Jungspund
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Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Nachdem das Präsidentenamt in Deutschland zwar partiell hohes Ansehen genießt, aber als Institution weder eine realpolitische Rolle spielt, noch eine Königswürde repräsentiert, wäre das zu überlegen.
Viele mit der Situation der Zeit und mit der Politik unzufriedene Deutsche wünschen sich einen aktiven Bundespräsidenten, der der "politischen Kaste" die Meinung "der Bürger" serviert. Ein Gegenpol gegen die herrschenden Politiker. Theoretisch könnte die Politik einen "Anti-Präsidenten" als Placebo aufstellen, der die Wut in der Bevölkerung etwas kanalisiert. Aber: Auf Dauer würde das auch nicht aufgehen, die Wut würde sich vermutlich eher noch steigern, da der Präsident keine konkrete politische Autorität hat und die veränderungswollenden Bevölkerungsteile dann die Forderungen "ihres" Präsidenten erst recht umgesetzt sehen wollen würden.
Viele mit der Situation der Zeit und mit der Politik unzufriedene Deutsche wünschen sich einen aktiven Bundespräsidenten, der der "politischen Kaste" die Meinung "der Bürger" serviert. Ein Gegenpol gegen die herrschenden Politiker. Theoretisch könnte die Politik einen "Anti-Präsidenten" als Placebo aufstellen, der die Wut in der Bevölkerung etwas kanalisiert. Aber: Auf Dauer würde das auch nicht aufgehen, die Wut würde sich vermutlich eher noch steigern, da der Präsident keine konkrete politische Autorität hat und die veränderungswollenden Bevölkerungsteile dann die Forderungen "ihres" Präsidenten erst recht umgesetzt sehen wollen würden.
Damian Fuller
Profi
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Gutes Argument.Original von Richard Stresemann
Ich bin dafür, dass das Amt abgeschafft wird. In den Ländern geht es auch, warum nicht im Bund? Deutschland muss sparen - sparen wir uns Wulff.
Wulff wäre beim Amtsende, also nach zweimal 5jähriger Legislatur, 61 Jahre. Dann lebt der min. noch 25 Jahre. Das bedeutet min. 25 Jahre, lebenslänglich bis ins Grab, die vollen Bezüge als Bundespräsident. (ein Walter Scheel lebt ja auch immernoch). Insofern sollte es schon aus Spargründen ein älterer Präsident machen, ich sag mal, 70-75+
Dabei sollte man sogar überlegen, ob - wenn jemand wie Köhler zurücktritt - er nicht seinen Anspruch auf die Bezüge verliert wegen mangelnder Pflichterfüllung.
Doppel-As
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In einer Umfrage der - mithin ja doch nicht ganz regierungsfernen - FAZ meinen satte 86 % (!), Joachim Gauck wäre der bessere Bundespräsident als Wulff.
Zuletzt geändert von Richard Stresemann am Sa 5. Jun 2010, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Mit Gauck ist Rot-grün ein echter Hammer gelungen, soviel ist klar. SPON schreibt "Oppositionskandidat Gauck spaltet Schwarz-Gelb".Original von Richard Stresemann
In einer Umfrage der - mithin ja doch nicht ganz regierungsfernen - FAZ meinen satte 86 % (!), Joachim Gauck wäre der bessere Bundespräsident als Wulff.
Bernardo G. Macaluso 
Unionskanzler a. D.
Primo Ministro di Herót a. D.

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Doppel-As
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Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Die Opposition hat aber insofern ein Problem, als Gauck NIEMALS Stimmen von der Ex-SED kriegen wird. Und selbst wenn die FDP geschlossen wechseln würde, wäre das keine Mehrheit für Gauck.Original von Bernardo Macaluso
Mit Gauck ist Rot-grün ein echter Hammer gelungen, soviel ist klar. SPON schreibt "Oppositionskandidat Gauck spaltet Schwarz-Gelb".
Gauck könnte also frühestens im dritten Wahlgang gewählt werden.
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