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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Vielleicht sollte man sich auch überlegen, warum man Positionen vertritt, die man bestimmten Personengruppen gegenüber nicht rechtfertigen kann. Dafür mag es Gründe geben - aber grade der exzessive Alkoholkonsum scheint ja vielen einerseits "cool" - gegenüber Altersgenossen - und peinlich - gegenüber Personalchefs, diesen Göttern der Postmoderne. Wie stehen die wohl tatsächlich dazu?

Bestimmte Profileinträge sind geradezu inflationär vorhanden (ich sag nur "Interessen: weggehen" - was auch immer so toll daran sein soll, einen Aufenthaltsort zu verlassen... - "Party, Sport"), sind geradezu Zugehörigkeitssymbole, Mitgliedskennzeichen. Herdentiere.
 

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Haudegen
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Beitrag von vSzP »

Original von Konrad Grimm
Vielleicht sollte man sich auch überlegen, warum man Positionen vertritt, die man bestimmten Personengruppen gegenüber nicht rechtfertigen kann. Dafür mag es Gründe geben - aber grade der exzessive Alkoholkonsum scheint ja vielen einerseits "cool" - gegenüber Altersgenossen - und peinlich - gegenüber Personalchefs, diesen Göttern der Postmoderne. Wie stehen die wohl tatsächlich dazu?
Dieses Doppelspiel ist doch für heutige Generationen typisch. Man möchte es vielen recht machen und überall dazugehören. Nicht umsonst schießen ja diese ganzen Plattformen wie Pilze aus dem Himmel: studi und schülervz, myspace, xing etc. pp. Wenn man im studivz nicht in mindestens 10 asozialen gruppen ist gilt man gleich als out oder spießer. vor dem personalchef möcht man dann natürlich nicht angeben, dass man arbeit eigentlich scheiße findet und lieber den lieben langen Tag rumpoppt und rumsäuft. Aber das sagt natürlich auch keiner. Diese Generation ist feige und überfressen.
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Amber Marie Ford
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Beitrag von Konrad Grimm »

Mal langsam mit dem Beifall:

Wir sollten nicht automatisch annehmen, dass die "hedonistische" (in Anführungszeichen, denn dieses Verhalten hedonistisch zu nennen wäre eine Beleidigung für den Hedonismus) Einstellung die reale und die leistungsorientierte Einstellung die falsche ist.

Angesichts der Janusköpfigkeit - welcher ist denn nun der richtige? Was ist Rolle, was Realität?
Sind am Ende gar alles Rollen?
 

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Dieses Doppelspiel ist doch für heutige Generationen typisch. Man möchte es vielen recht machen und überall dazugehören. Nicht umsonst schießen ja diese ganzen Plattformen wie Pilze aus dem Himmel: studi und schülervz, myspace, xing etc. pp. Wenn man im studivz nicht in mindestens 10 asozialen gruppen ist gilt man gleich als out oder spießer. vor dem personalchef möcht man dann natürlich nicht angeben, dass man arbeit eigentlich scheiße findet und lieber den lieben langen Tag rumpoppt und rumsäuft. Aber das sagt natürlich auch keiner. Diese Generation ist feige und überfressen.
Genau. Immer schön verallgemeinern. Alle, die ich kenne,die bei solchen Plattformen angemeldet sind, wollen dort Leute kennen lernen und Spaß haben.
 

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Patrick van Bloemberg-Behrens
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Original von vSzP
Dieses Doppelspiel ist doch für heutige Generationen typisch. Man möchte es vielen recht machen und überall dazugehören. Nicht umsonst schießen ja diese ganzen Plattformen wie Pilze aus dem Himmel: studi und schülervz, myspace, xing etc. pp. Wenn man im studivz nicht in mindestens 10 asozialen gruppen ist gilt man gleich als out oder spießer. vor dem personalchef möcht man dann natürlich nicht angeben, dass man arbeit eigentlich scheiße findet und lieber den lieben langen Tag rumpoppt und rumsäuft. Aber das sagt natürlich auch keiner. Diese Generation ist feige und überfressen.
Du willst behaupten, dass es ein besonderes Merkmal unserer Generation ist, vor Gleichgestellten über Arbeit und Disziplin zu schimpfen und sich beim Vorgesetzten anders zu verhalten?
 

