Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin von RadioTelevision Freistein; wir bringen die Nachrichten.Grüne Partei aufgelöst
Tony GoldDie Partei der Grünen hat sich aufgelöst, die Mitglieder traten der FLA bei. Dies teilte der kommissarische Parteivorsitzende der Grünen, Tony Gold, in einer Presseerklärung mit. Begründet wurde dieser Schritt mit dem enormen Mitgliederschwund der Grünen und der Tatsache, dass die Grünen keinen Nachrücker für ihr vakante Abgeordnetenmandat im Unionsparlament mehr haben.
In der Presseerklärung teilte Gold mit, dass sich an seiner politischen Ausrichtung trotz des Beitritts zur FLA nichts ändern werde. Er werde sich weiterhin auf die Seite der Umwelt und der Menschen stellen und den gleichen Einsatz zeigen wie bisher. Nur hoffe er in der FLA Mitstreiter zu finden, die mit ihm an einer besseren Union arbeiten.
Probleme bei Wahlen in Katista
In Katista wurden auch fünf Tage nach offiziellem Wahlbstart noch nicht mit der Wahl begonnen. Obwohl die Wahl zum Ministerpräsidenten bereits am 26. Januar begann, wurden noch keine Wahlunterlagen versandt.
Rodem regelt Postleitzahl-Wesen
Das roldemische Parlament hat für Roldem das Postleitzahlwesen geregelt. Im Vorgriff auf eine endgültige Beschlussfassung der in Roldem tagenden Unionskommunikationskonferenz, werden die Postleitzahlen fünfstellig sein und mit der Ziffer fünf beginnen. Die genaue Vergabe der Postleitzahlen wird in einer Rechtsverordnung der roldemischen Regierung geregelt.
Papst Innozenz V. gestorben
Verstorbener Papst Innozenz V.
Kardinalkämmerer Darrell Graham Kardinal BlanchardDas Oberhupt der Katholischen Kirche, Papt Innzonez V. ist tot. Dies teilte Valsanto in einer Pressemitteilung mit. Bis ein Konklave einen neuen Papst gewählt hat, wird Kardinalkämmerer Darrell Graham Kardinal Blanchard das päpstliche Amt kommissarisch ausüben.
Schon kurz nach Bekanntgabe des Todes von Papst Innozenz V. berief Darrell Graham Kardinal Blanchard Generalkongregation und Sonderkongregation ein, die das Konklave vorbereiten.
Wirbel um Wahlplakat

Labour-Kandidat Peter ColtIn Albernia sorgt ein Wahlplakat des Kandidaten der Labour-Partei, Peter Colt, für Wirbel. Es zeigt den Kandidaten mit nacktem Oberkörper, und schwarzen Flügeln. Es ist beschriftet mit "Peter Colt. Zur Hölle mit dem Rest".
Der albernische Finanzminister James Alistair, der für die Reform-Partei antritt, warf dem Kandidaten vor, religiösen Gefühle zu verletzen. Der unabhängige Kandidat Patrick Botherfield bezeichnete das Plakat als nicht angemessen, während der Kandidat der Grünen, Alec Sturridge, erklärte, dass ihm das Plakat sowohl ästhetisch wie inhaltlich nicht gefalle.
Die Wähler in Albernia sind seit gestern aufgerufen, das Unterhaus neu zu wählen. Die Wahlen dauern bis zum 3. Februar.
Nachwahlen in Astor bescheren den Demokraten Sieg
Liam AspertineBei den Nachwahlen zum Repräsantenhaus sind die Demokraten als Sieger hervorgegangen. Zwar entfielen auf die Kandidaten Liam Aspertine von den Demokraten und Matt Suchard von den Republikanern jeweils 50% der Stimmen, doch erhielten die Demokraten 58,3% der Stimmen, während die Republikaner auf 41,7% kamen, so dass das Mandat an Liam Aspertine ging.
Widersprüchliche Berichte aus Tchino
Aus Tchino sind derzeit wiedersprüchliche Berichte zu hören: nach der offenbar staatstreichartigen Machtübernahme hat Staats- und Parteichef Zhao Gang Hu zwar den Naitionalen Volkskongress einberufen, doch werden derzeit Kämpfe aus Bedjing, der Hauptstadt Tchinos, gemeldet. Wie es heißt, sollen Soldaten das Gebäude des Volkskongresses gestürmt und die im Eingangbereich befindlichen Wachsoldaten überwältigt haben.
In seiner Rede vor dem Nationalen Volkskongress hatte Zhao Gang Hu wirtschaftliche Reformen angekündigt und sprach von der Vervollkommnung des Kommunismus und der Planwirtschaft durch die Einführung der "Kommunistischen Freien Planwirtschaft". Wie dieses Konzept genauer aussieht, sollen die Abgeordneten in den nächsten Tagen erfahren.
