Doppel-As
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Nein. Erstens, weil das in unserem System nicht geht, weil es eben wirklich nicht zu finanzieren sein wird. Zweitens, weil die Folgen sozialpolitisch gesehen verheerend wären, weil noch mehr Menschen noch weniger Sinn in ihrem Dasein hätten.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Schöner Einwurf. Mensch braucht das Gefühl gebraucht zu werden.Original von Richard Stresemann
Nein. Erstens, weil das in unserem System nicht geht, weil es eben wirklich nicht zu finanzieren sein wird. Zweitens, weil die Folgen sozialpolitisch gesehen verheerend wären, weil noch mehr Menschen noch weniger Sinn in ihrem Dasein hätten.
Abgesandte des reekza bunda
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Zum Vermeiden der gleichen Diskussion an zwei Stellen zur selben Zeit verweise ich betreffend des Bedarfs an Arbeitskraft auf meinen Beitrag hier.
Und aus der Perspektive eines Wohlfahrtsstaates sind Konzentrationen großer Vermögen in den Händen einzelner ein Segen. Ein Gesellschaftsmitglied mit einem Einkommen von 1 Million € und 999 Gesellschaftsmitglieder mit einem Einkommen von 0 € sind für ihn auf Grund seines Prinzips der progressiven Besteuerung wirtschaftlich günstiger als 1000 Gesellschaftsmitglieder mit einem Einkommen von jeweils 1000 €. Zudem fördert diese Ungleichheit auch seine politische Akzeptanz, da er ja zur Umverteilung notwendig und da ist und schließlich und vor allem seine Selbstzweckhaftigkeit. Sinn des Wohlfahrtsstaates ist ja nicht die eigentliche Umverteilung, sondern der Unterhalt des dazu notwendigen bürokratischen Apparates. Ein Wohlfahrtsstaat der die relative Bedürftigkeit beseitigt hat sich selbst überflüssig gemacht.
Darum wird er auch niemals ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Dieses entzöge ihm ja die bequeme Möglichkeit, durch Festsetzung willkürlicher Prozentwerte des Durchschnittseinkommens "Arme" zu bestimmen, die er zu versorgen hat. Egal wo er die Grenze zieht, dass bedingungslose Grundeinkommen müsste diese nur erreichen bzw. minimal überschreiten, und schon gibt es keine relativ Armen mehr. Die monatliche Überweisung des entsprechenden Geldbetrages an jedes Gesellschaftsmitglied könnte dann wirklich ein Computerprogramm übernehmen, Arbeit im Sinne staatlicher Verwaltungstätigkeit wäre überflüssig.
Und aus der Perspektive eines Wohlfahrtsstaates sind Konzentrationen großer Vermögen in den Händen einzelner ein Segen. Ein Gesellschaftsmitglied mit einem Einkommen von 1 Million € und 999 Gesellschaftsmitglieder mit einem Einkommen von 0 € sind für ihn auf Grund seines Prinzips der progressiven Besteuerung wirtschaftlich günstiger als 1000 Gesellschaftsmitglieder mit einem Einkommen von jeweils 1000 €. Zudem fördert diese Ungleichheit auch seine politische Akzeptanz, da er ja zur Umverteilung notwendig und da ist und schließlich und vor allem seine Selbstzweckhaftigkeit. Sinn des Wohlfahrtsstaates ist ja nicht die eigentliche Umverteilung, sondern der Unterhalt des dazu notwendigen bürokratischen Apparates. Ein Wohlfahrtsstaat der die relative Bedürftigkeit beseitigt hat sich selbst überflüssig gemacht.
Darum wird er auch niemals ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Dieses entzöge ihm ja die bequeme Möglichkeit, durch Festsetzung willkürlicher Prozentwerte des Durchschnittseinkommens "Arme" zu bestimmen, die er zu versorgen hat. Egal wo er die Grenze zieht, dass bedingungslose Grundeinkommen müsste diese nur erreichen bzw. minimal überschreiten, und schon gibt es keine relativ Armen mehr. Die monatliche Überweisung des entsprechenden Geldbetrages an jedes Gesellschaftsmitglied könnte dann wirklich ein Computerprogramm übernehmen, Arbeit im Sinne staatlicher Verwaltungstätigkeit wäre überflüssig.

Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
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Davon kann keine Rede sein. Der Staat dient den Interessen der herrschenden Klasse. Er blutet sogar seine eigene Lebensader aus!
http://www.sueddeutsche.de/politik/510/507666/text/
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Und wer ist die herrschende Klasse? In einer Demokratie bestimmt nicht die wirtschaftlich Potentesten, da diese stets eine zahlenmäßig überschaubare Minderheit sind. Die herrschende Klasse in Deutschland sind die aus eigener Kraft wirtschaftlich nicht Überlebensfähigen, die die Mehrheit des Elektorats stellen.
Vollzugsdefizite im Steuerrecht sind ein Beleg für schlechtes administratives Management, aber nicht für eine willentliche oder gar systematische Privilegierung Steuerpflichtiger gegenüber Transferleistungsempfängern. Was die Finanzbeamten nicht eintreiben, beschafft man sich eben im Kreditwege. Was die Sozialbehörden aber nicht auszahlen, fehlt dem Elektorat und verstimmt dieses folglich. Der Beamte beim Sozial- oder Versorgungsamt ist für den Wohlfahrtsstaat im Zweifel wichtiger als der Finanzbeamte.
Vollzugsdefizite im Steuerrecht sind ein Beleg für schlechtes administratives Management, aber nicht für eine willentliche oder gar systematische Privilegierung Steuerpflichtiger gegenüber Transferleistungsempfängern. Was die Finanzbeamten nicht eintreiben, beschafft man sich eben im Kreditwege. Was die Sozialbehörden aber nicht auszahlen, fehlt dem Elektorat und verstimmt dieses folglich. Der Beamte beim Sozial- oder Versorgungsamt ist für den Wohlfahrtsstaat im Zweifel wichtiger als der Finanzbeamte.

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Aber über die von ihnen kontrollierten Medien einen hervorragenden Einfluss auf das Wahlvolk haben und über Lobbyisten und Korruption direkt mitregieren.Original von Melissa Adelaide
Und wer ist die herrschende Klasse? In einer Demokratie bestimmt nicht die wirtschaftlich Potentesten, da diese stets eine zahlenmäßig überschaubare Minderheit sind.
Ei, bei wem nimmt man denn die Kredite auf? Am Ende gar bei den Kapitalisten, die dann in Zins und Zinseszins baden?Was die Finanzbeamten nicht eintreiben, beschafft man sich eben im Kreditwege.
Richtig, denn wenn die Menschen hungern, dann machen sie Revolution, und das kann die herrschende Klasse nicht wollen.Was die Sozialbehörden aber nicht auszahlen, fehlt dem Elektorat und verstimmt dieses folglich. Der Beamte beim Sozial- oder Versorgungsamt ist für den Wohlfahrtsstaat im Zweifel wichtiger als der Finanzbeamte.
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Einmal liegen die finanziellen Möglichkeiten des von den Parteien kontrollierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks wohl jenseits der Neidgrenze jedes deutschen Medienmoguls. Zudem ist das Privatfernsehen tendenziell eher unpolitisch, gäbe es nicht den Rundfunkstaatsvertrag hätten etwa die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe ihre jämmerlichen Pseudonachrichten bekanntlich längst ganz aus dem Programm gekickt und durch noch eine "Doku-Soap" ersetzt. Ihren auf hippes Infotainment amerikanischer Machart gestylten "Nachrichten"sender N24 wollten sie ja auch schon abstoßen, aber haben nicht mal einen Käufer gefunden. Und im Printbereich besitzt doch auch nur Springer das Potenzial zur Massenmobilisierung, der aber ist so staatstreu wie nur was.Original von Richard Stresemann
Aber über die von ihnen kontrollierten Medien einen hervorragenden Einfluss auf das Wahlvolk haben und über Lobbyisten und Korruption direkt mitregieren.
Ei, bei wem nimmt man denn die Kredite auf? Am Ende gar bei den Kapitalisten, die dann in Zins und Zinseszins baden?
Richtig, denn wenn die Menschen hungern, dann machen sie Revolution, und das kann die herrschende Klasse nicht wollen.
Tatsächlich profitiert ja nun auch das Big Business vom aufgeblähten Wohlfahrtsstaat, etwa in Gestalt von Subventionen, Lohnkostenzuschüssen oder auf diese Weise. "Corporate Welfare" der ganz eigenen Art.
Was dieses dabei scheinbar nur übersieht ist, dass es langfrisitg eine Fehlspekulation ist dem Staat immer mehr Geld zu leihen, damit er seine Verbindlichkeiten die er bereits bei einem hat überhaupt noch bedienen kann. Irgendwann muss er die Notbremse in Gestalt einer massiven Geldentwertung ziehen und die sprichwörtlich gewordenen "Peanuts" eines Herrn Kopper bekommen eine ganz neue Bedeutung.

Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
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Maybe. Aber systemkritisch sind sie sicher nicht. Gerade weil sie unpolitisch sind, verherrlichen sie das (u.a. kapitalistische) System.Original von Melissa Adelaide
Zudem ist das Privatfernsehen tendenziell eher unpolitisch,
Die Rechnung werden nicht die Profiteure des Systems bezahlen. Die sind hinreichend in Sachwerte investiert, für die ist eine Geldentwertung sogar vorteilhaft (weil sie relativ zur Masse gesehen weniger verlieren und damit wiederum relativ gesehen sogar reicher als zuvor aus einer Geldentwertung hervorgehen).Irgendwann muss er die Notbremse in Gestalt einer massiven Geldentwertung ziehen und die sprichwörtlich gewordenen "Peanuts" eines Herrn Kopper bekommen eine ganz neue Bedeutung.
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