Beiträge: 929
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 14:17
Beiträge: 650
Registriert: So 14. Feb 2010, 01:29
Beiträge: 2240
Registriert: Di 1. Jan 2008, 17:14
SPD: 92 von 102
Linke: 90
Grüne: 89
Die PARTEI: 79
Piraten: 79
NPD: 52
FDP: 38
CDU: 36
Ich bin anscheinend richtig verortet.
So Fragen, wie die zum islamischen Religionsunterricht, stecken einen auch in eine falsch Ecke, wenn man Religionsunterricht in staatlichen Schulen ablehnt. Naja...
Denn Sinn von Kopfnoten konnte ich im Übrigen noch nicht einmal durchdringen. Vielleicht kommt ja jetzt die große Aufklärung.
Linke: 90
Grüne: 89
Die PARTEI: 79
Piraten: 79
NPD: 52
FDP: 38
CDU: 36
Ich bin anscheinend richtig verortet.
So Fragen, wie die zum islamischen Religionsunterricht, stecken einen auch in eine falsch Ecke, wenn man Religionsunterricht in staatlichen Schulen ablehnt. Naja...
Denn Sinn von Kopfnoten konnte ich im Übrigen noch nicht einmal durchdringen. Vielleicht kommt ja jetzt die große Aufklärung.
Prof. Dr. Pandora FriedmannRektorin der Volkby School of Politics
Bürgermeisterin von Winchester
Unionskanzlerin a.D.
Beiträge: 650
Registriert: So 14. Feb 2010, 01:29
Tipp: wenn ich weiß, dass sowohl zustimmende oder ablehnende Positionen der verglichenen Parteien in eine jeweils völlig andere Richtung gehen als meine Meinung, dann wähle ich "neutral" aus.Original von Pandora Friedmann
So Fragen, wie die zum islamischen Religionsunterricht, stecken einen auch in eine falsch Ecke, wenn man Religionsunterricht in staatlichen Schulen ablehnt. Naja...
Ein Beispiel aus dem NRW 2010 Wahl-O-Maten ist die Frage nach mehr Zuwanderern im öffentlichen Dienst. Meines Erachtens sollten die Stellen dort nach fachlicher Qualifikation besetzt werden, ohne Ansehen der Person des Bewerbers. Ich kann nicht sagen, ob ich für oder gegen mehr Migranten im öffentlichen Dienst bin. Ich für die bestqualifizierten Personen im öffentlichen Dienst. Ob die nun Migranten oder nicht sind, ist mir wurscht.

Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
Beiträge: 257
Registriert: Do 5. Nov 2009, 16:32
So geht es mir auch mit Frauenquoten ...Ein Beispiel aus dem NRW 2010 Wahl-O-Maten ist die Frage nach mehr Zuwanderern im öffentlichen Dienst. Meines Erachtens sollten die Stellen dort nach fachlicher Qualifikation besetzt werden, ohne Ansehen der Person des Bewerbers. Ich kann nicht sagen, ob ich für oder gegen mehr Migranten im öffentlichen Dienst bin. Ich für die bestqualifizierten Personen im öffentlichen Dienst. Ob die nun Migranten oder nicht sind, ist mir wurscht.
Abgesandte des reekza bunda
Beiträge: 2577
Registriert: Do 5. Nov 2009, 07:17
Nun ja, dass ein Lehrer die Mittel benotet, mit denen man seine fachspezifischen Leistungen erbringt und insbesondere auch Noten darauf gibt, wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält, ist schon ein ganz besonders angestaubtes Relikt autoritärerer Jahrhunderte. Dabei handelt es sich natürlich um ein Mittel einer aggressiven Bürokratie: Angestrebt wird eine radikale Komplexitätsreduktion, mit dem man komplexe Zusammenhänge wie das Verhalten und die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen auf zwei ordinale Skalen reduziert. Dabei sind drei Aspekte zu krisieren: 1.) gesteht man dem Lehrer eine Kompetenz zur Beurteilung anderer Menschen zu, die ihm so nicht zusteht. Allein der Gedanke einer solchen objektiven Beurteilung durch die Staatsgewalt ist an sich schon undemokratisch. 2.) sind Kompfnoten in der Praxis nicht "leistungsgerecht". Zum einen wird gar keine Leistung benotet, was die Note als Maß sowieso schon untauglich macht. Zum anderen erhalten - insbesondere bei Klassenstärken jenseits von 30 - unauffällige Schüler gleichmäßig gute Kopfnoten, während die auffälligen Fälle näher untersucht werden und dann schlecht benotet werden. Somit sind Kopfnoten ein Mittel zur Diskriminierung auffälliger Elemente. 3.) sind die Kopfnoten nicht nur ein Mittel zur Kommunikation zwischen Schüler und Lehrern sondern diese haben auch Wirkung auf Eltern und spätere Arbeitgeber. Insbesondere Eltern aus Schichten mit geringer Bildung neigen dazu, dem Lehrer und dessen Expertise ohne große Vorbehalte zu vertrauen. Somit nehmen sie auch Kopfnoten für voll und sanktionieren ihr Kind für eine 3 in "Sozialverhalten" genauso wie etwa für eine 3 in "Mathematik". Bzgl. Arbeitgebern können schlechte Kopfnoten im Extremfall negative Karriereverläufe zur Folge haben, was widersinnig ist, weil hinter schlechten Kopfnoten im Allgemeinfall eben keine nichterbrachten Leistungen oder fehlende Kompetenzen stehen sondern Anomalitäten in der Persönlichkeitsentwicklung während der Schulzeit oder sogar bloß die Rolle im sozialen System Schulklasse.Original von Franz Sendlhofer
Was mich wundert, ist die Frage zu den Kopfnoten. Wieso wird da in NRW immer so ein ewiges Geschiss drum gemacht? Meine ganze Schulzeit über hatte ich Kopfnoten. Damit hatte nie jemand ein Problem und schlechte Kopfnoten hatte sich immer jeder selbst zuzuschreiben.
