Jungspund
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Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Wichtig ist auch den möglichen 'crack up boom' und das 'Ende der Geschichte' zu beachten. Denn es kann nur zurück gehen und vorwärts, wenn es auch zurück bzw. vorwärts geht. Ob das alles einen Sinn macht? Nein. Wer nicht an eine göttliche Ordnung glaubt kann nur eine Form eines Absurdisten sein.
Damian Fuller
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Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
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So ne Tautologie ist schon praktisch, ne?Original von Hans Sack
Das die Welt ist wie sie eben ist.
Zum Thema: ich finde es Traumfängerei, sich ernsthaft mit der Zukunft von Politik und Gesellschaft für ein ganzes Jahrhundert zu beschäftigen.
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
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Doppel-As
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Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Zukunftsprognosen können im Grunde nur auf der Extrapolation bestehender Trends basieren. Sie alle haben das Problem des - ich hasse es, dieses Wort gebrauchen zu müssen, weil es in aller Munde ist - Schwarzen Schwans, der unvorhergesehenen Entwicklung, die alle alten Prognosen über den Haufen wirft.
Aktuell können wir nur feststellen, dass es bestimmte Entwicklungen gibt, die in der einen oder anderen Weise Einfluss auf unsere Zukunft nehmen werden. Vorrangig scheinen mir hier zu nennen die Überalterung und Schrumpfung der (weißen) Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten, weiterhin die nicht zu bewältigende Schuldenlast, die auf dieser alternden Gesellschaft liegt, die Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit, das Aufkommen neuer Religiosität und Ersatz-Religiosität im post-ideologischen Zeitalter, die gleichzeitige Bevölkerungsexplosion in der islamischen Welt und in Schwarzafrika - dort aber bisher noch wirksam durch Siechen, Seuchen und Hungersnöte gebremst -, darüber hinaus der kommende Peak Oil und der Rückgang der natürlichen Ressourcen, die zunehmende Knappheit bei Energie, Nahrung und Wasser, die Globalisierung der Wirtschaft, mit der die Globalisierung der Politik nicht Schritt hält, die Umweltzerstörung, eine möglicherweise weiter voranschreitende Erderwärmung und der damit verbundenen Probleme.
Backe ich mir aus all diesen Faktoren eine Zukunft, scheint sie mir ein düsterer Ort, in der auch Deutschland zum Failed State mutieren wird, ein System, das nur noch vordergründig der Demokratie huldigt, die aber zur bloßen Operette verkommen ist (Tendenzen, die heute längst offensichtlich sind, vor allem im europäischen Pseudo-Parlamentarismus und Kommissions-Absolutismus), ein Staat, der gleichzeitig machtlos und autoritär erscheinen wird, der die Steuerung der Gesellschaft aufgibt und sich als Überwachungsstaat auf die brutale Sicherung des eigenen Überlebens beschränken wird, mit allgegenwärtiger Korruption. Die Grenzen zwischen Konzernen und organisiertem Verbrechen werden derweil weiter verschwimmen. Die wirtschaftlichen Eliten werden sich in eigenen Villenvierteln verschanzen, geschützt durch private Sicherheitsdienstleister, so wie das heute schon in Südamerika und -afrika üblich ist, während immer größere Teile der Gesellschaft in einer prekären und hoffnungslosen Welt des Verfalls hausen werden, terrorisiert von ausufernder Bandenkriminalität und bürgerkriegsähnlichen Zuständen.
Die Zivilisation bricht zusammen, wie jede Ordnung es stets muss, "denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht".
Vielleicht (wahrscheinlich?) kommt aber auch alles anders.
