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Original von Hajo Poppinga
Nicht zu vergessen die Durchfallquote von locker 40%.
Dann hat man 4, 5 Jahre umsonst studiert. Das System der wirklichen Auslese erst zum Schluss ist nicht mehr zeitgemäß.
Rep kostet 150 Euro / Monat plus.
Man hört es so, und auch anders: Die einen sagen, ein privates Repetitorium sei zwingend erforderlich, die Unis würden da viel zu wenig selbst anbieten. Und ohne privaten Wiederholungsunterricht ginge es nicht.
Die anderen sagen, das sei vor allem ein gutes Geschäft für die privaten Anbieter und viele Unis würden selbst eigentlich genügend Reps anbieten.
Man muss ja glaube ich den Stoff der gesamten Studienzeit zu einem geballten Abschlussprüfungsmarathon parat haben.
Da wohl die meisten Jurastudenten die kostenpflichtigen privaten Repetirorien intensiv nutzen, wird es vielleicht zumindest psychologisch für sie wichtig sein. Andererseits könnte es ja auch sein, dass nur jeder erzählt, wie wichtig diese Reps wären, weil er wiederum von anderen gehört hat, wie wichtig die seien und in Wirklichkeit könnte man es vielleicht auch ohne Pay-Education schaffen.
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Original von Ot Helfsen
Man hört es so, und auch anders: Die einen sagen, ein privates Repetitorium sei zwingend erforderlich, die Unis würden da viel zu wenig selbst anbieten. Und ohne privaten Wiederholungsunterricht ginge es nicht.
Die anderen sagen, das sei vor allem ein gutes Geschäft für die privaten Anbieter und viele Unis würden selbst eigentlich genügend Reps anbieten.
Man muss ja glaube ich den Stoff der gesamten Studienzeit zu einem geballten Abschlussprüfungsmarathon parat haben.
Da wohl die meisten Jurastudenten die kostenpflichtigen privaten Repetirorien intensiv nutzen, wird es vielleicht zumindest psychologisch für sie wichtig sein. Andererseits könnte es ja auch sein, dass nur jeder erzählt, wie wichtig diese Reps wären, weil er wiederum von anderen gehört hat, wie wichtig die seien und in Wirklichkeit könnte man es vielleicht auch ohne Pay-Education schaffen.
Das mag von Uni zu Uni verschieden sein aber ich habe u. a. von einem Freund hier an der Uni Frankfurt, den ich nicht unbedingt für minderbemittelt halte, dass es ziemlich leichtfertig wäre, es ohne privates Repetitorium zu probieren, wenn man einen ordentlichen Abschluss möchte.
 

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Beitrag von Hans Sack »

meine Empfehlung ist, aender dein Studienfach In =Eigenstaendiges Denken= SchmEiss die Scheisse hin und zieh was auf. Das ist zwar der rat eines Versoffenen、 Ungelernten Hauptschuelers, aber auch der Rat eines Glueklichen Und Freien Menschens.
 

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Original von Hans Sack
meine Empfehlung ist, aender dein Studienfach In =Eigenstaendiges Denken= SchmEiss die Scheisse hin und zieh was auf. Das ist zwar der rat eines Versoffenen、 Ungelernten Hauptschuelers, aber auch der Rat eines Glueklichen Und Freien Menschens.
Hey, bei der Studienberatung sollten sie einfach Leute wie Dich hinsetzen.
 

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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Hans Sack
meine Empfehlung ist, aender dein Studienfach In =Eigenstaendiges Denken= SchmEiss die Scheisse hin und zieh was auf.
Wenn man einen Unternehmertrieb und das passende Talent dazu hat, ist das bestimmt sehr erfüllend und man genießt die Unabhängigkeit stärker als einem die Sicherheit des Angestellten fehlt.
Aber ich bin wie gesagt eher der Berater- und Zuarbeiter-Typ und weniger der Alpha-Unternehmer, der vorneweg geht und alles selbst organisiert. Daher könnte ich bei Dir als Gehilfe "Igor" einsteigen, aber selbst ein Unternehmen zu gründen ist vermutlich leider nichts für mich. Mit all den Anmeldungen, Genehmigungen, Organisation, Finanzplan, Logisitik und und und. Nein, das braucht sehr viel Organisationstalent und Durchhaltevermögen, Risikobereitschaft und eben Unternehmergeist und - gespür.
Aber mal echt, Alter: Wenn Du als Selbständiger in Deutschland glücklich bist, musst Du es echt mögen. ;)
 

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"Sicherheit des Angestellten"? In welchem Jahrzehnt lebst Du denn?
 