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"Wir saufen nur an Tagen die mit g enden und Mittwochs" ist (und das ist noch ein harmloses Beispiel).
=)
Ich weiß nicht, ob für einen Personalchef anhand der Auswahl der Gruppen ein Profil der Person erstellbar ist. Ich würde daran zumindest zweifeln. Die Seiten sind in der Regel recht aussagelos. Ich habe aber mal nachgeschaut, ob ich in irgendwelchen "verfänglichen" Gruppen bin. Ich muss feststellen: Bis auf eine, die vielleicht der genannten sehr nah kommt ("Mit Alkohol lebt man kürzer - aber dafür sieht man das doppelte!" :D) ist meine Gruppenauswahl harmlos. Wie aber gesagt halte ich das gesamte Profil, von mir aber auch von allen anderen, die ich dort kenne, für nichtsaussagend.
 

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Dr. iur. Sean William Connor
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Beitrag von vSzP »

Genau. Immer schön verallgemeinern. Alle, die ich kenne,die bei solchen Plattformen angemeldet sind, wollen dort Leute kennen lernen und Spaß haben.
Ja, richtig. Spaß haben. Jeder möchte 24 Stunden am Tag Spaß haben. Deswegen trifft man sich zu mehrtätigen Saufgelagen, hockt vor der Playstation (bzw. die Kinder aus nicht ganz so verwöhnten Haushalten hocken in Bushaltestellen), trifft sich zum rumgammeln. Das ganze wird dann durch Studenten (sollte das nicht eigentlich die Elite des Landes sein?) gekrönt, die im StudiVZ im tiefsten Dreck wühlen oder wöchentlich mehrere Sexdate über diese Plattform abwickeln. Ganz nach dem Motto "Wer mich gruschelt, will mich bumsen" (eine dortige Gruppe).

Und damit man dann ganz cool wird, verlinkt man in seiner Freundesliste Menschen, die man eigentlich garnicht kennt. Hauptsache aber, ich stell mich als jemand da der 120 Millionen Freunde hat, mindestens ebensoviel Sex und ebensoviele Biersorten kennt.

Warum muss ich Menschen verlinken, die ich garnicht kenn? Warum muss ich irgendwo dazugehören? Warum wird so viel darauf geachtet, was andere von mir denken?
Du willst behaupten, dass es ein besonderes Merkmal unserer Generation ist, vor Gleichgestellten über Arbeit und Disziplin zu schimpfen und sich beim Vorgesetzten anders zu verhalten?
Unsere Generation übertreibt es aber und ich glaube schon, dass der Hang, soviele Menschen wie nur möglich "kennenzulernen", heute deutlich größer ist als in anderen Generationen.

Und ich halte unsere Studentengeneration schon für ziemlich daneben. Wert auf eine anständige, universale Bildung legt heute kaum noch jemand. Früher waren Studenten angesehene Leute die eine wissenschaftliche Karriere einschlugen. Durch Kuschelnoten, vereinfachte Abiturverfahren und der "Spaß ist geil"-Mentalität sind Studenten heute verwöhnte Bälger die sich sonstwas auf ihr Studium einbilden.
Ich weiß nicht, ob für einen Personalchef anhand der Auswahl der Gruppen ein Profil der Person erstellbar ist. Ich würde daran zumindest zweifeln.
Letztendlich zählt der Gesamteindruck. Wenn jemand aber in übermäßig vielen solcher Gruppen vertreten ist macht das letztendlich einen ziemlich negativen Touch aus. Die oben genannten Gruppen sind ja noch harmlos. Es gibt ja auch welche, bei denen man seine sexuellen Vorlieben veröffentlichen kann, bei denen man alle Flatratepartys auf deinen Blick geliefert bekommt, auf Minderheiten rumhacken kann bzw. Bildung allgemein als ein Arschloch ansieht.

Ich vermisse einfach Studenten, denen dieser Status noch was wert ist und die stolz darauf sind.
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Beitrag von kapuczynski »

So ehrenvoll und anständig waren die Studenten früher auch nicht ;) und die Tussis, die im Netz Sex suchen sind doch meistens Fette hässlige Steffis, die eben anders keinen abbekommen.
 

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:evil: Parteivorsitzender AAR :evil:

Vereinsvorsitzender der Roten Panther

Hauptbraumeister der Kapus Brauerei
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Ich mag meine Generation? Über was sollte ich mich sonst aufregen? Außer natürlich über alle Generationen vor mir. ;)
 

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Maximilian von Rohan-Mason
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