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Haudegen
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Haudegen

Beitrag von Carmen I. »

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Hab den Test auch mal gemacht.
  • Zentrum: 60/100

    SPD: 58/100

    Piraten: 57/100

    NPD: 56/100

    FDP: 54/100

    Linke: 52/100

    CDU: 49/100

    Grüne: 47/100
Hier wundert mich nichts. Bin doch durch und durch Ruhrpottkind =)
 

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Carmen von Hohenburg-Lohe
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SRM
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Beitrag von SRM »

Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Ehrlich?
Jopp, schriftlich locker mindestens eine Note besser als mündlich. ;)
 

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Foren Gott
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Original von Lord Macshire
Warum sollte dem Lehrer es nicht zu stehen, über andere Menschen, seine Schüler, zu beurteilen ? Das ist genau die Aufgabe eines Lehrers. Und was hat das mit Demokratie zu tun ? Hier wird jetzt wirklich ein Fass aufgemacht.
Nein, Aufgabe des Lehrers ist es, zu lehren. Natürlich gehört dazu in der Praxis auch Bewertung, allerdings die Bewertung von Leistungen, nicht die von Charaktermerkmalen.
zu 2.) das ist ein Pauschalargument, was absolut haltlos ist und so überhaupt nicht nachgewiesen werden kann, aber Hauptsache mal, was dazu geschrieben.
Was soll haltlos und unnachweisbar daran sein, dass eine Kopfnote keine Leistung benotet? Dass das System in der Praxis so funktioniert, dass nur auffällige Fälle tatsächlich benotet werden, ist natürlich ein a-priori-Argument aber gegen dessen Stichhaltigkeit hast Du nichts vorgebracht.
zu 3.) es gibt neben den normalen Leistungsmerkmalen, also was einer kann, ja auch sog. "soft skills", die ebenso entscheidend sind. Dazu gehören eben solche Dinge wie Ordnung, Fleiß, Aufmerksamkeit und Betragen.
Diese sind aber nicht in der für ordinale Skalierung gebotenen Schärfe zu beurteilen. Und selbst wenn das möglich wäre, ist es doch sehr zweifelhaft, ob dies in der Praxis verwirklicht werden kann, zumal der Lehrer ja keine Begründung mit Bezug auf einen eindeutigen Erwartungshorizont für die Kopfnoten vorlegen muss.
 

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Original von Bernardo Macaluso
Nein, Aufgabe des Lehrers ist es, zu lehren. Natürlich gehört dazu in der Praxis auch Bewertung, allerdings die Bewertung von Leistungen, nicht die von Charaktermerkmalen.
Das hätten die Sklaventreiber vom Arbeitgeberverband zwar gerne so, aber eigentlich hat die Schule vor allem den Charakter zu formen. So heißt es etwa in Art. 131 der Bayerischen Verfassung:

"Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt."
 

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Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Registriert: So 14. Feb 2010, 01:29
Nur geht dem Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes vor:

"Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht."

Der Staat schafft Schulen als Dienstleistungseinrichtungen für seine Bürger und deren Kinder (besser wäre es, er gäbe an privaten Schulen einzulösende Bildungsgutscheine aus, aber das ist ein anderes Thema). Er ist aber nicht berechtigt, in Schulen Untertanen nach seinem Gusto zu formen.
 

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Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
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Original von Melissa Adelaide
Nur geht dem Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes vor:
Geht dem gar nicht vor, weil der Bund in Sachen Bildung nach Art. 70 GG keine Gesetzgebungskompetenz hat. Zudem spricht Art. 6 GG von "Erziehung", Art. 131 BayVerf dagegen von "Bildung". Die schulische Sphäre ist nach Art. 7 Sache des Staates.
 

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Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Original von Richard Stresemann

Das hätten die Sklaventreiber vom Arbeitgeberverband zwar gerne so, aber eigentlich hat die Schule vor allem den Charakter zu formen. So heißt es etwa in Art. 131 der Bayerischen Verfassung:

"Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt."
Zum einen kann man eine solche Auffassung natürlich kritisieren, zumal selbst konsevative Politiker sie im Allgemeinen heute nicht mehr teilen.

Zum anderen mag es unstrittig sein, dass eine Art von staatsbürgerlicher Erziehung zum Auftrag des Lehrers gehört. Diese staatsbürgerlicher Erziehung kann aber gerade nicht darin bestehen, dass der integrierte und angepasste Typ positiv sanktioniert wird und der problematische und abweicherlische Typ negativ. Und genau dahin führt das System der Kopfnoten.
 

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Haudegen

Beitrag von Carmen I. »

Ich als Mutter sage mal ganz entschieden: Ihr habt doch einen Knall! Ich lasse mir doch nicht in meine Erziehung hinein reden, so lange sie nicht zum Nachteil meines Kindes ist. Gehts noch? Und als mündiger Bürger nehme ich meine Pflichten noch immer selbst wahr!

Bayerische Verfassung..... tsss..... die Bayern sind sowieso bissel anders als alle anderen Bundesbürger. :rolleyes:

Und überhaupt: Die Schulen jammern doch selbst immer, dass sie keine Erziehungseinrichtungen und auf die Zusammenarbeit mit den Eltern angewiesen sind. Dann sollen sie sich auch aus der Bewertung der Charaktereigenschaften der Kinder heraus halten. Ende der Durchsage!

Weg mit den Kopfnoten !!!
 

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Carmen von Hohenburg-Lohe
Kaiserin von Dreibürgen
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Die Lehrer suchen es sich ja nicht aus, die müssen die Kopfnoten vergeben. Ich halte die übrigens ebenfalls für großen Quatsch. Da bekamen stille Schüler ne 2 in Mitarbeit, genau wie der Knallkopp (=ich), nur wurde mir noch in Fleiß, Betragen oder Ordnung was reingedrückt. Interessiert hats aber keinen. Meine Eltern lieben mich auch so. ;)
 

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Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
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Registriert: Mo 26. Apr 2010, 18:06
Bei einigen Fragen musste ich "neutral" antworten, weil ich bei diesen Fragestellungen in der gefragten Form weder "Dafür" noch "Dagegen" war.

Ergebnis:

72 von 96 Punkten - FDP
69 - CDU

61 - AUF

53 - PIRATEN
49 - Volksabstimmung

37 - GRÜNE
36 - SPD

27 - DIE LINKE
 

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Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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