Man darf die PP nicht mit Links-verblendeten Dreck vergleichen. Auch wenn du es von deiner "warte" aus nicht glauben kannst, es gibt Tatsächlich Parteien wo es Akzeptiert wirt das Menschen unterschiedliche Meinungen haben.Original von Bernardo Macaluso
Außer, dass ich es für falsch halte, kann ich auch nichts nennen, was dagegen spräche.
:rolleyes:
Beiträge: 1369
Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Nun, es ist doch vollkommen natürlich, daß eine Gruppierung die Partei unterstützt, von der sie glaubt, daß sie sich vorteilhaft auf das Staatswesen auswirkt. Das gilt für die Wirtschaft ebenso, wie für andere gesellschaftliche Gruppen. Was daran Korruption sein soll, mußt Du mir erklären.Original von Palin Waylan-Majere
=)
Korruption als Kompetenz verkaufen, großartig.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Unionspräsident a.D.
Beiträge: 1369
Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Hier muss ich mich dir Tatsächlich mal anschließen.Original von Hajo Poppinga
Nun, es ist doch vollkommen natürlich, daß eine Gruppierung die Partei unterstützt, von der sie glaubt, daß sie sich vorteilhaft auf das Staatswesen auswirkt. Das gilt für die Wirtschaft ebenso, wie für andere gesellschaftliche Gruppen. Was daran Korruption sein soll, mußt Du mir erklären.
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
Beiträge: 257
Registriert: Do 5. Nov 2009, 16:32
Man wählt Linkspartei heute wenn:
Man keinen Bock auf Rot-Schwarz hat aber gerne links wählen würde.
Ich war lange da Mitglied und sage: Einige Ansichten sind einfach weltfremd.
Tolle Ideen kommen da schon her, aber der absolute Pazifismus ist ebenso dumm wie der Interventionalismus der USA.
Gysi ist in meinen Augen immernoch einer der brilliantesten Rhetoriker unseres Landes, aber wenn die Basis es nicht schafft Ansichten zu formulieren die die Partei wählenswert und realistisch machen bringt auch das nichts, die guten Vorsätze in ehren.
Man muß allerdings davon Abstand nehmen die Linkspartei als SED zu sehen. Nicht erst seit dem Zusammenschluss mit der WASG ist die Partei mehr als das. Die alten Kader sind nicht erst seit gestern in der Defensive.
Nicht nur deshalb hat DIE PARTEI (
) den Anspruch nicht unbedingt Regierungen zu bilden, Druck von Links ist das Thema (leider?) in der Partei.
Das schönste, es ist schon ein paar Jahre her (2006?) als die Parteileute nach der Wahl gefragt wurden mit wem sie nun gerne was trinken gehen würden, und sich der Linke äusserte: 'Mit dem von der FDP, der weiß einen guten Rotwein zu schätzen' und ich mich frage: Warum nicht immer so?
Meine 2 Credit.
Man keinen Bock auf Rot-Schwarz hat aber gerne links wählen würde.
Ich war lange da Mitglied und sage: Einige Ansichten sind einfach weltfremd.
Tolle Ideen kommen da schon her, aber der absolute Pazifismus ist ebenso dumm wie der Interventionalismus der USA.
Gysi ist in meinen Augen immernoch einer der brilliantesten Rhetoriker unseres Landes, aber wenn die Basis es nicht schafft Ansichten zu formulieren die die Partei wählenswert und realistisch machen bringt auch das nichts, die guten Vorsätze in ehren.
Man muß allerdings davon Abstand nehmen die Linkspartei als SED zu sehen. Nicht erst seit dem Zusammenschluss mit der WASG ist die Partei mehr als das. Die alten Kader sind nicht erst seit gestern in der Defensive.
Nicht nur deshalb hat DIE PARTEI (
Das schönste, es ist schon ein paar Jahre her (2006?) als die Parteileute nach der Wahl gefragt wurden mit wem sie nun gerne was trinken gehen würden, und sich der Linke äusserte: 'Mit dem von der FDP, der weiß einen guten Rotwein zu schätzen' und ich mich frage: Warum nicht immer so?
