Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin von RadioTelevision Freistein; wir bringen die Nachrichten.Weg frei für Kanzlerwechsel
SPDU-Kanzlerkandidat Sean William Connor
Kommisarisch amtierende Unionskanzlerin Helen BontEtwa fünf Wochen nach der Wahl zum 31. Unionsparlament scheint überraschender Weise doch noch der Weg frei für einen Kanzlerwechsel zu sein. Wie die Tageszeitung "Der Merkur" in seiner jüngsten Ausgabe unter Berufung aus parteiinterne Kreise der CSP berichtete, haben sich die Christsozialen auf die Tolerierung einer von den Sozialdemokraten SPDU-Minderheitsregierung verständigt. Des weiteren verhandeln SPDU und CSP über die Bildung einer Koalitionsregierung. Diese Verhandlungen, so zitiert "Der Merkur" den CSP-Abgeordneten Franz Sendlhofer, stünden kurz vor dem Abschluss.
Damit hat die CSP den Weg frei gemacht für die Wahl des SPDU-Vorsitzenden Sean William Connor zum nächsten Unionskanzler. Connor scheiterte in zwei Wahlgängen. Sollte der dritte Wahlgang mit Hilfe der Stimme des CSP-Abgeordneten Franz Sendlhofer gelingen, wird Connor demnächst die derzeit kommissarisch amtierende Unionskanzlerin Helen Bont ablösen.
Im Merkur wird darüber hinaus der CSP-Vorsitzende Graf von Falkenstein mit der Aussage zitiert, insbesondere auf die innen-, sozial-, wirtschafts-, arbeitsmarkt- und außenpolitischen Fragen hätten CSP und SPDU annehmbarere Kompromisse gefunden.
Franz Sendlhofer war im letzten Wahlkampf mit dem Versprechen angetreten, auf keinen Fall den SPDU-Vorsitzenden Connor zum Uninoskanzler mitzuwählen.
Die öffentliche Reaktion, insbesondere von FLA und KDU fielen zum Teil harsch aus. Einhellig lautete der Vorwurf auf Wahlbetrug: der KDU-Politiker erinnerte an die von Sendlhofer gegebene "Garantie", Connor nicht zum Unionskanzler zu wählen und sprach von einem schlechten Start für die CSP und von "purer Wählertäuschung".
Der FLA-Vorsitzende Sylvain Rousseau-Mason schloss eine Zusammenarbeit mit der CSP aus und sprach mit Blick auf die zu erwartende SPDU-CSP-Regierung von einer, so wörtlich, "Totgeburt".
Ebenfalls KDU-Generalsekretär Gerhard Cheman sprach von Wortbruch und Lüge.
Der CSP-Vorsitzende Graf von Falkenstein wies den Vorwurf des Wahlbetrugs zurück und sprach im Zusammenhang mit der Wahlaussage, Connor nicht zum Uninoskanzler zu wählen, von einem "Ausspruch und kein Versprechen in einer emotional aufgeladenen Debatte". Jetzt da der Wähler entschieden habe und die Gemüter abgekühlt seien, müsse rational und pragmatisch gehandelt werden. Die SPDU habe inhaltlich sehr gute Angebote gemacht und CSP und SPDU könnten zusammen sowohl im Unionsparlament als auch im Unionsrat dringend benötigte Reformen durchführen.
Auch der SPDU-Vorsitzend Connor verteidigte die kommende Regierungsbildung mit der CSP, für die sich bereits eine breite Mehrheit innerhalb der SPDU abzeichne: es sei wichtig, dass der Wählerwille akzeptiert worden sei und ein Dialog zwischen den Parteien stattgefunden habe.
Je nachdem, ob man die ursprünglich vorgesehenen sieben Abgeordneten oder die tatsächlichen sechs Abgeordneten zugrunde legt, verfügen Sozialdemokraten und Christsoziale über eine absolute oder gar eine Zwei-Drittel-Mehrheit.
Sozialgesetzgebung auch in Roldem
Auf Antrag des Landtagsabgeordneten Tony Gold befasst sich das Parlament von Roldem ebenfalls mit einem Sozialversicherungsgesetz. Nach dem Willen des Antragsstellers sollen unverschuldet in Not geratene Bürger Roldems uterstützt und ihnn so das Fortführen eines normalen Lebens ermöglicht werden.