Zu Beginn seiner Rede warf Zhao Gang Hu der chinopischen Regierung vor, mit Provokationen ein militärisches Vorgehen Tchinos provozieren zu wollen, damit diese einen Anlass für einen militärischen Angriff auf Tchino habe.
Die chinopische Marine hat einen Tag vorher damit begonnen, eine von der chinopischen Regierung gegen Tchino verhängte Seeblockade durchzuführen. Ziel der Seeblockade ist es, Schiffen die Passage in die Häfen Tchinos zu verweigern. Schiffe, die unter tchichoischer Flagge fahren sollen aufgebracht und das Eigentumsrecht an Schiff und Ladung der Schiffsbesatzung zugesprochen werden. Nur nach Tchino soll es nicht mehr einreisen dürfen, bis der aktuelle Konflikt beendet ist.
Währenddessen konnte sich die Generaversammlung des Rats der Nationen nicht darauf verständigen, die von Unionskanzlerin Helen Bont eingereichte Friedensresoution zu verabschieden, in der beide Seiten aufgefordert wurden, alles zu unterlassen, was zur weiteren Konflikteskalation beitragen könne und aufgerufen wurde, am den Verhandlungstisch zu kehren.
Die futunische Delegierte beantragte dagegen, den chinopisch-tchinoischen Konflikt als inneren Abgelenheit Chinopiens anzusehen und bekundete die Bereitschaft des Schahtums, den zivilen Opfern eines möglichen Krieges humanitäre Hilfe zu leisten. Der Delegierte von Gran Novara warf Bont vor, mit der Resolution lediglich eine Selbstinszenierung zu betreiben, während der chinopische Delegierte wies den resokutionsentwurf als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinopiens zurück.
Die US-Regierung hat mittlerweile den chinopischen Botschafter ins Weiße Haus einbestellt. Einige Tage zuvor hat das Vereinigte Kaiserreich in einer diplomatischen Note an die chinopische Regierung ihre Verwunderung über die Kriegserklärung gezeigt und um Aufklärung der Hintergründe gebeten.
Zum Konflikt in Renzia nun ein Kommentar von unserem Chefintendanten Peter Wickel.

In Renzia kocht ein Konflikt hoch, der noch nicht zum offenen Krieg wurde - trotz der Kriegserklärung durch den Kaiser, trotz der Spionageflüge und trotz der Seeblockade udrch die chinopische Marine. Und während in Tchino die Machtfrage offensoichtlich ebenfalls nicht friedlich gelöst wird, tagt der Rat der Nationen und führt sich selbst ad absurdum: die Wahrung des Friedens in der Welt soll der RdN leisten, doch kaum liegt eine Resoution vor, die genau dies zum Ziel hat, sieht sich die Antragstellerin mit Vorwürfen konfrontiert: Selbstinzenierung, Einmischung in die inneren Angelenheiten; vom groben Ton, der jeden Mindestmaß an Respekt vermissen lässt, ganz zu schweigen.
Statt darauf zu dringen, dass es nicht zu Kampfhandlungen kommt, boten einige Delegierte humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung an, für den Fall, dass es zum Waffengang kommt - zynischer geht's nicht.
Die Diskussion in der Generalversammlung ist symptomatisch für die ganze Organisation: wer etwas bewegen will ausgebremst und wer dem Frieden ein Chance geben will wird Selbstinszenierung vorgeworfen.
Doch es steht nicht nur der Frieden in Renzia auf dem Spiel, auf dem Spiel steht auch die Glaubwürdigkeit des Rats der Nationen: sollte die Generalversammlung jenen folgen, die sagen: "führt nur euren Krieg, wir helfen hinterher, das verursachte Elend wieder zu besetigen", führt den RdN nicht nur ad absurdum, sondern endgültig auf's Abstellgleis der politischen Bedeutungslosigkeit.
Vielen, Peter Wickel, zurück zu den Nachrichten.Verfassungsreferendum in Grasonce
Nachdem die grasoncesche Nationale Volksversammlung eine neue Verfassung einstimmig angenommen hat, ist nun das Volk ausgerufen, in einem Referendum über diese abzustimmen. Der genauen Zeitrahmen der Abstimmung steht nochnicht fest.
Unionskanzlerin zu Gesprächen im Vereinigten Kaiserreich eingetroffen
Unionkanzlerin Helen Bont ist gestern zu Gesprächen im Vereinigten Kaiserreich eingetroffen, wo sie von Reichskanzler Friedrich Mc Clane begrüßt wurde. Die Gespräche werden in Schloss Bellevue geführt werden. Über den geplanten Inhalt wurde bislang nichts bekannt.