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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Bernardo Macaluso
"Sicherheit des Angestellten"? In welchem Jahrzehnt lebst Du denn?
Die Sicherheit eines Angestellten maag gefühlt unterschiedlich groß sein. Aber ein Gejammer über "Hach früher war alles besser und heute ist alles so unsicher" ist derzeit noch übertrieben. Solange die Wirtschaft noch so viel Wohlstand produziert wie bei uns und der Sozialstaat noch die großen Risiken abfedert ist, wenn man realistisch bleibt, immer noch im Vergleich mit der Welt da draußen hier immer noch - weniger als in den 60er-Jahren, aber mehr als in 99,9% der Geschichte - Sicherheit groß und Existenzängste relativ klein geschrieben.

Das heißt nicht, dass es individuell keine Nöte und Sorgen gibt, wir leben ja nicht im Paradies. Aber im konservativen Wohlfahrtsstaat wird Sicherheit groß geschrieben und die Menschen bauen auch darauf:
Mein Arbeitsplatz ist sicher: 78%
Meine eigene wirtschaftliche Lage ist
gut: 44%
teils/teils: 43%
schlecht: 13%
Quelle: Quantitiative Umfragen September und November 2009 des Mannheimer Instituts für praxisorientierte Sozialforschung (ipos).
Also auch empirisch ist die empfundene Lage nicht so düster, wie sie manchen sehen oder sehen wollen. Aber auch die qualitativen Forschungen ergeben insgesamt kein so schlechtes Bild der Menschen von ihrer Situation in der BRD.
Dass wir eventuell auf dem Vulkan der Hochverschuldung und Niedrigzinsen reiten, ist eine andere Geschichte. Aber das Vertrauen auf und in den konservativen Wohlfahrtsstaat in der BRD ist durchaus groß und die Unsicherheit und ständige Existenzangst nicht so grassierend, wie es Neomarxisten gerne passend zu ihrem alten Weltbild gerne hätten. ;)
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von Bernardo Macaluso

Hey, bei der Studienberatung sollten sie einfach Leute wie Dich hinsetzen.
Ich hatte öfter das Gefühl, die sitzen da schon! Zumindest würde so vielleicht bald der NC wegfallen, weil dann kaum noch jemand studiert. ;)
 

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Beitrag von Hans Sack »

Original von Bernardo Macaluso
"Sicherheit des Angestellten"? In welchem Jahrzehnt lebst Du denn?
Die Sicherheit des Angestellten ist Imens Groesser.

Bau mal ein unternehmen aus dem nichts von dem du anfangs nicht Leben kannst und bei dem du nebenbei als Ungelerntes Arschloch fuer nen Dreck Buckeln musst. Dazu kommt wenn du mit dingen wie Azneimitteln handelst kommen diverse Umkosten sowie eine Pruefung bei der Industrie und Handelskammer auf dich zu. Abgesehen davon bist du nicht Genossenschaftlich organisiert und hast auch keine Rechtsabteilung die dir den Neusten Scheiss erzaehlt. Wenn du mit einem sehr geringen kapital agierst musst du immer hinterher sein. Ein versaumniss kann dein ende bedeuten. Wenn etwas das du handelst auf der anlage 1b landet und du es nicht bemerkst und dir das Amt den Arsch aufreisst, dann ist das illegaler handel mit Arzeneimitteln. Bussgelder in diesem Sektor sind enorm und fangen bei 5000Euro an. Eine kleine ordnungswidrigkeit und du machst den Laden Dicht, wenn du mein Kapital hast. Ein Gutlaufendes Unternehmen kann eventuell sagen 5000 Oeken naund, aber ich habe nur 4000 Euro Gesamtkapital und wenn man da einmal untendurch ist beginnt das Kredit aufnehmen und das schulden machen.

Von da her sage ich, Als "Studierter" Mensch hat man Extrem viel mehr Sicvherheit. Da man Problemlos einen Job anehmen kann mit dem man sich zumindest ueberwasser halten kann und nie Exestenzielle Noete hat. Auch wenn der Heutige Arbeitsmarkt mehr als Innsatbil ist, ist man doch als sogenannter "Studierter" an der Spitze des Peter Prinzieps.

Es kommt eben immer darauf an was man will, Ich schaffe mir eben keine Sicherheiten, sondern ein Lebenswerk.
 

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