Aktuell können wir nur feststellen, dass es bestimmte Entwicklungen gibt, die in der einen oder anderen Weise Einfluss auf unsere Zukunft nehmen werden. Vorrangig scheinen mir hier zu nennen die Überalterung und Schrumpfung der (weißen) Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten, weiterhin die nicht zu bewältigende Schuldenlast, die auf dieser alternden Gesellschaft liegt, die Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit, das Aufkommen neuer Religiosität und Ersatz-Religiosität im post-ideologischen Zeitalter, die gleichzeitige Bevölkerungsexplosion in der islamischen Welt und in Schwarzafrika - dort aber bisher noch wirksam durch Siechen, Seuchen und Hungersnöte gebremst -, darüber hinaus der kommende Peak Oil und der Rückgang der natürlichen Ressourcen, die zunehmende Knappheit bei Energie, Nahrung und Wasser, die Globalisierung der Wirtschaft, mit der die Globalisierung der Politik nicht Schritt hält, die Umweltzerstörung, eine möglicherweise weiter voranschreitende Erderwärmung und der damit verbundenen Probleme.
Backe ich mir aus all diesen Faktoren eine Zukunft, scheint sie mir ein düsterer Ort, in der auch Deutschland zum Failed State mutieren wird, ein System, das nur noch vordergründig der Demokratie huldigt, die aber zur bloßen Operette verkommen ist (Tendenzen, die heute längst offensichtlich sind, vor allem im europäischen Pseudo-Parlamentarismus und Kommissions-Absolutismus), ein Staat, der gleichzeitig machtlos und autoritär erscheinen wird, der die Steuerung der Gesellschaft aufgibt und sich als Überwachungsstaat auf die brutale Sicherung des eigenen Überlebens beschränken wird, mit allgegenwärtiger Korruption. Die Grenzen zwischen Konzernen und organisiertem Verbrechen werden derweil weiter verschwimmen. Die wirtschaftlichen Eliten werden sich in eigenen Villenvierteln verschanzen, geschützt durch private Sicherheitsdienstleister, so wie das heute schon in Südamerika und -afrika üblich ist, während immer größere Teile der Gesellschaft in einer prekären und hoffnungslosen Welt des Verfalls hausen werden, terrorisiert von ausufernder Bandenkriminalität und bürgerkriegsähnlichen Zuständen.
Die Zivilisation bricht zusammen, wie jede Ordnung es stets muss, "denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht".
Vielleicht (wahrscheinlich?) kommt aber auch alles anders.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Registriert: Mo 9. Jul 2007, 22:48
Was für ein dämlicher Satz, wo ist der her? Alles was entsteht geht zugrunde, sonst wäre es nicht entstanden."denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht".

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
Fürst von Mixoxa, Fidei Defensor
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Registriert: Fr 16. Mär 2007, 15:45
Entweder der Satz enthält eine große Erkenntnis. Oder Du hast den Unterschied zwischen Feststellung und Wertung nicht verstanden.Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Alles was entsteht geht zugrunde, sonst wäre es nicht entstanden.
Oder Du bist einfach nur ein mürrischer Grantler.
Trainer von Rapid Manuri
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Die Erkenntnis hinter dem Satz ist, dass es nichts gibt, dass inhärent existiert und folglich nichts da ist, dem man einen Wert beimessen könnte. Wenn es nicht inhärent existiert, dann sind auch der Prozess des Entstehens und Vergehens voneinander abhängig und folglich obsolet.Original von Cik Czaikowski
Entweder der Satz enthält eine große Erkenntnis. Oder Du hast den Unterschied zwischen Feststellung und Wertung nicht verstanden.
Oder Du bist einfach nur ein mürrischer Grantler.

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
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Aus Goethes Feder. Der Satz kommt in "Faust" vor:Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Was für ein dämlicher Satz, wo ist der her?
Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär's, daß nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz, das Böse nennt, mein eigentliches Element.
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
Altkanzler
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Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Da fällt mir ein Nettes Lied ein.
http://www.youtube.com/watch?v=-bYMM8OR85o
Die AMV ist auch nicht schlecht ^^
http://www.youtube.com/watch?v=-bYMM8OR85o
Die AMV ist auch nicht schlecht ^^
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
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