Bernardo G. Macaluso 
Unionskanzler a. D.
Primo Ministro di Herót a. D.

Unionskanzler a. D.
Primo Ministro di Herót a. D.
Profi
Beiträge: 1103
Registriert: So 14. Jun 2009, 08:37
Die Argumentation halte ich aber mit Verlaub für eindeutig übertrieben. Hier wird ein Popanz veranstaltet, der der Sache überhaupt nicht dienlich ist. Typisch links PC-Gequatsche.Original von Bernardo Macaluso
...
Warum sollte dem Lehrer es nicht zu stehen, über andere Menschen, seine Schüler, zu beurteilen ? Das ist genau die Aufgabe eines Lehrers. Und was hat das mit Demokratie zu tun ? Hier wird jetzt wirklich ein Fass aufgemacht.
zu 2.) das ist ein Pauschalargument, was absolut haltlos ist und so überhaupt nicht nachgewiesen werden kann, aber Hauptsache mal, was dazu geschrieben.
zu 3.) es gibt neben den normalen Leistungsmerkmalen, also was einer kann, ja auch sog. "soft skills", die ebenso entscheidend sind. Dazu gehören eben solche Dinge wie Ordnung, Fleiß, Aufmerksamkeit und Betragen.
Haudegen
Beiträge: 779
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 21:10
Da ich gehe ich ganz mit dir konform, wenn ich mal so meinen Sohnemann betrachte. Der weiß mehr, als er sich selbst zutraut, verbaut sich seine Noten aber wegen "mangelnder Beteiligung am Unterricht". Ich könnte ausrasten, wenn ich darüber nachdenke, dass die Beteiligung 50 % einer Note ausmachen soll. Hallo? Ich denke ab einem gewisssen Alter (evt. Oberstufe) muss der Unterricht nicht mehr von der Beteiligung leben.Original von Melissa Adelaide
Kopfnoten sind Kasperletheater für ganz schlichte Gemüter. ...
Andererseits sind sie aber auch nicht dümmer als die Noten in den sog. "mündlichen Fächern". Die sagen auch nichts brauchbares über das Wissen eines Schülers und die Fähigkeit, sein Wissen anzuwenden, aus.
Es sollte einfach in allen Unterrichtsfächern schriftliche oder protokollierte mündliche Prüfungen geben. Die liefern objektive Ergebnisse.
Und diese Kopfnoten..... sind die nicht so pralle ist man für sein Leben abgestempelt, auch wenn man möglicherweise im Rahmen einer Ausbildung ein ganz anderes Verhalten an den Tag legen würde, weil z. B. das Umfeld angenehmer ist.
Also.... abschaffen!
Carmen von Hohenburg-Lohe
Kaiserin von Dreibürgen
Vorsitzende des MicroKulturavereins
Beiträge: 11945
Registriert: So 25. Mär 2007, 10:50
Haudegen
Beiträge: 779
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 21:10
Ehrlich? Da leg ich gar keinen Wert mehr drauf. Dieser scheiß Schuldruck der nervt uns beide! Und keiner weiß wofür eigentlich. Denn was er beruflich (sehr wahrscheinlich) machen möchte, da bräuchte er eigentlich gar kein Abi für. :rolleyes:
Carmen von Hohenburg-Lohe
Kaiserin von Dreibürgen
Vorsitzende des MicroKulturavereins