Meine 2 Credit.
Abgesandte des reekza bunda
Doppel-As
Beiträge: 553
Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Aber auch nur, weil Friedrich Merz weggeekelt wurde.Original von Cameron Philips
Gysi ist in meinen Augen immernoch einer der brilliantesten Rhetoriker unseres Landes,
Zur Sache: Die Linke hat kein schlüssiges Konzept in irgendeiner Frage. Sie betreibt hochtrabenden Linkspopulismus ohne viel dahinter und trägt mit der von ihr produzierten heissen Luft erheblich zur Erderwärmung bei. Das "mehr Geld für fast alle"-Gelaber der Linken ist noch unglaubwürdiger als der kaum mehr versteckte Klientelismus der schwarz-gelben Kleptokratenkoalition, und was man mit Afghanistan machen will, wenn man da erstmal draußen ist, darüber will man dort wohl auch erst danach nachdenken.
Zuletzt geändert von Richard Stresemann am Sa 6. Mär 2010, 22:58, insgesamt 2-mal geändert.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
Beiträge: 554
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 19:58
Auf Dauer unfinanzierbar? Ja. Zerstört den Willen, mehr zu leisten als notwendig, bzw. innerhalb des Steuer- und Regulierungssystems lohnenswert ist, noch mehr als schon jetzt? Ja.Original von Richard Stresemann
Das "mehr Geld für fast alle"-Gelaber der Linken ist noch unglaubwürdiger als der kaum mehr versteckte Klientelismus der schwarz-gelben Kleptokratenkoalition
Aber: Wir glauben ja inzwischen wahrscheinlich alle nicht mehr daran, dass dieser Staat noch mal schuldenfrei wird. Also: Es ist rational für Menschen, die nichts haben, die zu wählen, die ihnen (für und durch ihre Wahl) etwas geben wollen/können. Natürlich müssen sie das von anderen nehmen. Aber das geschieht doch heute schon in einem exzessivem Ausmaß, das es zuvor in der Menschheitsgeschichte nicht gegeben hat. So ist das heutige Staats- und Kultursystem, im subjektiv Guten (für den der netto und empfundenermaßen profitiert) wie im Schlechten (für den der es unter dem Strich bezahlen muss und es nicht gut findet). Ganz nach der Definition von Frederic Bastiat.
Die Arbeitslosen würden von einem bedingungslosen Grundeinkommen bzw. der Wiedereinführung einer locker gehandhabten Sozialhilfe profitieren.
Die Mittelschicht ist großteils - nicht wie Guido gehofft hat - nicht primär an Steuersenkungen oder weniger Regulierung interessiert, sondern an sozialer Sicherheit. Das wird mit immer mehr steigendem Altersdurchschnitt auch noch weiter steigen. Also hier ist definitiv die nächsten Jahre keine Reformstimmung in der entscheidenden Mitte der Gesellschaft mehr zu erwarten.
Ergo: Die Mitte wählt den Sozialstaat. Ob das nächstes Mal noch mal Mutter Angela oder Vater Sigmar Staatschef wird, ist im Ergebnis ziemlich equal.
Als jemand, der kein Vermögen hat, hat man auch unter einer SPD-Linkspartei-Regierung nicht viel zu verlieren.
Und dann ist es subjektiv rational, eher mehr Sozialstaat, bzw. ein größeres Stück vom restlichen Kuchen zu wählen, als freiwillig zu verzichten, in dem man die Status-quo-Verwalter von der Union oder die ordnungspolitischen Träumer von der FDP wählt.
Afghanistan den Afghanen. Deutschland wird die nächsten Jahre genug mit sich selbst und der inneren "Ordnung" zu tun haben.und was man mit Afghanistan machen will, wenn man da erstmal draußen ist, darüber will man dort wohl auch erst danach nachdenken.
