicklung der Sachen habe ich meine persönlichen Ambitionen zurück gestellt und bin stattdessen gewillt der Union weiterhin für eine weitere Amtsperiode zu dienen als Staatsoberhaupt.
Ich empfinde es als wichtig das alle Ämte dieser Union mit Personen besetzt sind, die diese Arbeit auch gerne verrichten wollen. Ich habe viel Freude an diesem Amt und werde dieses Amt auch weiterhin mit großem Spaß und Leidenschaft ausführen. Ich halte nicht davon, dieses Amt einem sogenannten Dummen anzuhängen, nur weil kein anderer sich dafür findet. Das finde ich verantwortungslos.
Ich habe schon seit längerem keine Diskussion bezüglich des Amtes des Unionspräsidenten gehört. Ich bewerte dieses Fernbleiben der Thematik in der Öffentlichkeit als ein Zeugnis dessen, dass sich die Bevölkerung nicht an meiner Amtsführung stört. Wäre dem so, so hätten sich hierzu Stimmen gemeldet.
Ich erwarte, dass die nächsten Regierung weiterhin mit mir kooperieren werden, um der Union im Allgemein dienen zu können. So erwarte ich, dass die Unionsregierung weiterhin den Kontakt zu mir suchen wird, so wie ich ihn auch zu ihr gesucht habe.
Ich hoffe ich konnte somit Ihren Fragen beantworten.
Jan-Claudius von Blomkohl Cullen
Unionspräsident a.D.
Unionspräsident a.D.
Beiträge: 31
Registriert: Di 26. Okt 2010, 16:34
Erleuchteter
Beiträge: 3494
Registriert: Fr 4. Sep 2009, 03:09
Naja, auf die Frage nach Ideen und Impulsen haben Sie nicht geantwortet, geschätzer Herr Unionspräsident.
Desweiteren möchte ich nochmals feststellen, dass das Amt des Unionspräsidenten durchaus wichtig und richtig für die DU ist und es von daher auch auf jedenfall besetzt werden sollte und besetzt werden muss. "Notlösungen" sollten wir hier gar nicht erst diskutieren, wie z. B. die "Besetzung" des Amtes mit dem Unionsratspräsidenten, usw.
Desweiteren gibt es ja evtl. noch einen weiteren Kandidaten, auch ausserhalb der FLA
Desweiteren möchte ich nochmals feststellen, dass das Amt des Unionspräsidenten durchaus wichtig und richtig für die DU ist und es von daher auch auf jedenfall besetzt werden sollte und besetzt werden muss. "Notlösungen" sollten wir hier gar nicht erst diskutieren, wie z. B. die "Besetzung" des Amtes mit dem Unionsratspräsidenten, usw.
Desweiteren gibt es ja evtl. noch einen weiteren Kandidaten, auch ausserhalb der FLA
Beiträge: 573
Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:36
Kann mir bitte jemand sagen, was Herr Blomkohl Cullen in der nun abgelaufenen Amtszeit an Aufgaben ausgeführt hat, außer Ernennungen und Entlassungen vorzunehmen? Ich habe die hiesige Politik bis dato leider nicht so aufmerksam verfolgt, so dass ich da mal nachfragen muss.
Anna Maria von Kurzschluss
parteilos, unbestechlich
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Beiträge: 1369
Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Er hat ein Wichtiges gesicht gemacht....Original von A. M. von Kurzschluss
Kann mir bitte jemand sagen, was Herr Blomkohl Cullen in der nun abgelaufenen Amtszeit an Aufgaben ausgeführt hat, außer Ernennungen und Entlassungen vorzunehmen? Ich habe die hiesige Politik bis dato leider nicht so aufmerksam verfolgt, so dass ich da mal nachfragen muss.
Nein mal im Ernst, dieses Abstellgleis ist schlicht verschwendung von Steuergeldern. Man sollte das Amt des Unionspräsidenten endlich abschaffen.
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
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Registriert: Mo 9. Jul 2007, 23:04
Das Amt des Unionspräsidenten ist unabdingbar.
Sollte dieses ehrenwerte Amt abgeschafft werden, würde der Unionskanzler dessen Funktionen "erben", was zu einer übermächtigen Position des Kanzlers führte, welche gewiss nicht gewünscht ist.
Sollte dieses ehrenwerte Amt abgeschafft werden, würde der Unionskanzler dessen Funktionen "erben", was zu einer übermächtigen Position des Kanzlers führte, welche gewiss nicht gewünscht ist.
Seine kaiserliche Hoheit
Georg-Friedrich von Jagonburg
Kaiserlicher Kronprinz von Imperia
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Beiträge: 1369
Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Selbstverständlich zieht man nicht irgendeine Schraube aus dem getriebe und lässt bild weiterlaufen. Es ist gemeint das Amt des Unionspräsidenten Abzuschaffen und das System dem entsprechen anzupassen.Original von Georg Friedrich von Jagonburg
Das Amt des Unionspräsidenten ist unabdingbar.
Sollte dieses ehrenwerte Amt abgeschafft werden, würde der Unionskanzler dessen Funktionen "erben", was zu einer übermächtigen Position des Kanzlers führte, welche gewiss nicht gewünscht ist.
Zuletzt geändert von Hans Sack am Fr 29. Okt 2010, 00:09, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
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Registriert: Mo 26. Apr 2010, 18:06
Beiträge: 2240
Registriert: Di 1. Jan 2008, 17:14
Gerade die Demokratische Union braucht in ihrem politischen Streit besser mal eine Integrationsfigur. Dem ist aber keiner der letzten Unionspräsidenten so wirklich nachgekommen. Ich denke, wir brauchen nur bessere Kandidaten, dann ist dieses Amt auch ordentlich ausgefüllt und nicht nur als Staatsnotar tätig. Dazu könnte man auch jemand anderen mit den tatsächlich umgesetzten Aufgaben betrauen.
Prof. Dr. Pandora FriedmannRektorin der Volkby School of Politics
Bürgermeisterin von Winchester
Unionskanzlerin a.D.