Abesichert werden sollen das Risiko der Arbeitsosigkeit wegen Krankheit, Behinderung oder Unternehmensschlißung. Die Einzelfallprüufung soll den Kommunen übertragen werden.
Tod eines Senators
US-Senator Norman HodgesDas Mitglied des US-Senats, Norman Hodges ist tot. Er wurde leblos in seiner Wohnung im US-Bundesstaat Freeland aufgefunden.
Über die Todesursache ist noch nichts bekannt, doch halten sich derzeit hartnäckig die Gerüchte, der Senator sei vergiftet worden. Die Sicherheitsbehörden haben sich noch nicht geäußert; die Polizei ermittelt. Die Bundespolizei FBI bot den Behörden vor Ort nach Anweisung durch den Attorney General sofort Hilfe bei der Aufklärung des Falles an.
Neue Partei in Astor gegründet
Gründer der Liga der Liberalen John Nathan HopeNach Jahrzehnten des Dualismus zwischen Repulikanern und Demokraten scheint sich die Parteienlandschaft in Astor weiter aufzufächern: nach der Kommunistischen Partei Astors wurde nun die Liga der Liberalen gegründet.
Der Gründer, John Nathan Hope begründete diesen Schritt hauptsächlich mit dem Niedergang der Republikanischen Partei: die Demokratie lebe in Astor von einer starken Opposition und dem politischen Wettbewerb lebe. Diese Rolle soll wohl nun die Liga der Liberalen übernehmen.
Spionagevorwürfe belasten Beziehungen
US-Präsident Richard Grey
Chinopischer Reichskanzler Pan Qiu MaSpionagevorwürfe belasten die astorisch-chinopischen Beziehungen.
Mitte August teilte die astorische Firma Phobos auf einer Pressekonferenz mit, es hätten sich Hinweise darauf verdichtet, das ein hochrangiger Manager der Maretinabteilung von Phobos hohe Bestechungsgelder von chinopischen Unternehmen und Unternehmen aus Kyowakoku angenommen und dafür hoch sensible Entwicklungsinternas geliefert habe.
Aus firmeninternen Kreisen hieß es, dass intern mit Hochdruck an der Aufklärung gearbeitet werde. Über die Höhe des verursachten Schadens konnten keine Angaben gemacht werden.
Wie es weiter in gut unterrichteten Kreisen heißt, soll der Manager aufgelogen sein, weil er e-mails von seinem Dienstlaptop abgeschickt und vergessen habe, verdächtige e-mails zu löschen.
Die Bestechungsgelder, so hieß es weiter, dürften sich auf mehrere Hunderttausend astorusche Dollar belaufen.
Bereits einen Tag nach der Pressekonferenz wies die chinopische Wirtschaftsministerin die Vorwürfe als beleidigend zurück und kündigte an, dass dieser Vorgang ein Nachspiel haben werde.
Die Affaire überschattet auch den Staatsbesuch von US-Präsident Richard Grey in Chinopien. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören war, soll der chinopische Reichskanzler Pan Qui Ma während der Verhandlungen über einen astorisch-chinopischen Grundlagenvertrag gegenüber dem US-Präsidenten die Vorwürfe "aufs Schärfste" zurückgewiesen haben. Grey habe daraufhin versucht die Lage zu entschärfen: Die Firma Phobos habe der astorianischen Regierung einen Bericht vorgelegt, wonach es sich bei der Firma wohl nur um eine Aktion von einzelnen Personen, nicht aber von ganzen Firmen gehandelt habe. Bei den weitergegebenen Informationen habe es sich lediglich um Informationen aus dem Logistikbereich gehandelt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht werden sollten.
Grey erklärte zudem gegenüber dem chinopischen Reichskanzler, dass die Beweislage zu dünn sei, als dass die Regierung hier irgendeinen Akt von krimineller Energie feststellen könnte.
Staatsbesuch in der Demokratischen Union
Außenminister Mabewes Karl B. MjanjaZu einem Staatsbesuch in der Demkratischen Union ist der Außenminister Nambewes, Karl B. Mjanja, eingetroffen. Er wurde von Unionskanzlerin und Außenministerin Helen Bont am Flughafen von Manuri begrüßt, von wo sie beide ins Unionskanzleramt fuhren.
Die Gespräche dauern zur Stunde noch an.