Ot Hennerk Helfsen
Beiträge: 2577
Registriert: Do 5. Nov 2009, 07:17
Quatsch, es wurde doch schon zig mal durchgerechnet, dass das Grundeinkommensmodell der Linken Geld gegenüber Hartz IV einsparen kann. Und diese rechtsliberale Rhetorik von der mangelnden Leistungsbereitschaft war schon immer völlig aus der Luft gegriffen.Original von Ot Helfsen
Auf Dauer unfinanzierbar? Ja. Zerstört den Willen, mehr zu leisten als notwendig, bzw. innerhalb des Steuer- und Regulierungssystems lohnenswert ist, noch mehr als schon jetzt? Ja.
Bernardo G. Macaluso 
Unionskanzler a. D.
Primo Ministro di Herót a. D.

Unionskanzler a. D.
Primo Ministro di Herót a. D.
Doppel-As
Beiträge: 553
Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Der Staat muss aber alles dafür tun, dass diese Fiktion erhalten bleibt, weil sonst die Währung zu kollabieren droht. Und wenn das passiert, darauf hat schon Keynes hingewiesen, kommt es zu einer völlig willkürlichen und damit evident "ungerechten" Umverteilung des Volksvermögens.Original von Ot Helfsen
Aber: Wir glauben ja inzwischen wahrscheinlich alle nicht mehr daran, dass dieser Staat noch mal schuldenfrei wird.
Es ist aber auch rational, wenn diejenigen, die das bezahlen sollen, sich dagegen wehren.Also: Es ist rational für Menschen, die nichts haben, die zu wählen, die ihnen (für und durch ihre Wahl) etwas geben wollen/können. Natürlich müssen sie das von anderen nehmen.
Das bGE ist, da hat Blüm völlig recht, "Wahnsinn mit Methode".Die Arbeitslosen würden von einem bedingungslosen Grundeinkommen
Siehe dazu auch: Eins, Zwei
Außer Freiheit, Würde, Selbstachtung und Zukunft, richtig.Als jemand, der kein Vermögen hat, hat man auch unter einer SPD-Linkspartei-Regierung nicht viel zu verlieren.
Die Frage ist, ob man damit nicht der Al Quaida von neuem erlauben wird, das Land in ein überdimensioniertes Trainingscamp zu verwandeln.Afghanistan den Afghanen. Deutschland wird die nächsten Jahre genug mit sich selbst und der inneren "Ordnung" zu tun haben.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
Doppel-As
Beiträge: 553
Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Ich habe noch nie verstanden, wie man darauf kommen kann, dass man mit dem bGE irgendetwas anderes produzieren könnte als Inflation.Original von Bernardo Macaluso
Quatsch, es wurde doch schon zig mal durchgerechnet, dass das Grundeinkommensmodell der Linken Geld gegenüber Hartz IV einsparen kann. Und diese rechtsliberale Rhetorik von der mangelnden Leistungsbereitschaft war schon immer völlig aus der Luft gegriffen.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
Beiträge: 5996
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
Das Grundeinkommen der Linken ist kein bedingungsloses, sondern ein bedarfsorientiertes.
aus dem Bundestagswahlprogramm, Seite 25
Hartz IV durch eine bedarfsdeckende und sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzen, die Armut tatsächlich verhindert und die die Bürgerrechte der Betroffenen achtet:
- Anspruch für alle in der Bundesrepublik lebenden Menschen, die über kein ausreichendes Einkommen und Vermögen verfügen, um ihren Mindestbedarf zu decken;
[…] Wir fordern für die nächste Wahlperiode die Anhebung auf 500 Euro. Danach soll der Regelsatz Jahr für Jahr zumindest in dem Maße wachsen, wie die Lebenshaltungskosten
steigen. Perspektivisch setzen wir auf die Einführung einer bedarfsdeckenden und sanktionsfreien Mindestsicherung;
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
Altkanzler