Original von Fiete Schulze
Massiver Sozialabbau, Krieg und andere Wohltaten fürs Volk...och nee, lass mal ^^
Sozialpolitisch:
Die Sozialreform war ja gut gemeint und es war aus neutraler Perspektive gesehen sogar idealistisch bzw. mutig von Schröder, eine (finanziell relativ kleine, aber subjektiv als groß empfundene) Reform zu probieren. Er hat dafür Wahlniederlagen in Serie in Kauf genommen und erhalten. Das ist wie gesagt idealistisch, ob man den Inhalt der Reform nun gut findet oder nicht. Das hängt ja von persönlichen Vorlieben und der Situation ab.
Subjektiv, und so funktioniert die Welt, ist es aber so: Die meisten möchten ein gut ausgebautes Sozialsystem, das verschiedene Risiken des Lebens abdeckt und für alle da ist. Und das will ich auch. Ich habe kein Sparvermögen, auch sonst nicht viel zu verlieren. Also müsste ich schon Hardcore-Idealist sein, um nicht zu sagen: Mehr Sozialstaat bitte. Davon abgesehen ist es egal, ob der Staat mit einer schwarz-gelben oder einer roten Regierung bankrott geht. Dann doch lieber sozial gerecht als leistungsgerecht.
Außenpolitisch:
Die Soldaten in Afghanistan sind da ja immer noch freiwillig. Solange nicht zwangseingezogen wird, würde mich das von daher nicht stören.
Aber eine Zusammenarbeit mit der semi-faschistischen (bzw. korporatistischen) US-Regierung lehne ich ab. Passt aber zur Entwicklung der EU in die gleiche Richtung.
Zuletzt geändert von Ot Helfsen am Sa 6. Mär 2010, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.